Umweltministerium: Testet das Lastenrad!

Neues Projekt zum Lastenrad Foto: Pexels

Neues Projekt zum Lastenrad, Foto: PexelsWie bringe ich Sachen umweltschonend von A nach B? Mit dem Lastenrad!

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat bereits im letzten Jahr mit dem Projekt
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Nächste Testrunde für das Lastenrad: Teilnehmer gesucht

Die Lastenradforschung geht jetzt in die nächste Runde: Das Umweltministerium hat kürzlich bekannt gegeben, einen dreijährigen Test zur gewerblichen Nutzung von Lastenrädern zu fördern. Interessant dabei: Es werden noch Teilnehmer gesucht!

Je nach Unternehmensstruktur könnte der Einsatz von Lastenrädern möglicherweise auch für Green Chefs interessant sein. Oder, wenn nicht im eigenen Betrieb, vielleicht für die regionalen Lieferanten? Es werden 450 Betriebe aus ganz Deutschland gesucht. Unternehmen, die an der Lastenrad-Nutzung interessiert sind, können sich per Email an lastenrad@dlr.de wenden.

Umweltministerium fördert Test vom LastenradDie Mitteilung des Umweltministeriums:

„Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium das dreijährige Projekt „Lastenrad-Test“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Mobilitätsprojekt soll den Einsatz von Lastenrädern in der gewerblichen Nutzung stärken und so einen Beitrag zur Minderung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ziel des am 1. Januar 2017 gestarteten Projektes ist es, das Lastenrad als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Transportmittel für eine breite gewerbliche Nutzung bekannt zu machen.

Das neue Projekt beinhaltet den Aufbau eines umfangreichen Lastenrad-Testangebots. Insgesamt sollen 150 unterschiedliche Lastenräder jeweils für bis zu drei Monate zum Test an interessierte Unternehmen ausgeliehen werden. Ab sofort werden dafür bundesweit bis zu 450 interessierte Unternehmen gesucht.

Das DLR-Institut für Verkehrsforschung begleitet das Projekt wissenschaftlich. Hierzu führen die Verkehrsforscher während der gesamten Laufzeit Befragungen und Analysen zur Nutzerakzeptanz, Fahrzeugnutzung und zu den Klimaschutzeffekten durch.“

Von anderen lernen: Abwasser aufbereiten

Abwasser aufbereiten

Lebensmittel, Wasser, Strom – der kluge und respektvolle Umgang mit unseren Ressourcen ist eines der wichtigsten Anliegen der GREEN CHEFS Partner. Im Netzwerk trägt jeder seinen Teil zu einer sauberen Umwelt bei und übernimmt Verantwortung durch die Entscheidungen, die sie treffen.

Der Ideenaustausch funktioniert natürlich nicht nur unter Kollegen. Auch von anderen Branchen können sich GREEN CHEFS noch so einiges abgucken – wie zum Beispiel bei der Wäscherei.

Weniger Abwasser dank Kreislaufsystem

Abwasser aufbereiten
Saubere Sache: CHMS bereitet das Abwasser aus der Wäscherei wieder auf, sodass es als Trinkwasser genutzt werden kann

CHMS (Coburger Handtuch + Matten-Service) vermietet und wäscht Stoffhandtuchrollen, Schmutz- und Logomatten sowie Feuchtwischbezüge. Seit 1990 entwickeln sie dabei stetig neue Verfahrensweisen und Techniken, um die Effizienz des Unternehmens zu steigern und gleichermaßen die Umwelt zu schonen.

Als Wäscherei hat CHMS einen hohen Bedarf an Wasser, Energie (Öl oder Gas) sowie Waschchemie. Seit 1990 investieren sie daher viel Zeit und Mühe bemühen in die Vebesserung der Abläufe, um diese Ressourcen zu schonen. Eine Maßnahme dafür ist die Mehrfachnutzung von Wasser und die Verwertung von Regenwasser. Auch eine Lösung, um das benutzte Wasser wieder aufzubereiten hat CHMS mittlerweile gefunden.

Die abwasserfreie Wäscherei

Die Idee: Wie bei einer Trinkwasseraufbereitungsanlage reinigt das Unternehmen entstehendes Schmutzwasser.

Das Verfahren: Mit Hilfe einer innovativen Elektrolyseanlage-Filterkombination wird das Schmutzwasser aufgespalten, um Verunreinigungen abtrennen zu können. Dazu neutralisiert man den pH-Wert(neutrales Wasser kann weniger Schmutz halten), pumpt es in einen Hochbehälter, sodass sich der Schmutz als Sediment absetzt und entfernt werden kann. Dieses vorgereinigte Abwasser wird über Metallplatten geleitet, die abwechselnd positiv und negativ gepolt sind. Die dadurch elektrisch geladenen Schmutzpartikel schweben und verbinden sich nach und nach zu größeren Partikeln, die schließlich abgesondert werden.

