Mit Click a Tree zu mehr Umsatz

I Love Sushi und Click A Tree - die TreeRoll

Mit Click a Tree trägt das Stuttgarter Sushi-Restaurant I LOVE SUSHI nicht nur aktiv zur Wiederaufforstung unseres Planetens bei, mit der Aktion erzielten die Sushi-Schwaben obendrein eine Umsatzsteigerung von 22% – inmitten der Corona-Krise.

TreeRoll

I Love Sushi und Click A Tree - die TreeRoll
I Love Sushi und Click A Tree – die TreeRoll

Hierfür wurde im Betrieb die „TreeRoll“ entwickelt: Eine vegetarische Sushi-Spezialität, die die Welt rettet. Denn für jede verkaufte TreeRoll wird mit Click A Tree ein Baum gepflanzt.

Der Erfolg überzeugt: Schon kurz nach der ersten E-Mail hatte I LOVE SUSHI die ersten TreeRolls verkauft. Bereits im letzten Quartal 2019 verkauft I LOVE SUSHI die ersten TreeRolls. Im ersten Quartal des neuen Jahrzehnts steigern sie diesen Erfolg nochmals um 22% – und das trotz Corona-Krise.

Gerade hat auch noch PRINZ Stuttgart über die Aktion berichtet, und Geheimtipp Stuttgart hat eine ganze Seite Berichterstattung für das kommende Magazin zugesagt. Beides unbezahlt, versteht sich.

Das Wachstum geht also weiter – zur Freude aller Beteiligten. Die steigenden Umsätze erfreuen nämlich nicht nur das Team von I LOVE SUSHI, sondern vor allem die lokale Gemeinde in Zentral-Ghana, die die Bäume pflanzt und pflegt, und sich hierdurch ein nachhaltiges Einkommen verdient.

Bäume pflanzen hilft nämlich nicht nur im Kampf gegen den Klimawandel, sondern kreiert gleichzeitig Lebensraum für bedrohte Tiere und Arbeitsplätze für Menschen in weniger privilegierten Regionen.

https://www.i-love-sushi.de/

Und obendrein trifft es voll und ganz den Zahn der Zeit, was die steigenden Umsätze deutlich widerspiegeln. Welt retten und dabei noch Geld verdienen – wer würde da nicht mitmachen wollen?

Mitmachen mit voller Unterstützung

Click A Tree and I Love Sushi reforesting Ghana
Click A Tree and I Love Sushi reforesting Ghana

Wer ebenfalls Bäume pflanzen und Umsätze steigern möchte gelangt in 3 einfachen Schritte zum nachhaltigen Erfolg: Melden Sie sich bei Click A Tree. Das geht am Schnellsten per E-Mail oder Telefon.

Ob Baum-Burger, Klima-Cocktail oder die Pizza für den Planeten: Gemeinsam wird Ihr Produkt für den nachhaltigen Erfolg bestimmt oder kreiert und besprochen, welches Wiederaufforstungsprojekt am Besten zu Ihnen und Ihrer Firmenphilosophie passt.

Und schnell sein lohnt sich: Die ersten 10 Unternehmen, die sich mit besten Grüßen von den Green Chefs melden, unterstützt Click A Tree aktiv bei der Pressearbeit und Vermarktung der neuen Kooperation.

Über Click A Tree

Click A Tree macht Nachhaltigkeit für Unternehmen einfach – und profitabel. Das Radolfzeller Team um Gründer Chris Kaiser (LinkedIn) kombiniert auf raffinierte Weise Ökologie und Ökonomie. Denn nur wer bei nachhaltigem Engagement auch die wirtschaftlichen Faktoren bedenkt, handelt langfristig nachhaltig. Und dieser Langfristigkeit bedarf es, um ein Wiederaufforstungsprojekt über Jahrzehnte hinweg erfolgreich zu gestalten

www.clickatree.com

Sustainable Meetings Berlin: Floris Catering ist jetzt Partner

Sustainable Meetings Berlin

FLORIS wurde als „High Performer“ mit dem Zertifikat Sustainable Meetings Berlin ausgezeichnet und somit zu den Sustainable Partnern vom visitBerlin Convention Office aufgenommen. Die Auszeichnung nimmt die Geschäftsführerin Kerstin Vlasman vom visitBerlin Convention Office entgegen.

FLORIS stellte sich damit zu Coronazeiten einem anspruchsvollen Onlineaudit, um sein Unternehmen und die Caterings zukünftig noch nachhaltiger zu gestalten. So vereinen sich in diesem Zertifikat die vier Säulen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Gesellschaft, Ökonomie und unternehmerische Verantwortung.

„Das Zertifikat Sustainable Meetings Berlin leitet uns zu einer stetig steigenden unternehmerischen Nachhaltigkeit und verankert einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in unserem Unternehmen.“ sagt Geschäftsführerin und Inhaberin von FLORIS Catering Kerstin Vlasman.

Das Audit wurde aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal remote durchgeführt. Insgesamt wurden fast 60 Kriterien in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft, Ökonomie und Unternehmen verschriftlicht, geprüft und im Online-Audit kritisch nachbesprochen. Für jede der vier Kategorien sind differenzierte Anforderungen festgelegt. Dabei werden die individuellen Besonderheiten des Unternehmens umfassend berücksichtigt.

