Schüler backen mit Michael Schieferstein

Schüler backen mit Michael Schieferstein - Pixabay

Green Chefs Partner Michael Schieferstein lädt die Kinder der Mainzer Goethe-Grundschule zum integrativen Backen ein.

ABC der Lebensmittel-Wertschätzung

Schüler backen mit Michael Schieferstein - Pixabay
Schüler backen mit Michael Schieferstein

Im Rahmen des Schulprojektes „ABC der Lebensmittel-Wertschätzung“ backen die Viertklässler der Goethe-Schule in der Mainzer Neustadt zusammen mit dem Green Chefs Partner und passionierten Lebensmittelretter Michael Schieferstein gesunde Plätzchen aus nachhaltigen Lebensmitteln. Los geht es am Freitag, 8. Dezember um 9 Uhr in der Schulküche der Mainzer-Goethe-Grundschule in der Scheffelstraße 2.

Als Ehrengast hat sich Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz und Schirmherr des Schulprojekts, zum gemeinsamen Backen ab 11 Uhr angemeldet. Bereits im fünften Jahr findet diese Plätzchen-Backaktion in der Schulküche der Goethe-Grundschule Mainz statt. In vier Schulstunden werden mit den Schülern der Klasse 4a nachhaltige, gesunde und extra für diesen Anlass kreierte Plätzchen gebacken.

Mainzer Green Chefs Partner engagiert sich

„Das Schulprojekt ist mir ein Herzensanliegen, denn ich bin selbst hier aufgewachsen und zur Schule gegangen“, so Michael Schieferstein zu seinem Engagement gerade in diesem sozialen Brennpunkt mit dem zweithöchsten Ausländeranteil aller Mainzer Stadtteile.

Aus 27 verschiedenen Ländern kommen die Schülerinnen und Schüler. Jeder und jede von ihnen mit unterschiedlichsten sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen. „Eine immense Herausforderung, der sich die Schule, aber auch das Kochprojekt stellt“, so Michael. „Gemeinsam haben wir erreicht, dass die Schülerinnen und Schüler nach anfänglichen Vorbehalten mit großer Begeisterung kochen, das Selbstgekochte zu probieren und gemeinsam zu essen“, zeigt sich der gelernte Koch begeistert vom Erfolg des Schulprojektes.

Im Fokus: Integration und Wertschätzung

Im Mittelpunkt dieses Schulprojektes, das im Schuljahr 2017/18 für 39 Wochen mit jeweils vier Schulstunden pro Woche läuft, stehen die Nachhaltigkeit und Wertschätzung von Grundnahrungsmitteln, die gesunde Ernährung von Kindern, deren Integration sowie die Gemeinschaft beim gemeinsamen Zubereiten und Verzehren der Speisen.

Nur über die frühzeitige Vermittlung von Wissen über die Wichtigkeit vom richtigen Umgang mit Lebensmitteln und den Wert einer gesunden Ernährung kann ein nachhaltiges Umdenken im Verbraucherverhalten, gerade bei den Kleinsten, erreicht werden.

Ziel des Schulprojektes: eine neue Generation von Konsumenten. Konsumenten, die wieder wertschätzend mit der Ressource Lebensmittel umgehen, die sich nachhaltig und gesund ernähren und die wissen, wie sie die natürlichen Sinnesorgane einsetzen. Und, um das Thema Lebensmittelverschwendung an der Wurzel zu packen.

Weitere Informationen zum Verein FoodFighters e.V. unter www.foodfighters-verein.de

FoodFighters servieren Schmackhaftes aus Ausschussware

Michael Schieferstein serviert Schmackhaftes aus Ausschussware

Promis genießen „Wegwerf-Gala-Menu“ aus Ausschussware

Michael Schieferstein serviert Schmackhaftes aus AusschusswareZur Eröffnung der Ausstellung „Wie leben? – Zukunftsbilder von Malewitsch bis Fujimoto“ im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Str. 23 erwartet die Gäste ein nachhaltiges veganes und vegetarisches Buffet. Das klingt erst mal nach nichts Besonderem, doch an diesem Abend wird das Catering aus Ausschussware hergestellt.

Die Lebensmittel, die von FoodFighter Michael Schieferstein und seinem Team vor der Vernichtung gerettet werden, sind ess- und genießbar. Genau das wird der ehemalige Spitzenkoch, der diesem Wegwerf-Wahnsinn seit Jahren massiv entgegentritt, mit seinem Team am 4. Dezember ab 19 Uhr im Wilhelm-Hack-Museum unter Beweis stellen.

Food FightersMichael Schieferstein ist als Verfechter eines nachhaltigen Lebensstils und Umgangs natürlich belassener Ressourcen nicht nur Gründer der FoodFighter, sondern war Botschafter im Deutschen Pavillon bei der „Expo Milano 2015“ und hat damit das Thema an eine breite, internationale Öffentlichkeit herangetragen. Mehr als 30 Mio. Tonnen Lebensmittel werden jährlich in Deutschland unnötigerweise weggeworfen – Tendenz steigend. Genau hier will Michael Schieferstein ein weiteres Zeichen setzen.

Um auch Politikern zu zeigen,  dass es nicht ausreicht, über Lösungen auf dem Klima-Gipfel in Frankreich zu diskutieren, sondern auch aktiv werden muss, hat Schieferstein dieses Catering initiiert. Denn die Lebensmittelverschwendung trägt, genauso wie die Massentierhaltung, einen großen Teil zum Klimawandel bei. Und weltweit leiden schon mehr als zwei Milliarden Menschen an Hunger und Durst.

Das ist die Momentaufnahme, aber auch das Bild der Zukunft, das sich viele nicht vorstellen wollen und können. Derzeit stehen der Weltbevölkerung noch ausreichend Ressourcen zur Verfügung – aber wird dies auch in Zukunft noch der Fall sein? Massentierhaltung, Monokultur und genmanipuliertes Essen sind an der Tagesordnung. Michael Schieferstein zeigt andere Wege auf, wie auch bei steigender Weltbevölkerung ausreichend natürlich erzeugte Nahrung zur Verfügung stehen kann.

Der Brückenschlag zur Ausstellung „Wie leben? – Zukunftsbilder von Malewitsch bis Fujimoto“, die bis 28. Februar 2016 zu sehen sein wird, ist klar: auch die ausstellenden Künstler beschäftigen sich mit dem Thema, wie der Lebensraum für zukünftige Generationen gestaltet und mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen werden sollte.

Alle Akteure des Vereins „FoodFighters® e.V.“ leisten bei dieser Veranstaltung ihren Einsatz ehrenamtlich. Wenn Du dabei sein möchtest, schreib uns eine kurze Mail an mitmachen@green-chefs.de. Wir bringen Dich und die FoodFighters zusammen.