Michael Haupt: „Das Wichtigste ist doch, dabei zu sein.“

Michael Haupt (c) cook and sell

Green Chefs Partner Michael Haupt geht mit großen Schritten voran: Denn mit 15 Kantinen, die er unter dem Dach der A-Z Foodmanufaktur GmbH betreibt, kann er ganz schön viel bewirken. Schließlich wird dort in großen Mengen gekocht.

Michael Haupt über sich, seine Kantinen und seinen Weg zu und mit den Green Chefs.

Green Chefs Partner im Interview: Michael Haupt

Michael Haupt (c) cook and sellGREEN CHEFS: Wie bist du auf die Green Chefs aufmerksam geworden?

Michael Haupt: Ich hab bei Facebook davon gelesen. Von da aus hab ich dann weiter recherchiert und gesehen: Die Grundsätze der Green Chefs sind genau die Punkte, die wir auch bei uns im Unternehmen umsetzen.

GREEN CHEFS: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Michael Haupt: Mir ist das schon sehr wichtig. Denn so zeigen wir auch nach außen, dass wir noch viel machen müssen. Vielleicht können wir so auch noch weitere Kollegen dazugewinnen, die bislang nicht dabei sind.

GREEN CHEFS: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Michael Haupt: Das Wichtigste ist doch, dabei zu sein und die Grundsätze der Green Chefs zu leben. Und dann ist es natürlich wichtig, auch anderen zu zeigen: Wir müssen was tun, anstatt immer einfach nur wegzuschauen.

GREEN CHEFS: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Michael Haupt: Ja, vielen schon. Aber man muss es auch immer wieder mitteilen. Man darf das nicht als selbstverständlich ansehen, sondern muss schon damit werben – so bekommt man auch Unterstützung aus den Gästekreisen.

Michael Haupt im Interview, ZitatGREEN CHEFS: Erfahren deine Gäste also auch, dass du Green Chefs Partner bist ?

Michael Haupt: Ja, die Urkunden sind in den Betrieben ausgehangen. Außerdem haben wir es auf den Intranetseiten unserer Kunden veröffentlicht und zeigen es auf unserer Website. Und natürlich sprechen wir darüber!

GREEN CHEFS: Und wie ist das Feedback?

Michael Haupt: Das Feedback ist trotz aller Maßnahmen etwas verhalten. Ich glaube bei vielen ist dieses Thema einfach noch nicht angekommen.

GREEN CHEFS: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit?

Michael Haupt: Wir haben dieses Jahr mit allen unseren Betrieben am 100-Kantinen-Programm NRW 2016 teilgenommen und alle Betriebe sind zu Pionierkantinen ausgezeichnet worden.
Im letzten Jahr hatte ich drei Betriebe bei dem Programm angemeldet, die auch alle drei ausgezeichnet wurden. Außerdem wurden wir letztes Jahr zum Caterer des Jahres ausgezeichnet.

Online-Magazin FSE-News unterstützt als Supporter

FSE-News Logo Gold-Supporter Green Chefs

FSE-News Logo Gold-Supporter Green ChefsNeues aus der Branche und Wissenswertes rund um die Gastronomie, gespickt mit Fach-Know-How – das ist die Spezialität des Online-Magazins Foodservice-Equipment-News. Ab sofort unterstützt das Magazin die Green Chefs als Gold-Supporter.

 

FSE-News – auf das Maximum reduziert

Tim Oberstebrink
Herausgeber Tim Oberstebrink

Tim Oberstebrink ist der Kopf hinter FSE-News. Im Magazin schreibt der gelernte Koch und Fachjournalist gemeinsam mit einem kleinen Team über Küchen-Equipment-Neuheiten, technische Weiterentwicklungen, Personalien aus der Branche. Er führt Interviews, zeigt anhand von Anwendungsbeispielen, wie neue Produkte funktionieren – und ob sie was taugen – und informiert über aktuelle Branchen-Termine. Immer präzise auf den Punkt. Kurz, knapp und gut. Das kommt an.

Seine 25-jährige Erfahrung als Verkaufstrainer und Marketing-Berater kommt Oberstebrink dabei ebenso zu Gute wie seine Expertise als Branchen-Insider.

