Sommer unter Druck – Sascha Halweg

Sascha Halweg

Die Sommer in Deutschland haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Längere Hitzeperioden, steigende Temperaturen und immer häufiger auftretende Extremwetterlagen wirken sich direkt auf das Freizeitverhalten der Menschen aus. Diese Entwicklung trifft die Gastronomie besonders stark, denn sie lebt von planbaren Abläufen, verlässlichen Strömen an Gästen und einem kalkulierbaren Tagesgeschäft.

Sascha Halweg, erfahrener Gastronom und Betreiber eines beliebten Hauses mit Biergarten, erlebt diese Veränderungen täglich. Im Gespräch schildert er, wie sich der XXL-Sommer auf Umsätze, Arbeitsabläufe und die Erwartungshaltung der Gäste auswirkt. Gleichzeitig macht er deutlich, welche Anpassungen notwendig werden, damit Betriebe auch in Zukunft erfolgreich arbeiten können.

Interview

Sascha, Du sagst, dass die Sommer in Deutschland nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Was genau meinst Du damit?

Sascha Halweg: Die Sommer werden von Jahr zu Jahr heißer, und das hat direkte Folgen für unser Geschäft. In diesem Jahr mussten wir mittags bereits zweimal Gästen absagen, weil es schlicht zu heiß war, um im Biergarten zu sitzen und zu genießen. Bei über 35 Grad hält sich niemand lange gerne im Freien auf, schon gar nicht beim Essen. Die Temperaturen steigen, und die Wahrscheinlichkeit für Extremwetter nimmt deutlich zu. Das alles ist eine klare und dauerhafte Herausforderung für die Gastronomie.

Welche Veränderungen beobachtest Du im Essverhalten der Gäste während der heißen Tage?

Sascha Halweg: Der Appetit schwindet, sobald das Thermometer richtig nach oben klettert. Menschen kommen zwar mit dem Wunsch, schön essen zu gehen, doch je heißer es wird, desto größer ist die Hemmschwelle, überhaupt das Haus zu verlassen. Viele empfinden schwere oder warme Gerichte dann als zusätzliche Belastung. Stattdessen rücken leichtere Optionen in den Fokus, etwa frische Salate, kalte Speisen oder kleinere Snacks, die den Kreislauf weniger fordern. Dieses veränderte Essverhalten prägt inzwischen ganze Tage.

Anpassung an den XXL-Sommer

Wie reagierst Du auf diese Veränderungen in der Gastronomie?

Sascha Halweg: Wir passen sowohl unsere Öffnungszeiten als auch die Mitarbeiterplanung an die neue Realität an. Der klassische Feierabend verschiebt sich zunehmend nach hinten, denn erst gegen 21 Uhr wird es oft angenehm genug, um draußen oder entspannt im Restaurant zu sitzen. Vorher ist es für viele schlicht zu heiß, um wirklich genießen zu können. Auch mittags bleibt die Küche an sehr heißen Tagen teilweise kalt, weil sich der Aufwand kaum lohnt. Parallel denken wir intensiv über eine Überarbeitung der Speisekarte nach und planen, mehr kalte Gerichte, leichtere Küche und flexible Angebote einzubauen.

Klimatisierung scheint ein wichtiges Thema zu sein. Wie gehst Du damit um?

Sascha Halweg: Klimatisierung wird zum echten Überlebensfaktor für gastronomische Betriebe. Viele Gäste suchen gezielt klimatisierte Räume, um der Hitze zu entkommen und sich wohlzufühlen. Wer diese Umgebung bieten kann, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig beobachten wir, dass der Notdienst für Kältetechnik im Sommer stark ausgelastet ist, weil Kühlhäuser und Anlagen oft an ihre Grenzen kommen. Investitionen in moderne Technik sind deshalb unvermeidlich, wenn ein Betrieb langfristig konkurrenzfähig bleiben und seine Warenqualität sichern will.

Gesundheit, Team und neue Ideen

Welche weiteren Maßnahmen planst Du, um mit den heißen Sommern umzugehen?

Sascha Halweg: Wir denken über deutlich mehr Begrünung im Außenbereich nach, um natürliche Schattenplätze zu schaffen und das Mikroklima zu verbessern. Zusätzlich stehen Wasserspender für Gäste und Team im Raum, damit alle ausreichend trinken. Ein weiteres Thema ist ein System aus feinem Wassernebel im Biergarten, das die Luft spürbar abkühlen könnte. Gleichzeitig rückt die Gesundheit unserer Mitarbeiter in den Vordergrund. Wir sollten bei Uniformstandards flexibler werden, leichtere Stoffe zulassen und kürzere Schichten anbieten. Nur ein Team, das sich körperlich wohlfühlt, kann an heißen Tagen dauerhaft gute Leistung bringen.

Abschließend, was ist Deine Botschaft an die Gastronomiebranche?

Sascha Halweg: Die XXL-Sommer sind keine Ausnahme mehr, sondern ein fester Bestandteil der Zukunft. Die Branche muss sich darauf einstellen, investieren und Strukturen verändern, um Erträge zu sichern. Wer offen bleibt, neue Ideen ausprobiert und die Bedürfnisse von Gästen und Mitarbeitenden ernst nimmt, kann aus der Krise auch eine Chance machen. Wichtig bleibt, im Kopf cool zu bleiben, kreativ zu denken und die eigenen Konzepte mutig an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen.

