Bedford mit Offenstall-Sortiment

Bedford Rucksackfrühstück - Offenstall

Bedford bringt ein Offenstall-Sortiment auf den Markt! Die Osnabrücker Wurst- & Schinkenmanufaktur hat ein Sortiment herausgebracht, bei dem ausschließlich Schweinefleisch aus alternativer Tierhaltung zum Einsatz kommt.

Gute Einstellung und guter Geschmack

Herzhafte Schinken, würzige Salamis, raffinierte Braten – mit insgesamt sieben Produkten stellt das Traditionsunternehmen unter Beweis, dass sich eine gute Einstellung und guter Geschmack perfekt miteinander kombinieren lassen, und leistet damit einen wichtigen Beitrag
in der aktuellen Tierwohldebatte.

Hinter dem Offenstall-Konzept steht der gleichnamige Verein, der im Jahr 2016 von Bert Mutsaers, Inhaber von Bedford, gegründet wurde. Im Verein engagieren sich Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette von Landwirten über Schlachtbetriebe bis zu Verarbeitern wie Bedford. Unterstützt wird der Verein von Wissenschaftlern.

Offenställe zeichnen sich aus durch frische Luft und natürliche Witterungsverhältnisse, doppelt so viel Platz wie vorgeschrieben, natürliches Tageslicht, vier tiergerechte Funktionsbereiche und unterschiedliche Temperaturen.

All dies sorgt für mehr Wohlbefinden, Robustheit, Vitalität und Ausgeglichenheit bei den Tieren, was sich wiederum auf die Qualität des Fleischs auswirkt. Außerdem verursachen Offenställe weniger Emissionen und deutlich weniger Energieaufwand für Lüftung und Heizung.

Bedford Lauchrolle - Offenstall
Bedford Lauchrolle – Offenstall

Bei den sieben Produkten des Offenstall-Sortiments von Bedford ist für jeden
Geschmack etwas dabei. Da der Schweinefleischanteil zu 100 Prozent aus
der Offenstallhaltung stammt, dürfen sie – als bisher erste national vertriebene
Produkte überhaupt – das Logo der Initiative tragen.

Die Salsalito ist eine pikante, sehr grob gekörnte Salami aus Schweinefleisch mit einer groben Einlage aus mageren Schweinefleischwürfeln. Sie ist im Naturdarm nach einem besonderen Langzeit-Naturreifeverfahren gereift und über Buchenrauch mild geräuchert.

Bei der Wildschweinsalami wird Fleisch von Wildschweinen aus freier Wildbahn und Schweinefleisch aus der Offenstall-Haltung mit einer für Bedford typischen eigenen Gewürzmischung, grobem Tellicherry Pfeffer und Knoblauch abgestimmt. Im rustikal gebundenen Naturdarm reift sie nach einem besonderen Naturreifeverfahren und wird über Buchenrauch mild geräu-chert. Ihren Einfallsreichtum stellt die Wurst- & Schinkenmanufaktur mit der Salgiano unter Beweis:

Diese feine Salami, ebenfalls nach einem besonde-ren Naturreifeverfahren gereift, besteht aus einem Kern aus zwölf Monate gereiftem Parmigiano Reggiano und wird hauchzart aufgeschnitten zu einem ganz besonderen Snack. Magere Nacken von Schweinen aus der Offenstall-Haltung werden für die Lauchrolle mit einem Brät aus groben Schinkenwürfeln und Lauch gefüllt. Anschließend wird die Delikatesse gegart und frittiert.

Für das Rucksackfrühstück, einen Rohschinken aus Schweinenacken, werden magere Schweinenacken mit Meersalz und groben, kräftigen Gewürzen gewürzt, gereift und kräftig geräuchert.

Beim Metzgerschinken werden Schinkenhüften ohne Schwarte zugeschnitten, mit einer leichten Knoblauchnote versehen, gegart und kräftig frittiert. Besonders salzmild und mit leichtem Rauchgeschmack überzeugt der Lachsschinken von Bedford. Wie alle sieben Produkte aus dem Sortiment ist er laktosefrei, glutenfrei und wird ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe hergestellt.

„Mit Offenstall schließt sich für Bedford ein Kreis: Wir produzieren handwerkliche Spezialitäten, bei denen Genuss- und Geschmackserlebnis an erster Stelle stehen. Indem wir unser Fleisch zunehmend aus einer alternativen Haltungsform beziehen, kommen wir unserem Qualitätsanspruch auch bei der Herkunft unseres wichtigsten Rohstoffs nach“, sagt Geschäftsführer Thorsten Schäfer. „Das Ziel ist klar: Wir wollen den Anteil an Offenstall-Produkten in unserem Sortiment in den kommenden Jahren kontinuierlich ausbauen und so unseren Beitrag zu einer verbesserten Tierhaltung leisten.“

https://bedford.de/manufaktur/#tierwohl 

Weingut Il Palagio: Sting im toskanischen Bio-Paradies

Weingut Il Palagio
Weingut Il Palagio
Weingut Il Palagio

Das Weingut Il Palagio ist sprichwörtlich in aller Munde. Denn ein guter Wein, so sagt man, erzählt Geschichten. Wenn neben Geruch und Gaumen auch noch Geschichten von Sting erzählt werden und wie er sich ein Weingut in der Toskana kaufte – und nebenbei die Erkenntnis reift, dass BIO auch bei toskanischem Weinbau ein großes Thema ist, bleibt die Erinnerung an den Restaurantbesuch mit derartigen Weinen doch noch besser haften.

