40 Jahre Biowein von Riegel

Riegel Biowein - Eingang

Riegel Bioweine feiert 40-jähriges Jubiläum

Orsingen, Bioweinspezialist Riegel blickt in diesem Jahr auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Der von Peter Riegel 1985 gegründete Großhandel zählt heute zu den Top 10 der Weinbranche in Deutschland und ist eines der erfolgreichsten Biounternehmen am Markt.

Nach der Eröffnung eines alternativen Ladens 1980 in der Konstanzer Altstadt, wo durch ein politisch motiviertes Projekt Weine aus Südfrankreich ins Sortiment kamen, fiel schon bald die zukunftsweisende Entscheidung zur Gründung eines Großhandels mit Wolle, Umweltschutzpapier und Weinen, die schnell einem 100 % biologischen Weinsortiment Platz machten. „Die persönliche Überzeugung, dass Bio langfristig der richtige Weg sein wird, gab mir nicht nur Orientierung, sondern auch das Gefühl, dass es ein Privileg ist, beruflich selbstständig etwas aus Überzeugung tun zu können“, sagt Peter Riegel.

Zum beispiellosen Erfolg des Unternehmens tragen das für die Branche außergewöhnliche Qualitätsmanagement und die sichtbar gelebte Firmenphilosophie bei. Respekt vor Umwelt und Klima sowie langfristige Beziehungen zu Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern prägen bis heute die Kultur im Familienunternehmen.  Auch mit der zweiten Generation ist der kreative Pioniergeist im Unternehmen lebendig geblieben. Mit Elan und neuen Ideen gelingt es Geschäftsführer Felix Riegel und Bruder Florian, zukunftsorientierte Entscheidungen mit Blick auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Marktentwicklung zu treffen. „Wir fokussieren uns nicht auf einzelne Produktketten oder Leuchtturmprojekte. Um Zukunft nachhaltig zu gestalten, betrachten wir die Gesamtheit unseres Handelns und seiner Auswirkungen und entwickeln geeignete Maßnahmen, um uns zu verbessern. Wir wollen als Vorbild und kompetenter Partner in Sachen Klimaschutz, Energiewende und Ressourceneffizienz fungieren,“ so Felix Riegel.

Interessante Details zur Unternehmensgeschichte von Biopionier Riegel finden Sie hier: https://www.riegel.de/ueber-uns/unternehmen.html

Riegel Biowein - Vinothek

Ist Plastik sparen sinnvoll? – Die Bedeutung von nachhaltigen Alternativen

foods that are wrapped with plastic w - Adobe Stock

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Von Verpackungen über Einwegartikel bis hin zu alltäglichen Gegenständen – der Kunststoff hat unsere Lebensweise revolutioniert. Doch die Kehrseite dieser Medaille ist alarmierend: Die Umwelt leidet unter der enormen Menge an Plastikmüll, der unsere Ozeane und Landschaften verschmutzt. In diesem Beitrag beleuchten wir, warum das Reduzieren von Plastik sinnvoll ist und welche nachhaltigen Alternativen es gibt.

Die Problematik des Plastiks

Plastik ist äußerst langlebig und zersetzt sich nur sehr langsam. Jährlich gelangen Millionen Tonnen Plastik in die Meere, was katastrophale Folgen für die Tierwelt hat. Meerestiere verwechseln Plastik mit Nahrung, was zu Verletzungen und zum Tod führt. Darüber hinaus gelangen Mikroplastikpartikel in die Nahrungskette und gefährden letztlich auch den Menschen.

Warum Plastik sparen?

Umweltschutz: Durch das Reduzieren von Plastikmüll tragen wir aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei. Weniger Plastik bedeutet weniger Verschmutzung und weniger Bedrohung für die Tierwelt.

Ressourcenschonung: Die Herstellung von Plastik erfordert fossile Brennstoffe. Indem wir den Verbrauch reduzieren, schonen wir wertvolle Ressourcen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Gesundheit: Einige Kunststoffe geben schädliche Chemikalien ab, die in unsere Nahrung und unser Trinkwasser gelangen können. Durch den Verzicht auf Plastik reduzieren wir das Risiko, diesen schädlichen Substanzen ausgesetzt zu sein.

Nachhaltige Alternativen

Wiederverwendbare Behälter: Anstelle von Einwegplastikflaschen und -bechern können langlebige Alternativen aus Edelstahl oder Glas verwendet werden. Diese sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch ästhetischer.

Biologisch abbaubare Verpackungen: Immer mehr Unternehmen bieten Verpackungen aus biologisch abbaubaren Materialien an. Diese sind eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichem Plastik und tragen zur Reduzierung von Müll bei.