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bluemchen.restaurant

Click A Tree – Gemeinsam Bäume pflanzen

St. Ottilien

Wie Du mit Click A Tree Gäste gewinnst und Deine Marke stärkst

Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Trend – sie ist ein echter Wettbewerbsvorteil. Mit Click A Tree kannst Du dieses Potenzial nutzen, ohne selbst ein komplexes CSR-Konzept zu entwickeln. Du integrierst ein einfaches, klares Baumpflanz-Projekt in Deinen Alltag und machst daraus ein Versprechen an Deine Gäste: Genuss mit Wirkung.

Statt moralischem Zeigefinger bekommen Deine Gäste ein positives Extra-Argument: Sie können schlemmen und ganz nebenbei Bäume pflanzen. Das sorgt nicht für Schwere, sondern für ein „Wow, cool, dass ihr das macht“. Und genau dieses Gefühl bleibt hängen – weit über den Restaurantbesuch hinaus.

Aus einem Essen wird eine Geschichte, die weitererzählt wird

Mit Click A Tree wird aus jedem ausgewählten Gericht oder Drink ein Gesprächsanlass. Du gibst Deinen Gästen eine Story an die Hand, die sie gerne weitererzählen: „Bei uns pflanzen die mit jedem Green-Gastro-Gericht einen Baum.“ Das ist einfach, emotional und perfekt geeignet für Tischgespräche, Social Media und Mundpropaganda.

Click A Tree - Philippinen
Click A Tree – Philippinen

Du lieferst nicht nur gutes Essen, sondern eine Haltung, die sichtbar ist: Anzahl der gepflanzten Bäume, Projektland, Wirkung vor Ort. Diese konkreten Fakten machen Dein Engagement greifbar und glaubwürdig – und unterscheiden Dich von allen, die Nachhaltigkeit nur in schönen Worten auf die Website schreiben.

Gleichzeitig wird Deine Kommunikation leichter. Du hast einen roten Faden, auf den Du immer wieder zurückkommen kannst: auf der Speisekarte, auf Tafeln im Gastraum, in Posts und Newslettern. Statt ständig neue Aktionen zu erfinden, baust Du konsequent an einer starken, nachhaltigen Marke.

Praxisbeispiel: Waldrestaurant St. Ottilien als Gästemagnet

Wie das konkret aussehen kann, zeigt das Waldrestaurant St. Ottilien bei Freiburg. Dort gibt es ein monatlich wechselndes vegetarisches oder veganes Green-Gastro-Gericht. Für jede Bestellung wird ein Baum in Ghana gepflanzt – einfach, klar, verständlich für jede:n Gast.

Das Ergebnis: Über 8.500 gepflanzte Bäume insgesamt, allein rund 1.200 im ersten Halbjahr 2026. Gleichzeitig kamen Medienberichte über das Engagement, was zusätzliche Sichtbarkeit und neue Gäste brachte. Viele Besucher kommen gezielt regelmäßig, um das jeweils neue Monatsgericht zu probieren – und kurbeln damit ganz nebenbei den Umsatz an.

St. Ottilien - Tisch
St. Ottilien – Tisch

Die Inhaberin beschreibt die Zusammenarbeit als unkompliziert und „einen Gewinn für alle“. Genau darum geht es: Du kannst Dich auf Dein tägliches Geschäft konzentrieren, während das Baumpflanz-Projekt im Hintergrund läuft – aber im Vordergrund für Gesprächsstoff, Bindung und ein gutes Gefühl sorgt.

Mehr Bindung, mehr Sichtbarkeit, mehr Stolz im Team

Gäste entscheiden oft aus dem Bauch, wohin sie gehen. Wenn sie wissen, dass ihr Besuch bei Dir automatisch Bäume wachsen lässt, schlägt die Entscheidung schnell zu Deinen Gunsten aus. Sie verbinden mit Dir nicht nur gutes Essen, sondern auch ein gutes Gefühl – und kommen eher wieder, um „ihren Wald weiter wachsen zu lassen“.

Dazu kommt der PR-Effekt: Ein Betrieb, der systematisch Bäume pflanzt, ist spannend für lokale Medien, Blogger:innen und Influencer. Du bietest eine einfache, positive Story, die gerne aufgegriffen und geteilt wird – ohne dass sie nach Werbung aussieht. So baust Du Reichweite und Reputation auf, während Du einfach weiter guten Service machst.

Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung auf Dein Team. Mitarbeitende sind stolzer, wenn sie sagen können: „Bei uns pflanzen wir mit unseren Gästen Bäume.“ Das stärkt Identifikation, Motivation und macht Dich attraktiver als Arbeitgeber.

So wird die Zusammenarbeit mit Click A Tree zu weit mehr als einem grünen „Nice to have“: Sie ist ein Werkzeug, um Deine Marke zu schärfen, Gäste zu binden, Umsätze zu stabilisieren – und ganz nebenbei den Planeten ein Stück besser zu hinterlassen.

