HILDEBRANDTs, Neumünster – das grüne Stadthotel mit Haltung

HIldebrandts - Neumünster - außen

Mitten in Neumünster und trotzdem ruhig im Grünen: Das HILDEBRANDTs verbindet Stadtnähe mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt finden Gäste hier eine kleine Oase mit liebevoll gestalteten Zimmern, hausgemachtem Frühstück und einem Naschgarten, durch den man wortwörtlich spazieren und probieren kann. Ob Kurztrip, Geschäftsreise, Tagung oder Feier – das HILDEBRANDTs zeigt, wie zeitgemäß ein Stadthotel heute gedacht werden kann.

Vom Stadthotel zur grünen Oase

Dass Nachhaltigkeit hier mehr ist als ein Trend, zeigt die Auszeichnung mit dem GreenSign-Siegel Stufe 4. Für das Team ist das kein Grund, sich zurückzulehnen – eher ein Versprechen, jeden Tag weiter an einem noch grüneren Hotel zu arbeiten.

Grüne Dächer, eigene Bienen, Energie von der Sonne

Nachhaltigkeit beginnt im HILDEBRANDTs beim Gebäude: Auf den begrünten Dächern wachsen Pflanzen, die das Haus natürlich kühlen und gleichzeitig Lebensraum und Nahrungsquelle für die eigenen Bienen sind. Im Garten gedeihen Obst und Beeren, die erntefrisch im Naschgarten landen – kurzer geht die Lieferkette nicht.

Imker
Imker

Rund 40 Prozent des Energiebedarfs werden bereits über die hauseigene Solaranlage gedeckt. Wer mit dem E-Auto anreist, kann direkt am Hotel an zwei 22-kW-Ladesäulen Ökostrom „tanken“. Radreisende sind ausdrücklich willkommen: Als zertifiziertes Bett+Bike-Hotel bietet das HILDEBRANDTs gesicherte Bike-Boxen, Lademöglichkeiten für E-Bikes, Trockenschrank, Werkzeug und Luftpumpe – beste Voraussetzungen für klimafreundliches Reisen.

Regional frühstücken, konsequent weiterdenken

Auch auf dem Teller bleibt das Hotel seiner Linie treu: Beim Frühstück kommen hausgemachte Marmeladen, frische Eierspeisen in Bio-Qualität, Obstsalat, Lachs und Räucherfisch so regional wie möglich auf den Tisch. Kurze Wege, verlässliche Partner aus der Region und ein klar fokussiertes Angebot sorgen dafür, dass Qualität und Klimabilanz zusammenpassen.

HIldebrandts - Neumünster - Frühstück
HIldebrandts – Neumünster – Frühstück

Nachhaltigkeit hört im HILDEBRANDTs nicht bei Energie und Frühstück auf. Vom Lebensmitteleinkauf über die Reinigung bis hin zu internen Abläufen stellt sich das Team immer wieder die gleiche Frage: „Geht das noch besser?“ Dieser kontinuierliche Verbesserungswille macht das Haus zu einem starken Partner in der Green Chefs Familie – als Vorbild dafür, wie du ein Stadthotel mit echter, gelebter Nachhaltigkeit füllen kannst.

https://www.hildebrandts-hotel.de

Restaurant Seeblick in Mölln: Genuss direkt am Wasser

Restaurant Seeblick in Mölln - Eingang

Direkt am Ufer des Schulsees in Mölln liegt das Restaurant Seeblick – ein Haus, das hält, was der Name verspricht. Durch die großen Fenster und von der Terrasse schaut man auf das ruhige Wasser, während im Hintergrund die Küche auf Hochtouren läuft. Wer hier einkehrt, bekommt nicht nur eine starke Aussicht, sondern ein konsequent durchdachtes Kulinarik-Konzept, das perfekt in das Green-Chefs-Netzwerk passt.

Feuer, Wasser, Handwerk

Kulinarisch dreht sich im Seeblick viel um Fleisch und Fisch vom Josper-Holzofengrill: Bei Temperaturen von bis zu 600–800 °C entstehen intensive Röstaromen, während das Gargut innen saftig und zart bleibt. Gerade Steaks profitieren von dieser Zubereitung, aber auch Fisch wird schonend und punktgenau zubereitet, um Textur und Eigengeschmack zu bewahren. Ergänzt wird das Ganze durch eine Küche, die Wert auf Klarheit legt: wenige Komponenten, sauber ausgeführte Techniken, der Geschmack des Produkts im Fokus.
Der Standort am See ist dabei mehr als Kulisse. Er prägt die Atmosphäre im Gastraum und gibt die Richtung vor: Entschleunigung, Konzentration auf den Moment, Bewusstsein für das, was auf dem Teller liegt. Das stilvolle, moderne Ambiente bleibt bewusst zurückhaltend und lässt Blick und Teller die Hauptrolle spielen – genau die Kombination, die Gäste heute suchen, wenn sie bereit sind, für Qualität Zeit und Geld zu investieren.