Weingut Il Palagio

Es ist Liebe auf den ersten Blick. Sanft schwingt sich die Straße den Hügel hinauf, Kurve nach Kurve verändert sich die Natur – von dem Städtchen Figline Val d´Arno mit ihren kleinteiligen, oft eher hässlichen Häusern wandelt sich die Umgebung in eine sanft gewellte Landschaft. Geprägt von Olivenhainen, Zypressen und Rebbergen. Hinter hohen Hecken blitzt die ockerfarbene Mauer eines großen Gebäude hervor, es ist die mit einer ansprechenden Patina versehene Villa des toskanischen Anwesens Il Palagio.

Als der britische Rockstar Sting und dessen Ehefrau Trudie Styler Mitte der 1990er Jahre das erste Mal den Hügel hinauffuhren, waren sie ob der harmonischen Schönheit dieses Ortes schlicht verloren. Kurze Zeit später erwarben sie das Weingut Il Palagio.

Bio boomt in der Toskana

Sting und Trudie gehören zu der seit vielen Jahren wachsenden Zahl von Winzern, Olivenbauern und Landwirten, die sich in der traumhaften Region Toskana mit der biologischen und biodynamischen Landwirtschaft befassen. Gleich nach dem Kauf 1997 wurde das mehrere Hundert Jahre alte Gut mit seinen rund 250 Hektar Grundbesitz von konventioneller auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Mittlerweile werden auch einige biodynamische Methoden angewandt.

Heute befinden sich auf Il Palagio sowohl 22 Hektar Rebberge, aus deren Trauben Rot-, Weiß- und Roseweine gekeltert werden, als auch mehrere tausend Olivenbäume der Sorten Frantoio, Leccino und Moraiolo, die ein typisch toskanisches Öl ergeben – herrlich grün und grasig in der Nase, frisch und mit einer deutlichen Schärfe im Abgang. Alle Produkte von Stings Gut sind bio-zertifiziert.

Weingut Il Palagio - When we dance
Weingut Il Palagio – When we dance

In Deutschland sind die Weine und das Öl von Sting unter anderem bei ToscaBio zu finden. Die kleine Firma aus Eching bei München widmet sich mit Passione und Zähigkeit dem Aufspüren und Import besonderer italienischer Bio-Leckerbissen. „Meine Spezialität ist es, kleine bis höchstens mittelgroße Produzenten in Italien zu finden, die höchste Qualität produzieren“, sagt Inhaberin Telsche Peters, die selbst elf Jahre lang im Brunello-Städtchen Montalcino auf einem biodynamischen Weingut tätig war.

Von der Produzentin des köstlichen Strandhonigs, die ihre Bienestöcke am Rand der Versiliaküste aufstellt, zur Herstellerin der Welt bestem Pesto, über die Patè aus Schwarzkohl und die Schokocreme mit süßem Salz bis hin zum Olivenöl speziell für Kinder.

Neugierig geworden? Weitere Infos erhaltet Ihr unter www.toscabio.de.

 

 

 

 

Puten, die auf Bäumen schlafen

Waldland Puten
Waldland Puten
Waldland Puten

Was passiert, wenn zwei ambitionierte Bauern die Idee haben, Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu züchten? Etwas Außergewöhnliches! Derek und Paul Kelly, Putenfarmer im britischen Essex, haben ihre Zuchtziele neu definiert. Aus „schneller, weiter, höher“ wurde „langsamer, robuster, traditioneller“. Seit 1970 züchten sie KellyBronze® Puten und halten die Tiere, wie es die Natur einst vorgesehen hat.

Die Freilandhaltung spielte bei dieser neuen Art der Züchtung fortan eine wichtige Rolle. Denn die Puten bekamen nicht nur Tageslicht und frische Luft, sondern auch viel Bewegung. Die Folge waren zufriedene Tiere – und dementsprechend zufriedene Bauern. Seit einigen Jahren hält Paul Kelly eine Herde seiner KellyBronze® Puten unter absolut natürlichen Bedingungen ausschließlich im Wald.