Hintergrund Sustainable Meetings Berlin:

Sustainable Meetings Berlin
Sustainable Meetings Berlin

Das visitBerlin Convention Office stellt gemeinsam mit einem starken Partner-Netzwerk die nachhaltige Entwicklung der Berliner Veranstaltungsbranche in den Mittelpunkt.

In Berlin hat Nachhaltigkeit Tradition und ist der richtige Ort für Veranstaltungen, die sozial und ökologisch verantwortlich und gleichzeitig ökonomisch erfolgreich sind.

Das Netzwerk wurde entwickelt, um die Kunden in der Planung ihrer Events von diesem einzigartigen Netzwerk und vielen nützlichen Tipps und Tricks für ihre nachhaltige Veranstaltungsorganisation zu unterstützen.

Über FLORIS Catering

Floris Catering
Floris Catering

FLORIS Catering steht seit 1994 für exklusives Event- und Messecatering im Business- und Privatkundenbereich. Egal, ob es sich dabei um eine Privatparty mit 50 Personen oder ein Firmen-Großevent für 3.500 Gäste handelt: exquisite Qualität und exzellenter Service sind Ihnen in jedem Fall garantiert. Selbstverständlich ist Floris Catering seit langem Partner der Green Chefs.

www.floris-catering.de
https://convention.visitberlin.de/was-ist-sustainable-meetings-berlin

Bedford mit Offenstall-Sortiment

Bedford Rucksackfrühstück - Offenstall

Bedford bringt ein Offenstall-Sortiment auf den Markt! Die Osnabrücker Wurst- & Schinkenmanufaktur hat ein Sortiment herausgebracht, bei dem ausschließlich Schweinefleisch aus alternativer Tierhaltung zum Einsatz kommt.

Gute Einstellung und guter Geschmack

Herzhafte Schinken, würzige Salamis, raffinierte Braten – mit insgesamt sieben Produkten stellt das Traditionsunternehmen unter Beweis, dass sich eine gute Einstellung und guter Geschmack perfekt miteinander kombinieren lassen, und leistet damit einen wichtigen Beitrag
in der aktuellen Tierwohldebatte.

Hinter dem Offenstall-Konzept steht der gleichnamige Verein, der im Jahr 2016 von Bert Mutsaers, Inhaber von Bedford, gegründet wurde. Im Verein engagieren sich Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette von Landwirten über Schlachtbetriebe bis zu Verarbeitern wie Bedford. Unterstützt wird der Verein von Wissenschaftlern.

Offenställe zeichnen sich aus durch frische Luft und natürliche Witterungsverhältnisse, doppelt so viel Platz wie vorgeschrieben, natürliches Tageslicht, vier tiergerechte Funktionsbereiche und unterschiedliche Temperaturen.

All dies sorgt für mehr Wohlbefinden, Robustheit, Vitalität und Ausgeglichenheit bei den Tieren, was sich wiederum auf die Qualität des Fleischs auswirkt. Außerdem verursachen Offenställe weniger Emissionen und deutlich weniger Energieaufwand für Lüftung und Heizung.

Bedford Lauchrolle - Offenstall
Bedford Lauchrolle – Offenstall

Bei den sieben Produkten des Offenstall-Sortiments von Bedford ist für jeden
Geschmack etwas dabei. Da der Schweinefleischanteil zu 100 Prozent aus
der Offenstallhaltung stammt, dürfen sie – als bisher erste national vertriebene
Produkte überhaupt – das Logo der Initiative tragen.

Die Salsalito ist eine pikante, sehr grob gekörnte Salami aus Schweinefleisch mit einer groben Einlage aus mageren Schweinefleischwürfeln. Sie ist im Naturdarm nach einem besonderen Langzeit-Naturreifeverfahren gereift und über Buchenrauch mild geräuchert.

Bei der Wildschweinsalami wird Fleisch von Wildschweinen aus freier Wildbahn und Schweinefleisch aus der Offenstall-Haltung mit einer für Bedford typischen eigenen Gewürzmischung, grobem Tellicherry Pfeffer und Knoblauch abgestimmt. Im rustikal gebundenen Naturdarm reift sie nach einem besonderen Naturreifeverfahren und wird über Buchenrauch mild geräu-chert. Ihren Einfallsreichtum stellt die Wurst- & Schinkenmanufaktur mit der Salgiano unter Beweis:

Diese feine Salami, ebenfalls nach einem besonde-ren Naturreifeverfahren gereift, besteht aus einem Kern aus zwölf Monate gereiftem Parmigiano Reggiano und wird hauchzart aufgeschnitten zu einem ganz besonderen Snack. Magere Nacken von Schweinen aus der Offenstall-Haltung werden für die Lauchrolle mit einem Brät aus groben Schinkenwürfeln und Lauch gefüllt. Anschließend wird die Delikatesse gegart und frittiert.

Für das Rucksackfrühstück, einen Rohschinken aus Schweinenacken, werden magere Schweinenacken mit Meersalz und groben, kräftigen Gewürzen gewürzt, gereift und kräftig geräuchert.

Beim Metzgerschinken werden Schinkenhüften ohne Schwarte zugeschnitten, mit einer leichten Knoblauchnote versehen, gegart und kräftig frittiert. Besonders salzmild und mit leichtem Rauchgeschmack überzeugt der Lachsschinken von Bedford. Wie alle sieben Produkte aus dem Sortiment ist er laktosefrei, glutenfrei und wird ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe hergestellt.

