Villa Viva: Ein Haus, das Brunnen baut

Villa Viva

Villa Viva Hamburg wird gebaut. Das neue soziale Gasthaus wurde von Viva con Aqua und Heimathafen Hotels erdacht und umgesetzt. Finanziert von sozialen Investor*innen unterstützt das Social Business Wasserprojekte weltweit.

Seit Juli 2021 rollen die Bagger. In zentraler Lage zwischen Hauptbahnhof und Deichtorhallen entsteht das neue Social Business von Viva con Agua: Villa Viva – Ein Haus, das Brunnen baut. Ein Gasthaus mit 12,5 Stockwerken und rund 300 Übernachtungsbetten, das die Besucher in die Erlebniswelt von Viva con Agua eintauchen lässt: es wird eine Vielzahl künstlerisch gestalteter ArtRooms geben, eine Camping-Etage, einen Zauberkiosk, Konferenz- und Galerieräume, die RoofDrop Bar, das Restaurant Viva Cantina und viele weitere Extras, die die Villa Viva zu einem besonderen und inspirierenden Ort werden lassen.

Nach dem Mineralwasser, dem sozialen Kunstverkauf auf der Millerntor Gallery, dem sozialen Klopapier und der Seife von Goldeimer ist die Villa Viva bereits das vierte soziale Geschäftsmodell im Ökosystem von Viva con Agua. Diesmal ist der gemeinnützigen Organisation ein besonderer Coup gelungen: Obwohl Viva con Agua selbst keinen Cent investiert und alle nötigen Investitionen von einer Gruppe von Investor*innen getätigt wurden, die ihr Geld lieber sozial- als profitorientiert anlegen, erhalten die Viva con Agua Stiftung und der Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. die Mehrheit der Anteile an dem Geschäftsmodell. Somit liegen die strategischen Entscheidungen bei Viva con Agua und ein Großteil der Gewinne des Gasthausbetriebs fließt dauerhaft in die Projektarbeit. Zudem liegt die Immobilie langfristig in den Händen der Gemeinnützigkeit.

Villa Viva – Im Schlaf Gutes tun

Villa Viva
Villa Viva

Für die zukünftigen Besucher der Villa Viva bedeutet das: neben einer Menge Inspiration und nachhaltigen Impulsen unterstützen sie mit jeder Übernachtung Trinkwasserprojekte weltweit. Sie kommen als Gast in die Villa Viva Hamburg und gehen mit der Vision WASSER FÜR ALLE – ALLE FÜR WASSER im Herzen wieder nach Hause.

„Eine nachhaltige Zukunft braucht kreative Lösungen“, sagt Benjamin Adrion, Gründer von Viva con Agua, der das Projekt über mehrere Jahre vorbereitet hat, „und wir sind fest entschlossen einen Teil dazu beizutragen, dass unsere Welt noch nachhaltiger, sozialer und freudvoller wird in den kommenden Jahren. Mit Villa Viva wollen wir daher zeigen, dass soziales Wirtschaften gleichzeitig nachhaltig und erfolgreich sein kann. Kurzum: Wir wollen Maßstäbe setzen, neue Wege gehen und damit Menschen inspirieren für sozialen Wandel.“

Da ist auch Jens Sroka, Geschäftsführender Gesellschafter der Heimathafen® Hotels, gerne dabei: „Ich persönlich, aber auch wir als Heimathafen Hotels freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit Viva con Agua zu gehen und Bestandteil dieses einzigartigen Projekts zu sein.“

Auch die Stadt Hamburg unterstützt das innovative Projekt und die Vergabe der Baufläche an Viva con Agua und Heimathafen® Hotels. „Mit der Vergabe des Grundstücks über eine Konzeptausschreibung durch unseren Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) haben wir die Grundlage dafür geschaffen, dass sich im Herzen Hamburgs ein Ort entwickeln kann, der, wie Hamburg, für Kreativität, Nachhaltigkeit und Weltoffenheit steht”, sagt Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD). „Mit dem Bau der Villa Viva erhält Viva con Agua die Möglichkeit, auf einer knapp 7.000 m² großen Geschossfläche seine Aktivitäten und Projekte unter einem Dach zu vereinen. Wir freuen uns, dass durch die Erweiterung des Social Business Netzwerkes von Viva con Agua neue, sichere Arbeitsplätze für Hamburgerinnen und Hamburger entstehen.“

Hinter „Villa Viva“ steckt aber noch mehr als ein Gasthaus in Hamburg. Die erste Villa Viva ist Anfang des Jahres in Kapstadt eröffnet worden (https://www.villavivacapetown.com). Das Modell ist weltweit skalierbar und in Zukunft sollen möglichst viele Orte dazu kommen. So wird Villa Viva zu einer internationalen Plattform, einer Begegnungsstätte, die Bewusstsein schafft und noch mehr Menschen die Gelegenheit gibt, in einer einzigartigen Atmosphäre mit Viva con Agua und den damit verknüpften Zielen und Haltungen in Verbindung zu treten. Sie ist ein Ort für gelebte Kreativität, Verbindung, Kultur und Nachhaltigkeit. In Hamburg und Kapstadt, wie auch in allen zukünftig entstehenden Villa Viva Gasthäusern, die Viva con Agua dabei begleiten, allen Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Viva con Agua ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für den sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. Mehr als 10.000 ehrenamtliche Supporter, darunter zahlreiche prominente Musiker, Sportler und Künstler unterstützen die Vision „WASSER FÜRALLE – ALLE FÜR WASSER“. Gemeinsam mit der Partnerorganisationen wie der Welthungerhilfe konnte die Viva con Agua bereits über 3,6 Millionen Menschen in WASH-Projekten (WAter, Sanitation, Hygiene) erreichen. Neben dem Hamburger Verein zählen die Viva con Agua Stiftung und lokal aktive Organisationen in Uganda, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und neuerdings in Südafrika zum international tätigen Netzwerk. Darüber hinaus unterstützen die Viva con Agua Wasser GmbH, Viva con Agua ARTS gGmbH und Goldeimer gGmbH mit ihren sozialen Geschäftsmodellen die Trinkwasser- und Sanitär- und Hygieneprojekte von Viva con Agua.

