Marcel Meining: „GREEN CHEFS, let´s rock!“

GREEN CHEFS Partner Marcel Meining

GREEN CHEFS Partner Marcel MeiningMarcel Meining steckt in den frischen Anfangszwanzigern. Fairness und Verantwortung nimmt sich der Jungkoch aus Würzburg jedoch schon lange zu Herzen. Kein Wunder, dass er auch zu den GREEN CHEFS gefunden hat!
Ab Juli 2016 wird Marcel in der Küche des Weinstall Castell das Sagen haben. Seine sozialen und grünen Ideale werden dort nicht zu kurz kommen – das lässt er im GREEN CHEFS Interview durchscheinen.

GREEN CHEFS: Wie bist du auf die Green Chefs aufmerksam geworden?

Marcel Meining: Aufmerksam auf die Green Chefs wurde ich durch Mitglieder von Cookart, die in sozialen Netzwerken über die Grundgedanken und Aktivitäten der Green Chefs berichteten.

GREEN CHEFS: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Marcel Meining: Der Weg, den die Green Chefs verfolgen, entspricht genau dem, den auch ich gehe – und den jeder vernünftige Mensch verinnerlichen sollte.

GREEN CHEFS: Musstest du etwas verändern, um den Anforderungen der Green Chefs zu entsprechen?

Marcel Meining: Ich musste nichts verändern, da ich durch mein Engagement bei Cookart schon diese Gedanken verfolge. Aber ich möchte in Zukunft einige Events veranstalten, bei denen ich meinen Gästen die Wichtigkeit und Dringlichkeit der „Green Chefs Arbeit“ näher bringen kann.

GREEN CHEFS: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Marcel Meining: Es ist mir eine große Freude und Ehre Mitglied einer „Familie“ zu sein, die gemeinsam die gleichen Ziele verfolgt.

GREEN CHEFS: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Marcel Meining: Ich erhoffe mir das Interesse anderer zu diesen Themen zu wecken und zu einem Zuwachs der Green Chefs Familie beizutragen.

GREEN CHEFS: Erfahren deine Gäste, dass du Green Chefs Partner bist?

Marcel Meining: Ja. Zum einen wird die Urkunde ausgehängt, zum Anderen verwende ich das Logo in meiner Speisekarte. Das Interesse der Gäste soll geweckt werden. Sie sollen wissen, dass die Produkte aus der nächsten Umgebung stammen.

Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit?

Marcel Meining: Das größte Highlight meiner Arbeit ist der Zusammenhalt aller Köche, die ich bis jetzt kennenlernen durfte. Let´s rock!

Faire Gastronomen sind GREEN CHEFS

GREEN CHEFS Partner Malte Cuhlmann vom Restaurant Das Seepferdchen am Hafen

Die Gastronomie wird grün. Denn im Sinne einer verantwortungsvollen Lebensweise wollen Gäste auch im Restaurant einen nachhaltigen Stil verfolgen. Fair und verantwortungsvoll gegenüber Natur, Herstellern und Mitarbeitern. Damit jeder sofort erkennt, welches Restaurant seinen Ansprüchen gerecht wird, gibt es die Green Chefs – ein Netzwerk aus Gastronomen, die zeigen: „Bei uns isst du nachhaltig und fair!“

Faire Gastronomen sind GREEN CHEFS

GREEN CHEFS Partner Malte Cuhlmann vom Restaurant Das Seepferdchen am HafenAuch wenn es politisch umstritten ist – das Leben sollte grün sein. Denn Grün ist längst nicht mehr nur der Salat. Brot schmeckt erst richtig gut, wenn es aus dem eigenen Ofen kommt. Suppe wird besonders cremig, wenn glückliche Kühe einen Klacks Sahne hinzugeben. Und das Steak aus Ammerbach ist oft leckerer als das aus Argentinien.

Wer einen grünen Lebensstil verfolgt, fängt damit häufig beim Essen an. Schwierig wird das, sobald man sich aus der heimischen Küche hinauswagt und in fremde Gastro-Gefilde begibt. Wer bringt hier wirklich grünes Essen auf den Tisch?
Um bei der Auswahl des passenden Restaurants zu helfen, gibt es die Green Chefs: Eine Auszeichnung für Gastronomen, denen alle Sinne nach Fairness und Verantwortung stehen.

