Wo kommt euer Essen wirklich her?

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In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, sich Gedanken darüber zu machen, woher unsere Lebensmittel stammen. Die Herkunft unserer Nahrungsmittel beeinflusst nicht nur unseren Teller, sondern auch die Umwelt und die Gemeinschaften, in denen sie produziert werden. Transparenz in der Beschaffung ist daher von entscheidender Bedeutung.

Die Reise der Lebensmittel

Jedes Lebensmittel, das wir konsumieren, hat eine Geschichte. Von der Ernte bis zum Teller durchläuft es zahlreiche Stationen und wird oft von verschiedenen Akteuren beeinflusst. Die Frage, die sich viele stellen, ist: „Wo kommt mein Essen wirklich her?“ Eine klare Rückverfolgbarkeit der Produkte ermöglicht es Verbrauchern, informierte Entscheidungen zu treffen und sich für Produkte zu entscheiden, die ethisch und umweltbewusst produziert wurden.

Verantwortung in der Beschaffung

Unternehmen stehen in der Verantwortung, die Herkunft ihrer Produkte offen zu legen. Dies bedeutet, dass sie sich nicht nur um die Qualität ihrer Lebensmittel kümmern, sondern auch um die Bedingungen, unter denen sie hergestellt werden. Die Unterstützung lokaler Bauern und Produzenten kann nicht nur die Qualität der Produkte verbessern, sondern auch die regionale Wirtschaft stärken und die Umweltauswirkungen durch kürzere Transportwege reduzieren.

Der Einfluss von Transparenz

Transparenz in der Lieferkette fördert das Vertrauen zwischen Verbrauchern und Anbietern. Wenn Kunden wissen, wo und wie ihre Lebensmittel produziert werden, sind sie eher bereit, sich für verantwortungsvolle Optionen zu entscheiden. Dies kann auch zu einer höheren Kundenzufriedenheit führen, da Verbraucher das Gefühl haben, aktiv zur Verbesserung der Welt beizutragen.

Fazit

Die Frage nach der Herkunft unserer Lebensmittel ist mehr als nur ein Trend – sie ist ein wesentlicher Bestandteil eines bewussten Lebensstils. Indem wir uns für Transparenz und Verantwortung in der Beschaffung einsetzen, können wir nicht nur unsere Gesundheit fördern, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Gesellschaft ausüben. Lasst uns gemeinsam die Reise unserer Lebensmittel verfolgen und Entscheidungen treffen, die sowohl uns als auch unserem Planeten zugutekommen.

Nielsen-Studie: Die Gäste ernähren sich bewusster

Nielsen-Studie zeigt - Die Gäste ernähren sich bewusster

Weniger Fleisch, Zucker, Fett oder mehr Bio, Qualität und Regionalität – ganz gleich, worauf die Gäste achten, bewusste Ernährung ist absolut im Kommen. „Dahinter steht der Wunsch nach ehrlichen Produkten sowie einer ethischen und moralischen Verträglichkeit der Lebensmittel“, sagt Anne-Kathrin Haubert, Senior Business Consultant bei Nielsen und Mitautorin der Food-Studie. Dafür wurden mehr als 10.000 Haushalte befragt.

Nielsen-Studie zeigt Trend zu bewusster Ernährung auf

Nielsen-Studie zeigt - Die Gäste ernähren sich bewussterVor allem „alternative Ernährungsstile“ seien laut der Nielsen-Studie gefragt. So achten 51 Prozent der Befragten darauf, dass die Produkte aus der Region stammen und eine hohe Qualität aufweisen  (48 Prozent). Vegetarische und vegane Angebote in der Gastronomie entsprechen dem Vorhaben der Studienteilnehmer, weniger Fleisch und tierische Produkte zu konsumieren. Auch der Anteil an Zucker und Fett soll – geht es nach dem Wunsch der Gäste – für knapp ein Fünftel der Befragten reduziert werden.

Die eigene Gesundheit ist für die sogenannten „bewussten Esser“ der Hauptgrund dafür, die eigene Ernährung zu überdenken und umzustellen. Für die Befragten geht es insbesondere darum, sich wohl zu fühlen und körperlich und seelisch auch durch ihre Ernährung im Einklang zu sein. „Lebensmittel müssen heute mehr denn je nicht nur gut schmecken, sondern auch den vorherrschenden Werten genügen“, erläutert Anne-Kathrin Haubert. Mit einem entsprechenden Angebot setzen Gastronomen also auf das richtige Pferd.

Die Nielsen-Studie stellte ebenfalls heraus, dass 72 Prozent der Verbraucher bereit sind, für eine höhere Qualität der verwendeten Lebensmitteln mehr zu zahlen.

Transparenz sorgt für Glaubwürdigkeit

Als besonders glaubwürdig bezeichnen die Studienteilnehmer Produkte mit regionalem Bezug (37 Prozent), ebenso spielen Gütesiegel (21 Prozent) eine Rolle und der Einsatz von Bio-Produkten (16 Prozent). Gastronomen können diese Entwicklung für sich nutzen und ihre Gäste vermehrt darüber informieren, woher und wie sie ihre Waren beziehen, die Gäste in die Produktionsabläufe miteinbeziehen und ihre Karte sowie andere Kommunikationsmittel und -wege möglichst transparent gestalten.