„To Go“ – für die Umwelt ein „No Go“

Essen zum mitnehmen ist en voque. Es geht schnell, ist praktisch und Abwasch hat man dank des großen „to go“- Angebotes auch nicht mehr. Was dabei an Müll zusammen kommt, mag sich kaum einer ausdenken. Wir stellen euch Alternative zu Take-away-Geschirr aus Plastik vor. Denn es muss gar nicht immer Plastik sein, Alternativen gibt es wie Sand am Meer.

Wir meinen nun aber weniger Bio-Plastik. Das gilt zwar als kompostierbar und ist deutlich schneller abgebaut als herkömmliches Plastik, aber in Sachen Ressourcenverbrauch glänzt es leider nicht. Um Pflanze wie Mais, aus denen das alternative Plastik hergestellt wird, sprießen zu lassen, braucht es davon nämlich jede Menge. Wirklich nachhaltig ist Bio-Plastik demnach nicht.

To Go – bitte nachhaltig

Green Chefs To GoRestaurants wie „Foodtopia 1880W“ in Murcia (Spanien) finden hier schon viel klügere Lösungen. Nicht nur, dass sie selbstverständlich auf eine regionale und saisonale Küche achten, sie bieten ihren Gäste an, To Go Gerichte in selbst mitgebrachten Behältern abzufüllen. Für diejenigen, die nicht dran denken oder spontan vorbei kommen, kommen Salat und Suppe ins Glas. Sieht auch gleich viel stylischer aus – und den Gästen gefällt es.

Auch für hiesige Gastronomen sind wiederverwendbare Behälter solcher Art eine tolle Möglichkeit, sich mit mehr Individualität und Nachhaltigkeit bei ihren Gästen zu positionieren. Ein Anreiz zum Mitmachen könntet ihr euren Gästen auch mit einem Preisnachlass geben. Mit Hilfe eines Pfandsystems sorgt ihr dafür, dass die Behälter im Kreislauf bleiben – und gebt den Gäste einen weiteren Grund wiederzukommen.

Biologische Abbaubarkeit ist ein Muss

Für manche Betriebe gibt es aus logistischen Gründen vermeintlich keine Alternative zu Pappgeschirr. Ökologisch sauber geht’s trotzdem – beispielsweise mit Geschirr und Besteck aus nachwachsenden Rohstoffen wie Palmblättern oder Holz. Unbehandelt sind diese Alternativen zu 100 Prozent kompostierbar.

Noch besser als die vielen Alternativen zu Plastikgeschirr im Außer-Haus-Service oder für das Catering, wo ja bekanntlich auch einiges an Müll anfällt, ist es, seine Gäste einfach mal fürs Bleiben zu begeistern.

Unser Fazit: Umdenken und Ressourcen schonen!