WASSER FÜR ALLE – ALLE FÜR WASSER!

Heimathafen® Hotels: Die Marke für entspannte, lässige und individuell konzipierte Hotels. Nach dem Motto „Ankommen und Füße hoch“ bieten die Heimathafen® Hotels für jeden Geschmack die passende Bleibe. Aktuell führt die 2018 gegründete Hotelmarke fünf individuelle Hotels an Nord- und Ostsee: die Beach Motels in St. PeterOrding und Heiligenhafen, das Lighthouse Hotel & Spa in Büsum, die Bretterbude in Heiligenhafen, sowie das
Fliegerdeich Hotel & Restaurant in Wilhelmshaven. Weitere Hoteleröffnungen sind für 2022 und 2023 geplant.

Louis – Bäume für Becher

LOUIS The Breakfast Club

Bei LOUIS The Breakfast Club in Köln gibt es leckerstes Frühstück all day long. Dabei reicht die Auswahl von beliebten Klassikern wie Egg Benedict und English Breakfast über Avocado-Bagels, Porridge, bis hin zu deftigem Shakshuka und Pancake Soufflés. Getränke für jeden Geschmack finden sich natürlich auch im facettenreiche Menü: Allerlei Kaffeespezialitäten, spritzige Mimosas und fruchtige Smoothies ergänzen das bunte Angebot für alle, die Frühstück lieben.

Louis – Nachhaltigkeit geht vor

LOUIS The Breakfast Club - Baumaktion
LOUIS The Breakfast Club – Baumaktion

Bei der Auswahl der Speisen stehen Qualität, eine nachhaltige Produktion und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern im Fokus der herzlichen und trendbewussten Gastgeber.

Auch in Zeiten der Pandemie findet das Team um Geschäftsführer Sascha Bayer immer wieder kreative Lösungen und verbreitet jede Menge Good Vibes. Erst kürzlich ist ihr Podcast LOUIS The Gastro Podcast live gegangen, der alle zwei Wochen sonntags, passend zum Frühstück, mit wechselnden Gästen spannende Einblicke hinter die Kulissen des Kölner Frühstücksladens aus Leidenschaft bietet.

Um den Betrieb während der Pandemie bestmöglich laufen zu lassen, hat das LOUIS Team im vergangenen Jahr spontan seine To Go-Hütte ausgebaut und das Take Away-Angebot erweitert.

Bei all den Möglichkeiten, die die Kölner Gastronomen während der Pandemie ergreifen, sieht Sascha Beyer den zusätzlich anfallenden Verpackungsmüll dabei jedoch sehr kritisch.

Louis – Lösungen für weniger Verpackungsmüll

Mit Click A Tree hat das LOUIS deshalb eine einfach umzusetzende Aktion ins Leben gerufen, die ihre Gäste motivieren soll, die eigenen Becher von zu Hause mitzubringen. Pro Getränk, das in einem mitgebrachten Mehrwegbecher verkauft wird, gehen 10 Cent an ein Wiederaufforstungsprojekt von Click A Tree in Ghana. Mit 50 verkauften Getränken wird so ganz einfach ein Baum gepflanzt. Und über den Counter an der To Go-Theke sehen die Gäste, wie viele Bäume bereits gepflanzt wurden.

 

Click a Tree - Aufforstung
Click a Tree – Aufforstung

Click A Tree ist eine deutsche Wiederaufforstungsorganisation mit dem Ziel, Bäume pflanzen fest im Alltag zu verankern. In all ihren Kooperationen, sowohl mit Einzelpersonen als auch Firmen, legt Click A Tree einen extrem hohen Wert auf ganzheitliche Nachhaltigkeit.

@clickatree / www.clickatree.com
@louis_breakfast / www.louis-breakfast.de

 

Spoontainable spendet essbare Löffel

Spoontainable spendet essbare Löffel

Spoontainable aus Heidelberg ist, wie viele Jungunternehmen, stark von der Corona Krise betroffen. Spoontainable stellt essbare Eislöffel aus Kakaoschalen und Haferschalen her, die als Reststoffe in der Lebensmittelindustrie zurückbleiben. Mit dieser nachhaltigen Plastikalternative konnte das Startup bereits 2019 mehr als 1 Million Plastiklöffel ersetzen und einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Lebensweise leisten.