Chez Mara – ein kleines Stück Paris

Chez Mara - Rostock

Manchmal braucht es gar nicht viel, um zu spüren, dass ein Ort etwas Besonderes ist. Beim Chez Mara in Rostock ist genau das der Fall. Schon der erste Eindruck macht klar: Hier geht es nicht einfach nur um Essen und Trinken. Hier geht es um Atmosphäre, um Haltung, um Gastfreundschaft und um den Anspruch, Genuss auf eine moderne, bewusste und gleichzeitig sehr charmante Weise zu interpretieren.

Das Chez Mara versteht sich als Bistro Parisien, Café und Weinbar – und bringt damit ein Stück französisches Lebensgefühl in die Rostocker KTV. Doch was das Konzept so spannend macht, ist nicht allein das schöne Bild von Terrasse, Wein und Pâtisserie. Es ist vor allem die Art, wie hier klassische Bistroküche neu gedacht wird: modern, vegetarisch und vegan, handwerklich geprägt und mit einem klaren Gespür dafür, dass gutes Essen heute weit mehr ist als reine Sättigung.

Gerade in der Gastronomie ist es eine echte Leistung, ein Konzept zu schaffen, das Profil hat, ohne abgehoben zu wirken. Das Chez Mara schafft genau das. Hier wird nicht mit erhobenem Zeigefinger gearbeitet, sondern mit Leichtigkeit, Geschmack und echter Überzeugung. Hausgebackene Kuchen, feine Pâtisserie, saisonale Gerichte, ein liebevoll kuratiertes Weinangebot und alkoholfreie Alternativen zeigen, wie selbstverständlich ein zeitgemäßes Genussverständnis heute aussehen kann.

Mara Schmidt - Chez Mara
Mara Schmidt – Chez Mara

Besonders stark ist dabei die Gastgeberrolle. Denn Restaurants leben nicht nur von ihrer Karte, sondern vor allem von den Menschen, die sie prägen. Im Chez Mara ist diese persönliche Handschrift deutlich spürbar. Das Haus wirkt wie ein verlängerter Wohnraum, offen, herzlich und mit viel Liebe zum Detail geführt. Genau diese Mischung aus Professionalität, Persönlichkeit und Stil macht den Unterschied – und macht aus einem gastronomischen Betrieb einen Ort, den Gäste in Erinnerung behalten.

Für unser Netzwerk ist das ein wunderbares Beispiel dafür, wie nachhaltige Gastronomie heute aussehen kann: nicht als Verzicht, nicht als Pflichtübung und schon gar nicht als graue Theorie, sondern als attraktives, begehrenswertes Gesamtkonzept. Das Chez Mara zeigt, dass eine pflanzenbasierte Ausrichtung, hohe Qualität und echter Genuss perfekt zusammenpassen. Und es zeigt auch, wie kraftvoll es sein kann, wenn Nachhaltigkeit nicht laut inszeniert werden muss, sondern ganz selbstverständlich Teil der Identität eines Hauses ist.

Genau deshalb passt das Chez Mara so gut zu den Green Chefs. Weil hier mit Haltung gearbeitet wird, ohne die Freude am Genuss zu verlieren. Weil hier gezeigt wird, dass Verantwortung und Wirtschaftlichkeit, Stil und Substanz, Anspruch und Gastlichkeit keine Gegensätze sind. Und weil Betriebe wie dieser andere inspirieren können: durch Mut zum eigenen Konzept, durch Qualität auf dem Teller und durch die klare Botschaft, dass die Zukunft der Gastronomie nicht weniger attraktiv, sondern im besten Fall sogar noch besser schmeckt.

https://www.chez-mara.de

Wasser, das Haltung zeigt: Viva con Agua in der Perlenflasche

Viva con Aqua - Perlenflasche und Gästeflasche

Wer in der Gastronomie Verantwortung übernimmt, entscheidet nicht nur über Geschmack, sondern auch über Wirkung. Viva con Agua in der Perlenflasche steht für ein Mineralwasser, das ökologische, soziale und ästhetische Ansprüche verbindet – und zugleich eine klare Geschichte von Haltung und Engagement transportiert.

Warum Viva con Agua in die Gastronomie passt

Viva con Agua ist ein gemeinnütziges Mineralwasser, das seit 2006 Trinkwasser-, Sanitär- und Hygieneprojekte unterstützt. Mit jedem verkauften Kasten fließen Mittel in internationale WASH-Projekte (Water, Sanitation, Hygiene).

Aktuell werden unter anderem Projekte in Uganda, Tansania, Südafrika, Sambia, Indien und Äthiopien gefördert. Dort entstehen neue Wasserpunkte, bestehende Quellen werden saniert und sanitäre Anlagen aufgebaut. Parallel dazu laufen Schulprogramme und Workshops zu Wasser, Sanitär und Hygiene, in denen Kinder, Lehrkräfte und ganze Dorfgemeinschaften geschult werden, die Infrastruktur sinnvoll zu nutzen und langfristig instand zu halten. Aus einem einzelnen Wasserhahn wird so ein Hebel für weniger wasserbedingte Krankheiten, höhere Schulbesuchsquoten und mehr Zeit für Erwerbsarbeit statt stundenlangem Wasserholen.

Für Gastronomiebetriebe eröffnet sich damit die Möglichkeit, ein Produkt auszuschenken, das über den Moment am Tisch hinaus wirkt und das eigene Nachhaltigkeitsprofil glaubwürdig unterstreicht.