„Mit Offenstall schließt sich für Bedford ein Kreis: Wir produzieren handwerkliche Spezialitäten, bei denen Genuss- und Geschmackserlebnis an erster Stelle stehen. Indem wir unser Fleisch zunehmend aus einer alternativen Haltungsform beziehen, kommen wir unserem Qualitätsanspruch auch bei der Herkunft unseres wichtigsten Rohstoffs nach“, sagt Geschäftsführer Thorsten Schäfer. „Das Ziel ist klar: Wir wollen den Anteil an Offenstall-Produkten in unserem Sortiment in den kommenden Jahren kontinuierlich ausbauen und so unseren Beitrag zu einer verbesserten Tierhaltung leisten.“

https://bedford.de/manufaktur/#tierwohl 

Weingut Il Palagio: Sting im toskanischen Bio-Paradies

Weingut Il Palagio
Weingut Il Palagio
Weingut Il Palagio

Das Weingut Il Palagio ist sprichwörtlich in aller Munde. Denn ein guter Wein, so sagt man, erzählt Geschichten. Wenn neben Geruch und Gaumen auch noch Geschichten von Sting erzählt werden und wie er sich ein Weingut in der Toskana kaufte – und nebenbei die Erkenntnis reift, dass BIO auch bei toskanischem Weinbau ein großes Thema ist, bleibt die Erinnerung an den Restaurantbesuch mit derartigen Weinen doch noch besser haften.

Weingut Il Palagio

Es ist Liebe auf den ersten Blick. Sanft schwingt sich die Straße den Hügel hinauf, Kurve nach Kurve verändert sich die Natur – von dem Städtchen Figline Val d´Arno mit ihren kleinteiligen, oft eher hässlichen Häusern wandelt sich die Umgebung in eine sanft gewellte Landschaft. Geprägt von Olivenhainen, Zypressen und Rebbergen. Hinter hohen Hecken blitzt die ockerfarbene Mauer eines großen Gebäude hervor, es ist die mit einer ansprechenden Patina versehene Villa des toskanischen Anwesens Il Palagio.

Als der britische Rockstar Sting und dessen Ehefrau Trudie Styler Mitte der 1990er Jahre das erste Mal den Hügel hinauffuhren, waren sie ob der harmonischen Schönheit dieses Ortes schlicht verloren. Kurze Zeit später erwarben sie das Weingut Il Palagio.

Bio boomt in der Toskana

Sting und Trudie gehören zu der seit vielen Jahren wachsenden Zahl von Winzern, Olivenbauern und Landwirten, die sich in der traumhaften Region Toskana mit der biologischen und biodynamischen Landwirtschaft befassen. Gleich nach dem Kauf 1997 wurde das mehrere Hundert Jahre alte Gut mit seinen rund 250 Hektar Grundbesitz von konventioneller auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Mittlerweile werden auch einige biodynamische Methoden angewandt.

Heute befinden sich auf Il Palagio sowohl 22 Hektar Rebberge, aus deren Trauben Rot-, Weiß- und Roseweine gekeltert werden, als auch mehrere tausend Olivenbäume der Sorten Frantoio, Leccino und Moraiolo, die ein typisch toskanisches Öl ergeben – herrlich grün und grasig in der Nase, frisch und mit einer deutlichen Schärfe im Abgang. Alle Produkte von Stings Gut sind bio-zertifiziert.

Weingut Il Palagio - When we dance
Weingut Il Palagio – When we dance

In Deutschland sind die Weine und das Öl von Sting unter anderem bei ToscaBio zu finden. Die kleine Firma aus Eching bei München widmet sich mit Passione und Zähigkeit dem Aufspüren und Import besonderer italienischer Bio-Leckerbissen. „Meine Spezialität ist es, kleine bis höchstens mittelgroße Produzenten in Italien zu finden, die höchste Qualität produzieren“, sagt Inhaberin Telsche Peters, die selbst elf Jahre lang im Brunello-Städtchen Montalcino auf einem biodynamischen Weingut tätig war.

Von der Produzentin des köstlichen Strandhonigs, die ihre Bienestöcke am Rand der Versiliaküste aufstellt, zur Herstellerin der Welt bestem Pesto, über die Patè aus Schwarzkohl und die Schokocreme mit süßem Salz bis hin zum Olivenöl speziell für Kinder.

Neugierig geworden? Weitere Infos erhaltet Ihr unter www.toscabio.de.

 

 

 

 

Puten, die auf Bäumen schlafen

Waldland Puten
Waldland Puten
Waldland Puten

Was passiert, wenn zwei ambitionierte Bauern die Idee haben, Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu züchten? Etwas Außergewöhnliches! Derek und Paul Kelly, Putenfarmer im britischen Essex, haben ihre Zuchtziele neu definiert. Aus „schneller, weiter, höher“ wurde „langsamer, robuster, traditioneller“. Seit 1970 züchten sie KellyBronze® Puten und halten die Tiere, wie es die Natur einst vorgesehen hat.

