Grün vs. Grau: Wo es echten Ökostrom gibt

Windrad Ökostrom Green ChefsDas Puzzlestück „Ökostrom“ macht einen großen Teil im Gesamtbild eines umweltfreundlichen Betriebes aus. Aber wo kommt Ökostrom eigentlich her? Und wie kann ich sicher sein, dass Ökostrom ehrlich öko ist und nicht bloß eine grüne Kappe trägt?

Wo kommt unser Strom her?

In Deutschland gibt es zahlreiche Kraftwerke, in denen Energie aus verschiedensten Quellen gewonnen wird. Sogenannter Graustrom wird zum Beispiel aus Kohle, Gas und Atomkraft gewonnen, während die umweltfreundlichen Kollegen wie Wind, Sonne, Wasser oder Biogas grünen Strom, also Ökostrom, liefern. Den bedeutenden Unterschied für umweltbewusste Stromabnehmer macht dabei die Menge CO2, die die verschiedenen Kraftwerke erzeugen.

Die Deutschen verbrauchen pro Jahr alle zusammen 550 Terrawattstunden Strom. Dieser wird von den oben genannten Kraftwerken anteilig produziert. Da Graustrom noch immer einen sehr großen Anteil innehat, entstehen im Schnitt 514 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Strom. Rechnen wir das kurz hoch: Ein Restaurant mit 200.000 Kilowattstunden auf der Jahresabrechnung produziert mit diesem Strommix mehr als 100 Tonnen CO2. Ganz schön schwer, dieses Restaurant.

Verstecktes Grau im Grün

Der Bezug von Strom aus Kraftwerken mit geringer CO2-Bilanz ist gerade für Großabnehmer, wie Gastronomen, ein mehr als wichtiger Schritt. Ökostrom heißt das Zauberwort! Doch hier herrscht viel Unmut – leider mit gutem Grund. Denn natürlich haben sich auch weniger verantwortungsvolle Mitbewerber am Markt ausgebreitet, die sich eher dem Prinzip „Hauptsache verkaufen“ verschreiben. Einige Anbieter ziehen daher keine klare Grenze zwischen Ökostrom und konventionellem Strom; das erschwert die Transparenz. Auch eine sogenannte RECS-Zertifizierung, die hier eigentlich für Orientierung sorgen soll, hilft nicht unbedingt weiter. Unser Energieexperte Heiko hat das für uns aufgedröselt:

Heiko Viereck“RECS heißt Renewable Energy Certificating System, also ein Ökostromnachweissystem. Eigentlich eine gute Idee: Der Grundgedanke war, dem Kunden den Nachweis zu ermöglichen, dass er wirklich Ökostrom hat. Stromanbieter kaufen also nicht nur Strom beim Kraftwerk, sondern auch das Nachweiszertifikat darüber, dass es Ökostrom ist. Leider sieht das System aber auch vor, dass man nur die Zertifikate kaufen kann. Damit können Konzerne den Ökonutzen des Kraftwerks übertragen ohne den Strom davon kaufen zu müssen.“

Betreibt also zum Beispiel ein Stadtwerk nur Kohlekraftwerke, möchte aber auch Ökostrom anbieten, kann es das über RECS Zertifikate machen. Der Kunde kauft bei diesen Stadtwerken Ökostrom, bezahlt damit aber die Produktion von Graustrom.

Wo gibt’s nun echten Ökostrom?

Heiko rät dazu, einen Lieferanten zu wählen, der ausschließlich Ökostrom anbietet: „Damit kann man sicher sein, dass nicht heimlich etwas anderes quersubventioniert wird.“

LichtBlick ist ein solcher Anbieter. Lichtblick-Strom kommt zu 100% aus Wasserkraftwerken; für vollständige Transparenz über seine Energiequellen stellt LichtBlick Herkunftsnachweise zur Verfügung. Das Unternehmen garantiert: Wir kaufen unseren Strom dort ein, wo er produziert wird. Echter Ökostrom also.

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Partner der GREEN CHEFS können Strom- und Gas zu vergünstigten Konditionen bei LichtBlick beziehen. Damit winken Euch eine niedrige Energierechnung und ein federleichtes CO2-Konto!

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