Der Einkauf von unverpackten Waren fördert den Verzicht auf Plastikverpackungen. Hier können Produkte in eigenen Behältern gekauft werden, was den Plastikverbrauch erheblich senkt. Gerade landwirtschaftliche Produzenten bieten da viele Alternativen zum Handel – der oft auf Plastik setzt

Nachhaltige Kleidung: Die Textilindustrie ist ein weiterer großer Verursacher von Plastikmüll. Der Kauf von Berufsbekleidung und Tüchern aus natürlichen Materialien reduziert den Plastikverbrauch und schont die Umwelt.

Fazit
Das Reduzieren von Plastik ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig, um unsere Umwelt und Gesundheit zu schützen. Jeder von uns kann durch bewusste Entscheidungen und den Einsatz nachhaltiger Alternativen einen Beitrag leisten. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und die Welt ein Stück besser hinterlassen – für uns und zukünftige Generationen.

Alternative zu Plastikhalmen: Trinkhalme aus Glas

Green Chefs Pionier - Alternative zu Plastik - HALM Trinkhalme aus Glas

Schätzungsweise 40 Mrd. Plastikhalme landen jährlich in deutschen Mülleimern, daher verzichten immer mehr Gastronomen ganz bewusst darauf. Alternativen gibt es reichlich, eine besonders clevere kommt von HALM. Das Berliner Unternehmen produziert und vertreibt wiederverwendbare Trinkhalme aus Glas.

Gesucht und gefunden: Alternative zu Plastikhalmen

Alternative zu Plastik - HALM Trinkhalme aus Glas
Alternative zu Plastik – HALM Trinkhalme aus Glas

Alternativen zu Plastikstrohhalmen sind gerade schwer im Kommen, insbesondere, weil das Verbot von Plastik-Trinkhalmen kurz bevorsteht. Das Berliner Unternehmen HALM hat eine Lösung gefunden und bietet sie Gastronomen und Barchefs nun seit Kurzem an: Extrem stabile, wiederverwendbare Trinkhalme aus Glas, mit denen ihr nicht nur demonstrieren könnt, dass ihr euch für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt, sondern gleichzeitig euer Getränkeangebot aufwertet. „500 Euro und 50.000 Plastikhalme sparen Gastronomen durchschnittlich im Jahr ein, wenn sie sich für Trinkhalme aus Glas entscheiden“, klärt Sebastian Müller, Geschäftsführer von HALM auf.

Bei der Herstellung setzt HALM auf extrem stabiles Spezial-Glas, das mit Solarenergie exklusiv in Deutschland gefertigt wird. Die Ecken der Trinkhalme sind abgerundet, sodass eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen ist. So ist ein angenehmes Trinkgefühl garantiert.

Trinkhalme aus Glas – weniger Müll, mehr Geschmack

Von den neuartigen Glas-Halmen sind bereits über 250 Gastronomiebetriebe und Hotels überzeugt. „Die HALMe sind eine absolute Aufwertung unserer Drinks. Selten hat Umweltschutz so viel Spaß gemacht!“, begeistert sich Nils Bernau, Geschäftsführer des Liquid Garden in Berlin.

Den Härtetest hat auch Elisabeth Tran von Dînette in Berlin gemacht: „Ehrlich gesagt, hatte ich anfangs Zweifel, ob die Glashalme wirklich für den Einsatz bei unseren Caterings geeignet sind. Glasbruch ist immer ein Risiko. Nach den ersten Veranstaltungen erwies sich die Sorge als unbegründet. Die Glas-Trinkhalme von HALM halten, was sie versprechen.“ Nicht nur, dass die Glashalme die Drinks optisch und geschmacklich aufwerten. Für Caterer und Veranstalter von Events ist HALMs Angebot zur Personalisierung der Trinkhalme eine weitere Möglichkeit, um sich vom Wettbewerb abzuheben.

Und selbst die Reinigung ist leichter, als manch ein Gastronom dachte. „Die Glas-Trinkhalme von HALM können einfach zusammen mit den Bar-Gläsern in der Spülmaschine gereinigt werden“, sagt Franz Kranzfelder vom China Club Berlin. „Mehreren tausend Spülgängen sollen die Trinkhalme standhalten. Das testen wir jetzt ausgiebig, denn die Glashalme sind bei uns nicht mehr wegzudenken.“

Weitere Informationen unter www.halm.co

Der Umwelt zuliebe

Schützen wir die Umwelt oder den Geldbeutel

Die Schilder im Hotel, die darauf hinweisen, das Handtuch mehr als einmal zu verwenden, um Waschgänge und damit Frischwasser zu sparen, kennt jeder. Das Anliegen der Hoteliers, damit die Umwelt zu schonen, ist löblich. Der Hinweises für die Hotelgäste à la „Helfen Sie unserer Umwelt!“ gleicht einem erhobenen Zeigefinger und erinnert mehr an Mutti, die einen rügt.

Schützen wir die Umwelt oder den Geldbeutel?