„Wir möchten allen Menschen das Thema Nachhaltigkeit näher bringen und zeigen, wie durch kleine Veränderungen Großes bewirkt werden kann.“

Essbare Löffel für die Tafel

Aufgrund der Schließung von Eiscafés, Restaurants und Catering Einrichtungen Mitte März, konnten eine Vielzahl essbarer Löffel nicht wie geplant eingesetzt werden. Die gastronomischen und gesellschaftlichen Einschränkungen durch Covid-19 stellen auch die Tafel vor neue und große Herausforderungen. Um den Bedürftigen die Möglichkeit zu geben, auch während der Corona Einschränkungen ein nachhaltiges Eis oder Dessert ohne Plastiklöffel zu genießen, spendet Spoontainable mehr als 35.000 essbare Löffel an das Deutsche Rote Kreuz, welches die Tafeln im Kreisverband Mannheim versorgt. So können die Bedürftigen ihr Eis plastikfrei und nachhaltig genießen und gleichzeitig eine neue Alternative kennen lernen. Die Gründerinnen Amelie Vermeer und Julia Piechotta sind überzeugt, dass das Thema Nachhaltigkeit besonders nach Corona noch stärker in den Fokus der Gesellschaft rücken wird.

Wo gibt es bereits essbare Löffel?

Auf der Webseite www.spoontainable.com haben Interessierte die Möglichkeit, sich über Kooperationspartner zu informieren, die bereits die essbaren Löffel von Spoontainable nutzen. Spoontainable ist übrigens die Wortkombination aus spoon und sustainable.

weidefunk – Scheinwerfer auf die Guten

Weidefunk mit Kühen

Weidefunk hat den Leitfaden ihrer Mission in zwei Worte gepackt: origin matters – Herkunft zählt. Statt den Kopf in den Sand zu stecken oder wahlweise am Unbill der industriellen Fleisch- und Milchproduktion zu verzweifeln, wird hier Genuss mit Verantwortung verbunden und quasi im Vorbeigehen Bessermacher, Kümmerer und Lösungssucher in den attraktiven Mittelpunkt gestellt.

Die Geschichte vom weidefunk kann nicht erzählt werden, ohne die Geschichte von Inga Ellen Kastens. Im zarten Alter von elf Jahren begann Inga die Zusammenhänge zwischen den romantisch-heimelig-grün-weiß-roten Plastikverpackungen im Kühlregal und dem Leid unzähliger Tiere in der industriellen Massenproduktion herzustellen und verlor den Appetit auf Fleisch und Milch.

Ihre Erkenntnisse teilte sie zunächst ebenso ungefragt wie lautstark mit ihrer Umgebung und musste bald feststellen, dass sie zumeist auf taube Ohren stieß. Schließlich lassen sich Menschen in der Regel ungern belehren und noch weniger gerne Dinge wegnehmen. Und genau da setzte sie irgendwann an: Was, wenn man Menschen eben nichts wegnehmen müsste, sondern sie stattdessen auf die Menschen, Höfe und Betriebe aufmerksam machen könnte, die aktiv versuchen, Dinge besser zu machen?

Weidefunk mit Mission

Weidefunk
Weidefunk

Statt erhobenem Zeigefinger und Basta legte sie den Fokus von nun an auf die ausgestreckte Hand und ein freundliches „Aber…“: Fleisch und Milch? Sicher! Aber dann doch von denen, die nicht nur wirklich etwas von der Materie verstehen, sondern dieses Wissen auch nutzen, um möglichst allen weitestgehend gerecht zu werden: den Konsumenten, den Tieren, der Umwelt und auch den eigenen Mitarbeitern. Inga begann zu funken und legte den Grundstein für das heutige BlogMagazin.

Der Weidefunk ist ein noch junges Projekt: im Oktober 2019 gegründet, fährt Inga seitdem mit ihren „Weidemädels“ durch Deutschland und erzählt von hier die schönsten Geschichten aus einer tiergerechteren Landwirtschaft.

Stets mit der freundlich-zurückhaltenden Bitte an die Verbraucher: „Dein Einkaufszettel ist auch Dein täglicher Stimmzettel.“

Ein Blick lohnt sich garantiert! Schau hier: https://www.weidefunk.de/

 

Mobile Schweineställe

Mobile Schweineställe Familienaufzucht

Für Gastronomen wird es zunehmend wichtiger, neben Top Produkten, optimal zubereitet, auch den Produzenten und das Tierwohl in den Mittelpunkt seines Handelns zu stellen – und seinen Gästen davon transparent zu erzählen. Wer das Glück hat, einen Landwirt zu finden, der seinen Schweinen mobile Schweineställe baut, hat sicherlich neben erstklassiger Ware die besten Geschichten für seine Gäste.

Mobile Schweineställe als Zukunft

Mobile Schweinställe Ferkel
Mobile Schweinställe Ferkel

Wie sieht die Landwirtschaft von morgen aus? Genau diese Frage hat sich auch Peer Sachteleben gestellt. Seit 2018 betreibt er den Schlehbaumhof in Osnabrück-Darum. Seine Antwort: Ganzheitlich, ökologisch, verantwortungsbewusst, das Tierwohl an erster Stelle. Von Anfang an hat er sein Konzept nahezu perfektioniert. Sein Ziel? Natürliches Gleichgewicht. Seine mobilen Schweineställe? Buchstäblich preisverdächtig.