Mittlerweile verfolgen 60.000 Leser das Treiben im FSE-News Online-Magazin, darunter Gastronomie-Inhaber, Küchenchefs, Einkäufer, Technik-Beauftragte, Fachplaner und natürlich Anwender.

Mit dem Online-Magazin als Gold-Supporter haben die Green Chefs also ein lautes Sprachrohr an der Seite. Willkommen an Bord!

Linda Lezius: „Wir wollen an unserem Tisch den Funken zünden“

Linda Lezius von Wild&Root (c) Lars Hübner

Mit ausgefallenen „Esserlebnissen“ bringen Linda Lezius und ihr Team von Wild&Root ihren Kunden den Wert unserer heimischen Lebensmittel nahe. Welchen Wert die Auszeichnung zum Green Chef für Wild&Root hat, bringt Linda uns mit ein paar Worten nahe.

Green Chefs Partner im Interview: Linda Lezius

Linda Lezius von Wild&Root (c) <a href="http://www.larshuebner.com" target="_blank">Lars Hübner</a>
Linda Lezius von Wild&Root
(c) Lars Hübner

GREEN CHEFS: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Linda Lezius: Wild&Root versucht die Werte der Green Chefs erlebbar zu machen. Daher war es keine Frage Partner zu werden, wenn’s darum geht gemeinsame Ziele zu verfolgen.

GREEN CHEFS: Planst du weitere Schritte, um den Gedanken der Green Chefs voranzutreiben?

Linda Lezius: Mit jedem unserer Events versuchen wir Menschen zu inspirieren und unserem Gedanken zu folgen. Wir bauen zur Zeit weitere Kooperationen auf, um größere Projekte umzusetzen und konkret im Bildungsbereich aktiv zu werden.

linda-lezius-zitat-1GREEN CHEFS: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Linda Lezius: Sich gemeinsam für die richtigen Werte einzusetzen. Wir möchten ein Vorbild sein, um mehr Gastronomen zu Verantwortung und Wertschätzung zu bewegen.

GREEN CHEFS: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Linda Lezius: Immer mehr. Unser Konzept der interaktiven Esserlebnisse versucht diese Werte zu vermitteln und die Gäste noch sensibler für das Thema zu machen. Es ist nicht immer einfach die Kunden zu finden, die den Ansatz unserer Arbeit wertschätzen und sofort verstehen, dass wir auch kein klassisches Cateringunternhemen sind. Wir machen keine Kompromisse bei der Lebensmittelqualität. Und wir lassen uns auch in unseren Konzepten nicht einschränken, nur weil das Budget knapp ist. Die Wertschätzung fängt bereits bei der Verhandlung an.

linda-lezius-zitat-2GREEN CHEFS: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit, das typisch Green Chefs ist und von dem deine Kollegen lernen können?

Linda Lezius: Menschen involvieren. Sobald man einen Zugang zu dem Produkt hat, ändert sich das Bewusstsein und somit unsere Wertschätzung. Deswegen servieren wir nicht einfach nur, sondern machen unsere wunderbaren Lebensmittel erlebbar.
Wir wollen an unserem Tisch den Funken zünden für ein Umdenken. So schaffen wir eine nachhaltige Erfahrung, die unsere Gäste mit nach Hause nehmen und in ihren Alltag integrieren.

Größter Öko-Landwirtschaftsbetrieb Dänemarks wird Gold-Supporter

Schaf auf Knuthenlund

Köche kennen ihre Lieferanten und wissen ganz genau, woher ihre Waren stammen und wie sie produziert werden. Transparenz ist dabei ebenso wichtig wie Qualität. Diese beiden Werte vertritt auch der Gutshof Knuthenlund. Dänemarks größter Öko-Landwirtschaftsbetrieb ist somit prädestiniert als Supporter der Green Chefs.