Die Partner der GREEN CHEFS erkennen

Ein Restaurant, das Partner der Green Chefs ist, gibt sich durch das grüne Logo zu erkennen. Nicht selten ziert auch eine Green Chefs Urkunde die Wand des Lokals und zeigt dem Gast gleich beim Betreten: Wir handeln nachhaltig. Wer gezielt in seiner Stadt ein Green Chefs Restaurant besuchen will, kann sich im Restaurantfinder auf www.green-chefs.de schlau machen, welche Köche und Restaurants mit dabei sind.

GREEN CHEFS mögen´s rundum grün

Doch wie „grün“ esse ich wirklich in einem Green Chefs Restaurant? Die Partner der Green Chefs verpflichten sich zu Fairness und Verantwortung in ganzer Bandbreite.

  • Produkte aus Monokulturen und Massentierhaltung kommen ihnen nicht in die Küche.
  • Respekt vor Lebensmitteln ist selbstverständlich.
  • Nutzlose Reste gibt es nicht.
  • Mit LEDs geht ihnen ein Licht auf.
  • Küchengeräte, Töpfe und Messer leben länger als eine Saison.
  • Sie kaufen ihre Waren möglichst in der Region ein.
  • Ihre regionalen Produzenten sind langfristige Partner, die sie fair entlohnen.
  • Sie wissen: Arbeitszeit ist Lebenszeit, auch für ihre Mitarbeiter.

Partner der Green Chefs sind für Transparenz bekannt. Beim Schnack mit Restaurantleitung oder Küchenchef  können Gäste letzte Unsicherheiten beseitigen – damit sie entspannt und guten Gewissens schmausen können.

Christoph Hauser: „Die Küche ohne Reste etablieren“

Hausers Kochlust

Christoph Hauser von Hauser´s Kochlust findet in seinen Kochkursen gute Gelegenheiten, mit den Gästen über die nachhaltige und sozial verantwortungsvolle Küche zu plaudern. Er weiß: Nachhaltigkeit ist das Megathema einer guten Gastronomie – zurecht.
Im Interview erzählt er, warum bei diesem Megathema auch alte Methoden eine Rolle spielen und was ihm die Green Chefs auf seiner Suche nach dem „guten Lebensmittel“ bedeuten. 

Hausers Kochlust
Hausers Kochlust Christoph Hauser Portrait Foto: florianhammerich.com

Green Chefs: Wie bist du auf die Green Chefs aufmerksam geworden?

Christoph Hauser: Ich bin Mitbegründer der Slow Food Chef Alliance. Hier gibt es große Schnittmengen zu dem, was die Green Chefs tun und so würde ich gerne zukünftig eng zusammenarbeiten.

Green Chefs: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Christoph Hauser: Nachhaltigkeit ist das Megathema einer guten Gastronomie. Wenn wir handwerklich und sauber arbeiten wollen, sollten wir eine “Küche ohne Reste” etablieren. Das ist überhaupt keine neue Idee, sondern eigentlich das, was wir als Köche, Profis und verantwortungsbewusste Gastgeber gelernt haben. An Omas Herd gab es einen Topf, in dem wurden die Tassen abgespült. Ohne Spülmittel, denn das Wasser mit den Essensresten bekamen die Schweine. Ich finde, wir sollten alle miteinander innovativ sein, aber dabei nicht vergessen, was früher schon funktioniert hat.

Green Chefs: Musstest du etwas verändern, um den Anforderungen der Green Chefs zu entsprechen?

Christoph Hauser: Veränderung ist unser täglich Brot. Wir sind auf einem Weg, um immer besser, sauberer und fairer zu arbeiten. Ich denke, mit Hausers Küchentisch – einem Konzept, an dem der große Tisch in der Küche steht, alle aus Terrinen essen und es keine Speisekarte gibt – sind wir schon ziemlich gut dabei. Zitat Christoph Hauser 1Aber gerade die Konzepte der anderen, guten Gastronomen interessieren mich natürlich sehr. Ich denke es geht darum, sich gut zu vernetzen, Best Practice Beispiele zu finden, Ideen zu adaptieren und gemeinsam daran zu arbeiten – damit wir die Frage “Was ist ein gutes Lebensmittel?” sauber definieren. Da können die Green Chefs vielleicht von Slow Food lernen und umgekehrt.

