100% Schwabenland bei Andreas Kottmann

Andreas Kottmann Gasthof Hirsch
Andreas Kottmann - Restaurant Hirsch
Andreas Kottmann – Restaurant Hirsch

„En Guada!“, heißt es, wenn Andreas Kottmann im Gasthof Hirsch seine bekannten Gaumenfreuden auftischt. Dem Charme des über 200 Jahre alten Familienunternehmens in der Idylle der schwäbischen Alb setzt der Küchenchef auch kulinarisch das Häubchen auf.

Im Jahr 1806 erhielt der Gasthof Hirsch die Konzession für eine Schank- und Speisewirtschaft. Schon einige Jahre zuvor wurde dort eine Schnapsbrennerei eingerichtet. Bis 1870 war, wie damals üblich, der Wirtschaft auch eine Bäckerei angeschlossen, der sogenannte „Äpfeles-Beck“.

Seit 1976 wird das Traditionshaus von August und Monika Kottmann betrieben. Im Jahr 2011 stieg der Sohn Andreas als Küchenchef in den elterlichen Betrieb mit ein und führt die Tradition des Hauses mit den stets nötigen Neuerungen fort.

Andreas Kottmann – schwäbisch heißt schwäbisch

„Schwäbische gesunde Naturprodukte als kulinarische Lebensqualität“ – das ist die Küchenphilosophie, der sich die Familien Kottmann seit Gründung verpflichtet haben.

Die prämierte und mehrfach international ausgezeichnete Kochkunst der Küchenmeister Andreas und August Kottmann lässt jeden Gourmet alle Wünsche erfüllen, ob schwäbisch bodenständig oder exklusiv im Zeittrend.

Schwäbisch ist naturgemäß nur, was aus dem Schwabenland kommt. Die Liebe und leidenschaftliche Verbundenheit zur Natur und zur Schwäbischen Alb findet man in der saisonal abgestimmten Speisekarte.

Der Küchenchef und sein Team sind hier sehr aktiv, sei es beim Kräuter- und Wildbeeren sammeln oder bei der Ernte im Obstgarten hinter dem Haus. Was nicht in unmittelbarer Nähe zu finden ist, stammt trotzdem aus der schwäbischen Region – das ist Andreas Kottmann besonders wichtig.

Genuss bis zum Schluss im Gasthof Hirsch

Nicht nur das Essen ist hausgemacht: Als Absacker gibt es im Gasthof Hirsch einen Likör aus der hauseigenen Destillerie. Den lagert und serviert Andreas wie alle Getränke im Glas – nur ein Cola-Unternehmen mit rotem Label macht ihm hier einen Strich durch die Rechnung, da muss er gegen seinen Willen zur Dose greifen.

Andreas Kottmann, wir freuen uns sehr, Dich und den Gasthof Hirsch bei den GREEN CHEFS willkommen zu heißen!

http://www.hirsch-badditzenbach.de

A&Z Foodmanufaktur wird Pionierkantine

A-Z Foodmanufaktur Michael Haupt Pionierkantine
A&Z Foodmanufaktur GmbH Michael Haupt Pionierkantine
Michael Haupt (r.) von der A&Z Foodmanufaktur mit NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (l.) bei der Auszeichnung zur Pionierkantine

Wir sagen: Glückwunsch! Michael Haupt und seine A&Z Foodmanufaktur GmbH wurden vom Landwirtschaftministerium NRWs mit insgesamt 15 Betrieben zur Pionierkantine ausgezeichnet. Das heißt: Michael und seine Mitarbeiter setzen sich in besonderem Maß für den Einsatz von regional und artgerecht produzierten Lebensmitteln in Kantinen ein. Finden wir cool!

Mehr NRW im Topf

Die A&Z Foodmanufaktur GmbH betreibt 15 Kantinen in NRW – alle sind jetzt Pionierkantinen für das „100-Kantinen-Programm„. Das Programm hat sich das Motto „Mehr NRW im Topf“ zu Herzen genommen und will in den kommenden Jahren dazu beitragen, Kantinen auf dem Weg zu mehr Regionalität zu unterstützen und zu vernetzen; zum Beispiel mithilfe eines virtuellen Marktplatzes, auf dem Caterer, Kantinen, Lieferanten und weitere Partner zusammenfinden.