KellyBronze Puten
KellyBronze Puten

Daniel Willnat hat die Tiere nach Deutschland geholt und hier das „Waldland Puten-Projekt“ ins Leben gerufen. Eine Pionierleistung, die ihresgleichen im Bereich artgerechte Haltung von Bio-Geflügel sucht. Denn gerade Putenfleisch ist der Inbegriff für industrielle Fleischerzeugung ohne sonderliche Rücksicht auf die Tiere – Zeit für Daniel, das zu ändern.

Viel Fläche: Freilauf für gesunde Tiere

Freiland-Puten in Deutschland – angefangen hat Willnat gemeinsam mit seinem Schwiegervater, der auf die spezielle Züchtung der Puten aufmerksam wurde und sofort begeistert war. Rund 300 Puten hielten sie Anfang 2000 auf einer großen Fläche in Oberbayern in klassischer Weide- beziehungsweise Freilandhaltung.

Schnell war klar: Da geht noch mehr in Richtung Tierwohl. Mehr Fläche musste her, also stand ein Umzug an. Seit einigen Jahren befindet sich der Bio-Hof von Willnat mitten in Mecklenburg-Vorpommern.

Zurück zum Ursprung

Teil seiner Ländereien ist unter anderem ein Gebiet von rund drei Hektar Fläche, über das sich Wald und Wiese erstrecken. Beim näheren Hinschauen entpuppt sich dieses Stück Land als Lebensraum zahlreicher Puten.

Freiland Puten
Freiland Puten

Auf den ersten Blick fällt auf: Die Tiere sind im Gegensatz zum herkömmlichen Zuchtgeflügel schlanker und kleiner. Was ebenfalls verwundert, ist die Tatsache, dass sich die Tiere frei bewegen dürfen. Die einzige Umzäunung dient dem Schutz der Tiere vor hungrigen Angreifern wie Füchsen.

Wer diesen Beobachtungen auf den Grund geht, wird überrascht sein. Bei den sogenannten KellyBronze® Puten handelt es sich um Rückzüchtungen. Statt auf Superlative, die in der Züchtung von Nutztieren angestrebt wird, wird in jeder Hinsicht auf Entschleunigung gesetzt. Traditionelle, artgerechte Haltung ist nicht nur das Ziel, sondern auch Prämisse.

Bio aus Leidenschaft, mit Herz und Verstand

Bereits seit 1997 wirtschaftet Willnat nach strengsten bio-ökologischen Richtlinien. Aus Überzeugung, wie er versichert. Umweltschutz und Tierwohl gehen für ihn selbstverständlich Hand in Hand – und dafür setzt er sich mit seiner Arbeit ein. Jeden Tag aufs Neue sorgt er dafür, dass es seinem Geflügel an nichts fehlt.

Letztlich profitiere auch der Verbraucher, so ist er überzeugt. Das Fleisch seiner Puten überzeugt durch Qualität und Geschmack: Dadurch, dass sich die Tiere viel bewegen, bilden sie ein feinfaseriges, zartes Fleisch aus, das sich in einem einzigartigen Geschmack niederschlägt.

Weil Tierwohl mehr als nur ein Label ist

Während die Puten in England, wo die KellyBronze® Puten ihren Ursprung haben, am Waldrand in ihrem natürlichen Habitat leben dürfen, müssen in Deutschland gewisse Regularien eingehalten werden.

Die Herausforderung: Eine Verordnung, die in der Zeit unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg erlassen wurde: In Deutschland dürfen keine Tiere im Wald gehalten werden. Dennoch hat Willnat es geschafft, sich möglichst weit anzunähern.

Gezielte Abzäunungen, Nachbau von Bepflanzungen und Co. Im Grunde genommen ist ein kleines Reservat speziell für Bio-Geflügel entstanden, ein Forschungsprojekt mit Wiederaufforstung. Innerhalb von nur drei Jahren hat er durch sein Engagement in Sachen Tierwohl einen Durchbruch erzielt, was die Haltungsbedingungen betrifft: Das Waldland Puten-Projekt.

Die Tiere bewegen sich frei auf der abgesperrten Fläche und  schlafen im Wald  ganz urtümlich auf einem Meter Höhe in Sträuchern und Bäumen. Gefressen wird nach Lust und Laune: Puten suchen sich ihr Futter vom Boden auf. Für die kälteren Monate steht ein offener Stall mit Verpflegung gemäß ökologischer Richtlinien zur Verfügung.

Avantgarde auf dem Bio-Hof

Willnats Initiative macht Schule: Allmählich verbreitet sich der Ansatz, Puten auf Obstfarmen zu halten. Eine wahre Win-Win-Situation für Pute und Besitzer: Die Tiere können sich frei bewegen, Schädlingen wird entgegen gewirkt, da sie ein beliebtes Schmankerl auf dem selbstgestalteten Speiseplan des Federviehs sind.