Green Chefs: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Christoph Hauser: Es tut gut zu wissen, dass man mit seinem Wahnsinn, der scheinbar nicht ökonomischen Arbeitsweise, den Grundsätzen und Ideen nicht allein ist.
Danke, dass es die Green Chefs gibt.

Green Chefs: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Christoph Hauser: Für mich ist das eher eine “Glaubensgemeinschaft” als das Sammeln von Labels. Ich denke nicht, dass die Auszeichnung allein einen Kundenzustrom erzeugt. Eher ist es doch so, dass unsere Kunden spüren, erfahren und schmecken, welche Philosophie wir vermitteln und leben wollen.

Green Chefs: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Christoph Hauser: Absolut. Viele unserer Kunden legen im privaten Umfeld viel Wert auf Qualität und sind durchaus bereit, dafür einen fairen Preis zu zahlen. Gleichzeitig sind unsere Kunden von der “normalen Gastronomie” oft enttäuscht, weil Erwartungshaltung und Anspruch nicht mit dem Angebot zusammen passen.
Die Alternative ist einerseits klare, offene Kommunikation; mehr noch aber der alltägliche Beweis, dass es auch anders geht – im Miteinander im Team und durch einen Umgang auf Augenhöhe mit den Kunden.

Green Chefs: Auf welchen Wegen kommunizierst du, dass du Green Chefs Partner bist?

Zitat Christoph Hauser 2Christoph Hauser: Gerade in den Kochkursen ist viel Zeit, über die “Kochphilosophie” zu sprechen. Über Zutaten und Arbeitszeitregelungen.
Über die Integration von Flüchtlingen in die Gastronomie und über unsere bewusste Entscheidung gegen eine Speisekarte. Im Sinne der Saisonalität und Regionalität müssen wir unsere Gäste davon überzeugen, dass sie uns als Profis vertrauen können.

Green Chefs: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit, das typisch Green Chefs ist und von dem deine Kollegen lernen können?

Christoph Hauser: Wir sprechen miteinander, lachen, sind freiwillig da. Wir, das sind unsere Gäste und meine Mitarbeiter. Das zu vermitteln und offen zu sein für Kritik, gleichzeitig einen klaren Rahmen zu setzen und zu erklären, was möglich ist und was wir gar nicht anbieten wollen, das sind die Prinzipien. Kunden und Gäste wollen heutzutage gar nicht mehr alles selbst entscheiden. Dafür lassen Sie sich viel lieber verwöhnen.

Tamara Lerchner: „Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme“

Green Chefs Partnerin Tamara Lerchner

Mit dem Restaurant zeitlos in Tirol hat Tamara Lerchner schon in den jüngsten Stunden der Green Chefs zu uns gefunden. Im Gespräch erzählt sie, wie es dazu kam und was sie als Partnerin der Green Chefs ausmacht.

Green Chefs Partner im Interview: Tamara Lerchner

Green Chefs: Wie bist du auf die Green Chefs aufmerksam geworden?

Tamara Lerchner: Durch Jan-Patrick Timmer, den Gründer, über Facebook.

Green Chefs: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Tamara Lerchner: Die Grundidee, die dahinter steckt, hat mir von Anfang an sehr gefallen, da ich in unserem Betrieb immer schon darauf bestand, nach diesen Prinzipien zu arbeiten.

Green Chefs: Musstest du etwas verändern, um den Anforderungen der Green Chefs zu entsprechen? Oder planst du weitere Schritte, um den Gedanken der Green Chefs voranzutreiben?