Mit Knowhow, Leidenschaft und innovativen Ideen durchstarten

Klotzen statt kleckern heißt es auf dem Schlehbaumhof. Sachteleben krempelt den Hof, auf dem er seine Kindheit verbracht hat, seit der Gründung seines eigenen Betriebs ordentlich um. Mit frischen Ideen und Ansätzen sorgt er für einen Perspektivwechsel in der Landwirtschaft.

Mobile Schweinställe im Winter
Mobile Schweinställe im Winter

Idealistisch und zugleich bodenständig betritt er neue Pfade: Experimentierfreudig, das Wohl von Umwelt und Natur im Blick. Sachteleben ist in jeder Hinsicht Fachmann und weiß, worauf es ankommt: Nach der Ausbildung zum Landwirt auf ökologisch bewirtschafteten Höfen hat er ein duales Studium in Ökologischer Landwirtschaft absolviert und holte sich in Neuseeland Inspirationen für alternative Bewirtschaftung von Biohöfen.

Ressourcen sollen bestmöglich genutzt werden, ein geschlossener Kreislauf soll entstehen. Seine Schweinehaltung mit mobilen Schweineställen hat bereits großes Interesse in der Öffentlichkeit hervorgerufen.

Peer hat damit die Lösung für die Tierhaltung heute gefunden – gerade Schweine lieben die offene Haltung auf der Weide. Das Wühlen und Suhlen hinterlässt deutliche Spuren, so dass nach einiger Zeit ein Umzug auf eine andere Weide nötig ist. Obendrein ist im Stadtgebiet Osnabrück die Freilandhaltung verboten – in mobilen Schweineställen hingegen nicht.

Eine Erfolgsstory, die Wegbereiter werden könnte – sowohl für nachhaltige Gastronomieangebote und den Verbraucher als auch eine fortschrittlich gestaltete Landwirtschaft: Der 2019 erstmalig verliehene Innovationspreis Tierwohl ging an Sachteleben. 2020 ist er in der Kategorie „Durchstarten“ für den ZEIT WISSEN-Preis „Mut zur Nachhaltigkeit“ nominiert.

Mobile Schweineställe – die kombinierte Schweinehaltung von morgen?

Die eigentliche Idee hinter einem mobilen Stall ist zwar nicht neu, aber Sachteleben hat diese Art der Stallhaltung weiterentwickelt. Das Ergebnis: Moderne Stallhaltung, die den Schweinen maximalen Komfort garantiert.

Mobile Schweineställe innen
Mobile Schweineställe innen

Im Innern der mobilen Schweineställe befinden sich großzügige Liegeflächen, verschiedene Klimazonen sowie eine fest installierte Wasser- und Futterversorgung. Sobald die Tiere den Wagen verlassen, genießen sie sämtliche Vorteile der Freilandhaltung.

Bewegungsfreiheit durch Auslauffläche, Suhlen nach Lust und Laune, natürliche Reize durch die vorherrschenden Wetterbedingungen, das naturgegebenen Sozialverhalten kann frei ausgelebt werden. Artgerechte Schweinehaltung in Bestform – unter Einhaltung der Auflagen durch Veterinäramt und Seuchenschutz.

Wohnmobil für Tiere: Win-Win für die Landwirtschaft

Mittels Traktor lässt sich der mobile Schweinestall beliebig auf verschiedene Weiden versetzen – ein Wohnwagen für glückliche Schweine sozusagen. Hier wiederum zeigt sich Ansatz der ganzheitlichen Landwirtschaft: Nicht nur die Schweine zeigen sich überaus zufrieden mit der abwechslungsreichen Aussicht, auch der Boden mitsamt Kulturpflanzen profitiert von den tierischen Besuchern.

Bunte Bentheimer auf dem Schlehbaumhof
Bunte Bentheimer auf dem Schlehbaumhof

Die Schweine kennen es nicht anders: Die Bunten Bentheimer stammen aus eigener Züchtung – die ganz nebenbei dem Arterhalt der vom Aussterben bedrohten Rasse dient.

Sachteleben zeigt mit seinem Engagement, wie wir Landwirtschaft gestalten müssen, um sie zukunftsfähig zu machen.

Über Peer Sachteleben

Peer Sachteleben
Peer Sachteleben

Peer ist auf dem Hof aufgewachsen. Nach seinem Studium und einem Auslandsjahr begann er damit, den Hof wieder zu seiner Bestimmung zurückzuführen. Sein Wunsch ist es, den Bauernhof zu einem produktiven, lebensfreundlichen und fruchtbaren Ort zu entwickeln.

Mit dem Ideal, einen geschlossenen Kreislauf aufzubauen, in dem alle Ressourcen bestmöglich genutzt werden und positive Wechselwirkungen entstehen, experimentiert er mit aufbauendem Ackerbau und Permakultur-Elementen.

Nach dem Vorbild der Natur soll ein möglichst vielschichtiges, komplexes System entstehen. Auch möchte er eine möglichst vielfältige Land(wirt)schaft, in der auch Hecken und Bäume zur Produktion von Lebensmitteln sowie als Lebensraum und Nahrungsquelle für Tiere und Menschen dienen.

