Weingut Wohlgemuth-Schnürr

Wohlgemuth-Schnürr Nebel

Das Leben schreibt tatsächlich die interessantesten Geschichten. Wie die eines Weingutes, in dem sich vor 20 Jahren weinbauliche Quereinsteiger mit der damals noch wenig diskutierten Vision von gelebter Nachhaltigkeit im Weinbau auf ihren spannenden Weg als Winzer machten. Heute steht das Weingut Wohlgemuth-Schnürr mit an der Spitze einer neuen Gruppe von Weinerzeugern die mehr wollen, nämlich messbare Nachhaltigkeit in allen Produktions- und Arbeitsebenen, kurzgesagt: Den perfekten Wein aus maximal nachhaltigem Anbau. Für Gastronomen, die ihren Gästen Weine mit dem entscheidenden Zusatznutzen bieten möchten, eine interessante Adresse.

Mit Passion und eigenem Konzept zum klimaneutralen Weingenuss

Eher durch einen berufsbedingten Zufall hat es den gebürtigen Bayern Andreas Schnürr und seine Frau, die Frankfurterin Alexandra Damm vor nun über 25 Jahren ins Weinland Rheinhessen verschlagen. Schon bald wird ihnen klar, sie sind gekommen um dort zu bleiben wo Oleander, Feigen, Mandelbäume und vor allem fantastische Weine gedeihen.

Der Traum vom nachhaltigen Weingut

Die Geschichte des Paares ist ein wahrgewordener Lebenstraum. Die Übernahme und Fortführung des Familienweingutes Wohlgemuth – mit Weinbergen in den rheinhessischen Top-Lagen Morstein und Höllenbrand – erlaubte es ihnen mit eigener Qualitätsphilosophie ein Traditionshandwerk zu leben und gleichzeitig neue Wege zu gehen.

Seit der Übernahme im Jahr 2000 feilen sie an der Umsetzung ihrer eigenen Vorstellungen für einen verantwortungsbewussten, nachhaltigen Weinbau. Ihr erklärtes Ziel ist es, hervorragende Weine im Einklang mit Natur und Umwelt auszubauen. Dafür setzen sie seit dem ersten Tag auf ein betriebseigenes Nachhaltigkeitskonzept, das sie im Laufe der Jahre immer weiter perfektioniert haben.

Buchstäblich ausgezeichnete Weine mit Charakter

Auf der Suche nach echter Nachhaltigkeit stoßen sie, vor nun bereits über fünfzehn Jahren, erstmals auf neue Rebsorten, die sogenannten Piwi´s. Kreuzungen aus europäischen Traditionssorten und pilzwiderstandsfähigen Wildreben. Dank der hervorragenden Eigenschaften dieser robusten Rebsorten ist es möglich, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark zu reduzieren und dadurch zusätzlich bodenverdichtende Überfahrten, Treibstoff und Zeit einzusparen. Die sehr guten Anbaubedingungen der rheinhessischen TOP-Lagen und der ansonsten nicht unproblematische Klimawandel sind zwei Punkte, die die „Neuen“ in optimaler Weise in Qualität umzusetzen vermögen.

Doch weiter in der Geschichte: 2009 beginnt das Winzerpaar seine Piwi-Pionierreise und pflanzt ab jetzt, Jahr für Jahr zunehmend mehr der neuen Rebsorten. Mittlerweile sind bereits über 50% ihrer Weinbergsflächen mit ihnen bestockt. Tendenz weiter steigend. Denn nicht nur so wohlklingende Rebsortennamen wie Cabertin, Cabernet blanc, Muscaris, Cabernet Cantor, Johanniter, Prior oder Sauvignac machen neugierig, die Qualität überzeugte die Weinkunden vom ersten Tag an und lies keine Berührungsängste mit den neuen Weinen aufkommen, so die Pionierwinzer.

Wohlgemuth-Schnürr
Wohlgemuth-Schnürr

Auch eine alte Rebsorte, die beinahe in Vergessenheit geraten ist, kultiviert und schützt das Weingut mit viel Liebe: Die Weissweinsorte „Früher Roter Malvasier“, oft verwechselt mit dem „Weißen Malvasia“. Die historische Rarität ist mittlerweile nicht mehr wegzudenkender bunter Mosaikstein eines Weinangebotes, das in Sachen Vielfalt von Klassikern, Pioniersorten und zu Bewahrendem seines Gleichen sucht.

Mit Feingespür für die aromatischen Facetten der Rebsorten, sowie Einflüsse auf den Geschmack durch die spezifische Beschaffenheit von Lage und Rebstöcken sorgt man im Weinberg und Keller des Weingutes immer wieder für das gewisse Etwas, das einen Spitzenwein zu einem Garanten für Genussmomente mit Charakter macht. Je nach Weinstilistik reifen die Weine im Edelstahl um frisch und jung zu bleiben, im Holzfass um ihre Aromenfülle voll auszubilden oder im Barrique um mit viel Zeit und Ruhe Tannine zu harmonisieren und ihren Reifehöhepunkt zu erreichen.

Mühe und Passion, die nicht unbemerkt bleiben: 2019 ging das Weingut Wohlgemuth-Schnürr als 8-facher Gewinner und Topscorer aus dem internationalen Wettbewerb „Piwi-Wine-International-Award“ hervor und konnte, nur wenige Tage später, den Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz für den hohen Qualitätsstandard ihrer Weine entgegen nehmen.