Klare Linie statt Showküche

Hinter dem Seeblick stehen zwei Hamburger Gastronomen, die das ehemalige „Lago“ im Seehotel Schwanenhof übernommen und ein eigenständiges Restaurantkonzept entwickelt haben. Ihr Ansatz: gehobene, aber zugängliche Küche, ein professioneller Service und ein Profil, das nicht beliebig wirkt. Dazu gehört auch eine stimmige Getränkekomponente: eine Auswahl an Weinen, Cocktails und Spirituosen, die das Grillaroma aufgreifen und mit den Aromen von Fisch- und Fleischgerichten harmonieren.
Für Profis aus der Gastronomie spannend: Das Seeblick zeigt, wie man in einer Ausflugslage zwischen Tagesgästen, Urlaubsverkehr und Destination-Restaurant balanciert. Der See bringt Frequenz, aber kein Selbstläufer-Konzept – es braucht eine klare Handschrift auf der Karte, einen durchdachten Ablauf im Service und ein Team, das Lust hat, jeden Tag „Bühne“ zu machen, ohne Showküche zu inszenieren.

Restaurant Seeblick in Mölln - Tisch Fenster
Restaurant Seeblick in Mölln – Tisch Fenster

Warum Seeblick zu den Green Chefs passt

Als Partner der Green Chefs steht das Seeblick für eine Haltung, die viele im Netzwerk teilen: Respekt vor dem Produkt, faire Bedingungen für das Team und ein Bewusstsein dafür, dass nachhaltige Entscheidungen auf allen Ebenen getroffen werden müssen – von der Wareneinsatzplanung über Zubereitungsmethoden bis hin zum Umgang mit Resten. Der Josper-Grill spielt dabei eine doppelte Rolle: als kulinarischer Signature-Point und als Werkzeug, mit dem sich hochwertige Produkte effizient, präzise und mit wenig Schnickschnack auf den Punkt bringen lassen.

Restaurant Seeblick in Mölln - Tisch
Restaurant Seeblick in Mölln – Tisch

Für andere Betriebe im Netzwerk ist das Seeblick ein inspirierendes Beispiel: Ein Haus, das den Standort am Wasser nutzt, ohne sich darauf auszuruhen. Das zeigt, wie ein klares Küchenprofil, ein starkes Ambiente und eine verantwortungsvolle Grundhaltung zusammenkommen können. Und das beweist, dass moderne Gastronomie in einer Lage wie Mölln nicht nur funktionieren, sondern strahlen kann – mit Feuer im Grill, Blick auf den See und Haltung im Alltag.

Ja zu nah – Regionalität beweisen statt behaupten

Ja zu nah - App auf Handy

Die Frage „Woher kommt das?“ ist längst keine Ausnahme mehr am Tisch. Sie ist zur Regel geworden. Gäste wollen es genau wissen – nicht aus Misstrauen, sondern aus Wertschätzung. Sie suchen nach dem Echten, dem Nachvollziehbaren, nach Geschichten, die schmecken.

Vom Feld auf den Teller – warum Herkunft das stärkste Verkaufsargument in der Gastronomie ist

Regional einkaufen bedeutet Aufwand. Es bedeutet, Beziehungen zu Landwirtinnen und Landwirten aufzubauen, Lieferketten kurz zu halten, oft mehr zu investieren – Zeit und Geld. Doch genau diese Mühe bleibt in den meisten Betrieben unsichtbar. Für die Gäste. Für die Mitarbeitenden. Manchmal sogar für die Auftraggeber.

Unsichtbare Wertschöpfung sichtbar machen

Gastronominnen und Hoteliers, die auf regionale Beschaffung setzen, kennen ihre Lieferanten persönlich. Sie wissen, welcher Betrieb die besten Karotten anbaut, woher das Rindfleisch stammt, wer den Käse produziert. Dieses Wissen ist wertvoll – doch es bleibt meist im Hintergrund. Am Tisch wird erklärt, wenn überhaupt. In Hochglanzbroschüren festgehalten, die kaum gelesen werden. Auf Speisekarten erwähnt, die schnell durchgeblättert werden.

Ja zu nah - Tischaufsteller
Ja zu nah – Tischaufsteller

Die Folge: Der Mehrwert regionaler Lebensmittel verpufft. Der höhere Preis muss gerechtfertigt werden, obwohl die Rechtfertigung längst da ist. Sie wird nur nicht gesehen.

Genau hier setzt der digitale Herkunftsnachweis an. Eine Lösung, die Transparenz nicht verspricht, sondern liefert. Einfach, digital, ohne Mehraufwand im laufenden Betrieb.

Transparenz auf Knopfdruck – oder besser: per QR-Code

Das Prinzip ist denkbar simpel. Ein QR-Code auf dem Tisch, am Speiseplan oder auf einem Bildschirm im Eingangsbereich, Gäste scannen ihn mit ihrem Smartphone – keine App nötig – und sehen in Sekundenschnelle, woher jede einzelne Zutat ihres Gerichts kommt. Bis auf den landwirtschaftlichen Betrieb genau. Bis auf das Feld, wenn gewünscht. Oder am Bildschirm, in den sozialen Medien oder in einer eigenen gedruckten Form.

Sie wählen eine Zutat aus – Karotten, Fleisch oder Fisch, Zwiebel oder Fruchtsaft – und erhalten sofort alle Informationen: Name des Produzenten, Standort auf einer Karte, Kilometerangabe zum Restaurant. Transparent, nachvollziehbar, beeindruckend.

Was auf den ersten Blick nach technischer Spielerei klingt, entfaltet in der Praxis eine bemerkenswerte Wirkung. Denn digitale Transparenz schafft echtes Vertrauen. Sie verwandelt anonyme Lieferketten in greifbare Geschichten. Und sie macht aus einem Gericht mehr als nur eine Mahlzeit.