Knuthenlund unterstützt die Green Chefs

Ausgezeichnet Hausgemachter Käse vom Öko-Landwirtschaftsbetrieb Knuthenlund
Ausgezeichnet Hausgemachter Käse vom Öko-Landwirtschaftsbetrieb Knuthenlund

Malerische Landschaften soweit das Auge reicht, hie und da Schafe, Rinder und Schweine, ein paar Obstbäume – und immer wieder diese kleinen, runden Bäumchen, die bereits von Weitem zu sehen sind. Das sind die Wegweiser zum Öko-Landwirtschaftsbetrieb Knuthenlund in Lolland. Seit 2007 werden hier nach höchsten ökologischen Richtlinien Gemüse und Getreide angebaut und Käse sowie Fleisch- und Wurstwaren ausschließlich mit eigenen Produkten hergestellt. Beste Voraussetzungen also für Knuthenlund, sich als Supporter der Green Chefs zu engagieren.

Respekt vor Umwelt und Tier sind das oberste Gebot

Schaf auf KnuthenlundAuf Knuthenlund sind nicht nur die Waren erstklassig, sondern auch die Lebensbedingungen für die eigenen Tiere. Die Schweine leben in kleinen Kolonien und sind das ganze Jahr über draußen. Mit den Rindern hat Knuthenlund eine alte dänische Rasse wiederbelebt, deren Population in den letzten Jahrzehnten arg geschrumpft war. Und die Schafe, die die Milch für den preisgekrönten Käse geben, erfreuen sich im Sommer an saftigen Kräuterwiesen, im Winter schlafen sie auf weichem Stroh. Das ist Öko-Landwirtschaft par exellance.

Dabei erleben nicht nur alte Rinderrassen auf Knuthenlund eine Art Renaissance: Auch fast vergessene Gemüse-, Obst und Getreidesorten werden auf dem Öko-Landwirtschaftsbetrieb wieder angebaut. Für Köche ist das Gut Knuthenlund damit eine wahre Schatzinsel an Geschmäckern.

Mit dem starken Engagement für Tierwohl, Natur und die Welt des guten Geschmacks ist Knuthenlund geradezu prädestiniert, um sich als Supporter der Green Chefs zu engagieren.

Die Vorteile für Supporter der Green Chefs

Green Chefs Supporter unterstützen die Idee der Green Chefs und werden dadurch Teil der Bewegung. Gegenüber ihren Mitbewerbern haben Unternehmen dadurch einen entscheidenden Vorteil: Sie stehen im direkten Kontakt zu den Topleuten der Gastronomie, zu Köchen, die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und nicht nur darüber sprechen, die aktiv werden, große Ideen zum Leben erwecken und mit ihrer Begeisterung Kollegen und Gäste gleichermaßen anstecken.

Florian Vogel: „Die nächste Generation hat Anspruch auf eine intakte Natur“

Green Chefs Partner Florian Vogel, Camers Schlossrestaurant

Eingebettet in bayerische Landschaftsidylle nistet im Örtchen Hohenkammer ein Schloss. In diesem Schloss gibt es ein Restaurant. Und in diesem Restaurant gibt es einen Küchenchef, der den „Grünen Gedanken“ leibt, lebt und weitergibt – an Kollegen wie Gäste. Florian Vogel von Camers Schlossrestaurant im Interview.

Green Chefs Partner im Interview: Florian Vogel

Green Chefs Partner Florian Vogel, Camers SchlossrestaurantGREEN CHEFS: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Florian Vogel: Wir vom Camers Schlossrestaurant teilen den Grünen Gedanken: Der Biohof Gut Eichethof, der dem Unternehmen angehört, versorgt Schloss Hohenkammer mit
selbstangebauten Bioprodukten, einer eigenen Geflügelzucht, Schweinemast und
Viehzucht und auch mit Energie. Somit war es nicht schwer sich den Green Chefs
anzuschließen.

GREEN CHEFS: Planst du weitere Schritte, um den Gedanken der Green Chefs voranzutreiben?

Florian Vogel: Die öffentliche Arbeit, wie zum Beispiel Facebook, ist ein gutes Medium, um den Grünen Gedanken weiterzugeben. In jedem Fall versuche ich den Gedanken der Green Chefs an mein Team weiterzugeben. Auch die Auszubildenden führe ich an das Prinzip heran. Der
verantwortungsvolle, respektvolle Umgang mit Ressourcen und Kollegen soll ihnen gleich
schon zu Beginn vermittelt werden.