Der Umwelt zuliebe
Statt schlechtem Gewissen lieber das Belohnungssystem anregen

Auch Aufsteller mit dem Hinweis, dass bereits so und so viel Prozent der bisherigen Zimmergäste ihre Handtücher mehrfach verwendet haben, regt eher das schlechte Gewissen an – und wirkt unglaubwürdig. Wer soll denn das bitte nachzählen und auswerten?!

Bei dieser Vorgehensweise kommt bei den Gästen wohl eher das flaue Gefühl in der Magengegend auf, dass hier weniger an Umweltschutz als an das eigene Portemonnaie gedacht wird. Denn jeder zusätzliche Waschgang bedeutet nicht nur mehr Wasserverbrauch und Energieaufwand, sondern eben auch Personaleinsatz für das Hotel. Diesen geldwerten Vorteil spüren die Gäste aber nicht. Ist es da ein Wunder, dass er sich verschaukelt fühlt?

Belohnungssystem anregen: Zuckerbrot statt Peitsche

Glaubwürdiger wirkt das Engagement, wenn die Gäste aktiv mit eingebunden und belohnt statt gerügt werden. Ein Beispiel: Durch die Mehrfachverwendung ihrer Handtücher können sich die Gäste beispielsweise ein Glas Sekt an der Hotelbar oder ein Snackpaket für einen Tagesausflug „verdienen“. Das Belohnungssystem wird so gleich zweifach angeregt: Zum einen tun sie der Umwelt tatsächlich etwas Gutes und zum andern sich selbst.

 

Von anderen lernen: Abwasser aufbereiten

Abwasser aufbereiten

Lebensmittel, Wasser, Strom – der kluge und respektvolle Umgang mit unseren Ressourcen ist eines der wichtigsten Anliegen der GREEN CHEFS Partner. Im Netzwerk trägt jeder seinen Teil zu einer sauberen Umwelt bei und übernimmt Verantwortung durch die Entscheidungen, die sie treffen.

Der Ideenaustausch funktioniert natürlich nicht nur unter Kollegen. Auch von anderen Branchen können sich GREEN CHEFS noch so einiges abgucken – wie zum Beispiel bei der Wäscherei.

Weniger Abwasser dank Kreislaufsystem

Abwasser aufbereiten
Saubere Sache: CHMS bereitet das Abwasser aus der Wäscherei wieder auf, sodass es als Trinkwasser genutzt werden kann

CHMS (Coburger Handtuch + Matten-Service) vermietet und wäscht Stoffhandtuchrollen, Schmutz- und Logomatten sowie Feuchtwischbezüge. Seit 1990 entwickeln sie dabei stetig neue Verfahrensweisen und Techniken, um die Effizienz des Unternehmens zu steigern und gleichermaßen die Umwelt zu schonen.

Als Wäscherei hat CHMS einen hohen Bedarf an Wasser, Energie (Öl oder Gas) sowie Waschchemie. Seit 1990 investieren sie daher viel Zeit und Mühe bemühen in die Vebesserung der Abläufe, um diese Ressourcen zu schonen. Eine Maßnahme dafür ist die Mehrfachnutzung von Wasser und die Verwertung von Regenwasser. Auch eine Lösung, um das benutzte Wasser wieder aufzubereiten hat CHMS mittlerweile gefunden.

Die abwasserfreie Wäscherei

Die Idee: Wie bei einer Trinkwasseraufbereitungsanlage reinigt das Unternehmen entstehendes Schmutzwasser.

Das Verfahren: Mit Hilfe einer innovativen Elektrolyseanlage-Filterkombination wird das Schmutzwasser aufgespalten, um Verunreinigungen abtrennen zu können. Dazu neutralisiert man den pH-Wert(neutrales Wasser kann weniger Schmutz halten), pumpt es in einen Hochbehälter, sodass sich der Schmutz als Sediment absetzt und entfernt werden kann. Dieses vorgereinigte Abwasser wird über Metallplatten geleitet, die abwechselnd positiv und negativ gepolt sind. Die dadurch elektrisch geladenen Schmutzpartikel schweben und verbinden sich nach und nach zu größeren Partikeln, die schließlich abgesondert werden.

Die Wirkung: Es entsteht kein Schlamm wie bisher, sondern trockenes Material, das in der Müllverbrennung entsorgt wird. Das Abwasser wird auf Trinkwasserqualität aufbereitet und im nächsten Prozessdurchlauf wiederverwendet. Lediglich kleinere Wasserverluste durch Verdampfen müssen ausgeglichen werden.

Das Ergebnis: 1990 hat CHMS für eine Tonne Wäsche noch 24 Kubikmeter Wasser benötigt, heute sind es nur noch 2,2 Kubikmeter.

Dieselbe oder eine ähnliche Technik nützt auch Green Chefs. Denn damit lässt sich Abwasser wieder aufbereiten, um es für Spül- und Waschmaschinen oder im Sanitärbereich zu nutzen.