Die Menschen hinter den Produkten

Hinter jedem Gericht stehen Menschen. Landwirtinnen und Landwirte, die früh aufstehen, die mit Leidenschaft arbeiten, die Qualität liefern. Sie tragen Verantwortung, gehen Risiken ein, investieren in nachhaltige Produktion. Doch in der Wahrnehmung vieler Gäste bleiben sie unsichtbar. Der digitale Herkunftsnachweis rückt diese Menschen in den Mittelpunkt. Er zeigt, wer produziert hat. Wo produziert wurde. Wie weit der Weg vom Feld in die Küche tatsächlich war. Das schafft Wertschätzung – für die Erzeuger und für den Gastronomiebetrieb, der bewusst mit ihnen zusammenarbeitet.

Wenn Gäste verstehen, woher ihr Essen kommt, verstehen sie auch seinen Wert. Sie hinterfragen Preise nicht mehr, sondern akzeptieren sie als gerechtfertigt. Sie kommen bewusster, bleiben länger, empfehlen den Betrieb weiter. Und sie kommen öfter wieder.

Mitarbeitende, die stolz sind

Transparenz wirkt nicht nur nach außen. Sie wirkt auch nach innen. Mitarbeitende, die wissen, dass ihr Betrieb auf echte Regionalität setzt, identifizieren sich stärker mit ihrer Arbeit. Sie sind stolz auf die Küche. Stolz auf die Zutaten. Stolz auf die Menschen, die dahinterstehen.

In der Gemeinschaftsverpflegung, in Betriebsrestaurants, in Hotels zeigt sich dieser Effekt besonders deutlich. Dort, wo Gäste täglich wiederkehren, wo Mitarbeitende langfristig planen, wo Auftraggeber Wert auf Nachhaltigkeit legen, macht sichtbare Herkunft den entscheidenden Unterschied.

Weniger Fragen. Mehr Vertrauen.

„Woher kommt das?“ – diese Frage wird nicht verschwinden. Aber sie muss nicht mehr am Tisch beantwortet werden. Der digitale Herkunftsnachweis übernimmt diese Aufgabe. Automatisch, tagesaktuell, manipulationssicher.

Das System funktioniert lieferantenübergreifend. Es ist nicht an einen bestimmten Großhändler gebunden. Es erfordert keinen manuellen Pflegeaufwand. Der Zeitaufwand pro Tag liegt unter einer Minute. Der Rest läuft digital, im Hintergrund, zuverlässig.

Die erfassten Daten sind DSGVO-konform und lassen sich problemlos in allen Kommunikationskanälen einsetzen – auf Websites, in Social Media, in Newslettern, im Print. Das macht den Herkunftsnachweis zu einem echten Kommunikationsmittel. Nicht zu einem weiteren Werbeversprechen, sondern zu einem Instrument mit Substanz.

Flexible Modelle für jeden Betrieb

Entwickelt wurde das System speziell für die Anforderungen von Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Abläufe – vom kleinen Gasthaus bis zum großen Verpflegungsbetrieb.

Zur Auswahl stehen verschiedene Nutzungsmodelle: Pay-per-Use für einzelne Standorte oder Aktionen, Lizenzmodelle für den dauerhaften Einsatz, White-Label-Lösungen zur Nutzung unter eigener Marke. Das macht das System skalierbar und flexibel einsetzbar.

Echte Ergebnisse aus der Praxis

Live-Tests in österreichischen Betrieben liefern eindeutige Rückmeldungen. Transparenz wirkt unmittelbar und positiv. Bei Gästen ebenso wie bei Mitarbeitenden und Auftraggebern. Die Sichtbarkeit regionaler Lieferketten stärkt das Vertrauen, fördert die Wertschätzung und hebt Betriebe klar vom Mitbewerb ab.

Ja zu nah - Waldemar Pöchhacker
Ja zu nah – Waldemar Pöchhacker

In einem stark preisgetriebenen Markt wird der digitale Herkunftsnachweis so zu einem strategischen Differenzierungsmerkmal. Er beweist, dass Regionalität nicht nur behauptet, sondern tatsächlich gelebt wird. Dass hinter Marketingversprechen echte Partnerschaften mit landwirtschaftlichen Betrieben stehen. Dass Herkunft nicht verhandelbar ist.

Jetzt die Geschichten erzählen lassen

Jede Küche erzählt Geschichten. Von Menschen, die produzieren. Von Produkten, die Qualität haben. Von Wegen, die kurz sind. Diese Geschichten verdienen es, gehört zu werden.

Der digitale Herkunftsnachweis lässt sie sprechen – ohne dass jemand am Tisch stehen muss. Einfach, ehrlich, wirkungsvoll.

https://www.jazunah.at/

Darlene Schwabroch – Nachhaltigkeit im Team verankern – Teil 1

Darlene Schwabroch - Nachhaltigkeit im Team 1

Nachhaltigkeit als Chance: Wie eine Coachin Green Teams zum Erfolg führt

Die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit ist in der Gastronomie längst keine Nische mehr, sondern ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg. Angesichts steigender Energiepreise, eines wachsenden Bewusstseins bei den Gästen und dem Wunsch nach sinnstiftender Arbeit bei den Mitarbeitenden wird ein glaubwürdiges Engagement zum klaren Wettbewerbsvorteil. Doch wie lässt sich das Thema wirksam im eigenen Betrieb umsetzen, ohne dass es an der Motivation oder der richtigen Struktur scheitert? In unserer neuen Serie stellen wir einen praxisnahen Coaching-Ansatz vor, der genau hier ansetzt. Den Anfang macht die Gründerin selbst: Darlene Schwabroch.