Für die Green Chefs ist die Haltung von Rassen wie die KellyBronze-Pute auf der Weide oder am Waldrand eine Selbstverständlichkeit. Der Unterschied – auch im Preis – ist gut darstellbar und wer seinen Gästen einmal „richtiges“ Putenfleisch vorgesetzt hat, gewinnt auch kulinarisch Fans für diese Rasse und die Haltungsform.

Näheres zu Daniel Wilnats Projekt unter www.freiland-puten.de 

Air Co. – Wodka aus Luft, Sonne und Wasser

Air Co. - Vodka aus Luft, Sonne und Wasser

Wenn das Leben Dir Kohlendioxid schenkt – mache Wodka draus. So denken jedenfalls die Macher von Air Co. und stellen einen Wodka her, der aus drei Zutaten besteht: Luft, Wasser und Sonne. Nachhaltigkeit in seiner reinsten Form.

Air Co. - Vodka aus Luft, Sonne und Wasser - Hals
Air Co. – Vodka aus Luft, Sonne und Wasser – Hals

Väter der Idee sind der ehemalige Marketingleiter Greg Constantine und der Elektrochemiker Stafford Sheehan. Sie wollten eines der ärgsten Probleme des Planeten angehen und die Wissenschaft nutzen, um eine alltägliche Lösung für die Schwierigkeiten des Planeten zu finden.

Air Co. – Auch Alkohol kann das Klima retten

Vergleichbar ist die Technologie von Air Co. zur Gewinnung von Alkohol auf Basis von Kohlendioxid, Wasser und Sonnenlicht. Während die Herstellung einer Flasche Wodka etwa 6,5 Kilogramm Treibhausgas verursacht, ist die Wodka-Herstellung von Air Co. CO2-positiv – verbraucht also mehr Kohlendioxid als danach wieder freigesetzt wird.

Das in Brooklyn niedergelassene Unternehmen Air-Co. stellt die nach eigenen Angaben erste kohlenstoffnegative Spirituose her, indem sie sich auf Sonnenenergie stützt und pro Flasche die gleiche Menge CO2 absorbiert wie acht Bäume am Tag. Air Co-Wodka ist ein kleiner Klimaretter. Das CO2 stammt aus nahegelegenen Fabriken – witzigerweise von Fabriken der normalen Alkoholproduktion.

Klassisch braucht man für die Herstellung von Wodka Zucker oder Stärke und Hefe – bei der Vergärung wird Kohlendioxid freigesetzt. Das New Yorker CleanTech-StartUp Air Co. produziert seinen Wodka gleich aus CO2 – und benötigt keine Hefe mehr.

Diese Technik ähnelt im Grundsatz der Photosynthese, wo Pflanzen CO2 zum Wachsen brauchen. Sie nehmen Kohlendioxid aus der Luft auf, Wasser aus dem Boden und nutzen die Energie der Sonne, um Zucker und andere höherwertige Kohlenwasserstoffe zu produzieren. Als einziges Abfallprodukt bei diesem Prozess entsteht Sauerstoff.

Die Technik der Natur kopiert

Das gefilterte Kohlendioxid wird in der eigenen Destillerie verwendet. Zunächst wird Wasser per Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff geteilt. Anschließend wir der Wasserstoff mit dem CO2 verbunden. Dazu entwickelten die Erfinder einen Reaktor mit einem speziellen Katalysator – diese spezielle Technik ist das Geheimnis der New Yorker.

Es entsteht Alkohol und Wasser – durch die klassische Destillation wird das Wasser entfernt. Die Energie für die komplette Herstellung wird natürlich aus Sonnenlicht gewonnen – am Ende entsteht somit nicht nur ein CO2-neutrales Produkt, sondern sogar ein CO2-positives.

Air Co. - Vodka aus Luft, Sonne und Wasser Front
Air Co. – Vodka aus Luft, Sonne und Wasser Front

Ein Wodka mit einem höheren Reinheitsgrad als klassischer Wodka, ohne Zusatzstoffe herstellt, glutenfrei, ohne Zucker und natürlich ohne Kohlehydrate.

Auf den ersten Geschmack hin schmeckt der Wodka leicht und knusprig, gleichauf mit anderen hochwertigen Wodka-Marken auf dem Markt. Die Flasche kostet derzeit ca. 65 Dollar und ist in einigen online-Shops der USA zu finden.

https://aircompany.com/

Holycrab – invasive Kulinarik

Holycrab

„Gibt dir das Leben Krebse, mach Delikatessen draus!“, dachte sich ein Berliner Gastro-Start-Up, gab sich den grandiosen Namen „HOLYCRAB!“ und verwandelte im Vorbeigehen eine Plage in ein Geschäftsmodell mit Problemlöse-Faktor 10. Aber der Reihe nach.

Holycrab meets krummes Gemüse
Holycrab meets krummes Gemüse

Berlin ächzt unter einer biologischen Invasion. Der amerikanische Sumpfkrebs ist los und bedroht die heimische Flora und Fauna. Zu allem Überfluss kommt er nicht allein, sondern hat seine invasiven Kumpane, wie die Chinesische Wollhandkrabbe und den Kamberkrebs im Schlepptau.