Green Chefs Partnerin Tamara Lerchner
Green Chefs Partnerin Tamara Lerchner

Tamara Lerchner: Nein, verändern mussten wir eigentlich nichts, da wir immer schon auf dieser „Welle“ schwammen. Es war und ist mir ein sehr großes Anliegen, regional und fair zu arbeiten. Sei es mit unseren Lebensmitteln oder mit unseren Mitarbeitern!
Weitere Schritte wären, noch mehr an die Öffentlichkeit zu bringen, welcher „Wahnsinn“ mit unseren Lebensmitteln betrieben wird. Alleine der Abfall, der jährlich in vielen Betrieben anfällt und mit einfachen Mitteln vermeidbar wäre! Wir müssen den „Tunnelblick“ vieler Kollegen ändern, damit sie Qualität vor Quantität setzen. Essen sollte nicht nur ein Weg zur billigen Nahrungsaufnahme sein, sondern auch Genuss – fair und verantwortungsvoll!

Green Chefs: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Tamara Lerchner: Es kann einen stolz machen, zu den Green Chefs zu gehören. Mit diesem Team, in dem alle an einem Strang ziehen und denselben Standpunkt vertreten, kann man viele weitere Kollegen wachrütteln und so viele Dinge verbessern, zum Beispiel in Punkten wie Transportwege, Food Waste, Regionalität, Saisonalität, Mitarbeiter, …

Green Chefs: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Tamara Lerchner: Ich erhoffe mir, dass unsere Gäste und Mitbewerber es wertschätzen und wir die Kunden mit dem Thema erreichen. Außerdem können wir vielleicht durch die Auszeichnung etwas in Bezug auf Nahrungsmittelverschwendung unternehmen und anderen dabei helfen, etwas zu ändern.

Green Chefs: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Tamara Lerchner: In der heutigen Zeit wird es sicher immer mehr. Der Gast möchte wissen, woher die Produkte stammen und wie sie verarbeitet werden. Für mich ist es selbstverständlich, dass unsere Gäste auch in die Küche kommen können. Die Türe ist immer offen, wir erklären gerne und haben nichts zu verstecken.

Green Chefs: Erfahren deine Gäste, dass du Green Chefs Partner bist? Auf welchen Wegen kommunizierst du das? Und wie ist das Feedback?

Tamara Lerchner: Meine Gäste erfahren es durch den Aushang der Green Chefs Urkunde, durch Patches auf unseren Kochjacken, aber vor allem durch Gespräche! Die Gäste sind sehr angetan, dass es so etwas wie die Green Chefs gibt. Man würde nicht glauben, wie viele sich dafür interessieren.

Green Chefs: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit (ein cleverer Kniff, ein Event, eine Geschichte, …), das typisch Green Chefs ist und von dem deine Kollegen lernen können?

Tamara Lerchner: Typisch Green Chefs ist für mich in unserem Betrieb, dass ich meinen Einkauf so gut wie möglich selbst erledige. Ich kaufe 2-3 Mal die Woche ein und habe somit nie ein Überlager. Sicherlich ist es nicht jedem möglich, es kommt auch auf die Größe des Betriebes an. Aber wenn ich den Einkauf selbst erledige, kann ich eben besser entscheiden, welche Ware ich möchte und welchen Preis ich bezahle. Bei Lieferungen hat man nicht immer die beste Qualität!
Und das Schönste ist heuer für mich, dass wir einen kleinen Garten zur Verfügung haben, wo wir unsere Kräuter und diverses Gemüse selber ziehen.

Von Kuh zu Krug an der Milchtankstelle

Milchglas, Milchtankstelle

Milchglas, MilchtankstelleDer niedrige Milchpreis ist in aller Munde und schuld daran ist wohl jeder irgendwie. Als Verbraucher können wir dem entgegenwirken, indem wir dem Tiefpreisfaible trotzen und zur fairen Milch oder Bio-Milch greifen.

Für Green Chefs ist außerdem klar: Auch beim Bezug von Milch sollte Regionalität weit oben stehen, um den guten Bauern um die Ecke zu unterstützen und lange Lieferwege zu umgehen. Per Du mit der Kuh, lautet das Motto.

