Kaffeeform: Kaffeetassen sind aus … Kaffee!

Kaffeeform Espressotassen (c) Kaffeeform
Kaffeeform Cappuccinotasse (c) Kaffeeform
Cappuccinotass aus Kaffee
(c) Kaffeeform

Porzellan? Pah. Keramik? Nee. Pappe? Schon gar nicht. Die Kaffeetasse von heute ist aus Kaffee!

Die Idee kommt von Produktdesigner Julian Lechner, seines Zeichens selbst fleißiger Kaffeekonsument. Nur so ganz zufrieden stellte ihn sein Kaffee nie: Denn stets blieb ein Häufchen Kaffeesatz zurück. Und der landete über kurz oder lang im Müll.

Kaffeeform –
wo Kaffee drum ist kommt Kaffee rein

Dabei lässt sich aus Kaffeesatz doch so vieles machen! Neben der direkten Verwertung als Dünger oder Mittel zur Körperpflege, macht Kaffeesatz auch in Form von Kaffeetassen eine sehr gute Figur. Zu dieser Erkenntnis gelangte Julian Lechner in drei Jahren „Kaffeeforschung“. Heraus kam Kaffeeform – ein innovatives Material aus recyceltem Kaffeeabfall
und nachwachsenden Rohstoffen.

Kaffeewunder aus Deutschland

Die Kaffeeformer produzieren ausschließlich in Deutschland. Sie sammeln ihren Kaffeesatz in der Berliner Gastronomie. Anschließend wird der alte Kaffee getrocknet, gehärtet und zu dem edel anmutendem Geschirr weiterverarbeitet.

Kaffeeform Espressotassen (c) Kaffeeform
Espressotassen aus Kaffee
(c) Kaffeeform

Bislang umfasst das Sortiment Espresso- und Cappuccinotassen, die nicht nur durch ihre Optik, sondern auch durch die feine Kaffeenote bestechen, die sie verströmen. Zudem sind die Kaffeeform-Produkte materialbeständig und spülmaschinenfest.

Die Produktlinie wird bald weiter ausgebaut – nicht zuletzt wegen der erfreulich großen Nachfrage.

Eine Berliner Behindertenwerkstatt kümmert sich um den Versand der Produkte. Und wenn jemandem die Tassen irgendwann nicht mehr recht in den Tassenschrank passen oder sie beschädigt sind? Kein Problem. Dann macht Kaffeeform was Neues draus.

Die Tasse als Botschafter für Green Chefs

logo KaffeeformUnd? Ist bei Euch grade eine Lücke im Tassenschrank? Vielleicht ist da ja Platz für Kaffeeform-Tassen. Für einen Green Chef eine sinnvolle Investition: Wer dem Gast seinen Kaffee in cleveren Kaffeesatz-Recycling-Tassen serviert, braucht nicht mehr viele Worte, um die eigenen Werte von Fairness und Verantwortung zu erklären.

Gastronomen spenden Kaffeesatz als Düngemittel

Gastronomen spenden Kaffeesatz als Düngermittel

„Darf es noch ein Kaffee oder Espresso sein?“ Die Frage ist nach dem Dinner selbstverständlich und wird von den Gästen oft mit „ja“ beantwortet – warum daraus also nicht noch einen weiteren Nutzen ziehen? Denn Kaffeesatz eignet sich hervorragend als Düngemittel.

Kaffeesatz ist viel zu schade für den Müll

Das, wasGastronomen spenden Kaffeesatz als Düngermittel in der Kaffeemaschine übrig bleibt, wird nämlich Hände ringend gesucht – von Gärtnereien, Landwirten und auch von euren Gästen. Denn: Das benutzte Kaffeepulver ist ein ideales Düngermittel. Also einfach den Kaffeesatz statt in den Biomüll in einer Wanne sammeln und kostenlos zum Mitnehmen anbieten.

Durch dieses nachhaltige Engagement bleiben die wertvollen Nährstoffe des Kaffeesatzes im biologischen Kreislauf. Kaffeedünger enthält wie handelsüblicher Dünger Kalium, Stickstoff, Phosphor und andere wichtige Pflanzennährstoffe. Zudem hält er auf natürliche Art Pflanzenschädlinge wie Ameisen oder Schnecken fern.

Übrigens: Green Chefs Partnerin Veselina Blumrich empfiehlt Kaffee auch für die Körperpflege. Den Satz vermischt sie mit etwas feinem Meersalz zu einem 100% natürlichen  Anti-Cellulitis-Mittel. Und übrig gebliebener Kaffee bringt Glanz ins Haar und beugt Haarausfall vor.