Die Perlenflasche: gläserner Klimafreund und Designklassiker

Die Perlenflasche gilt als naheliegende Wahl für nachhaltig ausgerichtete Gastronomien. Die robuste Mehrweg-Glasflasche hat eine deutlich längere Lebensdauer als PET-Varianten und wirkt auf dem Tisch hochwertig und professionell. Seit über 40 Jahren ist sie ein Designklassiker mit hohem Wiedererkennungswert – ein stiller Qualitätsbeweis, der sich harmonisch in anspruchsvolle Speisen- und Getränkekonzepte einfügt.

Ihr größter Vorteil liegt jedoch in der Logistik: Durch ein standardisiertes Vertriebssystem kann die Perlenflasche deutschlandweit zurückgegeben und wiederbefüllt werden. Dies reduziert Transportwege, vermeidet Leerfahrten und verbessert die CO₂-Bilanz im Vergleich zu vielen anderen Verpackungslösungen spürbar.

Ein klares Statement für nachhaltige Gastronomie

In der Kombination von Viva con Agua und Perlenflasche entsteht ein Produkt, das Klimaschutz und globalen Zugang zu sauberem Trinkwasser verbindet – und damit zu einem sichtbaren Symbol für eine Gastronomie wird, die Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette ernst nimmt.

https://vivaconagua.org

Darlene Schwabroch – Nachhaltigkeit im Team verankern – Teil 3

Darlene Schwabroch - Nachhaltigkeit im Team 3

Vom Einzelkämpfer zum Green Team: Nachhaltigkeit im Kollektiv verankern

Wir haben die vielfältigen Vorteile einer Nachhaltigkeitsstrategie beleuchtet, doch die beste Strategie bleibt wirkungslos, wenn sie nicht im Team gelebt wird. Viele Initiativen scheitern daran, dass sie von Einzelpersonen vorangetrieben werden, die sich im Alltagsstress aufreiben, oder dass Anweisungen von oben ohne echtes Verständnis umgesetzt werden müssen. Die Lösung ist die Gründung eines „Green Teams“: eine abteilungsübergreifende Gruppe, die als interner Motor, Ideengeber und Multiplikator für alle Nachhaltigkeitsthemen fungiert. Doch wie wird ein solches Team erfolgreich aufgesetzt?

Schritt 1: Das uneingeschränkte Bekenntnis der Führungsebene

Jede erfolgreiche Initiative beginnt mit einem klaren Signal von oben. Die Geschäftsführung muss Nachhaltigkeit nicht nur erlauben, sondern sie aktiv als strategisches Unternehmensziel definieren. Dieses Bekenntnis ist die Grundlage für alles Weitere. Es bedeutet konkret, dem zukünftigen Green Team offizielle Ressourcen zuzugestehen: ein festes Zeitbudget für regelmäßige Treffen während der Arbeitszeit und ein eigenes, wenn auch anfangs kleines, Budget für erste Maßnahmen. Ohne diese Rückendeckung bleibt das Team ein zahnloser Tiger und die Motivation der Mitglieder wird schnell erodieren. Die Führungskraft muss die Rolle des „Enablers“ einnehmen, der das Team ermächtigt und ihm den Rücken freihält.

Schritt 2: Die Zusammenstellung des Teams – Vielfalt ist der Schlüssel

Ein Green Team ist dann am stärksten, wenn es ein Miniaturbild des gesamten Betriebs darstellt. Die Mitglieder sollten aus allen relevanten Abteilungen stammen: Küche, Service, Housekeeping, Einkauf, Marketing und Verwaltung. Diese Vielfalt stellt sicher, dass alle Perspektiven berücksichtigt werden. Der Koch kennt die Abfallströme in der Küche, die Servicekraft hört das direkte Feedback der Gäste, und der Einkäufer kennt die Lieferketten. Eine Mischung aus Freiwilligen, die aus persönlicher Überzeugung brennen, und strategisch benannten Mitgliedern, die wichtige Abteilungen vertreten, ist oft ideal. Zu Beginn sollte eine Teamleitung benannt und ein klarer Auftrag formuliert werden, um Orientierung zu geben.

Schritt 3: Die ersten Schritte – Mit schnellen Erfolgen für Motivation sorgen

Um das gefürchtete „Versanden“ der Initiative zu verhindern, sollte das Team mit niedrigschwelligen Zielen starten, die schnell sicht- und messbare Erfolge bringen. Solche „Low-Hanging Fruits“ können die Umstellung auf ökologische Reinigungsmittel, die Einführung eines konsequenteren Mülltrennsystems oder eine erste Analyse des Lebensmittelabfalls sein. Diese frühen Erfolge sind enorm wichtig für die Moral und beweisen dem Rest der Belegschaft und der Führungsebene die Handlungsfähigkeit des Teams. Ein externer Coach kann in dieser Startphase helfen, den Prozess zu moderieren, realistische Ziele zu definieren und eine effektive Arbeitsstruktur zu etablieren, die das Team langfristig trägt.

