Elektro-Laster – klimabewusste Großtransporte sind möglich

Elektro-Laster - klimabewusste Großtransporte sind möglich - Foto HUSS Medien

In Sachen Elektro-Mobilität geht es rasant voran. So will Tesla im September diesen Jahres erste Elektro-Laster und Pick-up-Trucks herausbringen. Mit Blick auf die drohenden Fahrverbote in den großen Städten für Autos mit Verbrennungsmotoren wird das auch höchste Zeit. Die Deutsche Post produziert derzeit eigene Elektro-Scooter und Zulieferer Transgourmet testet den Einsatz eines Elektro-Transporters, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Klimafreundliche Großtransporte dank Elektro-Laster

Elektro-Laster - klimabewusste Großtransporte sind möglich - Foto HUSS Medien
Elektro-LKW im Einsatz – Transgourmet (Foto: HUSS Medien)

Ab September will Tesla E-Laster und in den darauffolgenden Monaten auch Pick-up-Trucks ins Angebot aufnehmen. Für die E-Mobilität bedeutet das einen riesigen Schritt vorwärts. Elon Musk, Geschäftsführer bei Tesla, beweist damit wieder mal großartigen Innovationsgeist.

Darüber hinaus arbeitet Tesla auch an einem vollkommen autonom fahrenden Schlepper , der elektrisch betrieben wird. Auch sind selbstfahrende Auto in Planung. Als Roboter-Taxen und -Transporter könnten diese Fahrzeuge schon in den nächsten Jahren die Straße revolutionieren.

Deutsche Post tritt in Konkurrenz zu Autoherstellern

Ebenfalls vorne mit dabei ist die Deutsche Post, die seit einigen Monaten auf Elektrofahrzeuge zur Auslieferung der Postsendungen setzt. Bis Ende des Jahres sollen 20.000 E-Scooter die Straße der Städte in Sachen Smog entlasten. Die Post-E-Laster aus eigener Produktion sollen auch an Dritte verkauft werden. „Eine Kampfansage an die großen Autohersteller“ nennt Post-Vorstand Jürgen Gerdes das. „Wir wollen Marktführer in der grünen Logistik werden“, führt er weiter aus.

Angesichts der drohenden Fahrverbote – insbesondere für Dieselfahrzeuge – warten vor allem Handwerker, Dienstleister und Lieferdienste händeringend auf alternative Fahrzeuge mit Elektrobetrieb. Der Bedarf ist definitiv da, wie er gedeckt werden wird, zeigt sich in naher Zukunft.

Transgourmet testet E-Laster für Logistik

Der Belieferungsgrosshändler Transgourmet testet derweil den Einsatz eines Elektro-LKW zur Auslieferung von gekühlter und tiefgekühlter Ware. Entwicklet wurde das Gefährt von der Schweizer Firma E-FORCE ONE AG. Mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern kommt der Elektro-Laster schon weit voran

Zwischen den Meeren – ein Besuch bei Reeses Fischzucht-Betrieb

Fischzucht Reese

Fischzucht und Binnenfischerei – wir haben uns den Fischzuchtbetrieb Reese zwei Tage lang näher angeschaut und viel gelernt.

Heimische Süßwasserfische auf der Speisekarte

„Viele der tarditionellen Fische sind leider etwas in Vergessenheit geraten. Dabei ist ein schönes Barschfiet, eingemehlt und in Zitronenbutter gebraten ein wahrer Leckerbissen!“, schwärmt Gunnar Reese, Inhaber der Fischzucht Reese. In vierter Generation Binnenfischerei und Fischzucht kümmert er sich mit seinem Team um das Wohl von Hecht, Stör und Forelle. Auch Saiblinge, Barsche und Maränen finden bei ihm ihr Plätzchen. Die Fische haben hier einfach Zeit zum Wachsen, die Teiche werden mit frischem Quellwasser gespeist und das Futter ist ASC-konform.

Konventionelles statt Bio-Futter – aus gutem Grund

Ob die Fischzucht Reese auch Bio-Futter verwendent, wird Gunnar Reese gefragt. „Nein, darauf verzichten wir, da diese Futtermittel deutlich weniger Phosphat, Eiweiß und Fischöl enthalten. Wir müssten deutlich mehr zufüttern.“ Er geht aber davon aus, dass sich hier in Zukunft noch einiges verbessern wird und schließt dann Bio-Futter nicht aus.

Ausflug zur Fischzucht Reese – eine Geschichte in Bilder:

Die Maräne hält Gewässer sauber

Die Maräne hält Gewässer sauber

Die Maräne gilt nicht nur als Delikatesse unter den Süßwasserfischen, sie hält auch Gewässer rein. Maränen ernähren sich von Plankton, das dann besonders gut wächst, wenn das Wasser reich an Nährstoffen wie Phosphat ist.

Ist das Wasser zu sauber, wird die Maräne nicht satt

Die Maräne hält Gewässer sauber
Knochenarbeit: Maränen-Fang (Foto: Reese Fischzucht/Transgourrmet Ursprung)

Am Reese-Standort am Selenter See, einem ökologisch wertvollen Binnensee mit 2.250 Hektar Wasserfläche nahe der Ostsee, ist das Wasser so klar und sauber, das an manchen Tagen ein Blick bis auf den Grund möglich ist. Den im See lebenden Maränen gefällt das weniger. Denn für sie bedeutet das weniger Futter. Damit wird der Fang zur Geduldsprobe.