Die Wirkung: Es entsteht kein Schlamm wie bisher, sondern trockenes Material, das in der Müllverbrennung entsorgt wird. Das Abwasser wird auf Trinkwasserqualität aufbereitet und im nächsten Prozessdurchlauf wiederverwendet. Lediglich kleinere Wasserverluste durch Verdampfen müssen ausgeglichen werden.

Das Ergebnis: 1990 hat CHMS für eine Tonne Wäsche noch 24 Kubikmeter Wasser benötigt, heute sind es nur noch 2,2 Kubikmeter.

Dieselbe oder eine ähnliche Technik nützt auch Green Chefs. Denn damit lässt sich Abwasser wieder aufbereiten, um es für Spül- und Waschmaschinen oder im Sanitärbereich zu nutzen.

Umweltschutz mit Schokolade

Orignal Beans - Klimapositive Schokolade schützt Mensch, Tier und Umwelt

Hochwertige Schokolade ist aus der Patisserie nicht wegzudenken und auch für die herzhafte Küche steigt ihre Bedeutung. Denn Schokolade kann mehr als süß und zart sein. Green Chefs Partner achten beim Einkauf auf Nachhaltigkeit. Dass diese nicht nur das Endprodukt betrifft, zeigt sich am Beispiel von Original Beans. Das Unternehmen produziert klimapositive Schokolade, für die je zwei Kilogramm Beutel 10 Bäume in den Anbaugebieten im Regenwald gepflanzt werden. Mit einem Teil des Umsatzes werden zudem Projekte für Mensch und Tier vor Ort gefördert.

Klimapositive Schokolade schützt Mensch, Tier und Umwelt

Orignal Beans - Klimapositive Schokolade schützt Mensch, Tier und UmweltOriginal Beans vereint seit 2008 zwei wichtige Komponenten für nachhaltige Schokoladenproduktion: Getreu dem Ansatz „Jede Tafel = Ein Baum“ pflanzt das Unternehmen einen Setzling für jede verkaufte Schokoladentafel in den Anbaugebieten im Regenwald. Dadurch wird die lokale Flora und Fauna geschützt, Bauernfamilien unterstützt und das wertvolle Naturerbe vielfältiger Edelkakaos bleibt für nachfolgende Generationen erhalten. Bis heute hat das Unternehmen über eine Million Bäume in den Ursprungsregionen gepflanzt und bewahrt.

„Ich finde, es gibt genug Schokolade auf der Welt. Die wichtigsten Probleme unserer Zeit zu lösen, das ist der Ansatz von Original Beans: Regenwälder zu erhalten und biologische Vielfalt, außerdem konkrete Lösungen für Armut, Konflikte und Migration anzubieten”, so Gründer Philipp Kauffmann.

Dank der kontinuierlichen Aufforstung, gekoppelt mit energieeffizienter Produktion, grüner Logistik und 100% biologisch abbaubarer Verpackung sind Original Beans Schokoladen in ihrer Wertschöpfungskette CO²-positiv. Im Klartext bedeutet das, dass mit jedem Kilogramm der Schokolade 10 Bäume gepflanzt werden. Das gleicht die Umweltbelastung des Konsums aus und verbessert somit das Weltklima. Ein Erfolgsrezept für alle Beteiligten!

Die seltensten Kakaosorten der Welt

Original Beans - KakaobohnenvielfaltDie Original Beans Kakaos stammen aus der Beni Savanne im bolivianischen Amazonas, dem Piura Flusstal in Peru, dem pazifischen Regenwald in Esmeraldas in Ecuador, dem Virunga Nationalpark im Ost-Kongo, aus Papuas Regenwäldern in Indonesion und den Udzungwa Bergen in Tanzania – allesamt Hotspots des weltweiten Artenreichtums, die durch nachhaltigen Kakaoanbau geschützt werden können. Die Kakaos werden in der Schweiz in kleinen Mengen geröstet und sehr schonend nach alter Tradition conchiert. So bleiben die authentischen Geschmacksnuancen der Originalkakaos erhalten.

Die Rezepte für die Schokoladen basieren auf den minimalen Zutaten Kakaobohnen, Kakaobutter, roher Rohrzucker (sowie Milch bei den Milchschokoladen) und sind frei von Zusätzen wie Lecithin oder Vanille.

Weitere Infos zu Original Beans findet ihr auf der Website oder bei Facebook.