Vom Management zum Coaching: Eine Lücke im Markt schließen

Mit 27 Jahren blickt Darlene Schwabroch bereits auf prägende Erfahrungen als Nachhaltigkeitsmanagerin im Gastgewerbe zurück. In dieser Rolle erlebte sie die typischen Hürden aus erster Hand. Oft starten Betriebe mit einem hochmotivierten „Green Team“, doch nach dem anfänglichen Enthusiasmus versanden die Projekte im operativen Alltagsgeschäft. Es fehlt eine klare Richtung und die Einbindung in die übergeordneten Unternehmensziele. „Wo fange ich überhaupt an?“, „Wie motiviere ich mein Team dauerhaft?“ oder „Welche Ziele sind für uns realistisch und messbar?“ – diese Fragen kennt sie nur zu gut.

Diese wiederkehrenden Herausforderungen und die Erkenntnis, dass vielen kleinen und mittleren Unternehmen die Ressourcen für eine eigene CSR-Abteilung fehlen, motivierten sie zum Schritt in die Selbstständigkeit. Ihr Ziel ist es, engagierten Teams genau das Know-how und die Struktur zu geben, die sie für eine erfolgreiche und dauerhafte Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen benötigen. Sie schließt damit eine Lücke zwischen gutem Willen und wirksamer Umsetzung.

Praxisnahe Methoden für nachhaltige Ergebnisse

Der Ansatz von Darlene Schwabroch unterscheidet sich bewusst von einer klassischen Beratung. Anstatt fertige, standardisierte Lösungen zu präsentieren, schafft sie in ihren Workshops den Raum, in dem Teams ihre eigenen, passgenauen Antworten entwickeln. „Was wir selbst erschaffen, verankert sich viel tiefer im Unterbewusstsein und ist damit deutlich erfolgsversprechender in der Umsetzung“, erklärt sie. Dieser partizipative Prozess sichert nicht nur das dringend benötigte „Buy-in“ des gesamten Teams, sondern baut auch interne Kompetenzen auf, die dem Unternehmen langfristig erhalten bleiben.

Dabei kommen interaktive und bewährte Methoden zum Einsatz. Im systemischen Coaching wird das Unternehmen als Ganzes betrachtet, um Wechselwirkungen zu verstehen und verborgene Ressourcen im Team zu aktivieren. Eine andere, besonders kreative Methode ist LEGO® Serious Play®, bei der die Teilnehmenden Ideen und Prozesse mit Legosteinen modellieren. Das macht komplexe Zusammenhänge greifbar und fördert eine offene Kommunikation. Das Ergebnis eines solchen ein- bis zweitägigen Workshops ist ein klarer, gemeinsam erarbeiteter Fahrplan – sei es eine ausformulierte Nachhaltigkeitsstrategie, ein konkreter Maßnahmenplan für die nächsten Quartale oder ein Leitfaden für die interne und externe Kommunikation.

Ausblick

Darlene Schwabrochs Ansatz zeigt, dass Nachhaltigkeit keine Belastung sein muss, sondern ein Treiber für Innovation und Teamentwicklung sein kann. In den kommenden Folgen dieser Serie werden wir uns genauer ansehen, wie die Gründung eines Green Teams konkret gelingt, welche Methoden im Coaching im Detail zum Einsatz kommen und welche messbaren Erfolge Unternehmen damit bereits erzielt haben.

Bioweine als Gewinn: Eine Bereicherung für moderne Gastronomie

Sanderweine - Stefan und Lukas Sander

Die Gastronomie erlebt einen Wandel. Gäste suchen zunehmend nach Authentizität. Nachhaltige Produkte stehen im Fokus der Aufmerksamkeit. Bioweine bieten hier eine perfekte Antwort. Sie stehen für Qualität und ökologische Verantwortung. Das Weingut Sander lebt diese Überzeugung seit drei Generationen. Es praktiziert naturgemäßen Weinbau konsequent.

Überzeugung seit Generationen: Der Bio-Weg von Sander

Ottoheinrich Sander war ein Pionier seiner Zeit. Schon in den fünfziger Jahren begann er. Er stellte die Weinberge auf ökologischen Anbau um. Sein Weitblick war damals außergewöhnlich. Er legte damit die Wurzeln des heutigen Erfolges. Dies war lange vor dem allgemeinen Trend. Er zeigte den Mut zur Veränderung.

Die Familie prägt den Weinstil nachhaltig. Ottoheinrich steht für die Wurzeln des Betriebs. Sein Sohn Gerhard sorgt für die Perfektion der Weine. Enkel Stefan ist verantwortlich für die stilistische Entwicklung. Gemeinsam feilen sie am einzigartigen Charakter. Ihr gemeinsamer Antrieb ist die Natur. Sie wissen, was gute Weine ausmacht.

Die Philosophie ist klar definiert. Nur lebendige Böden sind ein Garant. Sie ermöglichen wirklich terroirgeprägte Weine. Die Idee vom Geschmack der Weine ist natürlich. Sie wird von den Gegebenheiten der Natur definiert. Jahresverlauf, Boden und Rebenalter sind hierbei essentiell. Dies ist die Grundlage für ihre Qualität.