Ausgeklügelte Strategie für verantwortungsbewussten Weinbau von Morgen

Doch noch einen Blick hinter die Kulissen: Seit 2010 ist das Weingut Wohlgemuth-Schnürr über eigene Photovoltaik-Anlagen rechnerisch stromautark. Nachts und im Winter wird derzeit noch nachhaltiger, heimischer Ökostrom zurückgekauft. Den Wärmebedarf decken Sie über echtes Biogas aus einer Zuckerrübenschnitzel-Biogasanlage. Innovative und eben auch nachhaltige Speichertechnik wird dies in den kommenden Jahren noch optimieren.

Gelebte Nachhaltigkeit sollte die oberste Instanz aller Entscheidungen sein. Im Weingut Wohlgemuth-Schnürr heißt dies beispielsweise, das leere Weinflaschen auf den Auslieferungstouren zurückgenommen, gespült und wiederbefüllt werden. Die Etiketten werden mit pflanzlichem Leim auf die Flaschen aufgebracht. Da auch keine tierischen Weinbehandlungsmittel eingesetzt werden, darf sich der Wohlgemuth-Schnürrsche Wein vegan nennen. Noch ansehnliche Kartons, in denen das Leergut retourniert wurde, werden erneut benutzt und mit plastikfreiem, kompostierbaren Klebeband verschlossen. Briefe, Weinpost, Weinliste und alles was man so zu Papier bringt, wird auf Recyclingpapier gedruckt.

Ganz wichtig ist der Winzerfamilie, in der sich bereits die nächste Generation beruflich auf den Weinweg macht, dass im Weinberg alles getan und gelassen wird was zur Schonung von Boden sowie Tier- und Pflanzenwelt beiträgt. So wird jeder unnötige Einsatz von Herbiziden und Mineraldüngern durch biologische, botanische, mechanische oder händische Maßnahmen ersetzt. Um Artenvielfalt und Humusaufbau zu fördern, setzt man auf vielfältige Begrünungen und Blühmischungen.

Mit dem Bau einer betonfundamentfreien, nichtbodenversiegelten-Tageslicht-Vollholzhalle für die Weinbergstechnik, wurde auch beim Bau vollständig auf Nachhaltigkeit gesetzt. Im Weingut Wohlgemuth Schnürr achtet man gerne aufs Detail.

Jeden Tag aufs Neue stellt die Winzerfamilie, wie auch viele gleichgesinnte „Überzeugungstäter“ anderer Branchen, die eigene Arbeit auf den Prüfstand: Um Verbesserungspotenziale zu ermitteln, haben sie nun ihr Konzept von den Fachleuten des DINE (Deutsches Institut für Nachhaltige Entwicklung e.V.) unter die Lupe nehmen lassen. Der einjährige Zertifizierungsprozess, der in die Vergabe des Nachhaltigkeitslabels „FairChoice“ gemündet ist, bestätigte mit beindruckenden Zahlen das Erreichte und konnte wichtige Anregungen geben, den eingeschlagenen Weg engagiert weiter zu gehen.

In Sachen Nachhaltigkeit auf Entscheidungen seitens der Politik zu warten, sei nicht zielführend, ist sich das Paar sicher. Denn jeder kann und sollte seinen eigenen Beitrag durch reflektiertes Nutzerverhalten leisten. Warum nicht auch beim Genuss eines Glases Wein. Das dies möglich ist, dafür tut das Weingut Wohlgemuth-Schnürr gleich in mehrfacher Hinsicht einiges und leistet so einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im deutschen Weinbau und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung ihres Familienbetriebes.
https://wohlgemuth-schnuerr.de/

WEINGUT IM ZWÖLBERICH – seit 30 Jahren nachhaltig

Weingut im Zwölberich

Das Weingut im Zwölberich ist ein familiärer Betrieb mit einer Tradition seit 1711. Seit über 25 Jahren haben sich die Eigentümer dem biologisch-dynamischen Weinbau nach Demeter-Richtlinien verschrieben. Biozertifiziert sind sie bereits seit 1990.

WEINGUT IM ZWÖLBERICH – LANGENLONSHEIM/NAHE

Die Weinberge erkennet man schon von weitem: zwischen den Rebzeilen ist deutlich mehr Platz als bei anderen Winzern. So können sich die Reben in viel Luft und Sonnenlicht bestens entfalten. Und das wiederum miniert nicht nur die Gefahr vor Schimmel und Pilzbefall – es ist der Zufluchtsort für viele Nützlinge.

In diesem „Biotop Weinberg“ tummeln sich unzählige Schmetterlinge, Wildbienenarten, Marienkäfer, Bienen, seltene Vögel, Rebhühner, Fasane und Igel. „Zum Dank“ schützen die tierischen Winzer-Helfer die kostbare Ernte auf natürliche Weise vor Schädlingen im Weinbau. Was dann kommt, ist jede Menge Handarbeit, Sorgfalt und Auslese – und am Ende steht jedes Jahr ganz einzigartiges Geschenk der Natur.

