Parkhotel Surenburg glänzt mit überragendem Engagement

Parkhotel Surenburg glänzt mit überragendem Engagement

Soziale Verantwortung, Solidarität und Gastfreundschaft sind wesentliche Elemente, die das Team des Parkhotels Surenburg prägen. Ebenso steht die Wertschätzung all dessen, was die Natur beschert ganz oben auf der Werteskala.

Der Küchenstil ist stark westfälisch geprägt und wird mit modernen Cross-Over-Elementen der mediterranen Küche ergänzt. Verantwortlich dafür sind Chefkoch Matthias Bäumer und sein Sous-Chef Oliver Jacobi. In der Westfälischen Stube schwingt kein geringerer als Green Chefs Partner René Kalobius den Kochlöffel.

Gelebte Transparenz im Parkhotel Surenburg

Regionalität ist im Restaurant und Hotel Surenburg ein sehr wichtiges Thema, das mit bedingungsloser Transparent gelebt und kommuniziert wird. Das hat einen triftigen Grund, denn gutes Essen ist Vertrauenssache.

Maximal 80 Kilometern sollen die Hauptwaren zurück gelegt haben dürfen. So kommt das Bentheimer Schwein vom Naturlandhof Büning, das Rind durfte ebenfalls in der Regionen grasen und wurde hier geschlachtet und das Wild stammt aus den Heereman‘schen Wäldern. Gänse und Enten liefert der ökologisch bewirtschaftete Bioland Geflügelhof Overmeyer. Selbst der Honig wird von fleißigen Bienen in der Nachbarschaft gesammelt. Kräuter und Gemüse wie Blumenkohl, alte Tomatensorten, Artischocken, Karotten, Wilde Pastinaken, Rattenschwanzradies oder Türkische Rauke wachsen im Schlossgarten der Surenburg.

Kulinarische Wissenschaft in der Westfälischen Stube

Küchenchef und kulinaruischer Berater - René Kalobius
Küchenchef und kulinarischer Berater – René Kalobius

Seit 4 Jahren prangt über der „Westfälischen Stube“ im Parkhotel Surenburg ein Michelin-Stern. Da bedarf es schon einer gewissen Verrücktheit und gehörigen Portion Mut, einen neuen Weg einzuschlagen: Nun geht es in der Surenburg-Küche experimentell zu und Wissenschaft trifft auf Kulinarik.

Was ist für einen Gast denn spannend auf der Zunge, was gefällt, kontrastiert oder ergänzt sich auf einem Teller? Diesen Fragen stellt sich das Küchenteam gemeinsam mit dem food lab muenster nach dem Vorbild des dänischen NOMA.

Mitbegründet wurde die Idee von Chefkoch Tobias Sudhoff, der seit Jahren an der Fachhochschule Münster doziert und hier sehr gekonnt seine Leidenschaft für’s Kochen und praktische Naturwissenschaft miteinander vereint. Durch die Verknüpfung von Handwerk und Wissenschaft soll die Kochausbildung, einer breiteren Schulabsolventengruppe schmackhaft gemacht werden.

Parkhotel Surenburg unterstützt „Reisebüro der Menschlichkeit“

Parkhotel Surenburg glänzt mit überragendem Engagement
Parkhotel Surenburg glänzt mit überragendem Engagement

Seit November 2017 ist das Parkhotel Surenburg Mitglied im Verein „Global Family Charity Resort“, der Familien einen Urlaub ermöglicht, die sich diesen sonst nicht leisten könnten. Unbeschwerte Ferien sollen die Familien, für die das Leben weniger glücklich verlaufen ist, verbringen können. Menschen, die Gewalt ausgesetzt waren oder von Armut und Krankheit betroffen sind, verbringen dank dieser Initiative oftmals ihren ersten Urlaub zusammen mit ihrer Familie. Der Verein, der in Österreich gegründet wird, erfreut sich auch in Deutschland zunehmender Bekanntheit. Das Parkhotel Surenburg trägt dazu nicht unwesentlich bei.

Kommunikation als wichtiges Werkzeug

Zum zweiten Mal präsentiert sich das Parkhotel Surenburg in einem Jahresprogramm. Hierin wird jeder Bereich des Hotels und der Restaurants sowie deren Akteure vorgestellt und auf bevorstehende Veranstaltungen hingewiesen. Die Resonanz sein gut, sagt Inhaber Alexander Breitung, und die Anfragen hätten seither noch weiter zugenommen.

Im Parkhotel und Restaurant Surenburg wird sehr viel sehr richtig gemacht. Das verdient die Auszeichnung der Green Chefs! Wir freuen uns, solch findige und engagierte Kollegen an Bord zu wissen.

