Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil - Adobe Stock

In der heutigen Gastronomie ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Trend, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Immer mehr Gäste und potenzielle Mitarbeiter legen Wert auf umweltfreundliche Praktiken. Dieser Newsletter zeigt, wie grüne Maßnahmen dazu beitragen können, neue Gäste anzuziehen und das Team zu erweitern.

Warum Nachhaltigkeit wichtig ist

Verändertes Verbraucherverhalten: Die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen wächst. Verbraucher sind bereit, für umweltfreundliche Optionen mehr zu bezahlen und bevorzugen Betriebe, die Verantwortung für ihren ökologischen Fußabdruck übernehmen.

Image und Markenbindung: Ein starkes Engagement für Nachhaltigkeit verbessert das Image eines Gastronomiebetriebs. Unternehmen, die aktiv umweltfreundliche Praktiken umsetzen, schaffen eine positive Markenidentität, die Kunden anzieht und die Loyalität stärkt.

Grüne Maßnahmen, die anziehen

Nachhaltige Menügestaltung: Die Verwendung von saisonalen, regionalen und biologischen Zutaten spricht umweltbewusste Gäste an. Ein Menü, das auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, kann nicht nur die Qualität der Speisen verbessern, sondern auch das Interesse der Gäste wecken.

Energie- und Wassersparen: Durch die Implementierung energieeffizienter Geräte und wassersparender Technologien können Gastronomiebetriebe nicht nur Kosten senken, sondern auch umweltfreundlicher agieren. Diese Maßnahmen werden von Gästen geschätzt und fördern ein positives Image.

Verpackungsalternativen: Die Verwendung von biologisch abbaubaren oder wiederverwendbaren Verpackungen zeigt das Engagement für Nachhaltigkeit. Gäste fühlen sich besser, wenn sie wissen, dass ihre Mahlzeiten umweltfreundlich verpackt sind.

Engagement für soziale Verantwortung: Projekte zur Unterstützung lokaler Gemeinschaften oder zur Förderung von Fair-Trade-Produkten können das Interesse von Gästen und Mitarbeitern erhöhen. Solche Initiativen zeigen, dass der Betrieb nicht nur auf Profit aus ist, sondern auch auf positive gesellschaftliche Auswirkungen abzielt.

Anziehung neuer Mitarbeiter

Wertorientierte Unternehmenskultur: Eine nachhaltige Unternehmensphilosophie zieht Mitarbeiter an, die ähnliche Werte vertreten. Viele Arbeitnehmer suchen nach einem Arbeitsplatz, der ihren ethischen Überzeugungen entspricht.

Schulung und Entwicklung: Investitionen in Schulungen zu nachhaltigen Praktiken fördern nicht nur das Engagement der Mitarbeiter, sondern machen den Arbeitsplatz auch attraktiver. Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie in einem Unternehmen arbeiten, das ihre Entwicklung unterstützt.

Positive Arbeitsumgebung: Ein Betrieb, der Nachhaltigkeit fördert, schafft oft eine positive und motivierende Arbeitsumgebung. Dies kann die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und die Fluktuation verringern.

Fazit

Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Schlagwort; sie ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg in der Gastronomie. Durch die Implementierung grüner Maßnahmen können Betriebe nicht nur ihre Umweltbilanz verbessern, sondern auch Gäste und neue Mitarbeiter anziehen. Lasst uns gemeinsam die Gastronomie in eine nachhaltige Zukunft führen!

Maximiliane Wilkesmann ist neue Insiderin

Maximiliane Wilkesmann

Die Basis aller Entscheidungen der Green Chefs liegt im Wesentlichen in der Arbeit der Insider – einer Art Beirat der Green Chefs. Mit Freude geben die Green Chefs die Ernennung von Professorin Maximiliane Wilkesmann als neue Insiderin bekannt.