Schritt 4: Kommunikation und Transparenz – Erfolge sichtbar machen

Was nützt der größte Erfolg, wenn niemand davon erfährt? Das Green Team muss seine Arbeit und seine Erfolge kontinuierlich kommunizieren. Ein Aushang im Pausenraum, ein fester Punkt in Teambesprechungen oder ein interner Newsletter halten die gesamte Belegschaft auf dem Laufenden und motivieren zur Teilnahme. Erfolge sollten gefeiert werden. Dies schafft Anerkennung für die engagierten Mitglieder und macht deutlich, dass Nachhaltigkeit ein gemeinsames Projekt ist, bei dem jeder Beitrag zählt. So wird aus einer kleinen Gruppe engagierter Mitarbeiter schrittweise eine unternehmensweite Bewegung.

Im nächsten Teil werfen wir einen detaillierten Blick auf die kreativen und wirksamen Methoden, die in Nachhaltigkeits-Workshops zum Einsatz kommen, um komplexe Probleme zu lösen.

Essbare Wildpflanzen

Wildpflanzen Magazin - Green Chefs

Ein neues Fachmagazin zur Verwendung essbarer Wildpflanzen hält Einzug in die nachhaltige Gastronomie. „Essbare Wildpflanzen“ bündelt botanisches Wissen, kulinarische Praxis und Hintergrundberichte zu Sammelkultur und Naturschutz. Green-Chefs-Betriebe, die das Heft auslegen, machen damit sichtbar, wie ernst sie den Anspruch nehmen, fair und verantwortungsvoll zu agieren. Das Magazin entsteht unabhängig vom Netzwerk, fügt sich aber nahtlos in dessen Leitbild ein: bewusster Umgang mit Ressourcen, transparente Herkunft und Qualitätsorientierung jenseits von Standards.

Die Redaktion richtet ihren Blick auf Wildpflanzen, die abseits klassischer Kulturpflanzen stehen und doch ein hohes geschmackliches und kulturelles Potenzial besitzen. Pflanzenportraits, Sammelhinweise und Rezepte aus Küche und Bar zeigen, wie sich die Vielfalt der heimischen Flora in anspruchsvolle gastronomische Konzepte integrieren lässt. Gleichzeitig wird deutlich, dass Wildpflanzen nur dann sinnvoll eingesetzt werden können, wenn Fachwissen, Sorgfalt und Respekt gegenüber Natur und Produzentinnen und Produzenten gegeben sind – Kriterien, die im Selbstverständnis der Green Chefs eine zentrale Rolle spielen.

Mehr Profil für verantwortungsvolle Betriebe

Die Präsenz von „Essbare Wildpflanzen“ im Gastraum ist mehr als ein zusätzlicher Lesestoff für Gäste. Sie unterstreicht das Profil von Betrieben, die Verantwortung nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Praxis verstehen. Das Magazin setzt Akzente bei Themen wie Regionalität im unmittelbaren Umfeld, saisonale Dynamik und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen. Für Green-Chefs-Häuser entsteht so ein weiterer Baustein, um den eigenen Anspruch sichtbar zu machen: weg vom reinen Warenbezug, hin zu einem reflektierten Umgang mit dem, was vor der Haustür wächst.

Das Zusammenspiel von Magazin und Küchenpraxis eröffnet eine erweiterte Kommunikationsebene. Während im Hintergrund mit regionalen Produzentinnen und Produzenten, kurzen Lieferketten und ressourceneffizienten Abläufen gearbeitet wird, liefert das Heft im Gastraum Hintergrundinformationen und Beispiele. Gäste erhalten Einblicke in die Gründe, warum bestimmte Produkte gewählt oder bewusst gemieden werden, warum saisonale Schwankungen akzeptiert und kreative Lösungen bei der Warenverwertung gesucht werden. Damit wird Nachhaltigkeit im Betrieb nicht nur sichtbar, sondern auch nachvollziehbar.

Inspiration für die Branche im Wandel

Für die Green Chefs bietet „Essbare Wildpflanzen“ zudem Inspiration im innerbetrieblichen Austausch. Berichte über innovative Küchenkonzepte, Porträts von Sammelinitiativen und Fachbeiträge zu rechtlichen Rahmenbedingungen regen an, eigene Ansätze zu prüfen oder weiterzuentwickeln. Gesundheitsaspekte, sensorische Besonderheiten und kulturelle Hintergründe der beschriebenen Pflanzen liefern zusätzliche Argumente für eine differenzierte Produktwahl.

In einer Branche, die sich zunehmend an Kriterien wie Fairness, Transparenz und Ressourcenschonung messen lassen muss, setzt das Magazin einen klaren Impuls. Es stärkt jene Betriebe, die Verantwortung als Qualitätsmerkmal verstehen, und macht sichtbar, wie tief dieser Anspruch in den Alltag hineinreichen kann – von der Auswahl der Zutaten über die Küchenorganisation bis zur Kommunikation im Gastraum.

www.essbare-wildpflanzen.de

Restaurant Lenz – handwerkliche Küche mit Haltung und echter Gastlichkeit

Restaurant Lenz

Es gibt Restaurants, die überzeugen über Lautstärke. Und es gibt Häuser wie das Restaurant Lenz in Hamburg-Duvenstedt, die ihre Qualität lieber auf dem Teller, im Service und in der Konsequenz ihres Konzepts sprechen lassen. Genau das macht das Lenz so interessant – und genau deshalb ist es ein spannender Neuzugang für das Netzwerk der Green Chefs.