Gründe für diese Plage – Ihr ahnt es – unter anderem der Klimawandel und die Globalisierung. Da die Invasoren die heimischen Tierarten bedrohen, ist nun guter Rat teuer.

Oder auch nicht – man kann eine Plage auch als Delikatesse ansehen.

Von zehn biblischen Plagen sind vier essbar

Die Lösung für das Problem kommt nämlich von HOLYCRAB!. Hummer, Garnelen und Krebse gelten in Deutschland schließlich eigentlich als Delikatesse. Warum also eine Plage bekämpfen, wenn man sie auch einfach aufessen kann? In Zeiten von Superfood und Lebensmittelknappheit besinnt sich HOLYCRAB! auf das was da ist, schützt das heimische Ökosystem und verwendet die Invasoren als Basis für eine gesunde, nährstoffreiche und vor allem natürlich besonders leckere Küche.

Plagitarier aller Länder: vereinigt Euch!

Kostprobe gefällig? Wie klingt Krebs in frisch gebackener Sauerteigbrioche mit hausgemachter Dillmayonaise und mariniertem Staudensellerie? Oder darf es doch eher Kartoffelstampf aus Celina mit Krabbe, geröstetem Blumenkohl, eingelegten violetten Karotten, Champignons, Ringelbeete und Nussbutter sein? Moooment! Erst fertig lesen, dann Tisch reservieren!

HOLYCRAB! denkt die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Ressourcenschonung nämlich noch ein Stück weiter und verwendet regionales und saisonales Gemüse, das für den Supermarkt zu krumm, in Verbindung mit den kleinen Invasoren allerdings genau richtig ist.
Ein Konzept, so simpel wie genial – und vor allem köstlich.

HoIycrab – if you can’t beat them, eat them

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und selbst zum „Plagitarier“ werden möchte, findet unter https://holycrab.berlin alles Wissenswerte.

Zum Abschluss noch ein Hinweis an alle Köche und Gastronomen: HOLYCRAB! will hoch hinaus und freut sich jederzeit über Kooperationsanfragen.

Erzählwert ist Mehrwert

Green Chefs - Erzählwert ist Mehrwert

Erzählwert ist Mehrwert. Wer seinen Gästen sagen kann, woher das Stück Fleisch auf dem Teller stammt – oder anders ausgedrückt, welcher Bauer die Kuh, das Schwein, das Huhn gehegt und gepflegt hat – gewinnt nicht nur an Glaubwürdigkeit.

Erzähl’s Deinen Gästen: Woher kommt die Kuh?

Green Chefs - Erzählwert ist Mehrwert
Hühner auf Gut Wulksfelde leben im mobilen Hühnerstall

Die Verwendung ethisch sauberer Produkte und die Story dahinter ist auch etwas, das die Gäste mit nach Hause nehmen, worüber sie wiederum anderen erzählen und dieses gute Gefühl im Bauch motiviert wiederum, Dein Restaurant erneut aufzusuchen.

Ein „Ich verrate Dir mal, wie gut es Berta bei Bauer Heinz hatte und warum wir uns für Waren von Hof Bergmann entschieden haben“ im persönlichen Gespräch mit Deinen Gästen ist sehr einprägsam und sichert Dir garantiert massig Sympathiepunkte.

Die direkte Ansprache ist nicht so Dein Ding? Dann verrate Deinen Gästen mit einem Hinweis auf der Karte, woher Du Deine Waren beziehst.

Ernährung fürs Klima

Ernährungs fürs Klima

Auch auf die Ernährung kommt es an. Der Weltklimarat hat nach fast drei Jahren an seinem Sonderbericht über die Themen Klimawandel und Landwirtschaft gearbeitet. Der Bericht zeigt: Auf das Auto und Flugreisen zu verzichten, wird nicht reichen, um den fortschreitenden Klimawandel zu verlangsamen oder gar zu stoppen.

Der IPCC (Intergovermental Panel on Climate Change – Weltklimarat) zeigt mit den jünsten Erkenntnissen deutlich: Wir müssen unsere Ernährung nachhaltig umstellen. Die Zukunft liegt in nachhaltiger Landnutzung und nachhaltiger Ernährungssystemen, in einem höheren Anteil pflanzlicher Ernährung und einem sorgfältigerem Umgang mit Lebensmitteln.

Als besonders gravierend wird die Tierhaltung beschrieben. Sie ist – wie gerade in Brasilien zu sehen – auch für den CO2 Anstieg und einen Großteil der Waldrodungen verantwortlich. Deutlich wird, dass wir zwar nicht unbedingt auf Fleisch verzichten müssen, den Konsum aber deutlich einzuschränken haben. Das gleiche gilt auch für Molkereiprodukte.