Sanderweine - Team
Sanderweine – Team

Im Weinberg: Natur als Partner für exzellente Weine

Die Arbeit bei Sander richtet sich nach dem biodynamischen Kalender. Dieser speist sich aus menschlicher Erfahrung. Mond- und Sonnenzyklen beeinflussen die Arbeit. Sternekonstellationen spielen eine Rolle. Auch die Bewegungen des Sonnensystems werden beachtet. Dies sorgt für eine harmonische Bewirtschaftung. Die Reben entwickeln sich optimal.

Der respektvolle Umgang mit der Natur ist essenziell. Ein lebendiger Boden ist die beste Grundlage. Er sorgt für geschmackvolle Weine. Biologische Aktivität wird natürlich erhalten. Mist, Kompost und Stroh kommen zum Einsatz. Auch Gründüngungspflanzen tragen dazu bei. Diese organischen Materialien steigern den Humusgehalt. Ein „garer“ Boden entsteht.

Der Marienkäfer ist das Markenzeichen von Sander. Er ziert die Etiketten der Weine. Er symbolisiert die wichtigen Nützlinge im Weinberg. Diese Tiere werden gehegt und gepflegt. Sie sind Helfer im natürlichen Kreislauf. Das ist ein deutliches Zeichen. Es zeigt die tiefe Verbundenheit zur Natur.

Die Weinberge sind von kleinen Fluren geprägt. Hecken und Böschungen bleiben erhalten. Mauern und Begrünungspflanzen bieten Lebensraum. Dies fördert die Pflanzenvielfalt. Nützliche Tiere finden hier ein Zuhause. Sie unterstützen bei der Schädlingsbekämpfung. Fliegen, Würmer und Insekten sind wichtige Zeiger. Sie bestätigen die korrekte Bewirtschaftung.

Die Reben wachsen auf fruchtbaren Lößböden. Sie befinden sich rund um Mettenheim. Eine ganzheitliche Bewirtschaftung ist selbstverständlich. Der Wein erhält so eine tiefe Prägung. Das Terroir wird im Geschmack spürbar. Die Qualität und das Terroir stehen im Vordergrund. Das macht die Weine so besonders.

Sander Weine: Unerwartete Vielfalt für die Gastronomie

Sander Weine bieten eine besondere Auswahl. Das Sortiment begeistert Gastronomen. Es enthält Weine, die man im Biosegment nicht erwartet. Diese Spezialitäten sind eine echte Bereicherung. Sie eröffnen neue Möglichkeiten für die Weinkarte. Gastronomen können sich so vom Wettbewerb abheben. Die Herkunft der Weine ist klar erkennbar.

Die mineralischen Weine vom Löß sind ein Highlight. Sie zeigen die Besonderheit des Bodens. Jeder Wein ist Ausdruck der Natur. Er ist auch das Ergebnis sorgfältiger Handarbeit. Die Idee für den Weingeschmack ist klar. Sie wird von natürlichen Gegebenheiten bestimmt. Jahrgang, Boden und Rebenalter sind entscheidend.

Das Angebot ist vielfältig und hochwertig. Es spricht anspruchsvolle Gäste an. Die Aufnahme von Sander Weinen lohnt sich. Sie zeigt Wertschätzung für Nachhaltigkeit. Sie bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Mit Sander wählen Sie einen Partner. Dieser steht für Qualität und Verantwortung. Blühende Landschaften sind das Versprechen. Ein echtes Geschenk für zukünftige Generationen.

www.sanderweine.de

Generationswechsel bei FLORIS Catering: Premium mit Haltung

Generationswechsel bei FLORIS Catering

Kontinuität und neue Impulse bei einem der prägenden Event-Caterer Berlins: Nach 31 Jahren übergeben Kerstin und Floris Vlasman die Geschäftsführung von FLORIS Catering an Robin Siegeris und Benjamin Jobs. Damit geht ein traditionsreiches Unternehmen in die Hände einer Generation, die strategische Klarheit, kulinarische Kreativität und verantwortungsvolles Wirtschaften verbindet. Der Schritt stärkt die Zukunftsfähigkeit eines Hauses, das Premium-Anspruch und Verlässlichkeit seit langem definiert.

Kontinuität trifft kulinarische Handschrift

Mit Robin Siegeris rückt ein langjähriger Wegbegleiter an die Spitze. Der ausgebildete Veranstaltungskaufmann und Eventmanager ist seit zehn Jahren im Unternehmen, seit vier Jahren in der Geschäftsführung, und steht für die konsequente Positionierung im Premiumsegment. An seiner Seite bringt Küchenchef Benjamin Jobs die kulinarische Perspektive unmittelbar in die Unternehmensleitung ein. Der ausgebildete Koch, zuvor Chef de Cuisine in führenden Häusern, schärft das Profil mit Kreativität, Qualitätsbewusstsein und Gespür für Trends.

Ein konstanter Schwerpunkt bleibt die nachhaltige Ausrichtung. FLORIS arbeitet seit Jahren mit saisonalen und regionalen Produkten, bevorzugt Produzentinnen und Produzenten aus der Region, sichert kurze Lieferwege und transparente Herkunft der Zutaten. In Planung und Umsetzung sind ressourcenschonende Prozesse fest verankert: aktive Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, der bewusste Einsatz von Mehrweglösungen sowie eine effiziente, nachhaltige Logistik. So entsteht ein Angebot, das Genuss, Ästhetik und Verantwortung verbindet.