Milch zapfen an der Hoftankstelle

Nicht ganz so intim, aber ebenso regionalbedacht sind Milchtankstellen. Was erstmal abschreckend nach Massenproduktion klingt, ist letztlich ein Vertriebshelferlein für den Bauern.
Für die Milchtankstelle legt die Milch keine langen Wege zurück; sie kommt beinahe direkt aus dem Euter in meine Milchflasche. Bloß macht sie eben einen Zwischenstopp in der hofeigenen Zapfanlage. Aus der kann ich mir die gewünschte Menge abfüllen – der Bauer kümmert sich um Hof und Tier, die Tankstelle regelt den Milchvertrieb.

Warum also nicht ab und zu kurz Halt an der Tanke machen? Milchtankstellen gibt es bislang in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Eine komplette Liste und weitere Informationen gibt´s auf www.milchtankstellen.com.

Thomas Sampl – der Tausendsassa

Green Chef Thomas Sampl, VLET

Mit einem Gespür für Tradition und einem besonderen Augenmerk auf fast vergessene Rezepturen kombiniert Thomas Sampl das Authentische von gestern mit dem Neuen von heute. Dabei entstehen aus kreativ kombinierten Aromen phantasievolle Kompositionen, die sich durch die Verarbeitung sowohl regionaler als auch saisonaler Delikatessen auszeichnen. Genießer auf der Suche nach dem Originalen in einer Verbindung mit dem originellen Genuss sind bei Thomas Sampl genau richtig – und können sich seit Herbst 2016 zum Beispiel im Rahmen seines Hamburger Caterings Hoben Köök verwöhnen lassen.

Thomas Sampl: Regionalität ohne Kompromisse

Thomas Sampl - Green Chefs PartnerDurch seine besonders engen Beziehungen zu kleinen lokalen Manufakturen bekommen Thomas‘ Gäste bei ihm Produkte zu Gesicht, die nur wenige verarbeiten dürfen. So lässt Thomas sich von den Kartoffeln, über Fisch bis hin zu den Bränden von Produzenten aus dem Umland beliefern.

Thomas Sampl arbeitet außerdem seit Jahren eng mit der Stiftung Kinderjahre, Schlaufox e.V. und dem Jungenderholungswerk zusammen und organisiert Kinderkochkurse und Ausflüge auf kleine Bauernhöfe an verschieden Schulen. Als Fund Raising veranstaltet er einmal im Jahr das Smutjes for Jungs und Deerns Dine around mit befreundeten Köchen und Manufakturen. Zudem macht sich der Spitzenkoch für das Projekt „Spitzenköche für Afrika“ stark.

So viel Engagement belohnen wir gerne mit der Auszeichnung zum Green Chefs Partner.

GREEN CHEFS – fairness and responsibility in food service industry

GREEN CHEFS - Fairness und Verantwortung in der Gastronomie

To give the guests more orientation, which chefs and restaurateurs live fairness and responsibility in food service industry, GREEN CHEFS have been launched as an award for sustainable restaurants and hotels. Decorated GREEN CHEFS partners are role models in the food service industry.

Their commitment has made the award a seal of approval. Guests know, where the GREEN CHEFS certification is found, they can eat with a clear conscience of the highest quality.

Fairness and responsibility in food service industry

The GREEN CHEFS partners act – needless to say to clever restaurateur – among other things according to the following standards:

  • Monoculture and factory farming products have no business in the kitchen of GREEN CHEFS.
  • For GREEN CHEFS respect for food is a matter of course. For them, useless remains don’t exist.
  • GREEN CHEFS lights up with LEDs.
  • GREEN CHEFS kitchen appliances, pots and knives live longer than one season.
  • The GREEN CHEFS foodstuffs are bought in the region to keep transport routes short and reduce the emission.
  • Suppliers are long-term partners who are payed fairly by GREEN CHEFS.
  • GREEN CHEFS know: working time is also lifetime – even for their employees. This includes a payment by tariff, a maximum working time and joint activities if possible.

With their commitment GREEN CHEFS partners mix up their branch and set new standards of fairness and responsibility in the food service industry. They inspire colleagues with their deeds and sensitize their guests, suppliers and employees for holistic sustainability.