Ein Produzent, der in jeder Hinsicht Vorbildcharakter ist und dem zu wünschen ist, dass viele Landwirte seinem Beispiel folgen und viele Gastronomen seine Produkte anbieten – und davon erzählen.

www.schlehbaumhof.de

Mit Click a Tree zu mehr Umsatz

I Love Sushi und Click A Tree - die TreeRoll

Mit Click a Tree trägt das Stuttgarter Sushi-Restaurant I LOVE SUSHI nicht nur aktiv zur Wiederaufforstung unseres Planetens bei, mit der Aktion erzielten die Sushi-Schwaben obendrein eine Umsatzsteigerung von 22% – inmitten der Corona-Krise.

TreeRoll

I Love Sushi und Click A Tree - die TreeRoll
I Love Sushi und Click A Tree – die TreeRoll

Hierfür wurde im Betrieb die „TreeRoll“ entwickelt: Eine vegetarische Sushi-Spezialität, die die Welt rettet. Denn für jede verkaufte TreeRoll wird mit Click A Tree ein Baum gepflanzt.

Der Erfolg überzeugt: Schon kurz nach der ersten E-Mail hatte I LOVE SUSHI die ersten TreeRolls verkauft. Bereits im letzten Quartal 2019 verkauft I LOVE SUSHI die ersten TreeRolls. Im ersten Quartal des neuen Jahrzehnts steigern sie diesen Erfolg nochmals um 22% – und das trotz Corona-Krise.

Gerade hat auch noch PRINZ Stuttgart über die Aktion berichtet, und Geheimtipp Stuttgart hat eine ganze Seite Berichterstattung für das kommende Magazin zugesagt. Beides unbezahlt, versteht sich.

Das Wachstum geht also weiter – zur Freude aller Beteiligten. Die steigenden Umsätze erfreuen nämlich nicht nur das Team von I LOVE SUSHI, sondern vor allem die lokale Gemeinde in Zentral-Ghana, die die Bäume pflanzt und pflegt, und sich hierdurch ein nachhaltiges Einkommen verdient.

Bäume pflanzen hilft nämlich nicht nur im Kampf gegen den Klimawandel, sondern kreiert gleichzeitig Lebensraum für bedrohte Tiere und Arbeitsplätze für Menschen in weniger privilegierten Regionen.

https://www.i-love-sushi.de/

Und obendrein trifft es voll und ganz den Zahn der Zeit, was die steigenden Umsätze deutlich widerspiegeln. Welt retten und dabei noch Geld verdienen – wer würde da nicht mitmachen wollen?

Mitmachen mit voller Unterstützung

Click A Tree and I Love Sushi reforesting Ghana
Click A Tree and I Love Sushi reforesting Ghana

Wer ebenfalls Bäume pflanzen und Umsätze steigern möchte gelangt in 3 einfachen Schritte zum nachhaltigen Erfolg: Melden Sie sich bei Click A Tree. Das geht am Schnellsten per E-Mail oder Telefon.

Ob Baum-Burger, Klima-Cocktail oder die Pizza für den Planeten: Gemeinsam wird Ihr Produkt für den nachhaltigen Erfolg bestimmt oder kreiert und besprochen, welches Wiederaufforstungsprojekt am Besten zu Ihnen und Ihrer Firmenphilosophie passt.

Und schnell sein lohnt sich: Die ersten 10 Unternehmen, die sich mit besten Grüßen von den Green Chefs melden, unterstützt Click A Tree aktiv bei der Pressearbeit und Vermarktung der neuen Kooperation.

Über Click A Tree

Click A Tree macht Nachhaltigkeit für Unternehmen einfach – und profitabel. Das Radolfzeller Team um Gründer Chris Kaiser (LinkedIn) kombiniert auf raffinierte Weise Ökologie und Ökonomie. Denn nur wer bei nachhaltigem Engagement auch die wirtschaftlichen Faktoren bedenkt, handelt langfristig nachhaltig. Und dieser Langfristigkeit bedarf es, um ein Wiederaufforstungsprojekt über Jahrzehnte hinweg erfolgreich zu gestalten

www.clickatree.com

Holycrab – invasive Kulinarik

Holycrab

„Gibt dir das Leben Krebse, mach Delikatessen draus!“, dachte sich ein Berliner Gastro-Start-Up, gab sich den grandiosen Namen „HOLYCRAB!“ und verwandelte im Vorbeigehen eine Plage in ein Geschäftsmodell mit Problemlöse-Faktor 10. Aber der Reihe nach.

Holycrab meets krummes Gemüse
Holycrab meets krummes Gemüse

Berlin ächzt unter einer biologischen Invasion. Der amerikanische Sumpfkrebs ist los und bedroht die heimische Flora und Fauna. Zu allem Überfluss kommt er nicht allein, sondern hat seine invasiven Kumpane, wie die Chinesische Wollhandkrabbe und den Kamberkrebs im Schlepptau.

Gründe für diese Plage – Ihr ahnt es – unter anderem der Klimawandel und die Globalisierung. Da die Invasoren die heimischen Tierarten bedrohen, ist nun guter Rat teuer.

Oder auch nicht – man kann eine Plage auch als Delikatesse ansehen.