FLORIS ist langjähriger Partner der Green Chefs – nahezu seit der ersten Stunde. Das Unternehmen hat das Netzwerk mit Ideen, Taten und klaren Impulsen wiederholt bereichert und gezeigt, wie Premium-Catering Nachhaltigkeit als festen Bestandteil integriert. Der jetzt vollzogene Generationswechsel setzt diese Haltung fort und öffnet Raum für neue Akzente in Produkt, Prozess und Erlebnis.

Schlusswort: Die Green Chefs wünschen Kerstin und Floris Vlasman alles Gute auf neuen Wegen. Der neuen Geschäftsführung mit Robin Siegeris und Benjamin Jobs gelten Anerkennung und viel Erfolg für die kommenden Kapitel – mit Qualität, Verlässlichkeit und Leidenschaft als gemeinsamer Grundlage der Partnerschaft.

https://www.floris-catering.de

Die Jordan Papierflasche revolutioniert den Olivenölmarkt

Jordan Olivenöl - Papierflasche

Neuheit in der Gastronomie. Diese Entwicklung ist für Hoteliers, Caterer und Gastronomen interessant. Sie zeigt, wie Nachhaltigkeit und Qualität Hand in Hand gehen können.

Seit 1989 pflegt die Familie Jordan ihre Olivenhaine. Diese befinden sich auf der griechischen Insel Lesbos. Beste Olivenöle entstehen durch traditionelle Methoden. Das Unternehmen arbeitet mit befreundeten Kleinbauern zusammen. Diese Partnerschaft sichert höchste Qualität. Die Sorten Adramitiani und Kolovi werden handgeerntet. So entsteht ein natives Olivenöl extra der Spitzenklasse.

Ein Leichtgewicht mit großer Wirkung

Die neue Flasche besteht zu 94 Prozent aus recyceltem Karton. Sie wiegt nur 83 Gramm. Eine herkömmliche Glasflasche wiegt 440 Gramm. Dieses geringe Gewicht hat viele Vorteile. Es reduziert Transportkosten und Lageraufwand. Das ist ein wichtiger Punkt für die Logistik in der Gastronomie.

Die Papierflasche ist nicht nur leicht. Sie schont auch die Umwelt. Sie verursacht 84 Prozent weniger CO₂-Emissionen als eine Glasflasche. Zudem spart sie 77 Prozent Plastik im Vergleich zu PET-Flaschen. Diese Werte basieren auf einer unabhängigen Analyse. Umweltbewusste Betriebe können so ihre Bilanz verbessern.

Ingenieurskunst für perfektes Dosieren

Das Innere der Flasche birgt eine clevere Lösung. Ein dünner Schlauch aus Monomaterial schützt das Olivenöl. Dieses Material ist lebensmittelecht und recycelbar. Es garantiert die Qualität und den Geschmack des Öls. Das Monomaterial ist zudem besser recycelbar.

Jordan Olivenöl - Bastian Jordan
Jordan Olivenöl – Bastian Jordan

Jordan hat einen speziellen Ausgießer entwickelt. Er ist tropffrei und präzise. So wird das Olivenöl perfekt dosiert. Dies wurde speziell für die Viskosität von Olivenöl angepasst. Der Deckel ist biologisch abbaubar. Diese Eigenentwicklung erleichtert den Küchenalltag enorm.

Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie

Die Papierflasche ist ein weiterer Schritt. Jordan Olivenöl engagiert sich schon lange für Nachhaltigkeit. Bereits der Weißblechkanister hat eine hohe Recyclingquote. Auch der 5-Liter-Kanister spart Verpackung. Wiederverwendbare Keramikflaschen gehören ebenfalls zum Angebot. Selbst Ölmühlen werden mit Olivenresten beheizt.

Das Engagement geht über die Produkte hinaus. Jordan ist Sponsor des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Das Unternehmen unterstützt die Gastronomie aktiv. Es zeigt vorbildlich, wie Umweltschutz gelingt. Es liefert gleichzeitig Spitzenprodukte.

Einfache Entsorgung für den Kreislauf

Nach der Nutzung lässt sich die Flasche leicht recyceln. Der Kartonmantel wird vom Innenschlauch getrennt. Der Karton kommt ins Altpapier. Der Innenschlauch gehört in den Gelben Sack. Auch Ausgießer und Deckel sind dort richtig entsorgt. Eine detaillierte Anleitung ist verfügbar. So wird der Wertstoffkreislauf geschlossen.

Die Jordan Papierflasche ist mehr als eine Verpackung. Sie ist ein Statement für eine nachhaltige Zukunft. Für Hoteliers und Gastronomen bietet sie eine Chance. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei nachhaltigem Handeln. Es bereichert die Küche mit exzellentem Olivenöl.

https://jordanolivenoel.de

Ein neuer Blick auf Gemüse

Esther Kern - Foto by Linda Kastrati

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein immer wichtiger werden, ermutigt die „Leaf to Root“-Bewegung dazu, Obst und Gemüse ganzheitlich zu nutzen. Esther Kern, eine prominente Food-Journalistin und Initiatorin dieser Bewegung, zeigt, wie wir mit einem kreativen Ansatz nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch neue Geschmackserlebnisse entdecken können. Ihr neues Buch „Leaf to Root – Express“ bietet alltagstaugliche Rezepte, die das volle Potenzial von 20 Obst- und Gemüsesorten ausschöpfen.