Die Vorteile liegen jedem Green Chef auf der Hand: Regionale Lebensmittel stehen für kurze Transportwege. Sprich: wenig CO2, viel frisch. Außerdem unterstützen und stärken Regionaleinkäufer die heimische Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Gerade Kantinen, die tagtäglich eine Vielzahl von Menschen mit Essen versorgen, machen dabei einen bedeutenden Teil aus. Wird also dort verantwortungsvoll gewirtschaftet und gekocht, ist schon ein ganz schön großer Batzen getan – und die Besucher freut’s auch, denn das Essen zeugt von Frische und Qualität und bringt Heimat auf den Teller.

Mal eine Pionierkantine besuchen?

Wer sich selbst überzeugen will, statte einer der Kantinen von Michaels A&Z Foodmanufaktur GmbH doch mal einen Besuch ab. Hier sind sie zu finden:

  • Agentur für Arbeit
    Düsseldorf
  • Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftlichen Aufgaben
    Köln
  • Bundesverwaltungsamt
    Köln
  • Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung
    Köln
  • Bankverlag
    Köln
  • Fraunhofer Institutszentrum Schloß Birlinghoven
    Sankt Augustin
  • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
    Bonn
  • Gemeinschaftsstudio WDR und phoenix
    Bonn
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Bonn
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
    Bonn
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
    Bonn
  • Flocert
    Bonn
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Bonn
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Bonn
  • Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. in der Helmholz-Gemeinschaft
    Bonn

Steffi Metz: „Nachhaltigkeit ist eine Lebenseinstellung“

GREEN CHEFS Partnerin Steffi Metz' Kochschule

Steffi Metz, GREEN CHEFS Partnerin der ersten Stunde, spricht im Interview mit uns über Nachhaltigkeit, Regionalität und die Rolle der Gastronomie.

Green Chefs Partner im Interview: Steffi Metz

GREEN CHEFS Partnerin Steffi MetzGreen Chefs: Ist Bio noch ein Thema oder sollte man auf Nachhaltigkeit setzen?

Steffi Metz: Der Begriff Bio wird aus meiner Sicht als Köchin derart missbraucht, dass es kaum noch relevant ist. Viel wichtiger als Bio ist es, den kleinen Bauern zu unterstützen, der seine Arbeit mit gutem Gewissen macht.

Green Chefs: Welche Rolle spielt Regionalität im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit?

Steffi Metz: Eine sehr große Rolle, denn Nachhaltigkeit kann nur in Zusammenhang mit regionalen Produkten stattfinden.

Green Chefs: Lässt sich mit Nachhaltigkeit und Regionalität das eigene Image aufbauen oder ist das mittlerweile selbstverständlich?

Steffi Metz: Ich persönlich empfinde Nachhaltigkeit und Regionalität als Lebenseinstellung. Für mich sollte das für alle Menschen normal sein – leider ist das nicht so. Viele Menschen achten nur auf den Preis und der Inhalt spielt eine Nebenrolle.

Green Chefs: Ist Regionalität der Ausweg aus dem Einerlei der Angebote?

Steffi Metz: Wir leben in einem Überangebot – das macht es den Menschen nicht unbedingt leichter, gute Produkte zu finden. Meiner Meinung nach sollte man auf Fertiggerichte generell verzichten. Man lebt damit gesünder und kann ruhigen Gewissens in den Spiegel gucken.

 Green Chefs: Welche Rolle spielt ein Koch, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit zu vermitteln?

Steffi Metz: Ein Koch hat definitiv eine Aufklärungspflicht. Nur gibt es leider auch hier viele Köche, denen der Preis wichtiger ist. Wir als Köche haben täglich mit Lebensmitteln zu tun und wir sind die, die entscheiden, welche Lebensmittel wir einkaufen und verarbeiten. Auf dem Markt der Regionen gibt es genug Produkte, um kreativ sein zu können. Als Köche haben wir das nötige Hintergrundwissen. Und das müssen wir auch weitergeben!