Weingut im Zwölberich - Weinlese
Weingut im Zwölberich – Weinlese

Manchmal dauert es 300 Jahre… 2020 ist das  Jahr, das des biologisch-dynamischen Erzeugers Weingut Zwölberich, dessen herausragende Qualität und reiche Geschichte mit zwei wichtigen Auszeichnungen des ‚selection magazine‘ gewürdigt wurde:

Bestes Bio-Weingut Deutschlands 2020  Burgunder Weingut Nahe des Jahres 2020

Das Weingut war nach eigenen Worten schon immer ein bisschen anders als die Anderen. Aber genau das ist es, was das Weingut im Zwölberich ausmacht: Die Summe aller Individualisten, die Tag für Tag alles für die Weine, die Natur und natürlich für die Kunden geben. Es war schon immer klar, dass nur ein WIR gewinnt. Mit jeder verkauften Flasche und jedem neuen Zwölberich-Freund, wächst dieses WIR weiter. Darauf – und nicht zuletzt auf den von selection verliehenen Titel „Bestes Bio-Weingut Deutschlands 2020“ – sind alle Mitarbeiter sehr stolz.

Die Basis der Qualität unserer Weine liegt in der der bio-dynamischen Bearbeitung der Weinberge. Die Erhaltung lebendiger Böden und deren Schutz ist die Grundlage für Weine mit Herkunftsprägung. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die selektive Lese der Trauben im Herbst und die schonende Pressung über mehrere Stunden. Die Weinbereitung erfolgt ohne Zusatzstoffe oder Schönungsmittel, denn alleine die Kraft der Traube gewachsen im Weinberg und seinem Boden macht den Wein.

Weingut im Zwölberich - Hartmut Heintz
Weingut im Zwölberich – Hartmut Heintz

Die Qualität – umweltfreundlich und biologisch-dynamisch: Qualität beginnt im Weinberg, mit einem guten Boden und gesunden Reben. In diesem Sinne praktiziert das Weingut Zwoelberich seit 1993 biologischen Weinbau und ist Demeter-Verbandsmitglied. Das bedeutet:

Biodiversität von Flora und Fauna: Die Rebzeilen stehen doppelt so weit auseinander wie üblicherweise. Dies bietet Platz für Pflanzen wie Wildkräuter, Wicke, Klee oder (Phacelia); und für Tiere wie Schmetterlinge, Bienen, Singvögel oder Igel.

Diese sorgen für ein natürliches biologisches Gleichgewicht und helfen bei der Schädlingsbekämpfung. Die breitere Bepflanzung sorgt zudem dafür, dass die Trauben optimal der Sonne ausgesetzt sind und nach Regen auch schneller trocknen. Dies hilft auch, Schimmelbildung zu verhindern.

Biodynamische Präparate Hornkiesel und Hornmist: Pflanzenpflege und Düngung werden mit völlig natürlichen Methoden durchgeführt: Die Reben werden mit Mist, Kompost, Kalk und Splitt gedüngt. Horndünger und gemahlenes Horn spielen im biologischen Weinbau eine wichtige Rolle.

Diese Verbindungen werden mit Kuhhorn vermischt, bevor sie unter der Erde vergraben werden, um ihre natürlichen positiven Eigenschaften zu erhalten. Dann werden sie aktiviert, indem sie in Wasser gelöst und dann in sorgfältig dosierten Mengen über den Boden und die Reben verteilt werden. Weitere Extrakte aus Meeresalgen, Schachtelhalm und Brennnessel sowie Splitt geben den Reben zusätzliche Vitalität.

Vor fast 100 Jahren begründete Rudolf Steiner die Bewegung hin zum ökologischen Landbau, und seitdem ist sie sehr erfolgreich geworden. Diese Art des Anbaus erfordert ein hohes Mass an Sorgfalt und Handarbeit. Dahinter steht das Prinzip, dass sich die Pflege und Hingabe an die Gesundheit und Vitalität der Pflanzen auch in der Gesundheit der Landschaft und des Weinbergs widerspiegelt.

Selektion und natürliche Reifung: Nicht nur die Rebsorte, sondern auch die Umgebung und die Besonderheiten jeder Jahreszeit verleihen den Zwoelbericher Weinen ihren einzigartigen Charakter. Die selektive Lese, die schonende Verarbeitung der Trauben und die natürliche Reifung der Weine werden daher stärker betont. Das Ergebnis sind Weine, die nicht nur Gastronomen überzeugen, sondern auch Verkoster verschiedenster Weinwettbewerbe. Das belegen die Auszeichnungen in verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben.

Die Vielfalt der Nahe: Das Weingut Zwoelberich liegt in Langenlonsheim im Weinanbaugebiet Nahe. Unsere Weinberge erstrecken sich über eine Fläche von 30 Hektar und werden nach bio-dynamisch bewirtschaftet.

Die Gebiete um Langenlonsheim und Guldental zeichnen sich durch unterschiedliche Bodentypen aus. Terrassierter Schotterboden, Lehm, Sand und rote (eisenreiche) Böden sind nur einige davon. Vulkanausbrüche und mächtige Erdbewegungen mischte den Untergrund an der Nahe so auf, dass mehr als 180 verschiedene Bodenformationen übrig blieben. Verbunden mit unserem Können entstehen so wahrhaft großartige Weine.

www.zwölberich.de 

Ein Weltraum-Menü vom Green Chefs Partner?

Weltraum-Menü

Astronauten aus aller Welt fliegen zur Internationalen Raumstation ISS. Mit im Gepäck ist dabei nicht nur die übliche Astronautenkost, sondern auch spezielle kulinarische Genüsse – ganz nach dem persönlichen Geschmack des Raumfahrers – das Bonus Food.

Weltraum-Menü für Matthias Maurer
Weltraum-Menü für Matthias Maurer

Der Saarländer und ESA-Astronaut Matthias Maurer hat sich dafür entschieden, ein Stück Heimat mitzunehmen. Dafür sind zehn saarländische Gastronomen der Genuss Region Saarland zu ihrer bisher größten Mission aufgebrochen: Sie kreieren ein kreatives, nachhaltiges und regionales 2-Gänge-Menue.