Die Freilandhaltung spielte bei dieser neuen Art der Züchtung fortan eine wichtige Rolle. Denn die Puten bekamen nicht nur Tageslicht und frische Luft, sondern auch viel Bewegung. Die Folge waren zufriedene Tiere – und dementsprechend zufriedene Bauern. Seit einigen Jahren hält Paul Kelly eine Herde seiner KellyBronze® Puten unter absolut natürlichen Bedingungen ausschließlich im Wald.

KellyBronze Puten
KellyBronze Puten

Daniel Willnat hat die Tiere nach Deutschland geholt und hier das „Waldland Puten-Projekt“ ins Leben gerufen. Eine Pionierleistung, die ihresgleichen im Bereich artgerechte Haltung von Bio-Geflügel sucht. Denn gerade Putenfleisch ist der Inbegriff für industrielle Fleischerzeugung ohne sonderliche Rücksicht auf die Tiere – Zeit für Daniel, das zu ändern.

Viel Fläche: Freilauf für gesunde Tiere

Freiland-Puten in Deutschland – angefangen hat Willnat gemeinsam mit seinem Schwiegervater, der auf die spezielle Züchtung der Puten aufmerksam wurde und sofort begeistert war. Rund 300 Puten hielten sie Anfang 2000 auf einer großen Fläche in Oberbayern in klassischer Weide- beziehungsweise Freilandhaltung.

Schnell war klar: Da geht noch mehr in Richtung Tierwohl. Mehr Fläche musste her, also stand ein Umzug an. Seit einigen Jahren befindet sich der Bio-Hof von Willnat mitten in Mecklenburg-Vorpommern.

Zurück zum Ursprung

Teil seiner Ländereien ist unter anderem ein Gebiet von rund drei Hektar Fläche, über das sich Wald und Wiese erstrecken. Beim näheren Hinschauen entpuppt sich dieses Stück Land als Lebensraum zahlreicher Puten.

Freiland Puten
Freiland Puten

Auf den ersten Blick fällt auf: Die Tiere sind im Gegensatz zum herkömmlichen Zuchtgeflügel schlanker und kleiner. Was ebenfalls verwundert, ist die Tatsache, dass sich die Tiere frei bewegen dürfen. Die einzige Umzäunung dient dem Schutz der Tiere vor hungrigen Angreifern wie Füchsen.

Wer diesen Beobachtungen auf den Grund geht, wird überrascht sein. Bei den sogenannten KellyBronze® Puten handelt es sich um Rückzüchtungen. Statt auf Superlative, die in der Züchtung von Nutztieren angestrebt wird, wird in jeder Hinsicht auf Entschleunigung gesetzt. Traditionelle, artgerechte Haltung ist nicht nur das Ziel, sondern auch Prämisse.

Bio aus Leidenschaft, mit Herz und Verstand

Bereits seit 1997 wirtschaftet Willnat nach strengsten bio-ökologischen Richtlinien. Aus Überzeugung, wie er versichert. Umweltschutz und Tierwohl gehen für ihn selbstverständlich Hand in Hand – und dafür setzt er sich mit seiner Arbeit ein. Jeden Tag aufs Neue sorgt er dafür, dass es seinem Geflügel an nichts fehlt.

Letztlich profitiere auch der Verbraucher, so ist er überzeugt. Das Fleisch seiner Puten überzeugt durch Qualität und Geschmack: Dadurch, dass sich die Tiere viel bewegen, bilden sie ein feinfaseriges, zartes Fleisch aus, das sich in einem einzigartigen Geschmack niederschlägt.

Weil Tierwohl mehr als nur ein Label ist

Während die Puten in England, wo die KellyBronze® Puten ihren Ursprung haben, am Waldrand in ihrem natürlichen Habitat leben dürfen, müssen in Deutschland gewisse Regularien eingehalten werden.

Die Herausforderung: Eine Verordnung, die in der Zeit unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg erlassen wurde: In Deutschland dürfen keine Tiere im Wald gehalten werden. Dennoch hat Willnat es geschafft, sich möglichst weit anzunähern.

Gezielte Abzäunungen, Nachbau von Bepflanzungen und Co. Im Grunde genommen ist ein kleines Reservat speziell für Bio-Geflügel entstanden, ein Forschungsprojekt mit Wiederaufforstung. Innerhalb von nur drei Jahren hat er durch sein Engagement in Sachen Tierwohl einen Durchbruch erzielt, was die Haltungsbedingungen betrifft: Das Waldland Puten-Projekt.

Die Tiere bewegen sich frei auf der abgesperrten Fläche und  schlafen im Wald  ganz urtümlich auf einem Meter Höhe in Sträuchern und Bäumen. Gefressen wird nach Lust und Laune: Puten suchen sich ihr Futter vom Boden auf. Für die kälteren Monate steht ein offener Stall mit Verpflegung gemäß ökologischer Richtlinien zur Verfügung.

Avantgarde auf dem Bio-Hof

Willnats Initiative macht Schule: Allmählich verbreitet sich der Ansatz, Puten auf Obstfarmen zu halten. Eine wahre Win-Win-Situation für Pute und Besitzer: Die Tiere können sich frei bewegen, Schädlingen wird entgegen gewirkt, da sie ein beliebtes Schmankerl auf dem selbstgestalteten Speiseplan des Federviehs sind.