 Green Chefs: Hat die Gastronomie die Verpflichtung, für gute Lebensmittel zu kämpfen?

Steffi Metz: Auf jeden Fall. Und nicht nur Gastronomen. Alle Menschen dieser Erde haben diese Pflicht.

Green Chefs: Was macht man gegen Kollegen, die Tiere aus Massentierhaltung einkaufen und nicht zur preissensiblen Gastronomie zählen?

Steffi Metz: Die bekommen einen auf den Kopp…

Was bedeutet eigentlich „aus der Region“?

Aus der Region

Regional ist längst der Begriff der modernen Lebensmittelindustrie geworden. Klingt ja auch gut! Schließlich steht regional für kurze Lieferwege, Frische, Stärkung der Wirtschaft in der Region und eine wunderbare Umweltbilanz. Doch wie regional ist eigentlich regional? Und wie regional muss regional sein, um nachhaltig zu sein?

Der Verbraucher definiert den Regionalbegriff

Was heißt schon Region? Quelle: http://www.besserhaushalten.news/typo3temp/pics/Schild_Aus_der_Region_4601bd53c3.jpgStiftung Warentest hat schon vor drei Jahren nachgehakt, was Verbraucher eigentlich unter „regional“ verstehen. Der Großteil der Befragten verstand einen Naturraum als Region, wie zum Beispiel das Allgäu oder den Spreewald. Viele der Teilnehmer gaben auch an, ein Bundesland sei eine Region. Legen wir nun fest, dass regional umso besser ist, desto kleiner der Umkreis ist, sehen die Bayern neben den Saarländern ganz schön alt aus.
Nur wenige empfanden das unmittelbare Wohnumfeld als Region. Ebenso wenige Großdenker, für die die Region allseitig bis an die Grenzen Deutschlands reicht, waren unter den Befragten.

Was bedeutet „regional“ für GREEN CHEFS?

Regional ist gut, doch man muss es auch so meinen und umsetzen. Für einen Green Chefs Partner ist „regional“ nicht nur eine wohlklingende Floskel, sondern ein Begriff mit Gewicht. So zieht Green Chefs Partner Frank Buthmann für die Herkunft seiner Lebensmittel eine klare Grenze von 100 Umkreis-Kilometern für sein Restaurant. Green Chefs Kollege Christoph Hauser setzt neben Regionalität auch auf Lokalität – mit Waren vom Bauern nebenan. Das Team vom Laurus Vital fügt zur Regionalität noch eine gute Schippe Transparenz hinzu: Sie klären die Gäste auf, was da eigentlich auf dem Teller liegt und wer das Essen ins Haus gebracht hat.

Wir finden: Aufklärung ist gut. Warum also nicht auch mal mit Stolz in der Karte und beim Auftragen verkünden, woher die verwendeten Zutaten stammen? Die Gäste am Tisch nebenan hören sicher gerne mit.

Laurus Vital setzt auf Rationalität

Laurus Vital - Green Chefs
Laurus Vital - Green Chefs
Sous Chef Rocco Wollter und Küchenchef Ronny Otremba vom Laurus Vital

Wissen, was auf dem Teller liegt – das steht beim Laurus Vital im Fokus. Deshalb klärt das Team um Küchenchef Ronny Otremba und Souchef Rocco Wollter seine Gäste auf, wer das Essen in die gute Stube bringt. Das sind immer regionale Lieferanten, denn das Restaurant setzt auf möglichst kurze Anfahrtswege und saubere, faire Lebensmittel. So entstehen besonders vitale Gerichte. Der Grund für diese Einstellung ist einfach wie einleuchtend: Für das Team gehören eine gesunde Umwelt und Genuss zusammen.