Weltraum-Menü: Werns Mühle – Landhaus im Ostertal im Finale

Bei dem entscheidenden Wettbewerb hat unser Green Chefs Partner Werns Mühle – Landhaus im Ostertal das Finale erreicht und benötigt die Unterstützung aller Green Chefs Partner. Damit Fairness und Verantwortung zum Himmel fliegt

Der Menüvorschlag für den Astronauten Matthias Maurer ist ein bodenständiges saarländisches Kultgericht: ein Boudin. Bewusst gewählt wurde ein nicht-prominentes Produkt eines Tieres. Weil es Green Chefs Partnern wichtig ist, dass alle Teile eines Tieres verarbeitet werden.

Die Schärfe des Apfel-Meerrettich-Gemüse wird der Vorgabe der ESA als „geschmacksintensiv“ gerecht. Das Eclair im Dessert wurde dem Nachbarstaat Frankreich entliehen. Übersetzt als „Blitz“ passt es gut in den Himmel und soll unsere europäische Verbundenheit ausdrücken.

Wichtig für die Green Chefs ist die Verbindung zwischen Küche und Produzenten. In diesem Fall sind viele Produzenten eingebunden, damit das Weltraum-Menü für Matthias Maurer perfekt wird. Unser Kompliment auch an die Produzenten:

Boudin: Metzgerei Thomas Petermann
Sahne, Milch: Bliesgaumolkerei
Äpfel, Zwetschgen: Obstbau Scherschel, Breitenbach
Bio-Gemüse: Hof am Weiher, Albessen
Rapsöl: Bliesgau Ölmühle
Mehl: Dörrwiesmühle, Urweiler
Honig: Imker Dr. Pfeil
Gewürze: Rimoco, Saarbrücken
Mühlenwein rot: Weingut Spindler, Deidesheim
Bier: Karlsberg Brauerei
Eier: Demterhof Markus Goyert, Altleiningen (Henne & Hahn)
Rosenblätter: Rosen Brill, Schiffweiler
Kartoffel: Mathias Dörr, Wiesbach
Butter: Käserei Hirztaler®

Mehr Infos hier  www.urlaub.saarland/maurermenue

Danke und wir Drücken die Daumen für unseren neuen Green Chefs Partner Markus Keller, seiner Familie und dem gesamten Team, den Produzenten und auch deren Mitarbeiter.

Info zum neuen Partner: www.werns-muehle.de

GREEN CHEFS Kochjacken aus PET

Chaud Devant Kochjacken

Auch mit den Kochjacken zeigen Green Chefs, dass ihr Herz für Nachhaltigkeit und Fairness schlägt, denn sie übernehmen ganzheitlich Verantwortung. Für den Stoff werden PET-Flaschen recycelt, sodass feine Fäden entstehen, aus denen Deine Jacke gewebt wird. Das Tragegefühl ist wie bei deiner bewährten Jacke – oder besser. Wir wissen das. Wir haben sie getestet!

Kochjacken: smarter Ressourcenfreund

Chaud Devant hat ein spezielles Material für seine erste Sammlung recycelter Plastikflaschen entwickelt! Hergestellt aus recyceltem Polyester und einer umweltfreundlichen Baumwolle. Das Gewebe ist ein weißer Satin-Stoff, der zu 70 Prozent aus recycelten PET-Flaschen und zu 30 Prozent aus Baumwolle besteht. Das schmutzabweisende Finish macht die Fleckenentfernung besonders einfach und außerdem lassen sich die Jacken leicht bügeln.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kochjacken bringen Euch die Modelle aus recyceltem PET ordentlich Punkte auf der Nachhaltigkeitsskala. Mit seinem schlanken Schnitt ist Salerno RPB Weiß die ideale Mischung aus Eleganz und Komfort. Die glatte Ausführung in der Mitte verleiht ihm einen modernen Touch, und die zusätzliche Brusttasche vervollständigt den Look. Spitze: Für einen lässigen Look lassen Sie den oberen Knopf offen.

Zeigt, dass Ihr dazu gehört

Auf dem Oberarm ziert die Jacken bereits das Logo der GREEN CHEFS. Ebenfalls möglich ist der Stick eines individuellen Schriftzugs, Deines Namens auf der rechten Brusttasche oder zusätzlich das Logo Deines Betriebes.

Die Green Chefs Kochjacken könnt ihr jetzt bei uns bestellen.

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Papstar Pure – Einmalgeschirr aus Agrarresten

Papstar Pure - Einmalgeschirr aus Agrarresten

Agrarreste sind bei Papstar eine zukunftsweisende Neuheit im Sortiment: Die Teller und Schalen aus dem neuen Pure-Sortiment bestehen zu nahezu 100 Prozent aus Agrarresten wie Reisstroh, Bananen- und Zuckerrohrstaudenblätter, die nach der Ernte übrig bleiben.

Die mit dem „Iconic Award 2020 Best of Best“ und „German Design Award“ ausgezeichnete neue Geschirrkollektion „Belle Vie – Ligne Carrée“ aus Zuckerrohr, sowie das Pure-Einmalgeschirr aus Bambus sind weitere neue und in Sachen Nachhaltigkeit wegweisen Produkte des Unternehmens.