Von zehn biblischen Plagen sind vier essbar

Die Lösung für das Problem kommt nämlich von HOLYCRAB!. Hummer, Garnelen und Krebse gelten in Deutschland schließlich eigentlich als Delikatesse. Warum also eine Plage bekämpfen, wenn man sie auch einfach aufessen kann? In Zeiten von Superfood und Lebensmittelknappheit besinnt sich HOLYCRAB! auf das was da ist, schützt das heimische Ökosystem und verwendet die Invasoren als Basis für eine gesunde, nährstoffreiche und vor allem natürlich besonders leckere Küche.

Plagitarier aller Länder: vereinigt Euch!

Kostprobe gefällig? Wie klingt Krebs in frisch gebackener Sauerteigbrioche mit hausgemachter Dillmayonaise und mariniertem Staudensellerie? Oder darf es doch eher Kartoffelstampf aus Celina mit Krabbe, geröstetem Blumenkohl, eingelegten violetten Karotten, Champignons, Ringelbeete und Nussbutter sein? Moooment! Erst fertig lesen, dann Tisch reservieren!

HOLYCRAB! denkt die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Ressourcenschonung nämlich noch ein Stück weiter und verwendet regionales und saisonales Gemüse, das für den Supermarkt zu krumm, in Verbindung mit den kleinen Invasoren allerdings genau richtig ist.
Ein Konzept, so simpel wie genial – und vor allem köstlich.

HoIycrab – if you can’t beat them, eat them

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und selbst zum „Plagitarier“ werden möchte, findet unter https://holycrab.berlin alles Wissenswerte.

Zum Abschluss noch ein Hinweis an alle Köche und Gastronomen: HOLYCRAB! will hoch hinaus und freut sich jederzeit über Kooperationsanfragen.

Pfannen einfach neu beschichten

Pfannen neu beschichten

Wenn eine Pfanne alt ist, wird sie weggeworfen. Alleine in Europa landen deshalb jedes Jahr rund 50.000 Tonnen Kochgeschirr auf dem Müll – und das oftmals nur, weil sie alt sind, die Beschichtungen nachgelassen haben oder sie nicht mehr so gut aussehen.

Pfannen - vorher - nachher
Pfannen – vorher – nachher

Das muss nicht sein. Man kann Kochgeschirr mittlerweile rundumerneuern lassen. Die Firma ITN, Industrie Technik Neunkirchen Antihaftbeschichtungen Sand & Stein oHG, hat ein Verfahren entwickelt, dass es ermöglicht, alte Pfannen neu zu beschichten.

Die Antihaftbeschichtungs-Spezialisten hauchen so mit ihrem selbst entwickelten und unabhängig getesteten Verfahren alten Bratpfannen neues Leben ein. Und sie erzielen damit ausgezeichnete Ergebnisse nicht nur bei Pfannen. Denn ihr Verfahren lässt sich bei nahezu allen Arten von Kochgeschirr aus Metall für Herd, Backofen oder Grill anwenden.

Ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit

Durch das entwickelte Verfahren ist die Aufarbeitung und Neubeschichtung einer Pfanne nicht nur aus Sicht der Umwelt interessant – es ist auch preislich sehr attraktiv.

So benötigt die Neubeschichtung etwa einer Pfanne gegenüber deren Neuproduktion im Schnitt gerade mal ein Fünfzehntel der Ressourcen, so die Inhaber. Die Materialeinsparung macht sich dann für Gastronomen auch im Geldbeutel bemerkbar. Eine klassische Bratpfanne mit 24 cm Durchmesser kostet überarbeitet und neu beschichtet für Gastronomen und je nach Menge grade mal ab gut 10 Euro.

Die Nachhaltigkeit des Verfahrens gewinnt durch die oftmals sogar vervielfachte Lebens- und Nutzungsdauer des Kochgeschirrs noch mehr an Bedeutung. Denn eine ITN-Neubeschichtung ist qualitativ hochwertig, ließe sich aber dennoch bei Bedarf im Grunde beliebig oft wiederholen. Das machte die Saarländer binnen kürzester Zeit für die Gastronomie, die ihr Kochgeschirr oftmals im Dauergebrauch nutzt, interessant.

Pfannen auf höchstem Standard neu beschichten

ITN führt seine PTFE-Neubeschichtungen in der hauseigenen Manufaktur in Neunkirchen durch. Der hohe Anteil an Handarbeit garantiert auch zugleich den hohen Qualitätsstandard. ITN-Neubeschichtungen haben eine durchschnittliche Dicke von 0,5 bis 0.7 mm. In der industriellen Massenproduktion fällt diese in der Regel deutlich dünner aus.

In der Folge erweist sich ITN-beschichtetes Kochgeschirr als sehr robust. In unabhängigen Labortests erreichten die ITN-antihaftbeschichteten Produkte jeweils Bestnoten. Das überarbeitete Schwarzgeschirr hält in der Regel länger als neu gekaufte Pfannen mittlerer Qualität.

Grillplatten neu beschichten
Grillplatten neu beschichten

ITN – Neue Generation mit Umweltansprüchen

In der Neubeschichtung von Kochgeschirr mit PTFE kann das saarländische Unternehmen ITN mittlerweile auf eine rund 27-jährige Erfahrung zurückblicken. Im Gesamtportfolio der anfangs weltweit überwiegend für die Industrie sowie Großkunden tätigen Neunkircher Spezialisten galt das innovative Verfahren aber lange als Nebenprodukt.