Landwirtschaft weltweit

Rund 70% aller Flächen, auf denen pflanzliches Wachstum oder Tierhaltung überhaupt möglich ist, werden bereit vom Menschen bewirtschaftet. Diese Nutzung verursacht auch ein Viertel der Treibhausemmissionen weltweit – das betrifft die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugung für Nahrung, Tiernahrung, Forstwirtschaft und Energiegewinnung.

Die Landwirtschaft muss weltweit nachhaltiger agieren – gleichzeitig müssen wir unsere Ernährung grundsätlich überdenken. Dazu gehört Landschaftsschutz, Wiederaufforstung und nachhaltige Ernährungssysteme. Nur so kann der Einfluss aufs Klima verringert werden.

Unser Handeln für die Zukunft

Wir müssen aufhören, Lebensmittel achtlos wegzuwerfen, wir müssen regionaler einkaufen, fast ausschließlich aus nachhaltigem Anbau und aus nichtindustrieller Produktion – der Mehraufwand wird durch den Verzicht auf Wegwurf nahezu ausgeglichen. Der Anteil an pflanzlicher Nahrung muss steigen, der Anteil tierischer Produkte sinken.

Ernährungs fürs Klima
Ernährungs fürs Klima

Die Regierungen der ganzen Welt sind aufgefordert, Regelungen zu entwerfen. Allerdings wissen wir von den Green Chefs, dass dieses zu lange dauern wird – und setzen als Verbraucher und als Vorbild für unsere Gäste, die auch Verbraucher sind, mit unserem bewussten Einkauf, Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und in Gesprächen unsere volle Kraft für eine bessere Welt mit weniger Auswirkungen unseres Tuns auf die Umwelt, deutliche Zeichen an alle.

https://www.de-ipcc.de/

 

Kraut und Korn – nachhaltiger Geschmack

Kraut und Kor Wildkräuter Baguette
Kraut und Korn
Kraut und Korn

Kraut und Korn ist eine kleine Kräuter- und Gewürzmanufaktur aus der Eifel. Gründer Hendrik Dockhorn ist gelernter Hotelfachmann und hat mit der Manufaktur seinen Traum von erstklassigem Geschmack und nachhaltigem Wirtschaften erfüllen können.

Der Traum von guten Gewürzmischungen, die einfach einzusetzen sind. Der Traum von guten Essen. Der Traum davon, dass ein Unternehmer heute selbstverständlich an morgen denkt und sich für Nachhaltigkeit einsetzt, der Traum davon, der Generation nach uns nicht nur ein hilfloses Schulterzucken als Antwort zu geben, wenn sie uns vorwerfen, wir hätten nichts getan, obwohl wir wussten, wie es um unseren Planeten steht.

Der Schwerpunkt liegt bei Kraut und Korn bei Wildkräutern. Wildkräuter sind spannend, können überraschen und bereichern jede Küche – fernab von Rosmarin, Petersilie & Co.

Nachhaltigkeit heißt bei Kraut und Korn, dass bei jeder Idee an morgen und übermorgen gedacht wird / werden muss. Die Wahl des Papieres für die Etiketten ist ebenso wichtig wie die Zusammensetzung des Klebers, damit die Etiketten auch am Glas bleiben. Auch bei der Umverpackung und beim Versand stehen die Gedanken an morgen im Vordergrund.

Natürlich, nachhaltig, hausgemacht

Kraut und Korn Wildkräuter Baguette
Kraut und Korn Wildkräuter Baguette

Immer vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit – so produziert Hendrik in detailverliebter Handarbeit seine Gewürzmischungen ausschließlich aus natürlichen Zutaten. Seine drei Versprechen sind:

Natürlich – keine versteckten Zutaten, keine Emulgatoren, einfach nichts, was da nicht rein gehört und nicht aus der Natur kommt. Eben 100% natürlich. Ehrlich und transparent. Was nicht ins Glas gehört, kommt nicht in Glas. Auch keine Zutaten, die deklarationsfrei sind – einfach nichts!

Nachhaltig – an Morgen müssen wir heute denken. Aus diesem Grund investiert Kraut und Korn 10% des Umsatzes in nachhaltige Projekte. Bei der Auswahl der Projekte haben Kunden, Lieferanten und Freunde des Hauses volle Mitsprache.

Hausgemacht – keine Maschinen, keine Roboter, keine Produktionshalle. Nur Hendrik, Kräuter, eine Produktionsküche und – natürlich – gute Musik. So wird wirklich alles von Hand gemacht.

Kraut und Korn – Gründer mit Visionen

Kraut und Korn - Hendrik Dockhorn
Kraut und Korn – Hendrik Dockhorn

Hendrik sagt dazu: „In meinen Augen steht jeder Unternehmer in der Verantwortung, Nachhaltig zu handeln und an morgen zu denken. Allerdings wird das Thema Nachhaltigkeit meist nur zum Green-Washing genutzt, wirklich etwas vom Gewinn abgeben möchten die Wenigsten.