„Seit Jahren verstärken wir unsere Anstrengungen, Gastronomen noch mehr innovative, umweltfreundliche und praktische Alternativen im Bereich Einmalgeschirr und Serviceverpackungen zu präsentieren“, sagt Wolfgang Küpper, Marketing Direktor von Papstar.

„Mit unseren Neuheiten wie das Einmalgeschirr, das aus Agrarresten hergestellt wird, oder unser Pure-Einmalgeschirr aus Bambus bieten wir Antworten auf die stetig steigende Nachfrage nach zukunftsgerichteten, nachhaltigen und gleichzeitig praktischen Konzepten“, so Küpper.

Das Sortiment von Papstar wird nach und nach im Sinne der Nachhaltigkeit auf Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen umgestellt, mittlerweile sind über 55 Prozent aller Papstar-Produkte aus dem Bereich Einmalgeschirr und Serviceverpackung aus nachwachsenden Rohstoffen sowie biologisch abbaubar, bei den Produkten aus dem Bereich Gedeckter Tisch sind es sogar schon nahezu 80 Prozent.

Papstar Pure aus Agrarresten

Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit: Das neue Einmalgeschirr aus dem Papstar PureSortiment wird ausschließlich aus bei der Ernte anfallenden Pflanzenresten hergestellt. Die umweltschonende Verarbeitung der Pflanzenreste zu selbstbindenden Fasern spart zudem Energie.

Das Einmalgeschirr ist vollständig biologisch abbaubar, die Teller und Schalen wurden von unabhängigen Instituten auf ihre Lebensmitteltauglichkeit getestet. „Mit unserem Pure-Geschirr aus Agrarresten haben wir eine zukunftsweisende Neuheit im Sortiment, die nicht nur ökologische Vorteile hat, sondern den Farmern in den Rohstoff-erzeugenden Ländern auch eine weitere Einnahmequelle bietet, die nachhaltige Landwirtschaft fördert und die Luftverschmutzung durch Verbrennen vermeidet“, sagt Wolfgang Küpper.

Bisher wurden die Pflanzenreste nicht weiterverwendet, sondern klimaschädlich verbrannt. Für das Pure-Einmalgeschirr werden die Pflanzenreste aus der landwirtschaftlichen Produktion in der Sonne getrocknet, gemahlen und dann zu einem Brei verarbeitet, der, ähnlich wie Bagasse, in Formen gespritzt und getrocknet wird. Papstar Pure aus Agrarresten ist in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich.

https://www.gastronomie-kaufhaus.de/Streetfood-Eisverkauf/Bio-Einweggeschirr/Agrarreste-Teller-Agrarreste-Schalen/

Bio-Strandhonig: Die flotten Bienen der Toskana

Bio-Strandhonig - die Körbe

Das Thema Bio ist bei Honig recht kompliziert, denn die Imker können nicht kontrollieren, wohin die Bienen fliegen, um Nektar zu sammeln. Bienen fliegen bis zu 5 Kilometer weit. Da kann es auch mal zu einem Besuch vom konventionell wirtschaftenden Nachbarn kommen.

In der Toskana ist da etwas mehr Platz für die Bienen und die Nachbarn meist weiter, als die Bienen fliegen können. Da die Pflanzen auf dem Weg, den die Bienen zurücklegen, den Geschmack des Honigs bestimmt, ist toskanischer Honig etwas ganz besonderes.

Bio-Strandhonig von der Versilia-Küste

Der Weg Richtung Strand führt durch einen Pinienwald, in dem die Zikaden ihr Konzert lautstark abgeben. Der fest getrampelte Weg geht in einen Pfad über, mit hellem körnigen Sand und Gräsern rechts und links. Der Blick schweift ins Unterholz, bis er an Bienenkästen hängenbleibt. Sie stehen in Sichtweite zum Mittelmeer. Ein unerwarteter Anblick.

Jedes Jahr ab Mai beginnt die Saison an der toskanischen Versilia-Küste. Zwar noch nicht die Bade-Saison, die eher ab Juli anfängt, und Tausende italienische und fremdländische Sonnenhungrige an die Strände der Toskana zieht.

Nein, hier, in der Gegend zwischen Pisa und dem Badeort Viareggio starten im Wonnemonat die flotten Bienen von Donatella Baldi ihre Arbeit. Sie positioniert ihre Bienenkörbe in der Nähe der Küstenlinie, und die Bienen sammeln einen ganz besonderen Honig – den Miele della Spiaggia, auf Deutsch Strandhonig.

Bio-Strandhonig - die Körbe
Bio-Strandhonig

Die sympathische Toskanerin Baldi, die in Pisa zu Hause ist, bezeichnet sich als Vollblut-Imkerin. Ihre kleine Firma Sapori Mediterranei produziert den Strandhonig – zusammen mit Akazien- und Blütenhonig – seit gut 20 Jahren.

Ihre Manufaktur liegt in einem einzigartigen Naturpark, dem Parco Naturale Migliarino, der sich auf gut 24 000 Hektar zwischen Lucca, Pisa und Viareggio erstreckt und sich aus Pinienwäldern, Feldern, Sümpfen und Küstenstreifen zusammensetzt. Er ist biozertifiziert und damit auch alle Lebensmittel, die hier entstehen. Eben auch der Strandhonig.