Die vergessenen Teile des Gemüses

Esther Kern hat sich auf die Fahnen geschrieben, die oft übersehenen Teile von Gemüse wieder in den Fokus zu rücken. „Aus einem Gemüse kann man mehrere eigenständige Komponenten zubereiten, das ist doch toll“, sagt sie und verweist auf die geschmacklichen Vorzüge von Karottengrün oder Kohlrabiblättern. Diese „Second Cuts“ sind nicht nur nachhaltig, sie bieten auch geschmackliche Nuancen, die in der modernen Küche oft vernachlässigt werden. Radieschenblätter beispielsweise haben einen leicht scharfen Geschmack, der an Rucola erinnert, während Karottenkraut mit seiner Bitterkeit die Süße der Karotte perfekt ausbalanciert.

Der Weg zur Wiederentdeckung

Kerns Reise begann im eigenen Garten, als sie beim Karottenernten auf die Idee kam, das schöne Karottengrün nicht wegzuwerfen. Als Gastrokritikerin wusste sie um die kulinarischen Möglichkeiten, die in der Spitzenküche oft genutzt werden. „Ich habe Rezepte ausprobiert und sie online geteilt, was schnell eine eigene Dynamik entwickelte“, erzählt sie. Die Resonanz war überwältigend – viele Menschen kamen auf sie zu und teilten ihre eigenen Entdeckungen.

Kreative Rezepte für den Alltag

Ein zentrales Rezept in Kerns Buch ist das Karottengrün-Pesto, das aus Karottengrün, Parmesan, Pinienkernen und Olivenöl besteht. Dieses Pesto kann zu geschmorten Karotten, Pasta oder Risotto serviert werden und zeigt, wie vielseitig und schmackhaft vergessene Gemüseteile sein können. „Früher wurde aus Mangel und Sparsamkeit mehr verwendet“, erklärt Kern. „Heute wissen viele gar nicht mehr, dass man Karotten- und Fenchelkraut essen kann.“

Leaf to root Cover
Leaf to root Cover

Die Herausforderung des Überflusses

Der Überfluss an Obst und Gemüse hat dazu geführt, dass viele Konsumenten den Bezug zu den verschiedenen Pflanzenteilen verloren haben. „Bei Gemüse wie Kohlrabi war das früher anders. Die Blätter wurden mitgekocht oder gedünstet.“ Andere Gemüseteile wie Karottenkraut aber wurden selten verwendet. Kern: „Ich denke, das hat damit zu tun, dass das Karottenkraut viele Fasern hat. Heutzutage haben wir Powermixer, um die zu zerkleinern. “

Gesund und nachhaltig

Die „Leaf to Root“-Philosophie ist nicht nur gut für die Umwelt, sie hat auch gesundheitliche Vorteile. „Die Second Cuts tragen zu einer abwechslungsreichen Ernährung bei“, erklärt Kern. „Will man sich gesund und vielfältig ernähren, hilft die Verarbeitung aller Pflanzenteile, dieses Ziel zu erreichen.“ Bitterstoffe in den Blättern fördern zudem die Verdauung und bieten wertvolle Nährstoffe.

Tipps für den Einkauf

Beim Einkauf empfiehlt Kern, auf Bio-Qualität zu achten. Viele konventionell angebaute Früchte werden chemisch behandelt, um Schädlinge fernzuhalten. „Früher galten Radieschenblätter als Dekoration, aber mittlerweile wird auch ihre Nutzung immer mehr geschätzt“, sagt sie. „Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, was wir essen und wie wir es verwenden.“

Inspiration aus anderen Küchen

Kern ermutigt dazu, auch von anderen Länderküchen zu lernen. In vielen Kulturen werden auch die Schalen und Blätter von Obst und Gemüse verwendet. „In Indien kommt die Wassermelonenschale ins Curry, in China in den Salat. Das zeigt, wie vielseitig diese Teile sind“, so Kern. Auch Bananenschalen finden in der veganen Küche Anwendung, beispielsweise als Backzutat für Kuchen oder Bananenbrot.

Fazit: Freude am Kochen und Essen

Die „Leaf to Root“-Bewegung zeigt, dass nachhaltige Küche nicht nur umweltfreundlich, sondern auch geschmacklich bereichernd ist. Esther Kern lädt alle ein, kreativ zu werden und die Vielfalt von Obst und Gemüse neu zu entdecken. „Es geht nicht darum, alles zwanghaft zu verwerten“, sagt sie. „Es soll Freude machen – weil es schmeckt und ein gutes Gefühl gibt.“ In einer Welt, in der wir oft dazu neigen, Dinge wegzuwerfen, ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und das volle Potenzial unserer Lebensmittel zu erkennen.

https://estherkern.ch/

 

40 Jahre Biowein von Riegel

Riegel Biowein - Eingang

Riegel Bioweine feiert 40-jähriges Jubiläum

Orsingen, Bioweinspezialist Riegel blickt in diesem Jahr auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Der von Peter Riegel 1985 gegründete Großhandel zählt heute zu den Top 10 der Weinbranche in Deutschland und ist eines der erfolgreichsten Biounternehmen am Markt.