Bei mir hat das Umdenken endgültig eingesetzt, als mein Sohn Jonas etwa parallel mit der Bewegung Fridays for Future geboren wurde. Ich begann, mir Gedanken zu machen, was ich ihm mitgeben möchte, was mir für seine Zukunft wichtig ist.

Dann kam mir der Gedanke, was ich antworte, wenn er mir sagt: „Aber Papa, Du hast es doch damals gewusst und dass das alles so nicht weitergehen kann. Warum hast Du nichts getan?“. Ich traue mich nicht, ihm einfach nur sein Sparbuch in die Hand zu drücken und ihm zu sagen: „Kauf Dir ein Elektroauto.“

Nachhaltigkeit muss jeder für sich entscheiden, aber mit dem Kauf von Kraut und Korn bringt ihr nicht nur Geschmack in Eure vier Wände, sondern leistet auch einen kleinen Beitrag für die, die nach uns kommen.“

Kontakt unter https://krautundkorn.de

Mit Laib und Käse: Büffelkäse vom Landgut Chursdorf

Mit Laib und Käse - Büffelkäse vom Landgut Chursdorf

Da sag noch mal einer, die Wasserbüffel seien hierzulande Exoten. Schon vor 10.000 Jahren gab es die Tiere in unseren Breitengraden. Dann kam die Eiszeit und verdrängte sie in den Osten. Seit 1916 werden sie wieder als deutsche Nutztiere gehalten. Zum Beispiel vom Landgut Chursdorf bei Chemnitz, auf dem aus der Milch der Tiere Büffelkäse hergestellt wird.

Wiederentdeckt: Büffelkäse aus Chemnitz

Büffelkäse vom Landgut Chursdorf
Büffelkäse vom Landgut Chursdorf

Auf dem Landgut Chursdorf tummeln die Wasserbüffel sich von Frühjahr bis zum Herbst auf den großflächigen Weiden. Die Tiere lieben die feuchten Böden der Gegend und fühlen sich hier einfach pudelwohl. Aus der Büffelmilch der 230 Büffelkühe werden im Jahr bis zu 75 Tonnen Milcherzeugnisse hergestellt, unter anderem fertigen die Käser in Handarbeit große Laibe, die dann mehrere Wochen reifen müssen.

Aber nicht nur der Käse ist ein Genuss. Bereits die Rohmilch schmeckt cremig-nussig und überzeugt mit leichten Karamellnoten. Fast fühlt man sich an Lavendel oder Honig erinnert. Das kommt dem Käse wiederum zugute und sorgt für seinen einzigartigen Geschmack. Büffelkäse hat einen doppelt so hohen Fettgehalt wie Käse aus normaler Kuhmilch und auch die Mineralstoffzusammensetzung weicht ab. All das wirkt sich prägend auf den Geschmack des Käses aus.

Wer selbst probieren möchte, ob der Büffelkäse eine echte Alternative zu herkömmlichen Sorten ist, schreibt an Christian Drexler von Transgourmet Ursprung.

Transgourmet Ursprung – Chursdorfer Büffelmilchkäse

Warum Kühe Hörner tragen sollten

Warum Kühe Hörner tragen sollten

Der Anblick einer behornten Kuh ist zur Seltenheit geworden. Durchschnittlich 80 Prozent aller Kühe werden in den ersten Lebenswochen unter Betäubung die Hörner sowie die Anlagen dafür entfernt. Das hat erstmal einen ganz praktischen Nutzen, da so das Verletzungsrisiko der Kühe, die in konventioneller Haltung mit vielen Tieren auf engem Raum stehen, verringert werden kann.

Fraglich ist nun, ob die Enthornung der Tiere auch einen Einfluss auf die Kuh, ihre Milch und ihr Fleisch hat. Dazu gibt es so gut wie keine wissenschaftlich belegbaren Studien und trotzdem sind Demeter-Landwirte davon überzeugt, dass sowohl die Lebens- als auch die Produktqualität darunter leide, wenn den Kühen die Hörner entfernt werden.

Der Demeter-Verband ist der einzige deutsche Öko-Verband, der das Enthornen der Kühe untersagt. Die Gründe dafür haben wir uns näher angesehen.

Für Kühe sind Hörner ein Status-Symbol

In industriellen Betrieben werden die Tiere enthornt, damit sie enger stehen können und sich nicht in den Gittern des Melkstandes verhaken.

Für Kühe sind Hörner ein Status-SymbolFür Kühe sind Hörner ein Status-Symbol
Für Kühe sind Hörner ein Status-Symbol

Allerdings lässt sich eine erhöhte Aggressivität der Kühe beobachten, wenn sie in Ermangelung ihrer Hörner innerhalb der Herde keine Rangordnungskämpfe austragen können. Bei diesen Kämpfen versuchen zwei Rivalinnen sich Kopf an Kopf wegzuschieben. Die stärkere nimmt einen höheren Rang in der Herde ein. Ohne die Hörner als Mittel zur fairen Auseinandersetzung kommt es zur Instabilität im Herdenverband.