Die Walz – ein Blick über den Tellerrand

Die Walz, auch Stör oder Tippelei genannt, bezeichnet die Wanderschaft zünftiger Gesellen nach Abschluss der Lehrzeit. Früher war die Walz eine Grundvoraussetzung im Handwerk, um die Prüfung zum Meister beginnen zu können. Gerade in der Gastronomie gehört es mittlerweile wieder zum guten Ton, die Welt außerhalb der ersten vier Küchenwände, in die man gesteckt wird, zu entdecken. Für viele ist genau diese Möglichkeit ein wichtiges Kriterium, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Das sollten kluge Gastronomen für ihre Mitarbeitern fördern. Lasst uns die Welt entdecken!

Auf der Walz die Welt neu entdecken

Früher oder später trifft es jeden: Der Alltag kehrt ins Berufsleben ein. Da kann der Job noch so abwechslungsreich sein, irgendwann hat man doch alles gesehen, alles schon mal gemacht und ist sich seiner Sache im Betrieb sehr sicher. Abwechslung und frischen Wind für’s Oberstübchen bringen Fortbildungen, Praktika in anderen Betrieben und Exkursionen zu postenrelevanten Themen.

Davon profitiert nicht nur der „Wälzler“, sondern das ganze Team, denn das Wissen wird selbstredend mit allem geteilt. Der kluge Chef baut hier hier und bietet dem Auflügler dafür eine Bühne – sprich Zeit und Raum.

Eine Reise zum besser Koch-Ich

Durch Reisen in andere Ländern lässt sich das kulinarische Angebot mannigfaltig erweitern. Eindrücke, die man in unseren Breitengraden nicht wahrnimmt, finden so ihren Platz in unserer Kochkultur.

Auf der Walz entdeckt so manch ein Kollege ganz neue Fähigkeiten, erlangt neues Wissen und erweitert unter Umständen auch seine Sprachkenntnisse. Selbstständiges Arbeiten wird gefördert, die Sicherheit im Umgang mit fremden Waren, Gerätschaften und Menschen steigt, das Selbstwertgefühl bekommt einen ordentlichen Push.

Also bitte, wer ist der nächste?

Vom Unkraut zum Tellerstar: Die Brennnessel

Vom Unkraut zum Tellerstar - Die Brennnessel

Zu Unrecht wird die Brennnessel ist Unkraut deklariert. Dabei ist sie doch ein wahrer Kosmopolit und kommt überall auf der Erde vor. Ihr Auftauchen ist ein klares Zeichen von stickstoffreichem Boden. Insgesamt umfasst die Familie der Brennnessel 45 verschiedene Arten – höchste Zeit also, ihre Bedeutung auch in der Küche zu würdigen. Wie praktisch, dass die Brennnessel gerade Saison hat!

Vielseitiges Küchenkraut: Die Brennnessel

Die Brennnessel ist nicht nur vielseitig und ganzheitlich einsetzbar, sie trumpft auch mit guten Eigenschaften wie einem hohen Vitamin C Gehalt und als natürliches Konservierungsmittel auf.

Natürlicher Haltbarmacher

Vom Unkraut zum Tellerstar - Die Brennnessel

Die Brennnessel enthält in ihren Blättern einen Wirkstoff, der Bakterien in ihrem Wachstum hemmt. Früher gab man daher in frisch gemolkene Milch eine Handvoll Brennnesselblätter, um sie länger haltbar zu machen. Auch manche Lebensmittel wie Frischfleisch oder Fisch wurden früher in die Blätter von Brennnesseln eingewickelt aufbewahrt, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.

Reich an Vitamin C

Das Gartenunkraut enthält mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und ist zudem reich an Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen wie den Flavonoiden. Die Flavonoide sorgen zusammen mit dem Kalium für die entwässernde Wirkung der Blätter. Überraschenderweise sind Brennnesseln auch eiweißreich, sodass die Blätter durchaus Mehrwert haben und es sich lohnt, sie in der Küche auszuprobieren.

Eiweißbombe

Ein Kilogramm frische Brennnesselblätter enthalten ähnlich viel Eiweiß wie die gleiche Menge frische Hülsenfrüchte, nämlich bis zu 8 Prozent. Auch die Samen sind essbar und werden geröstet geknabbert.

Brennnessel – Leaf to Root

Die Samen der (weiblichen) Pflanzen können bis zum ersten Frost geerntet werden. Dafür einfach die Samenstände abschneiden und die Samen davon mit den Fingern abstreifen. Im Backofen oder in der Pfanne geröstet sind die Brennnesselsamen bestens geeignet als nussiger Snack oder Topping.

Brennnesselblätter sind in der Verwendung ähnlich wie Spinat, damit lassen sich aber auch Salate verfeinern oder Saucen zubereiten. Gehackt runden die Blätter auch Kartoffelpüree ab oder würzen Fleisch und Fisch.

Amuse Geule: Brennnessel im Bierteig

Unsere Empfehlung für eine schnelle und außergewöhnliche Vorspeise zum Aperitif: in Bierteig ausgebackene Brennnesselblätter. Dafür die Blätter waschen und trocknen. Aus Mehl, Ei, Bier, Pfeffer und Salz den BIerteig zubereiten, darin die abgetrockneten Blätter eintauchen (dabei am Stiel anfassen) und anschließend knusprig frittieren.