Für die Green Chefs ist die Haltung von Rassen wie die KellyBronze-Pute auf der Weide oder am Waldrand eine Selbstverständlichkeit. Der Unterschied – auch im Preis – ist gut darstellbar und wer seinen Gästen einmal „richtiges“ Putenfleisch vorgesetzt hat, gewinnt auch kulinarisch Fans für diese Rasse und die Haltungsform.

Näheres zu Daniel Wilnats Projekt unter www.freiland-puten.de 

Air Co. – Wodka aus Luft, Sonne und Wasser

Air Co. - Vodka aus Luft, Sonne und Wasser

Wenn das Leben Dir Kohlendioxid schenkt – mache Wodka draus. So denken jedenfalls die Macher von Air Co. und stellen einen Wodka her, der aus drei Zutaten besteht: Luft, Wasser und Sonne. Nachhaltigkeit in seiner reinsten Form.

Air Co. - Vodka aus Luft, Sonne und Wasser - Hals
Air Co. – Vodka aus Luft, Sonne und Wasser – Hals

Väter der Idee sind der ehemalige Marketingleiter Greg Constantine und der Elektrochemiker Stafford Sheehan. Sie wollten eines der ärgsten Probleme des Planeten angehen und die Wissenschaft nutzen, um eine alltägliche Lösung für die Schwierigkeiten des Planeten zu finden.

Air Co. – Auch Alkohol kann das Klima retten

Vergleichbar ist die Technologie von Air Co. zur Gewinnung von Alkohol auf Basis von Kohlendioxid, Wasser und Sonnenlicht. Während die Herstellung einer Flasche Wodka etwa 6,5 Kilogramm Treibhausgas verursacht, ist die Wodka-Herstellung von Air Co. CO2-positiv – verbraucht also mehr Kohlendioxid als danach wieder freigesetzt wird.

Das in Brooklyn niedergelassene Unternehmen Air-Co. stellt die nach eigenen Angaben erste kohlenstoffnegative Spirituose her, indem sie sich auf Sonnenenergie stützt und pro Flasche die gleiche Menge CO2 absorbiert wie acht Bäume am Tag. Air Co-Wodka ist ein kleiner Klimaretter. Das CO2 stammt aus nahegelegenen Fabriken – witzigerweise von Fabriken der normalen Alkoholproduktion.

Klassisch braucht man für die Herstellung von Wodka Zucker oder Stärke und Hefe – bei der Vergärung wird Kohlendioxid freigesetzt. Das New Yorker CleanTech-StartUp Air Co. produziert seinen Wodka gleich aus CO2 – und benötigt keine Hefe mehr.

Diese Technik ähnelt im Grundsatz der Photosynthese, wo Pflanzen CO2 zum Wachsen brauchen. Sie nehmen Kohlendioxid aus der Luft auf, Wasser aus dem Boden und nutzen die Energie der Sonne, um Zucker und andere höherwertige Kohlenwasserstoffe zu produzieren. Als einziges Abfallprodukt bei diesem Prozess entsteht Sauerstoff.

Die Technik der Natur kopiert

Das gefilterte Kohlendioxid wird in der eigenen Destillerie verwendet. Zunächst wird Wasser per Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff geteilt. Anschließend wir der Wasserstoff mit dem CO2 verbunden. Dazu entwickelten die Erfinder einen Reaktor mit einem speziellen Katalysator – diese spezielle Technik ist das Geheimnis der New Yorker.

Es entsteht Alkohol und Wasser – durch die klassische Destillation wird das Wasser entfernt. Die Energie für die komplette Herstellung wird natürlich aus Sonnenlicht gewonnen – am Ende entsteht somit nicht nur ein CO2-neutrales Produkt, sondern sogar ein CO2-positives.

Air Co. - Vodka aus Luft, Sonne und Wasser Front
Air Co. – Vodka aus Luft, Sonne und Wasser Front

Ein Wodka mit einem höheren Reinheitsgrad als klassischer Wodka, ohne Zusatzstoffe herstellt, glutenfrei, ohne Zucker und natürlich ohne Kohlehydrate.

Auf den ersten Geschmack hin schmeckt der Wodka leicht und knusprig, gleichauf mit anderen hochwertigen Wodka-Marken auf dem Markt. Die Flasche kostet derzeit ca. 65 Dollar und ist in einigen online-Shops der USA zu finden.

https://aircompany.com/

Holycrab – invasive Kulinarik

Holycrab

„Gibt dir das Leben Krebse, mach Delikatessen draus!“, dachte sich ein Berliner Gastro-Start-Up, gab sich den grandiosen Namen „HOLYCRAB!“ und verwandelte im Vorbeigehen eine Plage in ein Geschäftsmodell mit Problemlöse-Faktor 10. Aber der Reihe nach.

Holycrab meets krummes Gemüse
Holycrab meets krummes Gemüse

Berlin ächzt unter einer biologischen Invasion. Der amerikanische Sumpfkrebs ist los und bedroht die heimische Flora und Fauna. Zu allem Überfluss kommt er nicht allein, sondern hat seine invasiven Kumpane, wie die Chinesische Wollhandkrabbe und den Kamberkrebs im Schlepptau.

Gründe für diese Plage – Ihr ahnt es – unter anderem der Klimawandel und die Globalisierung. Da die Invasoren die heimischen Tierarten bedrohen, ist nun guter Rat teuer.