Die Bienen sammeln den Nektar vor allem von drei Pflanzen, die an der Versilia-Küste heimisch sind: Strohblume, Erdbeerbaum und Zistrose. Der Honig schmeckt kräftig – ähnlich wie Kastanienhonig – mit Anklängen von Eukalyptus. Auffallend ist seine geschmackliche Länge. Besonders gut passt er zu gut gereiftem Schafskäse oder Parmigiano Reggiano.

Gastronomie-Bezug in Deutschland: www.toscabio.de

 

 

Spoontainable spendet essbare Löffel

Spoontainable spendet essbare Löffel

Spoontainable aus Heidelberg ist, wie viele Jungunternehmen, stark von der Corona Krise betroffen. Spoontainable stellt essbare Eislöffel aus Kakaoschalen und Haferschalen her, die als Reststoffe in der Lebensmittelindustrie zurückbleiben. Mit dieser nachhaltigen Plastikalternative konnte das Startup bereits 2019 mehr als 1 Million Plastiklöffel ersetzen und einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Lebensweise leisten.

„Wir möchten allen Menschen das Thema Nachhaltigkeit näher bringen und zeigen, wie durch kleine Veränderungen Großes bewirkt werden kann.“

Essbare Löffel für die Tafel

Aufgrund der Schließung von Eiscafés, Restaurants und Catering Einrichtungen Mitte März, konnten eine Vielzahl essbarer Löffel nicht wie geplant eingesetzt werden. Die gastronomischen und gesellschaftlichen Einschränkungen durch Covid-19 stellen auch die Tafel vor neue und große Herausforderungen. Um den Bedürftigen die Möglichkeit zu geben, auch während der Corona Einschränkungen ein nachhaltiges Eis oder Dessert ohne Plastiklöffel zu genießen, spendet Spoontainable mehr als 35.000 essbare Löffel an das Deutsche Rote Kreuz, welches die Tafeln im Kreisverband Mannheim versorgt. So können die Bedürftigen ihr Eis plastikfrei und nachhaltig genießen und gleichzeitig eine neue Alternative kennen lernen. Die Gründerinnen Amelie Vermeer und Julia Piechotta sind überzeugt, dass das Thema Nachhaltigkeit besonders nach Corona noch stärker in den Fokus der Gesellschaft rücken wird.

Wo gibt es bereits essbare Löffel?

Auf der Webseite www.spoontainable.com haben Interessierte die Möglichkeit, sich über Kooperationspartner zu informieren, die bereits die essbaren Löffel von Spoontainable nutzen. Spoontainable ist übrigens die Wortkombination aus spoon und sustainable.

Büffel-Bill – Qualität und Tierwohl

Büffel-Bill Mozzarella

 

Büffel-Bill Wiese
Büffel-Bill Wiese

Das Bild der artgerechen Haltung bei den Züchtern von Büffel-Bill sieht so aus: Eine Büffelherde trabt über saftig-grüne Wiesen, die Kälber glücklich vereint mit dem Rest der Herde.

Was vielerorts utopisch scheint, ist erklärtes Ziel der Inhaber. Das Unternehmen mit Sitz am Bodensee hat es sich zur Aufgabe gemacht, Büffelfleisch und -mozzarella zu vertreiben, dessen Ursprung in einer artgerechten Tierhaltung liegt.

Ein ungeahnter Perspektivwechsel – und eine sanfte Revolution im Angesicht der herkömmlichen Standards der Fleischindustrie und Molkereien.

Leidenschaft für gutes Essen trifft auf Wunsch nach Nachhaltigkeit

Büffel-Bild Herde
Büffel-Bild Herde

Am Anfang stand die Erkenntnis. Als Manuel Ruess und Martin Jaser im Jahr 2015 durch Zufall von dem Schicksal zahlreicher Büffel im Kontext der Mozzarella-Herstellung erfuhren, keimte der Wunsch, einen Beitrag zu nachhaltigem und verantwortungsbewusstem Fleischkonsum zu leisten. Eine nicht weniger treibende Kraft: Die Leidenschaft für gutes Essen.

Kurzerhand entwickelten Ruess und Jaser eine Geschäftsidee, die schon bald so manchen Gastronomen inspirieren sollte: Sie gründeten Büffel Bill – einen Vertrieb für Gourmet-Produkte, die aus Büffelfleisch und -milch gewonnen werden und höchsten Ansprüchen genügen.

Der Blick über den Tellerrand: Büffel Bill steht für ethischen Fleischkonsum

Büffel-Bill Filet
Büffel-Bill Filet

Der eigentliche Clou dabei ist jedoch nicht ausschließlich die Qualität und der Geschmack der Delikatessen. Das, was die Produkte von Büffel Bill so einzigartig macht, sind die Haltungsbedingungen der wertvollen Tiere. Die Prämisse von Büffel Bill: höchste ethische Standards etablieren.

Ruess und Jaser gewannen international renommierte Büffelzüchter als Exklusivpartner und holten das bislang um sein Potenzial verkannte Phänomen Büffelfleisch nach Deutschland. Mentoren aus der Spitzengastronomie unterstützen gaben Input und brachten gemeinsam mit dem Duo spezifische Veredelungsprozesse für Fleisch und Käse auf den Weg.

Für maximales Tierwohl: artgerechte Haltung ohne Kompromisse

Gesagt, getan. Die Büffel, die die Rohprodukte für das Büffel-Bill-Sortiment liefern, entstammen natürlichen Aufzuchtbedingungen fernab von Massentierhaltung, Antibiotika und Mastfutter. Stattdessen: Zufriedene Tiere mit Auslauf nach Lust und Laune auf weitläufigen Weiden – und jede Menge Zeit für natürliches Wachstum.