Im Sommer 2019 rückten die die neuen Chefs, Kai-Uwe Sand und Thomas Stein das Syste, vor allen Dingen aus Nachhaltigkeits-Überlegungen stärker in den Vordergrund rückten. Seither wächst der Wunsch, Pfannen zu überarbeiten statt sie wegzuwerfen, ständig. Mittlerweile versieht ITN Antihaftbeschichtungen Sand & Stein OHG monatlich mehrere tausend alte Pfannen, Töpfe, Bräter usw. mit einer langlebigen PTFE-Antihaftbeschichtung.

Die Abwicklung ist ganz bequem geregelt. Die Griffe abschrauben und die Pfannen an ITN senden. Etwa 7-10 Tage später gibt es die Pfannen in neuem Glanz wieder zurück.

Übrigens: Auch in Sachen Verpackung setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Müllvermeidung, indem es beschädigte Kartons nicht wegwirft, sondern schreddert und statt Styropor als Füllmaterial im eigenen Versand wiederverwertet.

Weitere Informationen
www. itn-antihaftbeschichtungen.de
Telefon 06821/9145640.

Solarbier – gebraut mit der Kraft der Sonne

Solarbier - Eisgerüst Felsenbräu

Bier zählt statistisch gesehen zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Rund 102 Liter Bier pro Kopf (Quelle: Statista, Stand 2018) werden jedes Jahr verzehrt. Der Trend besagt eindeutig, dass Biertrinker großen Wert auf Sortenvielfalt und Qualität legen. Klasse statt Masse, könnte man also sagen. Ein Thema, das Hubert Brandl, Betriebswirt und Brauereifachmann, reizte. Sein Ziel war es, einen ökologisch verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen mit dem Thema Braukunst zu verbinden.

Solarbier – Nachhaltigkeitszertifikat sorgt für Revolution in der Brauwirtschaft

Als ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung bei den Bayerischen Graf zu Toerring-Brauereien und später bei Ingobräu in Ingolstadt zählt Bier unbestritten zu den Steckenpferden des Experten. Brandl ging also einen konsequenten Schritt weiter und fokussierte sich auf die Frage: „Wie kann gutes Bier nachhaltiger produziert werden?“ 2007 präsentierte er sein Ergebnis: Solarbier.

Ökologischer Lichtblick für die Brau-Szene

Solarbier - gebraut mit der Kraft der Sonne
Solarbier – gebraut mit der Kraft der Sonne

Solarbier – das EU-weit geschützte Label klingt nicht nur ungewöhnlich, sondern setzt völlig neue Maßstäbe in der deutschen Brauwirtschaft. Statt eine Kompromisslösung zu suchen, entwickelte Brandl ein ausgeklügeltes Nachhaltigkeitskonzept. Biere, die mit dem Solarbier-Label in den Handel gehen, sind per Definition ausschließlich mit erneuerbaren Energien, ressourcenschonend und klimaneutral produziert worden. Das Motto: „Solarbier – gebraut mit der Kraft der Sonne“.

Eine Pionierleistung der Braukunst

Die Verwendung erneuerbarer Energien gepaart mit einem ökologisch verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen – eine kleine Revolution in der deutschen Brauwirtschaft. Bereits 23 Brauereien in Deutschland und eine Brauerei in Österreich haben sich ihre Brauerei-Kunst mit dem Label veredeln lassen (Stand Februar 2020). Bier, das gemäß den Auflagen von Solarbier gebraut wird, ist um 98 Prozent umweltschonender als herkömmlich gebrautes Bier.

Felsenbräu Eisgerüst
Felsenbräu Eisgerüst

Zum Vergleich: Ein Fass Solarbier produziert schätzungsweise ebenso viel CO2 wie ein Maß konventionell produzierter Biere. Eine EMAS-Bewertung für eine bayerische, Solarbier herstellende Mittelstandsbrauerei bestätigt dieser einen CO2-Ausstoß von 3 g / Ltr. Bier, hingegen von 146 g / Ltr. für energetisch noch konventionell arbeitende Brauereine und deren erzeugtem Bier. Je Hektoliter Bier somit ein  Verhältnis von 300 g zu 14.600 g CO2; selbst diese 300 g konnten zwischenzeitlich durch Weglassen von Staniol-Halsetiketten auf nahe Null reduziert werden!

Nachhaltigkeitszertifikat holt die Sonne ins Glas

Zur Vergabe des Labels gründete Brandl die Solarbier-Innovations- u. Marketing-Gesellschaft GbR (SIMG) mit Sitz in Pfaffenhofen. Das Label kann von Betrieben mit Sitz in der EU, die ihr Bier umweltfreundlich herstellen und sämtliche Auflagen erfüllen, beantragt werden. Nach dem Lizenzierungsverfahren durch die SIMG folgt ein Zertifizierungsverfahren an der TU München-Weihenstephan.

https://solar-label.de/solarbier 

Brauereien, die mit der Kraft der Sonne brauen

Deutschland – nach Postleitzahl

SolarBräu
Getränke Ebeloe GbR
Friedensallee 128
22763 Hamburg
www.solar-braeu.de

Warburger Brauerei GmbH
Kuhlemühler Weg 56
34414 Warburg
www.warburger-brauerei.de