Oder auch nicht – man kann eine Plage auch als Delikatesse ansehen.

Von zehn biblischen Plagen sind vier essbar

Die Lösung für das Problem kommt nämlich von HOLYCRAB!. Hummer, Garnelen und Krebse gelten in Deutschland schließlich eigentlich als Delikatesse. Warum also eine Plage bekämpfen, wenn man sie auch einfach aufessen kann? In Zeiten von Superfood und Lebensmittelknappheit besinnt sich HOLYCRAB! auf das was da ist, schützt das heimische Ökosystem und verwendet die Invasoren als Basis für eine gesunde, nährstoffreiche und vor allem natürlich besonders leckere Küche.

Plagitarier aller Länder: vereinigt Euch!

Kostprobe gefällig? Wie klingt Krebs in frisch gebackener Sauerteigbrioche mit hausgemachter Dillmayonaise und mariniertem Staudensellerie? Oder darf es doch eher Kartoffelstampf aus Celina mit Krabbe, geröstetem Blumenkohl, eingelegten violetten Karotten, Champignons, Ringelbeete und Nussbutter sein? Moooment! Erst fertig lesen, dann Tisch reservieren!

HOLYCRAB! denkt die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Ressourcenschonung nämlich noch ein Stück weiter und verwendet regionales und saisonales Gemüse, das für den Supermarkt zu krumm, in Verbindung mit den kleinen Invasoren allerdings genau richtig ist.
Ein Konzept, so simpel wie genial – und vor allem köstlich.

HoIycrab – if you can’t beat them, eat them

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und selbst zum „Plagitarier“ werden möchte, findet unter https://holycrab.berlin alles Wissenswerte.

Zum Abschluss noch ein Hinweis an alle Köche und Gastronomen: HOLYCRAB! will hoch hinaus und freut sich jederzeit über Kooperationsanfragen.

Pfannen einfach neu beschichten

Pfannen neu beschichten

Wenn eine Pfanne alt ist, wird sie weggeworfen. Alleine in Europa landen deshalb jedes Jahr rund 50.000 Tonnen Kochgeschirr auf dem Müll – und das oftmals nur, weil sie alt sind, die Beschichtungen nachgelassen haben oder sie nicht mehr so gut aussehen.

Pfannen - vorher - nachher
Pfannen – vorher – nachher

Das muss nicht sein. Man kann Kochgeschirr mittlerweile rundumerneuern lassen. Die Firma ITN, Industrie Technik Neunkirchen Antihaftbeschichtungen Sand & Stein oHG, hat ein Verfahren entwickelt, dass es ermöglicht, alte Pfannen neu zu beschichten.

Die Antihaftbeschichtungs-Spezialisten hauchen so mit ihrem selbst entwickelten und unabhängig getesteten Verfahren alten Bratpfannen neues Leben ein. Und sie erzielen damit ausgezeichnete Ergebnisse nicht nur bei Pfannen. Denn ihr Verfahren lässt sich bei nahezu allen Arten von Kochgeschirr aus Metall für Herd, Backofen oder Grill anwenden.

Ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit

Durch das entwickelte Verfahren ist die Aufarbeitung und Neubeschichtung einer Pfanne nicht nur aus Sicht der Umwelt interessant – es ist auch preislich sehr attraktiv.

So benötigt die Neubeschichtung etwa einer Pfanne gegenüber deren Neuproduktion im Schnitt gerade mal ein Fünfzehntel der Ressourcen, so die Inhaber. Die Materialeinsparung macht sich dann für Gastronomen auch im Geldbeutel bemerkbar. Eine klassische Bratpfanne mit 24 cm Durchmesser kostet überarbeitet und neu beschichtet für Gastronomen und je nach Menge grade mal ab gut 10 Euro.

Die Nachhaltigkeit des Verfahrens gewinnt durch die oftmals sogar vervielfachte Lebens- und Nutzungsdauer des Kochgeschirrs noch mehr an Bedeutung. Denn eine ITN-Neubeschichtung ist qualitativ hochwertig, ließe sich aber dennoch bei Bedarf im Grunde beliebig oft wiederholen. Das machte die Saarländer binnen kürzester Zeit für die Gastronomie, die ihr Kochgeschirr oftmals im Dauergebrauch nutzt, interessant.

Pfannen auf höchstem Standard neu beschichten

ITN führt seine PTFE-Neubeschichtungen in der hauseigenen Manufaktur in Neunkirchen durch. Der hohe Anteil an Handarbeit garantiert auch zugleich den hohen Qualitätsstandard. ITN-Neubeschichtungen haben eine durchschnittliche Dicke von 0,5 bis 0.7 mm. In der industriellen Massenproduktion fällt diese in der Regel deutlich dünner aus.

In der Folge erweist sich ITN-beschichtetes Kochgeschirr als sehr robust. In unabhängigen Labortests erreichten die ITN-antihaftbeschichteten Produkte jeweils Bestnoten. Das überarbeitete Schwarzgeschirr hält in der Regel länger als neu gekaufte Pfannen mittlerer Qualität.

Grillplatten neu beschichten
Grillplatten neu beschichten

ITN – Neue Generation mit Umweltansprüchen

In der Neubeschichtung von Kochgeschirr mit PTFE kann das saarländische Unternehmen ITN mittlerweile auf eine rund 27-jährige Erfahrung zurückblicken. Im Gesamtportfolio der anfangs weltweit überwiegend für die Industrie sowie Großkunden tätigen Neunkircher Spezialisten galt das innovative Verfahren aber lange als Nebenprodukt.