Regionale Küche, saisonale Produkte, echtes Handwerk

Im Mittelpunkt steht hier eine Küche, die sich klar zu dem bekennt, was gute Gastronomie im Kern ausmacht: regionale und saisonale Produkte, sorgfältige Auswahl, handwerkliche Präzision und die tägliche, eigene Herstellung. Das klingt zunächst nach einer Selbstverständlichkeit. Ist es aber längst nicht überall. Im Lenz wird dieser Anspruch sichtbar gelebt – nicht als Marketingformel, sondern als Grundlage der gesamten Küchenphilosophie.

Restaurant Lenz - Küchenfenster
Restaurant Lenz – Küchenfenster

Besonders stark ist dabei die Verbindung aus Bodenständigkeit und Offenheit. Das Restaurant beschreibt seine Küche selbst als weltoffen, und genau darin liegt eine große Stärke. Denn Nachhaltigkeit in der Gastronomie bedeutet nicht, sich kulinarisch zu verengen. Im Gegenteil: Sie gewinnt dann an Kraft, wenn regionale und saisonale Produkte mit Kreativität, Erfahrung und einem eigenen Stil verbunden werden. Das Lenz zeigt, wie genau das gelingen kann – mit einer Küche, die handwerklich geerdet ist und gleichzeitig Lust auf Genuss macht.

Gastlichkeit mit Charakter

Auch die Gastgeberrolle spielt dabei eine zentrale Rolle. Ein gutes Restaurant besteht nie nur aus Rezepten und Produkten. Es lebt von Menschen, die Atmosphäre schaffen, Qualität ernst nehmen und Gästen das Gefühl geben, willkommen zu sein. Im Lenz ist diese Haltung deutlich spürbar. Hier geht es um eine Form von Gastlichkeit, die professionell ist, aber nicht distanziert. Um Genuss, der hochwertig ist, ohne sich unnötig in den Vordergrund zu drängen. Und um ein kulinarisches Erlebnis, das mit Kompetenz begleitet wird – inklusive ausgesuchter Weine und einer klaren Handschrift.

Fast rekordverdächtig, dieser Trüffel
Fast rekordverdächtig, dieser Trüffel

Für unser Netzwerk ist das ein schönes Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit und Genuss keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken. Wer saisonal und regional denkt, stärkt nicht nur Qualität und Frische, sondern auch ein gastronomisches Profil, das glaubwürdig und zukunftsfähig ist. Gerade Häuser wie das Lenz machen sichtbar, dass Verantwortung in der Küche nicht Verzicht bedeutet, sondern Tiefe, Klarheit und Charakter.

Genau deshalb passt das Restaurant Lenz so gut zu den Green Chefs. Weil hier mit Produkten verantwortungsvoll umgegangen wird. Weil Handwerk, Saisonalität und Qualität nicht nebenbei mitlaufen, sondern das Fundament des Hauses bilden. Und weil das Lenz zeigt, wie moderne Gastronomie heute wirken kann: professionell, genussorientiert, offen und gleichzeitig fest verwurzelt in dem, was wirklich zählt. Solche Betriebe inspirieren andere – nicht durch große Worte, sondern durch gelebte Qualität. Und genau das macht sie für unser Netzwerk so wertvoll.

Perlende Konsequenz: Die Strauch Sektmanufaktur

Strauch Sektmanufaktur - Weinberg

Mit der Strauch Sektmanufaktur rückt ein Betrieb in den Fokus, der Nachhaltigkeit nicht als Trend, sondern als Konsequenz versteht. Im rheinhessischen Osthofen entstehen Schaumweine, die kompromisslos handwerklich gedacht sind und eine klare ökologische Haltung transportieren. Für die Gastronomie bietet das Haus ein Angebot, das weit über den klassischen „Haussekt“ hinausgeht und sich sowohl für den Aperitif als auch für die Speisenbegleitung eignet.

Bio aus Prinzip, nicht als Profilierung

Die Strauch Sektmanufaktur arbeitet vollständig biologisch und ist entsprechend zertifiziert. Die Weinberge werden ökologisch bewirtschaftet, chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel bleiben draußen, das Ziel ist ein stabiles, ausbalanciertes Ökosystem.

Strauch Sektmanufaktur - Reben
Strauch Sektmanufaktur – Reben

Bemerkenswert ist zudem, dass der Betrieb seinen Strom selbst aus erneuerbaren Energien erzeugt und damit einen weiteren Baustein in Richtung Klimaverantwortung setzt. Der Anspruch: die natürlichen Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Sekte zu erzeugen, die Herkunft und Haltung nachvollziehbar im Glas zeigen.

Handwerk, Zeit und Präzision in der Flasche

Die Sekte werden nach der traditionellen klassischen Flaschengärmethode erzeugt. Grundlage ist die reine Handlese, die eine sorgfältige Auswahl des Traubenmaterials ermöglicht, gefolgt von einer schonenden Verarbeitung der Grundweine.

Strauch Sektmanufaktur - Flasche
Strauch Sektmanufaktur – Flasche

Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist das ausgedehnte Hefelager: Mindestens 15 Monate liegen die Sekte auf der Hefe, deutlich länger als gesetzlich gefordert. Diese Geduld zahlt sich sensorisch aus – feine Perlage, mehr Tiefe, eine komplexere Aromatik und eine bemerkenswerte Länge im Abgang machen die Produkte auch für anspruchsvolle Wein- und Food-Konzepte interessant.