Maximiliane Wilkesmann ist neue Insiderin

Maximiliane Wilkesmann ist Professorin für Arbeits- und Organisationssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. In ihrer täglichen Forschung befasst sie sich u.a. mit Themen wie Wissenstransfer und Wissensmanagement in Organisationen, neuen Formen und Ansprüchen an Arbeit sowie der Organisation der Spitzengastronomie.

Hierzu hat sie gemeinsam mit ihrem Mann, Prof. Uwe Wilkesmann, der ebenfalls an der TU Dortmund beschäftigt ist, geforscht. Dafür besuchten sie Sternerestaurants und führten Interviews mit Köchinnen und Köchen, Restaurantkritikerinnen und Restaurantkritikern und Servicekräften.

Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks!

Die Ergebnisse ihrer Studie sind in ihrem Buch „Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks! Zur Organisation der Spitzengastronomie“ nachzulesen, das von Literaturkritiker Denis Scheck in seiner Sendung Druckfrisch auf der Frankfurter Buchmesse 2020 empfohlen wurde.

Das Buch führte Maximiliane Wilkesmann dann mehr oder weniger geradewegs zu den Green Chefs. Deren Anliegen besteht im Bereich der Nachhaltigkeit nicht nur darin, wie und was auf den Teller kommt, sondern auch in der Gestaltung fairer Arbeitsbedingungen, einem respektvollen Umgang und verträglichen Arbeitszeiten in der Gastronomie.

„Ich finde es bemerkenswert, dass sich die Green Chefs wirklich ganzheitlich um das Thema Nachhaltigkeit kümmern und auch Arbeitsbedingungen in den Blick nehmen. Dies sind allesamt Themen mit denen ich mich auch in meiner Forschung auseinandersetze. Ich freue mich, die Green Chefs als Insiderin mit meiner sozialwissenschaftlichen Expertise bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“

Green Chefs Insider suchen nachhaltige Helfer

Green Chefs Insider

Die Green Chefs Insider bestimmen die Richtung unserer Arbeit. Die gibt es jetzt seit fünf Jahren bei den Green Chefs – Zeit, dass wir den Kreis größer machen.

Green Chefs Insider
Green Chefs Insider

Dazu suchen wir Dich: Du bist engagiert im Bereich Nachhaltigkeit in der Gastronomie, unterwegs als ProduzentIn im Bereich Tierwohl und biologischer Landwirtschaft, Du sprichst als BloggerIn oder JournalistIn täglich mit Menschen über diese Themen oder bist da unterwegs, wo wir gar nicht so viel aufzählen können, um auch Deinen Bereich zu nennen. KöchInnen und GastronomInnen als Selbstverständlichkeit gar nicht erst zu erwähnen.

Du hast Lust, die Welt zu verändern, jeden Tag ein kleines Stück, und bist der Meinung, zusammen mit anderen erreicht man mehr als alleine? Du weißt, wie wertvoll die Erfahrung unser gut 700 Partner ist und kannst deren Stories weitertragen? Oder bist die Queen of Adresstabellen, Princess of PR oder was sonst immer in einer Non-Profit-Organisation anfällt?

Dann lasst uns sprechen.

Unser Ziel ist es, in nächster Zeit unsere Tafelrunde zu vergrößern: Auf zwölf Menschen – das Dutzend muss voll.

Wir wünschen uns von Dir neben der ehrenamtlichen Zeit von 1-2 Stunden pro Woche, gerne auch mehr,  und der regelmäßigen Teilnahme an unseren Zoom-Meetings alle 14 Tage den Drang, Dinge in die Hand zu nehmen und nach draußen zu tragen. Wir wollen unseren Vorsprung behalten – und noch besser werden.

Wir bieten Dir statt Geld tolle Kontakte zu den bestehenden Insidern, Partnern und Produzenten und ein ausgezeichnetes Netzwerk für Deine sonstige Arbeit in diesem Bereich und immer offene Ohren für neue Ideen – und den Raum für die Umsetzung neuer Projekte.