Auch für die Körpersprache fehlt ohne Hörner ein wichtiges Sprachinstrument. Die Folge sind Missverständnisse untereinander.

Jedes Horn ist einzigartig wie ein Fingerabdruck. Die Anzahl der Kälbchen lässt sich daran ablesen, denn mit jeder Schwangerschaft bilden die Hörner der Mutterkuh einen Hornring aus. Auch die Art der Fütterung, klimatische Einflüsse oder Erkrankungen haben Einfluss auf das Hornwachstum.

Das Horn als Verdauungsorgan

Das Horn der Kuh - Quelle HornkuhAbseits von diesen Äußerlichkeiten dienen die Hörner als Stoffwechselorgan der Verdauung. Die Nasennebenhöhlen der Kuh reichen bis in die Hörner hinein. Beim Wiederkäuen gelangen die Verdauungsgase bis in die Hornspitzen. Über die Schleimhäute der Nebenhöhlen kann die Kuh auswerten, welche Verhältnisse im Pansen herrschen und ob die Futterqualität stimmt. Fehlen der Kuh die Hörner, ist ihre  Wahrnehmung der Verdauung eingeschränkt, sodass ihr die Beurteilung schwerer fällt.

Der Rückschluss liegt nahe, dass die Qualität der Milch und des Fleisches darunter leidet. Die Milch hörnertragender Kühe soll besser schmecken und Käse leichter gelingen, heißt es. Außerdem sei sie weniger reich an Allergenen und damit verträglicher. Wissenschaftliche nachweisbar ist das nicht – aber nachvollziehbar.

Ohne Hörner fehlt der Kuh ein Sinnesorgan

Entgegen der Annahme, dass das Horn ähnlich wie das menschliche Haar schmerzunempfindlich ist, ist es mit Blut- und Nervenbahnen durchzogen. Kühe können also über ihre Hörner Berührungen, Temperatur und andere Sinneseindrücke wahrnehmen.

In heißen Klimazonen dienen die Hörner auch als eine Art Klimaanlage. Die Wärme der Atemluft, die auch durch die stark durchbluteten Hörner fließt, wird über die große Hornoberfläche abgegeben. Je heißer die Umgebung, desto größer die Hörner und desto mehr Wärme wird über sie abgegeben. Logisch oder?

Je karger das Land, desto größer das Horn

Je karger das Land, desto größer das Horn
Je karger das Land, desto größer das Horn

Die Lebensumstände der Kühe haben also einen großen Einfluss auf die Hornausbildung. Auch das Futterangebot spielt für die Horngröße eine Rolle. Leben die Kühe in Gebieten mit leicht zugänglicher, starker Vegetation wie an der Nordsee, bilden die Tiere kleinere Hörner aus. Je karger und unwirtlicher das Land, desto mehr müssen die Tiere mit ihrer Nahrung haushalten und desto größer werden die Hörner. Anders herum bleiben sie relativ klein, wenn die Vegetation an leicht verdaulichem Futter reichlich und gut zugänglich ist.

Es lässt sich sogar beobachten, dass veränderte Lebensumstände eine Anpassung der Hörner innerhalb weniger Generationen zur Folge hat: Eine ägyptische Rinderfarm importierte vor einigen Jahren deutsche Rinder mit naturgemäß kleinen Hörnern. Bereits die nächste Generation bildete deutlich größere Hörner aus als die Muttertiere. Dies ist der Art der Fütterung und den klimatischen Bedingungen zuzuschreiben.

Was passiert nun, wenn Tiere, die in der Steppe leben, enthornt werden? Der Tierarzt Joseph Werr* konnte bereits 1930 beobachten, dass es keine gesundheitlichen Folgen nach sich zieht, solange die Tiere gut mit Futter versorgt werden. Ist dieser Umstand allerdings nicht gegeben, sind die Kühe deutlich krankheitsanfälliger.

Klares Nein zur Enthornung

Immer mehr Landwirte befassen sich mit der Thematik der Horn tragenden Kühe und erkennen die Vorteile, auf die Enthornung zu verzichten. Kühe mit Hörnern werden wieder vermehrt gezüchtet und ihre Milch sowie ihr Fleisch vertrieben. Diese Landwirte verdienen sich die damit das Demeter-Siegel. Der Verein hält sich hierbei sehr streng an die eigenen Richtlinien. Ausschließlich Milch- und Fleischprodukte von behornten Kühen dürfen mit dem Demeter-Zeichen vertrieben werden.

Weitere Informationen findet ihr unter www.hornkuh.de 

Link zur Biografie von Joseph Werr