Champagner-DNA trifft Rheinhessen

Die Rebsortenwahl verbindet internationale und regionale Stilelemente. Neben den klassischen Champagner-Sorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir setzt die Strauch Sektmanufaktur auf in Rheinhessen typische Varietäten wie Weißburgunder und Riesling.

Diese Kombination erlaubt eine große stilistische Bandbreite – von eleganten, straffen Cuvées mit klarer Säurestruktur bis hin zu aromatischeren Varianten, die auch kräftig gewürzte Küche aufnehmen können. Damit ergeben sich vielfältige Anschlussmöglichkeiten an moderne gastronomische Konzepte, einschließlich vegetarischer und veganer Küchenstile.

Ein Baustein für nachhaltige Getränkekarten

Für Betriebe, die Nachhaltigkeit nicht nur im Food-Bereich, sondern über das gesamte Sortiment hinweg abbilden wollen, liefert die Strauch Sektmanufaktur ein schlüssiges Gesamtpaket.

Biozertifizierung, der Einsatz erneuerbarer Energien und die konsequente handwerkliche Ausrichtung sind klar kommunizierbare Argumente gegenüber einem zunehmend bewussten Publikum. Gleichzeitig positioniert sich das Haus qualitativ in einem Segment, das sich mit etablierten Schaumwein-Regionen messen lassen will – ein wichtiger Aspekt für gastronomische Konzepte, die Genuss und Verantwortung verbinden möchten.

Lüsnerhof – wenn Nachhaltigkeit zum ganzen Erlebnis wird

Hotel Lüsnerhof

Es gibt Häuser, bei denen man schon nach wenigen Zeilen spürt, dass Nachhaltigkeit dort nicht als Zusatz gedacht wird, sondern als Grundidee des gesamten Betriebs. Der Lüsnerhof in Südtirol ist genau so ein Ort. Eingebettet in die Bergwelt der Dolomiten, versteht sich das Naturhotel nicht einfach als schönes Reiseziel, sondern als bewusster Kraftort, an dem Architektur, Natur, Erholung und Kulinarik eng zusammengehören.

Was den Lüsnerhof so besonders macht, ist dieser ganzheitliche Ansatz. Hier wird Natur nicht dekoriert, sondern in ihrer Wirkung ernst genommen. Das beginnt bei der Lage, setzt sich in der Bauweise fort und zeigt sich auch in der Art, wie Gäste den Aufenthalt erleben. Der Lüsnerhof macht aus Nachhaltigkeit kein Schlagwort, sondern ein stimmiges Gesamtkonzept.

Nachhaltigkeit mit Substanz

Besonders beeindruckend ist, wie konsequent das Haus seine Philosophie umsetzt. Der Lüsnerhof spricht von alpine Bio-Baukunst und meint damit weit mehr als einen schönen Begriff. Verarbeitet werden natürliche Materialien wie Dolomitgestein, Zirben- und Lärchenholz, Lehmputz und Laaser Marmor. Dazu kommt ein klares Bekenntnis zu einem Haus, das mit der Natur arbeitet statt gegen sie.

Auch der Begriff Enkeltauglichkeit ist bemerkenswert. Denn er bringt auf den Punkt, worum es in echter Nachhaltigkeit geht: heute so zu handeln, dass auch morgen noch etwas davon bleibt. Genau dieser Gedanke macht den Lüsnerhof für unser Netzwerk so spannend. Hier wird Verantwortung nicht punktuell gedacht, sondern generationenübergreifend.

Naturküche als Teil der Haltung

Für die Green Chefs ist natürlich besonders interessant, welchen Stellenwert die Küche in diesem Gesamtkonzept hat. Und auch hier zeigt der Lüsnerhof eine klare Linie. Die Rede ist von einer genussvollen Naturküche aus eigenem Bio-Garten und regionalen Zutaten. Das ist stark, weil es nicht nur Qualität und Frische verspricht, sondern auch eine enge Verbindung zur Umgebung schafft.

Hotel Lüsnerhof - Teig
Hotel Lüsnerhof – Teig

Genau darin liegt eine wichtige Botschaft für die Branche: Gute Küche entsteht nicht nur durch Technik und Kreativität, sondern vor allem durch Respekt vor dem Produkt. Wer regional denkt, saisonal arbeitet und Natur als Quelle statt als Kulisse versteht, schafft eine Glaubwürdigkeit, die Gäste heute sehr wohl wahrnehmen. Der Lüsnerhof zeigt, wie kulinarischer Anspruch und nachhaltige Haltung selbstverständlich zusammenfinden können.

Ein inspirierendes Beispiel für das Netzwerk

Der Lüsnerhof passt deshalb so gut zu den Green Chefs, weil hier viele Dinge zusammenkommen, die zukunftsfähige Gastlichkeit ausmachen: eine klare Philosophie, echte Konsequenz in der Umsetzung, starke regionale Verwurzelung und ein Verständnis von Genuss, das Verantwortung einschließt. Es geht nicht nur um gutes Essen oder schöne Räume, sondern um ein Haus, das auf vielen Ebenen zeigt, wie nachhaltige Gastfreundschaft heute aussehen kann.