Im Sommer 2019 rückten die die neuen Chefs, Kai-Uwe Sand und Thomas Stein das Syste, vor allen Dingen aus Nachhaltigkeits-Überlegungen stärker in den Vordergrund rückten. Seither wächst der Wunsch, Pfannen zu überarbeiten statt sie wegzuwerfen, ständig. Mittlerweile versieht ITN Antihaftbeschichtungen Sand & Stein OHG monatlich mehrere tausend alte Pfannen, Töpfe, Bräter usw. mit einer langlebigen PTFE-Antihaftbeschichtung.

Die Abwicklung ist ganz bequem geregelt. Die Griffe abschrauben und die Pfannen an ITN senden. Etwa 7-10 Tage später gibt es die Pfannen in neuem Glanz wieder zurück.

Übrigens: Auch in Sachen Verpackung setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Müllvermeidung, indem es beschädigte Kartons nicht wegwirft, sondern schreddert und statt Styropor als Füllmaterial im eigenen Versand wiederverwertet.

Weitere Informationen
www. itn-antihaftbeschichtungen.de
Telefon 06821/9145640.

Cook up Kitchen – Nachhaltigkeit weiter gedacht

Cook-up-Kitchen-Vikoria-Stranzinger

Cook up Kitchen ist eine Herzensangelegenheit von Viktoria Stranzinger. Die Oberösterreicherin ist nicht nur ein echtes Tausendsassa in der Küche, sondern nutzt ihre Begabung für ein echtes Rundum-sorglos-Projekt. Zunächst ist ihr Traum nämlich eine Kochschule mit Catering im beschaulichen Geinberg, die neben herausragenden kulinarischen Köstlichkeiten für Nachhaltigkeit, Regionalität und Tiergerechtigkeit steht. Jeden Tag aufs Neue wird hier bewiesen, dass Fairness und guter Geschmack Hand in Hand gehen.

Verlässt man allerdings die Räumlichkeiten der Kochschule selbst, betritt man ein echtes Paradies für Freunde des verantwortungsvollen Genusses. Auf unglaublichen 10.000 m² wird nicht nur das Obst und Gemüse für die Kochschule angebaut, sondern können auch Tiere unter natürlichen Bedingungen und in Frieden leben. Die Cook up Kitchen AREA lässt Besucher die Natur in ihrer ganzen Vielfalt erleben.

Alleine 2019 konnten z.B. mehr als 400 Kinder hier Wertvolles über Anbau, Pflanzen und Tiere lernen und durch gemeinsames Kochen endlich wieder einen echten Bezug zu ihrer Umgebung und den unzähligen Geschenken der Natur aufbauen. Verwendet wird hier alles, so dass Nachhaltigkeit und ein sorgsamer Umgang mit den gegebenen Ressourcen bereits von klein auf gelernt werden kann. Ein schöner Nebeneffekt: über das gemeinsame Kochen finden sich auch immer wieder junge Küchen-Talente, die in die Gastronomie vermittelt werden können.

Cook Up Kitchen – Integriert in die Region

Das Unternehmen ist tief in Geinberg verwurzelt und setzt auf die enge Zusammenarbeit mit Nachbarn und kleinen Erzeugern aus der Umgebung. So entsteht hier in Teamarbeit eine Oase der nachhaltigen, regionalen und sogar wohltätigen Küche. Bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt in der Cook up Kitchen AREA wird nämlich für das SOS Kinderdorf gesammelt.

Der Tatendrang, die Weitsicht und der Mut und Wille zur Fairness der selbsternannten Vollblut-Gastroholikerin Viktoria Stranzinger sind beeindruckend. Wir sind stolz darauf, die Gewinnerin der Kochshow Kochgiganten 2018 und ihre Cook up Kitchen im Netzwerk der Green Chef Partner zu haben.

Informationen zu Cook up Kitchen gibt es unter https://www.cookupkitchen.at/

Zukunftsinstitut – Die Welt nach Corona

Die Welt nach Corona

Wie wird die Corona-Krise unser Leben und Wirtschaften verändern? Der Leitfaden für die Post-Corona-Realität, auf die Unternehmen hinarbeiten können. Harry Gatterer und Matthias Horx analysieren mit renommierten Fachexperten und -expertinnen die Auswirkungen der Coronakrise auf Wirtschaft, Gesellschaft und die 10 wichtigsten Lebensbereiche.

Zukunftsinstitut: Wie Corona die 10 wichtigsten Lebensbereiche verändert

Die Corona-Krise hat die Grundlagen unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinanders erschüttert, auf unbestimmte Zeit. Wir erlebten ein unkontrollierbares Kollabieren unseres Alltags und der Welt, wie wir sie kannten – und zugleich die Öffnung völlig neuer Möglichkeitsräume.

Wie wird diese Tiefenkrise unser Leben und Wirtschaften verändern? Werden wir jemals wieder zum alten Flug- und Verkehrssystem zurückkehren, zu jener tosenden Über-Mobilität, die die vergangenen zwei Jahrzehnte geprägt hatte? Wird der Populismus seinen Siegeszug fortsetzen? Das Fleisch immer billiger werden? Die Medien immer furchtbarer? Wird alles so wie früher? „Wir glauben nicht“, meinen Harry Gatterer und Matthias Horx.