Im Selenter See versuchen die Reese-Mitarbeiter ihr Glück mit Stellnetzen und Reusen sowie Fanggeräten für Aale, Hechte und Barsche. Bis zu drei mal fahren sie raus, um die Netze zu leeren – eine Knochenarbeit. Noch fangfrisch werden die Fische im Anschluss direkt weiterverarbeitet.

Bei Reeses werden die Fische aber nicht nur aus kulinarischen Gründen gezüchtet. Ein Teil der Tiere geht an Angelvereine oder dient der Renaturierung von Teichen und Seen.

Weitere Informationen zur Fischzucht Reese gibt es bei Transgourmet Ursprung

Nachhaltige Fischzucht – zu Besuch bei Reeses

Fischzucht Reese

Schon lange, bevor richtig guter Fisch den Weg in die Küche findet, , braucht es drei Zutaten: Wasser allerbester Qualität, ausreichend Platz und Geduld beim Wachstum. Produzenten, die alle Vorgben erfüllen, sind nicht leicht zu finden. Forelle, Karpfen, Aal und Saibling finden diese Zustände aber bei Reeses. Die Familie betreibt ihre Fischzucht schon in vierter Generation. Wir von den Green Chefs waren dort zu Besuch.

Green Chefs gehen der Fischzucht auf den Grund

Fischzucht Reese
Fischzucht Reese

Eine Forelle wird meist schon nach ein bis eineinhalb Jahren gefischt. Die Forelle vom Fischzuchtbetrieb Reese bekommt gleich bis zu 3 Jahren Zeit, um heranzureifen. Erst dann geht es für die Fische in die Hälterung, bevor sie in der hauseigenen Fischschlachterei zu Frischfisch weiterverarbeitet oder mit Buchen- und Erlenholz aus dem eigenen Wald im traditionellen Altonaer Ofen heiß geräuchert werden.

Bereits seit 1885 werden auf der ehemaligen Papiermühle in Schleswig-Holsteiner Sarlhusen und Umgebung Forellen gezüchtet. Anfang des 20. Jahrhunderts gingen sie sogar auf der Überseelinie Hamburg-New York auf weite Fahrt in die USA. Heute befischt Gunnar Reese mit seiner Mannschaft insgesamt mehr als 140 Teiche und weitere Seen.

<Im nächsten Teil unserer kleinen Schwerpunkt-Reihe zum Thema kommen wir den Besonderheiten der Maräne näher.

Weitere Informationen zu den Fischen von Reese gibt es bei Transgourmet Ursprung

Nachhaltigkeitswoche für Green Chefs

Transgourmet Nachhaltigkeitswoche

Das Bewusstsein der Gäste für nachhaltige, regionale und fair produzierte Nahrungsmittel ist in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. Das wissen auch die Gastronomen und tischen entsprechend häufig Lebensmittel aus der Region und nach Bio-Richtlinien hergestellte Produkte auf. Vom 29. Mai bis 5. Juni 2017 ruft Transgourmet zur Nachhaltigkeitswoche auf, während der es um das Potenzial nachhaltiger Gastronomie gehen wird und die noch mehr Kollegen zum Mitmachen motiviert soll.

Nachhaltigkeit in der Gastronomie zahlt sich aus

Transgourmet Nachhaltigkeitswoche
Vom 29. Mai bis zum 05. Juni 2017 findet die Nachhaltigkeitswoche statt (Foto: © Brand Upgrade GmbH)

Tierschutz und effiziente Ressourcennutzung fangen bereits bei der Herkunft und Herstellung der Lebensmittel an, denn das Ernährungssystem steht in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel, Wasserknappheit oder Umweltverschmutzung. Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche können die Profis untereinander Ideen tauschen und so neue Inspirationen für ein grünes Speiseangebot entdecken.

Ob Fairtrade-Produkte oder Veggie-Gerichte, Gäste honorieren heute mehr denn je nachhaltige Lebensmittel und Speisen. So trägt eine nachhaltige Speisekarte und entsprechende Kommunikation dazu bei, wirkungsvoll Gäste zu binden und das gastronomische Profil zu schärfen. Wichtig ist dabei die Einbindung des gesamten Küchen- und Serviceteams.

Nachhaltigkeit schmeckt besser

Transgourmet hat für grüne Küchenchefs auch ein  Menüplanungssystem mit nachhaltigen Rezepturen inklusive Kochhinweisen, Nährwertangaben, Bildern und Tipps für die Zubereitung entwickelt. Dabei spielen Produkte aus ökologischer Landwirtschaft und Tierwohlprogramme, ebenso wie regionale und saisonale Produkte sowie vegetarische und vegane Angebote eine große Rolle.

„Heutzutage fordern die Gäste Nachhaltigkeit. Sie wollen nicht nur satt werden, sondern nachhaltig und mit gutem Gewissen genießen. Die Aktionswoche ist auch für die Gäste eine tolle Gelegenheit, herauszufinden, wie gut Nachhaltigkeit überhaupt schmecken kann“, erläutert Frank Seipelt, Vorsitzender der Geschäftsführung Transgourmet Deutschland, das Engagement.