Wasserstellen, Gras und Wildblumen dienen der naturbelassenen Ernährung. Kurz gesagt: Das Wohl der Büffel steht an oberster Stelle. Ganz wichtig dabei: Die männlichen Kälber werden mit großgezogen. Das heißt, dass neben dem bekanntesten Produkt, dem Büffel-Mozzarella, auch Fleisch vertrieben werden muss.

Büffel-Bill Gourmet Burger
Büffel-Bill Gourmet Burger

Einzigartig ist die Konsequenz des Teams: Wer Mozzarella haben will, muss auch Fleisch kaufen – denn nur so ist die Aufzucht der männlichen Büffel möglich. Aber bei der einzigartigen Qualität des Fleischs ist das eher das geringste Problem

Delikatessen mit Vorbildcharakter

Das Vorhaben „ethischer Fleischkonsum“ war und ist ein voller Erfolg: Heute zählen Abnehmer aus vielen bekannten Betrieben in Gastronomie und Hotellerie zur Kundschaft.

Das wachsende Angebot umfasst inzwischen Büffelfleisch, Büffelmozzarella, Gewürze, Delikatessen aus Büffelfleisch sowie hochwertige Küchenhelfer für die Verarbeitung der exklusiven Lebensmittel.

Wir freuen uns, ein derartiges Engagement im Kreise der GREEN CHEFS willkommen zu heißen. Möge ihr Engagement um Nachhaltigkeit und Tierwohl – und der damit verbundene Blick über den Tellerrand – Vorbildcharakter haben.

https://www.bueffelbill.com/de-de/

Nachhaltige Verpackungen für das Außer Haus Geschäft

Nachhaltige Verpackung von Papstar

Nachhaltige Verpackungen für das Mitnahme-Geschäft: Papstar bringt fertiges Konzept auf den Markt

Mit versiegelten Verpackungen bleiben heiße, kalte oder gefrorene Gerichte länger frisch und können hygienisch, leicht und auslaufsicher transportiert werden. Papstar hat für das boomende Außer-Haus-Geschäft eine neue Komplettlösung im Sortiment: die Siegelmaschine „IP 245 Premium“, die mit Menüschalen aus Zuckerrohr verwendet wird.

Siegelmaschine von Papstar
Siegelmaschine von Papstar

Die Lösung eignet sich speziell für Restaurants, Cateringfirmen, Feinkostgeschäfte, Fleischereien, Kantinen, Imbissstände sowie alle, die ihren Kunden auch im Take-Away-Geschäft eine nachhaltige und umweltverträgliche Verpackungslösung anbieten wollen.

Maschine, Menüschalen und Siegelfolien aus Aluminium oder PE (Polyethylen) sind perfekt aufeinander abgestimmt. Sämtliche Gerichte lassen sich mit der Siegelmaschine innerhalb von nur wenigen Sekunden auslaufsicher und aromadicht versiegeln. Zudem sorgt der Verschluss dafür, dass die Gerichte vor äußeren Einflüssen geschützt und hygienisch sicher beim Kunden ankommen.

Die Maschine wird manuell bedient, dank passgenauer Wendesiegelrahmen lassen sich für die „IP 245 Premium“ verschiedene Schalen-Optionen nutzen, von ein- bis hin zu mehrteilige Menüschalen.

Nachhaltige Verpackung von Papstar
Nachhaltige Verpackung von Papstar

Die zur Siegelmaschine passenden unbeschichteten Menüschalen der Sortimentslinie „pure“ von Papstar sind eine nachhaltige Alternative zu Produkten aus geschäumtem Polystyrol (EPS). Sie werden aus Bagasse, die bei der Verarbeitung von Zuckerrohr anfällt, hergestellt und in verschiedenen Größen und Aufteilungen angeboten. Die Menüschalen sind mikrowellentauglich und zu 100 Prozent biologisch abbaubar.

Die rund 16 Kilogramm schwere Maschine zeichnet sich durch eine robuste Bauweise aus, zudem lässt sich die Edelstahloberfläche leicht reinigen und garantiert so ein Höchstmaß an Hygiene. Die das System komplettierenden Folien bietet Papstar aktuell in Aluminium oder Polyethylen (PE) an. Diese sollten der Umwelt zuliebe vom Kunden getrennt entsorgt werden.

www.papstar.de 

Mobile Schweineställe

Mobile Schweineställe Familienaufzucht

Für Gastronomen wird es zunehmend wichtiger, neben Top Produkten, optimal zubereitet, auch den Produzenten und das Tierwohl in den Mittelpunkt seines Handelns zu stellen – und seinen Gästen davon transparent zu erzählen. Wer das Glück hat, einen Landwirt zu finden, der seinen Schweinen mobile Schweineställe baut, hat sicherlich neben erstklassiger Ware die besten Geschichten für seine Gäste.

Mobile Schweineställe als Zukunft

Mobile Schweinställe Ferkel
Mobile Schweinställe Ferkel

Wie sieht die Landwirtschaft von morgen aus? Genau diese Frage hat sich auch Peer Sachteleben gestellt. Seit 2018 betreibt er den Schlehbaumhof in Osnabrück-Darum. Seine Antwort: Ganzheitlich, ökologisch, verantwortungsbewusst, das Tierwohl an erster Stelle. Von Anfang an hat er sein Konzept nahezu perfektioniert. Sein Ziel? Natürliches Gleichgewicht. Seine mobilen Schweineställe? Buchstäblich preisverdächtig.