Zitat Florian Vogel 1GREEN CHEFS: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Florian Vogel: Es ist wichtig in der heutigen Welt, die durch unsere Gesellschaft strapaziert wird, ein Zeichen zu setzen. Durch unsere Lebensweise ist es uns schwer möglich geworden auf Dinge zu verzichten, daher ist es wichtig daran zu erinnern, dass auch die zukünftige Generation einen Anspruch auf eine intakte Natur hat. Als Green Chefs Partner kann ich hieran mitwirken und zeigen, dass es funktioniert.

GREEN CHEFS: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Florian Vogel: Zum einen erhoffe ich mir mehr Kontakt zu anderen, die denken wie wir. So kann man sich austauschen und gegenseitig zur Weiterentwicklung des Grünen Gedankens anregen.
Aber ich hoffe auch das Interesse derer zu wecken, die das Prinzip der Nachhaltigkeit noch nicht für sich entdeckt haben, sie zu inspirieren und ihnen als Vorbild zu dienen.

GREEN CHEFS: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Florian Vogel: Es kristallisieren sich immer wieder Gäste heraus, die sich bewusst darüber sind, dass nachhaltige und gute Produkte ihren Preis haben und die bereit sind diesen Preis zu zahlen.
Leider sind wir in Deutschland noch nicht so weit, diesen Gedanken in breiter Masse zu
leben. Um so wichtiger ist es daher die Aufmerksamkeit darauf zu lenken!

GREEN CHEFS: Erfahren deine Gäste, dass du Green Chefs Partner bist?

Florian Vogel Zitat 2Florian Vogel: Ja, wir kommunizieren es auf Facebook und haben einen Link auf unserer Homepage. Auch unsere Urkunde haben wir bei uns ausgehangen. Leider ist das Feedback im Moment aber noch sehr verhalten.

GREEN CHEFS: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit, das typisch Green Chefs ist und von dem deine Kollegen lernen können?

Florian Vogel: Ein konkretes Ereignis kann ich nicht benennen. Aber beim Entwickeln der Gerichte fällt uns regelmäßig auf, dass wir sie weiterentwickeln, indem wir uns Gedanken darüber machen, ob wir das „regionalste“ und „saisonalste“ aus dem Gericht herausgeholt haben.

„Pure Nature“ – für Nils Henkel eine Lebenseinstellung

Nils Henkel

Das Konzept „Pure Nature“ von Nils Henkel setzt ganz eigene Akzente. Für die Weiterentwicklung und Modernisierung der deutschen Küche nutzt der „Koch des Jahres 2009“ (Gault Millau) das breite Spektrum der Kräuter, Aromen und Gewürze.

Neben Fisch und Meerestieren bildet vor allem die Gemüseküche den Schwerpunkt seiner Arbeit. In seine Küche kommen dabei nur die besten Produkten, die die Natur zu bieten hat. Durch die kreative und aromastarke Zubereitung der ausgewählten Rohstoffe schafft er innovative neue Geschmackserlebnisse und höchsten Genuss. Das Spiel mit Texturen und Temperaturen beherrscht Henkel aus dem Eff Eff, doch seine ganz besondere Aufmerksamkeit gilt der neuen deutschen Küche und ihren Produkten.

Bei Nils Henkel steht purer, unverfälschter Genuss auf der Karte

Nils HenkelHenkels Anspruch ist, bei jedem Gericht geschmacklich auf den Punkt zu kommen. Und dafür braucht es beste Qualität. Ob nun Bachsaibling aus dem bergischen Land oder ein Steinbutt aus der Bretagne, kurze Wege und der Aspekt der Nachhaltigkeit spielen eine gewaltige Rolle. Henkel fühlt sich der Umwelt genauso verpflichtet wie seinen Gästen.

Inhalt statt Chichi: Dein Praktikum bei den GREEN CHEFS

Praktikum bei den Green Chefs

Wir wollen die Welt verbessern – dafür brauchen wir Dich!

