Fruchtgummi statt frische Früchte – das Herzblut St. Pauli sagt Lebensmittelverschwendung mit der Initiative „Lieber mit Gummi“ den Kampf an.

Gummifrei im Herzblatt

Lieber mit Gummi Herzblut St. Pauli
Jedes Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Davon gehen laut der Studie „Zu gut für die Tonne“ fast 20 Prozent auf das Konto der Gastronomiebetriebe. Die Zahlen sind alarmierend, vor allem wenn man bedenkt, dass beinahe 50 Prozent dieser Menge vermeidbar wären.

Das Team des Herzblut St. Pauli – Restaurant, Bar und Partylocation auf der Reeperbahn – tut etwas gegen die Verschwendung. „Nach genauer Analyse haben wir festgestellt, dass über 50 Prozent unserer Cocktaildekoration, die aus frischen Früchten besteht, nicht von unseren Gästen konsumiert wird und somit im Müll landet“, berichtet Geschäftsführer Dirk Kreuzer. Eindeutig zu viel!

Haribo statt Amarenakirschen

Ganz ohne Deko kann sich das Team des Hamburger Gastronomiebetriebes Cocktails aber nicht vorstellen. Deswegen entstand kurzerhand die Initiative „Lieber mit Gummi“.

Seit Anfang August werden die Cocktails nicht mehr mit Anananas und Amarenakirschen, sondern mit Fruchtgummi und Süßigkeiten dekoriert. „Wir glauben, dass diese Alternativen eher gegessen werden und somit weniger weggeworfen wird.“, so Kreuzer.

Gemäß dem Ziel der internationalen Initiative „United Against Waste e.V.“ will das Team des Herzblut durch „Lieber mit Gummi“ Lebensmittelverschwendung aktiv bekämpfen und alle Beteiligten für einen sorgfältigen und respektvollen Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren.

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