Bad Homburger Brauhaus GmbH & Co. KG
Zeppelinstraße 10
61352 Bad Homburg
www.hofgut-kronenhof.de

Kaiser Brauerei GmbH
Schubartstraße 24-26
73312 Geislingen
www.kaiser-brauerei.de

Brauerei Eugen Häberlen oHG
Karlstraße 66
74405 Gaildorf
www.brauerei-haeberlen.de

Privatbrauerei Rogg KG
Bonndorfer Straße 61
79853 Lenzkirch
www.brauerei-rogg.de

Ziegler Bräu Mainburg
Scharfstraße 22
84048 Mainburg
www.ziegler-braeu-mainburg.de

Klosterbrauerei Scheyern
Schyrenplatz 1
85298 Scheyern
www.klosterbrauerei-scheyern.de

Schlossbrauhaus Schwangau
Gastro & Bier GmbH
Gipsmühlweg 5
87645 Schwangau
www.schlossbrauhaus.de

Bürgerbräu Hersbruck
Deinlein & Co. KG
Lohweg 38
91217 Hersbruck
www.hersbrucker-bier.de

Brauerei Josef Greif
Serlbacher Straße 10
91301 Forchheim
www.brauerei-greif.de

Brauerei Konrad Krug GmbH
Breitenlesau 1 b
91344 Waischenfeld
www.krug-braeu.de

Felsenbräu Thalmannsfeld
W. Gloßner GmbH & Co. KG
Felsenweg 2
91790 Bergen OT Thalmannsfeld
www.felsenbraeu.com

Schloßbrauerei Reuth GmbH
Hauptstraße 22
92717 Reuth
www.schlossbrauerei-reuth.de

Schöffbräu i. Lohnbrauverf.
hergestellt bei Schmidmayer Bräu Siegenburg
Hopfenstraße 3
93354 Siegenburg
www.schmidmayer.de

Dimpflbräu Strauß e. K.
Bräuhausstraße 34
93437 Furth im Wald
www.dimpfl.de

Schmidmayer Bräu
Hopfenstraße 3
93354 Siegenburg
www.schmidmayer.de

Brauerei Johannes Grasser
Huppendorf 25
96167 Königsfeld
www.huppendorfer-bier.de

Sonnenbräu Mürsbach
Zaugendorfer Straße 4
96179 Rattelsdorf
www.sonnen-braeu.de

Brauerei Kundmüller GmbH
Weiher 13
96191 Viereth-Trunstadt
www.brauerei-kundmueller.de

Brauerei Michael Raab
Johannisstraße 11
97461 Hofheim
www.brauerei-raab.de

Schloßbrauerei Schwarzbach GmbH
Zur Schleuse 1
98673 Schwarzbach
www.schlossbrauerei-schwarzbach.de

ÖSTERREICH

Brauerei Schloß Starkenberg Betriebs GmbH
Griesegg 1
A-6464 Tarrenz
www.starkenberger.at

Gurkenwasser hilft Umwelt

Gurkenwasser hilft Umwelt

Gurkenwasser hilft: Bayerisches Staatsministerium und Develey starten Pilotprojekt:
Umweltfreundlicher Winterdienst durch Salzwasser aus der Gurkenproduktion.

Wahrscheinlich fragen sich die wenigsten, woher das Streusalz für die Straßen im Winter kommt. Eine Möglichkeit ist seit neuestem, dass es aus der Gurkenproduktion von Develey stammt. Das Unternehmen ist ein Joint Venture mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr eingegangen, um einen Weg zu finden, das im Dingolfinger Werk übrig gebliebene Salzwasser nachhaltig weiterzuverwenden.

Dieses wird jetzt zu Sole recycelt und seit diesem Winter von den bayerischen Straßen- und Autobahnmeistereien eingesetzt. Dass die so entstandene Sole ohne Bedenken auf den Straßen aufgebracht werden kann, belegen zahlreiche vorab durchgeführte Tests. Mit der innovativen Methode lässt sich der jährliche Salzbedarf um rund 700 Tonnen reduzieren.
Weiterer Meilenstein im Nachhaltigkeitsengagement

„Das Pilotprojekt entlastet die Umwelt erheblich von Salzeinträgen“, freut sich Michael Durach, Geschäftsführer der Develey Senf & Feinkost GmbH. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium, da das Projekt absolut im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie unseres Unternehmens steht.“

Das traditionsreiche Familienunternehmen ist schon seit Jahren im Bereich Nachhaltigkeit aktiv und erst Ende November für sein weitreichendes Engagement mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden. „Wir freuen uns sehr, dass wir Develey als Partner für dieses außergewöhnliche Projekt gewinnen konnten“, sagt Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichart. „Gemeinsam verringern wir so die Menge an Salz, das in die Umwelt gelangt – eine Win-Win-Situation für unsere Straßenmeistereien und das Unternehmen.“

Sparsame Streumethoden mit reiner Salzsole werden bereits seit einigen Jahren im präventiven Winterdienst eingesetzt. Im Regelfall stellen die Autobahn- und Straßenmeistereien diese selbst her, indem sie Tausalz in den Soleanlagen mit
Wasser mischen. Das jetzt verwendete Salzwasser fällt bei der Gurkenproduktion ohnehin an.
Es wird aufbereitet, gereinigt und dem Winterdienst zur Verfügung gestellt.

www.develey.de