Praktikum bei den Green Chefs

Wir suchen eine Praktikantin oder einen Praktikanten für die nächsten Schritte bei den GREEN CHEFS. Du arbeitest selbständig in den Räumen einer PR-Agentur und betreust das Projekt mit Unterstützung erfahrener Kollegen. Wir erwarten einiges, versprechen Dir aber: Wenn Du mit dem Praktikum fertig bist, hast Du alles an Rüstzeugs im Rucksack, was Du für nachhaltige Kommunikation brauchst. Zum Praktikum gehört auch ein PR-Coaching von Patrick, dem Gründer der GREEN CHEFS.

Du bist für die Webseite verantwortlich (WordPress) und die üblichen Social Media Kanäle. Einige kannst Du noch aufbauen, einige verstärken. Du guckst aktiv nach neuen Stories und beantwortest die Fragen der GREEN CHEFS Partner (keine Sorge – du bist dabei nicht allein auf weiter Flur).

Ein Job nach dem Praktikum (Aushilfe oder fest) wäre schön.

Praktikum ohne Chi-Chi, dafür mit Inhalt

Wir erwarten von Dir eine urbane Lebenseinstellung und ein nachhaltiges Denken, ohne den berüchtigten Öko-Touch. Du bist fit im Umgang mit einer offenen Struktur und einem gewachsenen Team – und weißt Dich einzubringen und Position zu beziehen. Eine betriebsame Arbeitsumgebung ist Dir nicht fremd und wenn ab und zu noch Kunden, Kollegen und Partner durch die Agentur flitzen, fühlst Du Dich fast wie zu Hause.

Du hast GSOH und TLDR verinnerlicht und magst den British Style-Humor der Hanseaten? Dann gehörst Du zu uns. Ach so – und sonst noch? Wir brauchen uns über die Arbeit mit Word, Excel, WordPress und PP nicht wirklich mit Dir unterhalten und freuen uns, wenn Du den Kaffee mit Milch trinkst. Dann ist die morgendliche Verteilung einfach, weil alle das gleiche kriegen. Wenn nicht, bist Du mit den ersten Runden Kaffee dran.

Du kannst es kaum mehr erwarten? Wir auch nicht! Schick uns Deine Bewerbung per Mail an patrick@green-chefs.de

Veselina Blumrich: „Ich bin ein stolzer Green Chef.“

GREEN CHEFS Partnerin Veselina Blumrich mit Fingerfood & Co

Veselina Blumrich hat sich mit ihrem Catering Fingerfood & Co. der wunderbaren Welt der Häppchen angenommen. Doch die Häppchen sind nicht einfach Häppchen: Sie stecken voller Green Chefs Ideale. Logisch, dass Veselina nicht lange zögerte, sich als Partner der Green Chefs auszeichnen zu lassen. Im Interview gibt sie einen kleinen Einblick in ihre Green Chefs Ziele.

Green Chefs Partner im Interview: Vaselina Blumrich

GREEN CHEFS Partnerin Veselina Blumrich mit Fingerfood & CoGREEN CHEFS: Wie bist du auf die Green Chefs aufmerksam geworden?

Veselina Blumrich: Das kam durch Tamara Lechner. Sie ist mit ihrem Restaurant Zeitlos Partnerin der Green Chefs und hat auf Facebook oft etwas von den Green Chefs gepostet.

GREEN CHEFS: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Veselina Blumrich: Meine Idee von Fairness und Verantwortung stimmte mit der Idee der Green Chefs überein, zum Beispiel in Sachen Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit, Verwendung regionaler Lebensmittel und vieles, vieles mehr.

GREEN CHEFS: Planst du weitere Schritte, um den Gedanken der Green Chefs voranzutreiben?

Veselina Blumrich: Ich schöpfe vor allem durch den Kontakt zu den anderen Partnern neue Ideen. Ich schaue mir an, was sie so machen, und hole mir damit neue Inspirationen.

GREEN CHEFS: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Veselina Blumrich: Ich finde, es ist eine wichtige Sache. Mit der Auszeichnung zeigt man Verantwortung, vor allem im Umgang mit Lebensmitteln. Deshalb wünsche ich mir, dass wir noch mehr Gastronomen dazu bewegen, Partner der Green Chefs zu werden.

GREEN CHEFS: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Veselina Blumrich: Ja, aber leider nicht allen Gästen.