Mit Knowhow, Leidenschaft und innovativen Ideen durchstarten

Klotzen statt kleckern heißt es auf dem Schlehbaumhof. Sachteleben krempelt den Hof, auf dem er seine Kindheit verbracht hat, seit der Gründung seines eigenen Betriebs ordentlich um. Mit frischen Ideen und Ansätzen sorgt er für einen Perspektivwechsel in der Landwirtschaft.

Mobile Schweinställe im Winter
Mobile Schweinställe im Winter

Idealistisch und zugleich bodenständig betritt er neue Pfade: Experimentierfreudig, das Wohl von Umwelt und Natur im Blick. Sachteleben ist in jeder Hinsicht Fachmann und weiß, worauf es ankommt: Nach der Ausbildung zum Landwirt auf ökologisch bewirtschafteten Höfen hat er ein duales Studium in Ökologischer Landwirtschaft absolviert und holte sich in Neuseeland Inspirationen für alternative Bewirtschaftung von Biohöfen.

Ressourcen sollen bestmöglich genutzt werden, ein geschlossener Kreislauf soll entstehen. Seine Schweinehaltung mit mobilen Schweineställen hat bereits großes Interesse in der Öffentlichkeit hervorgerufen.

Peer hat damit die Lösung für die Tierhaltung heute gefunden – gerade Schweine lieben die offene Haltung auf der Weide. Das Wühlen und Suhlen hinterlässt deutliche Spuren, so dass nach einiger Zeit ein Umzug auf eine andere Weide nötig ist. Obendrein ist im Stadtgebiet Osnabrück die Freilandhaltung verboten – in mobilen Schweineställen hingegen nicht.

Eine Erfolgsstory, die Wegbereiter werden könnte – sowohl für nachhaltige Gastronomieangebote und den Verbraucher als auch eine fortschrittlich gestaltete Landwirtschaft: Der 2019 erstmalig verliehene Innovationspreis Tierwohl ging an Sachteleben. 2020 ist er in der Kategorie „Durchstarten“ für den ZEIT WISSEN-Preis „Mut zur Nachhaltigkeit“ nominiert.

Mobile Schweineställe – die kombinierte Schweinehaltung von morgen?

Die eigentliche Idee hinter einem mobilen Stall ist zwar nicht neu, aber Sachteleben hat diese Art der Stallhaltung weiterentwickelt. Das Ergebnis: Moderne Stallhaltung, die den Schweinen maximalen Komfort garantiert.

Mobile Schweineställe innen
Mobile Schweineställe innen

Im Innern der mobilen Schweineställe befinden sich großzügige Liegeflächen, verschiedene Klimazonen sowie eine fest installierte Wasser- und Futterversorgung. Sobald die Tiere den Wagen verlassen, genießen sie sämtliche Vorteile der Freilandhaltung.

Bewegungsfreiheit durch Auslauffläche, Suhlen nach Lust und Laune, natürliche Reize durch die vorherrschenden Wetterbedingungen, das naturgegebenen Sozialverhalten kann frei ausgelebt werden. Artgerechte Schweinehaltung in Bestform – unter Einhaltung der Auflagen durch Veterinäramt und Seuchenschutz.

Wohnmobil für Tiere: Win-Win für die Landwirtschaft

Mittels Traktor lässt sich der mobile Schweinestall beliebig auf verschiedene Weiden versetzen – ein Wohnwagen für glückliche Schweine sozusagen. Hier wiederum zeigt sich Ansatz der ganzheitlichen Landwirtschaft: Nicht nur die Schweine zeigen sich überaus zufrieden mit der abwechslungsreichen Aussicht, auch der Boden mitsamt Kulturpflanzen profitiert von den tierischen Besuchern.

Bunte Bentheimer auf dem Schlehbaumhof
Bunte Bentheimer auf dem Schlehbaumhof

Die Schweine kennen es nicht anders: Die Bunten Bentheimer stammen aus eigener Züchtung – die ganz nebenbei dem Arterhalt der vom Aussterben bedrohten Rasse dient.

Sachteleben zeigt mit seinem Engagement, wie wir Landwirtschaft gestalten müssen, um sie zukunftsfähig zu machen.

Über Peer Sachteleben

Peer Sachteleben
Peer Sachteleben

Peer ist auf dem Hof aufgewachsen. Nach seinem Studium und einem Auslandsjahr begann er damit, den Hof wieder zu seiner Bestimmung zurückzuführen. Sein Wunsch ist es, den Bauernhof zu einem produktiven, lebensfreundlichen und fruchtbaren Ort zu entwickeln.

Mit dem Ideal, einen geschlossenen Kreislauf aufzubauen, in dem alle Ressourcen bestmöglich genutzt werden und positive Wechselwirkungen entstehen, experimentiert er mit aufbauendem Ackerbau und Permakultur-Elementen.

Nach dem Vorbild der Natur soll ein möglichst vielschichtiges, komplexes System entstehen. Auch möchte er eine möglichst vielfältige Land(wirt)schaft, in der auch Hecken und Bäume zur Produktion von Lebensmitteln sowie als Lebensraum und Nahrungsquelle für Tiere und Menschen dienen.

Ein Produzent, der in jeder Hinsicht Vorbildcharakter ist und dem zu wünschen ist, dass viele Landwirte seinem Beispiel folgen und viele Gastronomen seine Produkte anbieten – und davon erzählen.

www.schlehbaumhof.de