Der Jägerhof erjagt sich den Titel des GREEN CHEFS

Vreni Giger vom Jägerhof - GREEN CHEFS

Neue Gefilde für die GREEN CHEFS: Die erste Schweizer Kollegin ist mit an Bord: Vreni Giger aus dem Jägerhof – herzlich willkommen!

Jägerhof ergattert GREEN CHEFS Titel

Vreni Giger vom Jägerhof - GREEN CHEFS
Vreni Giger vom Jägerhof – GREEN CHEFS

Vreni Giger betreibt mit ihrem Team den Jägerhof
in St.Gallen. Hier kocht sie gerne, was ihr selbst gut schmeckt. Auf den Teller kommt ausschließlich Fleisch aus artgerechter Haltung, Gemüse und Obst wird von regionalen Bio-Knospe-Betrieben geliefert und auch der Fisch stammt – zumindest überwiegend – aus  heimischen Gewässern. Auf Tiefkühlprodukte verzichtet das Küchenteam, dafür setzen die Kollegen um Vreni lieber auf saisonale Kost.

An ihre Kreationen lassen sie lieber hochwertige Olivenölen, als Butter und Sahne, daher überzeugt ihre Küche vor allem durch Leichtigkeit.

Ein besonderes Highlight im Restaurant: Wer länger bleiben möchte als „nur“ zum Abendessen, kommt in den urgemütlichen Gästezimmern zur Ruhe.

Wir freuen uns, mit Vreni nicht nur eine fantastische Kollegin, sondern auch die erste Vertretung aus der Schweiz in unserer Mitte der GREEN CHEFS zu wissen.

Hans-Peter Jungmann ist jetzt Green Chef

Green Chef Hans-Peter Jungmann, hp jungmann's cookageline
Green Chef Hans-Peter Jungmann, hp jungmann's cookageline
Green Chef Hans-Peter Jungmann, hp jungmann’s cookageline

Mit Produkten aus der Region und einer zeitgemäßen, nachhaltigen Zubereitung begeistert Hans-Peter Jungmann in Schluga’s Wirthaus seine Gäste.  Zudem legt er großen Wert auf ein gutes Miteinander im Team. So wird beispielsweise täglich gemeinsam gegessen und nach der Schicht setzen sich alle noch einmal zusammen und besprechen gemeinsam den Tag. Auch Aktivitäten außerhalb des Arbeitsalltages gehören für das Team um Jungmann dazu. Je nach ihren jeweiligen Begabungen unterstützt Jungmann seine Küchenkollegen bei Wettbewerben und mit Fortbildungen.

Hans-Peter Jungmann fördert die Jugend

Damit auch Kinder im frühsten Alter lernen, was gutes, gesundes Essen ausmacht und wie sie richtig  mit Lebensmitteln umgehen, unterstützen Jungmann und sein Team einen Kindergarten und eine Schule. Echte Vorbilder also schon für die ganz Kleinen.

Steffen Disch: Green Chef aus dem Schwarzwald

Green Chef Steffen Disch, Gasthaus zum Raben

Steffen Disch, Gasthaus zum Raben

Ehrlich, gradlinig, ausgezeichnet – das ist die Handschrift von Steffen Disch’s Gasthaus zum Raben. Die anspruchsvolle, wie auch kreative Küche wurde bereits mit einem Michelin Stern und 16 Punkten im Gault Milau ausgezeichnet.

Im ruhigen Schwarzwald gelegen, umringt von Weite und Wäldern, verwöhnt das Team vom Raben seine Gäste mit besonderen Köstlichkeiten aus der Region. Ganz gleich, ob für die „Rabenklassiker“ oder das feine Raben-Menü, Steffen Disch setzt dabei auf nachhaltig produzierte Rohstoffe und möglichst kurze Lieferwege.

Steffen Disch – mit Kräutern aus dem eigenen Garten

So zieht er beispielsweise auch einen Teil seiner Kräuter selbst – im eigenen Kräutergarten. Als eines der Hauptprobleme für unsere Umwelt sieht Steffen den Fleischkonsum. Dagegen möchte er aktiv etwas tun und bietet seinen Gästen ein rein vegetarisches Menü an. Ganz nach dem Motto „Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein!“.