GREEN CHEFS: Erfahren deine Gäste, dass du Green Chefs Partner bist?

Veselina Blumrich: Ja,und ich bin sehr stolz darauf. Ich habe die Green Chefs auf mein Homepage verlinkt und habe es in meinem Newsletter bekannt gegeben.

GREEN CHEFS: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit, das typisch Green Chefs ist und von dem deine Kollegen lernen können?

Veselina Blumrich: Es ist eigentlich eine einfache Geschichte: Ich habe von Null angefangen, habe meine Platten und Teller vom Flohmarkt gekauft und auch meine gesamte Küchenausstattung ist aus zweiter Hand. Meine Familie hat mich mit meiner Idee immer unterstützt: frische ,saisonale Häppchen, mit Produkten aus der Region – stets mit viel Liebe zum Detail zubereitet. Und das mache ich heute. Ich bin ein stolzer Green Chef.

Andreas Widmann: „Partner sein ist ein Statement.“

REEN CHEFS Partner Andreas Widmann

GREEN CHEFS Partner Andreas WidmannAuf der schwäbischen Alb sorgt die „Löwenfamilie“ dafür, eine verantwortungsvolle Gastronomie zum Standard zu machen. Zur Familie gehören im Widmann’s Löwen Blutsverwandte und Teammitglieder gleichermaßen. Ganz vorne mit dabei ist Andreas Widmann. Im Interview erzählt er uns, wie er gemeinsam mit der restlichen Löwenbande sein Dasein als GREEN CHEF gestaltet. So viel steht fest: Diese Familie steckt voller Ideen.

GREEN CHEFS: Wie bist du auf die Green Chefs aufmerksam geworden?

Andreas Widmann: Über die nicht ausbleibende Internet–Recherche und über den Auftritt der Green Chefs mit Original Beans auf der Messe Internorga.

GREEN CHEFS: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Andreas Widmann: Das war zum Einen der Auftritt der Green Chefs, weil sie nicht besserwisserisch daherkommen, sondern einfach sagen, wofür sie stehen. Außerdem sind die GREEN CHEFS eine gute Plattform für junge Chefs.

GREEN CHEFS: Musstest du etwas verändern, um den Anforderungen der Green Chefs zu entsprechen?

Andreas Widmann: Nein, eigentlich nicht. Viele der Maßnahmen waren bei uns schon zu Zeiten meines Vaters selbstverständlich. Die Fokussierung auf transparenten Einkauf ist auch schon vorher entstanden.

Andreas Widmann Zitat, GREEN CHEFSGREEN CHEFS: Planst du weitere Schritte, um den Gedanken der Green Chefs voranzutreiben?

Andreas Widmann: Ja, wir hinterfragen grundsätzlich immer all unser Handeln. Wo können wir Ressourcen einsparen? Wie können wir effizienter arbeiten?

GREEN CHEFS: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Andreas Widmann: Es ist ein Statement. Man zeigt, dass man Verantwortung übernimmt und kann sich so auch vom aktuellen Bio- und Lokal–„WischiWaschi“  abheben. Natürlich ist auch ein gewisser Stolz dabei, dass man die Anforderungen erfüllt.

GREEN CHEFS: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Andreas Widmann: Ich erhoffe mir eine klare Positionierung unserer Idee vom „ALB.leben“ – in Abgrenzung zu vielen „Möchtegerns“. Und ich möchte mehr Menschen durch unser Handeln zum Umdenken bewegen.

GREEN CHEFS: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Andreas Widmann: Es ist bestimmt bei vielen gerne gesehen, hört aber leider oft doch noch auf, wenn man dafür eventuell mal etwas mehr bezahlen soll, damit der Unternehmer genug an Mitarbeiter und Erzeuger weitergeben kann. Wobei der Großteil unserer Gäste zumindest die Seite mit dem Erzeuger sehr gut annimmt.

GREEN CHEFS: Erfahren deine Gäste, dass du Green Chefs Partner bist? 