Hotel Lüsnerhof - Restaurant
Hotel Lüsnerhof – Restaurant

Warum der Lüsnerhof wunderbar zu den Green Chefs passt

Der Lüsnerhof ist ein toller Neuzugang für unser Netzwerk, weil er beweist, dass Nachhaltigkeit dann am stärksten wirkt, wenn sie ganz selbstverständlich Teil der Identität eines Betriebs ist. Nicht laut, nicht belehrend, sondern durchdacht, glaubwürdig und konsequent. Genau solche Häuser inspirieren andere. Sie zeigen, dass Haltung, Qualität, Naturverbundenheit und echter Genuss keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam ein besonders starkes gastronomisches und touristisches Erlebnis schaffen. Und genau deshalb passt der Lüsnerhof so wunderbar zu den Green Chefs.

https://www.luesnerhof.it

Peters Genusshotel in der Wingst: Genuss mit Haltung

Hotel Peter - Gebäude - @Kirk Dahmke

Zwischen Elbe und Nordsee, im Erholungsort Wingst im Cuxland, liegt Peters – das Genusshotel, das seinen Namen wirklich verdient. Hier geht es nicht nur um gutes Essen und erholsame Nächte, sondern um ein klares Bekenntnis zu verantwortungsvoller Gastronomie. Die Lage am Rand eines weitläufigen Waldgebiets, umgeben von Wasser, Weiden und Wiesen, liefert die Bühne – den Inhalt füllt das Team mit Haltung, Handwerk und viel Herzblut.

Regionale Küche mit Weitblick

Kulinarisch setzt Peters auf eine ideenreiche, regionale Küche, die sich bewusst nicht einengen lässt: Einflüsse aus dem Fernen Osten treffen auf norddeutsche Bodenständigkeit, dazu kommt das, was Saison und Umgebung hergeben. Auf der Karte stehen frisch zubereitete Fischgerichte mit Ware aus Nord- und Ostsee, kombiniert mit Gemüse und Kräutern aus der Region. Alte Tierrassen und traditionelle Produkte bekommen den Raum, den sie verdienen – nicht als nostalgische Deko, sondern als qualitativ hochwertige, wertgeschätzte Lebensmittel.

Hotel Peter - Oehlschlägerstube - @Kirk Dahmke
Hotel Peter – Oehlschlägerstube – @Kirk Dahmke


Dieser Ansatz ist mehr als ein Stil – er ist Teil einer klaren Verantwortungskultur. Wer mit alten Rassen arbeitet, stärkt Vielfalt und regionale Strukturen. Wer bewusst einkauft, reduziert Wege, Stornoquoten und Food Waste. Für Profis aus der Gastronomie ist das kein romantisches Ideal, sondern ein handfester betriebswirtschaftlicher Hebel: bessere Rohstoffqualität, klare Story, höhere Wertschätzung beim Gast. Genau hier setzt Peters an.

Fair zum Produkt, fair zum Menschen

Nachhaltigkeit endet im Genusshotel nicht beim Einkauf. Sie zieht sich durch den Umgang mit Mitarbeitenden, Gästen und Partnern. Wertschätzung zeigt sich im Team in klaren Abläufen, planbaren Arbeitszeiten und dem Anspruch, Ausbildung und Fachlichkeit ernst zu nehmen. Denn nur ein motiviertes Team kann langfristig das Niveau halten, das sich ein Haus wie Peters vornimmt – und genau diese Kontinuität spüren die Gäste an jedem Abend im Restaurant und an jedem Morgen am Frühstücksbuffet.

Hotel Peter - Küche und Azubis - @Kirk Dahmke
Hotel Peter – Küche und Azubis – @Kirk Dahmke


Die Verbindung von Hotel, Restaurant und Region wird bewusst gespielt: Wer im Haus übernachtet, erlebt vom Check-in über den Aperitif bis zum Abendmenü eine konsistente, nachhaltige Linie. Ob Fisch aus der Küstenregion, Fleisch von alten Rassen oder vegetarische Gerichte mit saisonalem Gemüse – hier geht es immer darum, Produkte „auf Augenhöhe“ zu behandeln: sauber verarbeitet, klar präsentiert, ohne Chichi, aber mit Anspruch.

Warum Peters zu den Green Chefs passt

Als Partner der Green Chefs zeigt Peters Genusshotel, wie nachhaltig ausgerichtete Gastronomie im ländlichen Raum funktionieren kann – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit sehr klaren Entscheidungen hinter den Kulissen. Die enge Zusammenarbeit mit Produzent:innen, die bewusste Produktwahl und der respektvolle Umgang mit Ressourcen sind gelebte Praxis. Das Ergebnis sind Teller, die eine Geschichte erzählen, und ein Betrieb, der zeigt: Verantwortung und Wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus, sie bedingen einander.


Für andere Green-Chefs-Partner und alle, die es werden wollen, ist Peters ein starkes Beispiel: Konsequent in der Sache, herzlich in der Umsetzung. Ein Haus, das beweist, dass Nachhaltigkeit kein Trend ist, sondern ein Qualitätsversprechen – an Gäste, an das Team und an die Region.