Nach der Eröffnung eines alternativen Ladens 1980 in der Konstanzer Altstadt, wo durch ein politisch motiviertes Projekt Weine aus Südfrankreich ins Sortiment kamen, fiel schon bald die zukunftsweisende Entscheidung zur Gründung eines Großhandels mit Wolle, Umweltschutzpapier und Weinen, die schnell einem 100 % biologischen Weinsortiment Platz machten. „Die persönliche Überzeugung, dass Bio langfristig der richtige Weg sein wird, gab mir nicht nur Orientierung, sondern auch das Gefühl, dass es ein Privileg ist, beruflich selbstständig etwas aus Überzeugung tun zu können“, sagt Peter Riegel.

Zum beispiellosen Erfolg des Unternehmens tragen das für die Branche außergewöhnliche Qualitätsmanagement und die sichtbar gelebte Firmenphilosophie bei. Respekt vor Umwelt und Klima sowie langfristige Beziehungen zu Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern prägen bis heute die Kultur im Familienunternehmen.  Auch mit der zweiten Generation ist der kreative Pioniergeist im Unternehmen lebendig geblieben. Mit Elan und neuen Ideen gelingt es Geschäftsführer Felix Riegel und Bruder Florian, zukunftsorientierte Entscheidungen mit Blick auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Marktentwicklung zu treffen. „Wir fokussieren uns nicht auf einzelne Produktketten oder Leuchtturmprojekte. Um Zukunft nachhaltig zu gestalten, betrachten wir die Gesamtheit unseres Handelns und seiner Auswirkungen und entwickeln geeignete Maßnahmen, um uns zu verbessern. Wir wollen als Vorbild und kompetenter Partner in Sachen Klimaschutz, Energiewende und Ressourceneffizienz fungieren,“ so Felix Riegel.

Interessante Details zur Unternehmensgeschichte von Biopionier Riegel finden Sie hier: https://www.riegel.de/ueber-uns/unternehmen.html

Riegel Biowein - Vinothek

Frisches Gemüse aus regenerativer Landwirtschaft

Gut Haidehof

Auf Gut Haidehof in Wedel, Schleswig-Holstein, wird frisches Gemüse nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft angebaut. Der Betrieb hat sich zum Ziel gesetzt, gesunde Lebensmittel zu produzieren, die den Boden und das Klima schützen. Mit innovativen Anbaumethoden zeigt Gut Haidehof, wie nachhaltige Landwirtschaft in der Praxis aussieht.

Innovative Anbaumethoden

Gut Haidehof nutzt verschiedene moderne Techniken, um die Qualität und den Ertrag der Pflanzen zu steigern. Dazu gehören:

  • Agroforstwirtschaft: Diese Methode kombiniert den Anbau von Gemüse mit der Pflanzung von Bäumen. Die Bäume bieten Schatten, verbessern die Bodenqualität und erhöhen die Artenvielfalt.
  • Mulchen: Durch das Abdecken des Bodens mit organischem Material wird die Verdunstung reduziert, der Boden bleibt feucht und die Nährstoffe werden besser gespeichert.
  • Fruchtfolge: Regelmäßiger Wechsel der angebauten Pflanzenarten hilft, den Boden gesund zu halten und Schädlingen vorzubeugen.
  • Kompostierung: Der Einsatz von selbst hergestelltem Kompost fördert die Bodenfruchtbarkeit und reduziert den Bedarf an chemischen Düngemitteln.

Gemüseanbau ohne Chemie

Auf einer Fläche von rund 10 Hektar wachsen verschiedene Gemüsearten, darunter:

  • Tomaten
  • Gurken
  • Paprika
  • Zucchini
  • Salate
  • Kohlsorten

Die Pflanzen werden ohne chemische Düngemittel und Pestizide angebaut. Durch die vielfältige Bepflanzung wird der Boden mit wichtigen Nährstoffen versorgt und die Biodiversität gefördert.

Die Philosophie der regenerativen Landwirtschaft

„Wir sind davon überzeugt, dass regenerative Landwirtschaft die Zukunft der Landwirtschaft ist“, sagt [Name], Geschäftsführer von Gut Haidehof. Diese Philosophie zielt darauf ab, nicht nur Lebensmittel zu produzieren, sondern auch die Umwelt aktiv zu schützen und zu regenerieren. Regenerative Landwirtschaft ist gut für den Boden, das Klima und die Menschen.

Verkauf und Distribution

Die frischen Gemüse von Gut Haidehof sind im Hofladen des Gutes erhältlich. Darüber hinaus beliefert der Betrieb regionale Restaurants und Lebensmittelhändler. So können die Kunden die Produkte direkt vor Ort kaufen oder in ihren Lieblingsrestaurants genießen.

Über Gut Haidehof

Gut Haidehof wurde im Jahr 2017 gegründet und ist ein Beispiel für moderne, nachhaltige Landwirtschaft. Neben Gemüse werden auch Obst und Getreide angebaut. Der Betrieb hält zudem Hühner und Rinder. Ziel ist es, gesunde Lebensmittel zu produzieren, die gleichzeitig den Boden und das Klima schützen.

Fazit

Gut Haidehof steht für eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur arbeitet. Mit frischem Gemüse aus regenerativer Landwirtschaft setzt der Betrieb neue Maßstäbe für nachhaltige Ernährung. Besuchen Sie den Hofladen oder genießen Sie die Produkte in einem der regionalen Restaurants. Die innovativen Methoden und die Philosophie des Betriebs machen Gut Haidehof zu einem Vorreiter in der nachhaltigen Landwirtschaft.

https://gut-haidehof.de/