Andreas Widmann: Wir verwenden das Logo bei bestimmten Aktionen und haben auch die Urkunde ausgestellt. Im persönlichen Gespräch erzähle ich auch von der Idee. Das Feedback ist immer sehr interessiert, wobei der Bekanntheitsgrad bei den Gästen noch nicht so groß ist. Aber es wird bei uns als weiterer logischer Schritt unseres Weges verstanden und daher als sehr passend empfunden.

GREEN CHEFS: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit, das typisch Green Chefs ist und von dem deine Kollegen lernen können?

Widmann Zitat2Andreas Widmann: Was ich sehr interessant finde, ist nicht nur mit regionalen Erzeugern zusammen zu arbeiten, sondern manchmal einen Schritt weiter zu gehen und andere lokale Branchen mit einzubeziehen. So wurden unsere Chalets mit regionalen Baustoffen und von einem ortsansässigen Handwerker gebaut. Außerdem entwickeln wir zusammen mit einer Kusttöpferin und einem Spezialschreiner eine eigene Geschirr/Deko-Serie, für die die Materialien und auch das Holz aus der Region stammen.

Weiter sprechen wir die Leute einfach drauf an, ob Sie uns nicht beim Sammeln und Ernten der Schätze behilflich sein wollen, grade jetzt im Frühling. So bringen uns viele Gäste zum Beispiel Bärlauch oder Rhabarber oder sammeln Blüten oder Fichtensprossen, die wir dann einwecken.

Greencatering von FLORIS Catering

GREEN CHEFS Partner Kerstin und Floris Vlasman, Greencatering von FLORIS

GREEN CHEFS Partner Kerstin und Floris Vlasman, FLORIS CateringDie Green Chefs wachsen weiter: Neu mit dabei sind  Kerstin und Floris Vlasman mit FLORIS Catering. Doch das Berliner Catering ist kein normales Catering – es ist green. Mit dem Konzept des Greencaterings möchten die Vlasmans zeigen, dass es in diesem Bereich des Foodservice auch umweltfreundlich und klimaneutral geht. Dafür haben sie sich eine Reihe von Partnern mit ins Boot geholt, die das genauso sehen. So bezieht das Team von FLORIS Catering seine Rohwaren wann immer möglich von regionalen Herstellern und arbeitet mit landwirtschaftlichen Betrieben in Berlin und Brandenburg zusammen, die auf Nachhaltigkeit setzen.

Erdbeeren gibt’s im Februar nicht

Für die Vlasmans steht fest: Regionale und saisonale Lebensmittel sind immer die erste Wahl. Klar, dass da nicht immer alles zur Verfügung steht – Erdbeeren mögen den Winter nunmal nicht besonders. Hier setzt FLORIS Catering auf ehrliche Kommunikation. Wenn ein Kunde im Februar eine Nachspeise mit Erdbeeren wünscht, informiert das Team ihn und bietet ihm eine saisonale Alternative an.
Für Kunden, die ganz und gar in die verantwortungsvolle Richtung steuern, hat das FLORIS-Team noch einen besonderen Service in petto: eine klimaneutrale, nachhaltige Eventgestaltung.

Von Greencatering bis Greenoffice

Die Vlasmans handeln nicht nur im Foodbereich nachhaltig, sondern sind stets Richtung ganzheitliche „Greenesse“ unterwegs. Im Büro von FLORIS Catering ist daher grundsätzlich Papiersparen angesagt, mit Trend zum papierlosen Büro. Wird doch gedruckt, fällt die Wahl auf umweltfreundliches Papier. In den Räumlichkeiten von FLORIS Catering stolpert man außerdem über allerhand Maßnahmen, die für eine gute Energiebilanz sorgen: von Bewegungsmeldern und Wasserreglern über Öko-Strom und Propangas bis hin zur Wärmerückgewinnungsanlage. Das verantwortungsvolle, ressourcenschonende Handeln setzt sich an vielen Punkten fort – so kann FLORIS 100%-ige CO2-Neutralität in den Bereichen Produktion, Administration und Transport vorweisen.

Das Team von FLORIS Catering stellt nicht nur mit seinem Greencatering unter Beweis, dass ihnen verantwortungsvolles, umweltbewusstes Handeln am Herzen liegt. Willkommen bei den GREEN CHEFS, Kerstin und Floris Vlasman und FLORIS Catering!