Wie es funktioniert

Wir mögen es nicht so gerne in komplizierter Form – lieber einfach. Du schreibst uns einfach eine Mail an mitmachen@green-chefs.de – wir laden Dich dann einfach mal zum nächsten Meeting ein, uns kennen zu lernen und freuen uns natürlich noch mehr, Dich kennen zu lernen. Wenn wir uns alle gefallen, dann machst Du einfach mit.

Zu guter Letzt: Nö, Quoten finden wir doof. Tut ja nicht not, dass wir jetzt mit Regularien dafür sorgen müssen, dass das Gleichgewicht zwischen Jung und Alt, zwischen Frauen und Männern und was auch immer noch für Gleichgewichte wichtig sind, gehalten wird.

Wir meinen nämlich, in einer jungen Organisation pendelt sich das schnell ein. Deswegen sagen wir nicht, dass wir uns über junge und feminine Insidern besonders doll freuen werden, weil ….. siehe oben …

Und nun los ….

Denis Michael Kleinknecht ist neuer Green Chefs Insider

Denis Kleinknecht - Gasthof Heinzinger

Um objektiv zu bleiben und zu allen Themen Expertise bieten zu können, haben die Green Chefs einen Beirat – die Green Chefs Insider. Jetzt gibt es einen neuen Insider. Wir freuen uns über die Nummer sieben im Boot:

Denis Michael Kleinknecht – Koch und Vollblutgastronom

Denis gehört zu den Menschen, deren Tag weit länger als 48 Stunden ist – gemessen an dem, was er am Tag leistet. Und darüber hinaus noch an neuen Ideen im Kopf hat. Dabei hat er seine Passion zu seinem Beruf gemacht. Denn der gelernte Koch und Gastronom versteht sich und sein Handeln als eine politische Tätigkeit, im klassischen Sinne – res publica: Die Sache der Gemeinschaft.

Denis Kleinknecht - Gasthof Heinzinger
Denis Kleinknecht – Gasthof Heinzinger

Und Ernährung ist die Tätigkeit, die uns alle verbindet. Denn Essen ist Vordenken, das Produzieren von Lebensmitteln, die Zubereitung und der Genuss. Essen ist eine Restauration und gelebte Tischgesellschaft.

https://gasthof-heinzinger.de/

Zupackend sensibel – Ein Gastronom, der Gastfreundschaft lebt

Darf man als Gastronom sensibel sein, wenn man doch zupackend sein muss? Nun, wer Denis kennt, weiß, wie viel Energie er versprüht. Gleichzeitig aber punktet er mit seiner Sensibilität, nicht nur gegenüber seinen Produzenten, sondern vor allem gegenüber seinen Gästen. Denn Gastlichkeit ist das, was uns im besten Sinne verbindet.

Doch fangen wir bei den Basics an: Denis ist mit Leib und Seele Kind seiner Heimat: Ein Bayer durch und durch. Von seinem Mentor Otto Koch hat er eine Menge gelernt, nicht nur am Herd, sondern vor allem im Hinblick auf die Welt. In Zurückhaltung Gutes tun, denn nur, wer Gutes sät, kann Gutes ernten.

Und genau das ist die Zielsetzung bei Denis. Er lebt nachhaltige Nachhaltigkeit. Er verhandelt nicht mit seinen Partnern, sondern fragt, was sie für ihre Ware bekommen müssen. Auf diese Weise hat er sich ein Netz an Lebensmittelproduzenten zugelegt, die das erfüllen, was er weiterentwickeln möchte: eine nachhaltige Gastronomie, die Grundlagen für die Zukunft schafft.

Denn Ernährung – und sehen wir dies einmal grundsätzlich – ist nicht nur das, was wir uns täglich zuführen, es ist das, was uns verbindet und Ernährung zeigt, wie wir mit uns und unserer Umwelt umgehen möchten. Bei Denis ist das ganz klar: Nicht nur nachhaltig, sondern nachhaltig „nachhaltig“ und damit ein zukunftsweisendes Konzept. Genuss garantiert.

https://www.tartuffel.de/artikel/der-tartuffel-fragebogen-denis-michael-kleinknecht/