„Krisen haben manchmal die Angewohnheit, latente Veränderungen zu beschleunigen, die schon vorher sichtbar waren, aber nicht zum vollen Ausdruck kamen. Sie ‚beamen‘ uns in eine neue Welt, die wir im Grunde längst erwartet und erträumt haben. Für kleine Unternehmen und große Konzerne geht es jetzt darum, aus der Krise vorausschauend zu lernen und Weichen für die Zukunft zu stellen.“ – Harry Gatterer

Die Welt wird nach Corona eine völlig andere sein. Dieser neuen Welt wollen wir uns in dieser Studie widmen, die in der „heißen Zeit“ der Coronakrise im Zukunftsinstitut entstanden ist. Dabei geht es weniger um Mundschutzverordnungen und Re-Opening-Prozesse.

Zukunftsinstitut - Die Welt nach Corona
Zukunftsinstitut – Die Welt nach Corona

Es geht um das, was im Herzen der Wirtschaft und Gesellschaft geschehen wird, jenseits von Staatssubventionen und den unweigerlichen Konkursen, die jetzt folgen werden. Es geht um die Verschiebungen in den Märkten, in den Business-Modellen und Wertschöpfungen. In den Firmenkulturen, den Denk- und Fühlweisen, den Codes der Gesellschaft.

Business, Märkte, Lebenswelten – nach Corona

Diese Krise ist viel mehr als nur eine wirtschaftliche Katastrophe. Sie macht bisherige Blindspots sichtbar und eröffnet neue Perspektiven. Alternative Formen des Zusammenlebens und -wirtschaftens, die zuvor eher in Nischen existierten, erhalten einen immensen Auftrieb, etwa Minimalismus, Achtsamkeit oder neue Maßstäbe wirtschaftlichen Erfolgs.

Die Krise macht zukunftsweisende Wege des Wirtschaftens und Zusammenlebens auf unmissverständliche Weise plausibel. Die Studie „Die Welt nach Corona“ nimmt diese neuen Möglichkeitsräume konkret ins Visier:

Big Corona Shift

Die Corona-Krise disruptiert unsere Kultur und beschleunigt zivilisatorische Prozesse, die längst im Gange waren und auf einen Tipping Point zuliefen. 10 Zukunftsthesen für die Post-Corona-Welt von Matthias Horx.

Post-Corona-Szenarien

Das Virus verändert unsere Kulturtechniken, Werte und Konsummuster. 4 mögliche Szenarien beschreiben konkrete Möglichkeitsräume, wie unsere Zukunft nach der Pandemie mittelfristig aussehen könnte.

Die Welt nach Corona: 10 Lebenssphären

In 10 Essays tauchen die Expertinnen und Experten des Zukunftsinstituts in die Post-Corona-Lebenswelten ein und beschreiben, wie die Krise unsere Branchen und Märkte sowie unseren Lebensalltag verändern wird.

Arbeit: Aktive Zukunftsgestaltung
Freizeit: Real-digitale Erlebnisse
Gesundheit: Das System wird adaptiv
Konsum: Die Macht des Miteinanders
Bildung: Evolutionssprung der Wissenskultur
Mobilität: Sozialer, sauberer, sicherer
Tourismus: Alles auf Resonanz
Ernährung: Revolution der Esskultur
Wohnen: Aufbruch in die Hyperlokalität
Politik: Zukunftsintelligente Demokratien

Die Wirtschaft nach Corona

Die Wirtschaft nach Corona wird eine andere sein, im Zuge der Krise bilden sich neue Strukturen und neue Werte heraus. Harry Gatterer beschreibt die ökonomischen Konsequenzen – und führt ein neues Businessmodell für die Post-Corona-Wirtschaft ein.

Gesundheit: Das System wird adaptiv
Bildung: Evolutionssprung der Wissenskultur
Freizeit: Real-digitale Erlebnisse
Mobilität: Sozialer, sauberer, sicherer
Konsum: Die Macht des Miteinanders
Wohnen: Aufbruch in die Hyperlokalität
Ernährung: Revolution der Esskultur
Reisen: Alles auf Resonanz
Politik: Zukunftsintelligente Demokratien
Arbeit: Aktive Zukunftsgestaltung

„Die Coronakrise bedeutet einen grundlegenden Wandel. Sie betrifft alle Lebensbereiche und verschiebt – teilweise subtil, teilweise knallhart – die Zusammenhänge und Machtverhältnisse zwischen Gesellschaft und Wirtschaft, zwischen Politik und Kultur. Und sie ordnet Systeme, auch große Systeme wie die Globalisierung, neu. So entsteht eine neue Weltordnung, eine Ära, die man provisorisch die Post-Corona-Ära nennen kann.“ – Matthias Horx

Über das Zukunftsinstitut

Das Zukunftsinstitut ist ein internationaler Think-Tank für Trend- und Zukunftsforschung. In diesem Bereich zählt es zu den einflussreichsten Forschungs- und Beratungsteams Europas. Gegründet wurde das Unternehmen 1998 in Deutschland. www.zukunftsinstitut.de