 

Im Laurus Vital eigenhändig Gesundes zaubern

Im Laurus Vital dürfen die Gäste auch selbst ans Werk gehen: Das Restaurant bietet jährlich über 100 Kochkurse an, von der Basis-Kochschule bis zum Männerkochkurs mit Büffel und Bier. Ob selbst gekocht oder vom Meister zubereitet: Frische Kräuter aus dem rollstuhlgerechten Garten und dem benachbarten Wäldchen verleihen den Gerichten das besondere Etwas.

Wir freuen uns, euch im Kreis der GREEN CHEFS begrüßen zu können!

Zurück zum Ursprung des Geschmacks

Zurück zum Ursprung

Die Reise zum Ursprung des Geschmacks

Zurück zum UrsprungUnser Gemüse wird optisch immer perfekter und entspricht festgelegten Normen. Das ist Langeweile pur fürs Auge und macht auch geschmacklich nicht viel her. Gut, das immer mehr Sonderlinge ihren Weg in die Küchen finden. „Schuld“ daran sind unter anderem Food Scouts wie Bernd Sautter und Landwirte wie Harald Gasser, die an die Wunderlinge glauben, die ihre Schönheit, meist erst auf den zweiten Blick bzw. Biss zeigen. Das Aroma ist heute ohnehin viel wichtiger als das Aussehen. 

Spitzenköche haben erkannt, dass ihre Zutaten nicht mehr um die halbe Welt fliegen müssen, um dem Gast zu gefallen. Das Gute liegt nämlich ganz nah und hat seinen Ursprung oftmals in der Vergangenheit. Was Oma und Opa schon geschmeckt hat, kann so verkehrt nicht gewesen sein. Daher kommen Milch und Fleisch jetzt wieder vom Bauern aus der Nachbarschaft, die Kräuter aus dem eigenen Garten oder dem nächsten Wald, statt Hummer gibt es Gerstenrisotto mit Ziegenbutter.
Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit und damit der Einkauf in der näheren Umgebung des Restaurants ist auch bei den Lieferanten und den Gästen angekommen. Und Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit machen sich auch auf der Speisekarte gut.
Wissen über den Ursprung des Geschmacks im bewegten Bild gibt es hier:
Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft

Die Essig Werkstatt wird Supporter

Essig Werkstatt - GREEN CHEFS Supporter

Die Essig Werkstatt unterstützt die GREEN CHEFS

Essig Werkstatt - GREEN CHEFS SupporterZu Fisch oder Fleisch, zum Konservieren oder Marinieren, im Getränk oder Salat – die Möglichkeiten für den Einsatz von Essig sind zahlreich wie vielfältig. Einen ganz feinen Aperetif Apfelessig stellt die Essig Werkstatt aus Stuttgart her. Die Äpfel stammen ausschließlich vom Hochstamm Stuttgarter Streuobstwiesen und angrenzender Gemarkung.  Gewonnen aus regionaltypischen, ungespritzten Sorten und mit der hauseigenen „Essigmutter“ fermentiert, reift über acht lange Jahre ein Produkt in einzigartiger Qualität heran. Die sieben verschiedenen Varianten eignen sich hervorragend für den Einsatz in der gehobenen Gastronomie. Alle Produkte kommen ohne die Beigabe von Zusatzstoffen oder Sulfiten zur Haltbarmachung aus, sind ungefiltert und nicht erhitzt. So bleiben wertvolle Enzyme und Geschmacksstoffe erhalten.

Essig WerkstattSeinen Aperetif Apfelessig verfeinert Sommelier Marc Boehringer im siebten Jahr mit vollreifen Früchten, Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten, um mehr Sortenvielfalt für die unterschiedlichen Einsatzgebiete zu schaffen. Für ihn stehen dabei der verantwortungsvolle Genuss und die Nachvollziehbarkeit der Produkte an erster Stelle. Dafür konzentriert er sich auf das Wesentliche: beste Qualität und regionale Rohstoffe.

Als Supporter unterstützt die Essig Werkstatt die GREEN CHEFS.

Mehr zur Essig Werkstatt unter www.essig-aus-leidenschaft.de

Riedhotel: Regionalität unterm Reetdach

Riedhotel - GREEN CHEFS

Das Riedhotel ist GREEN CHEFS Partner

Riedhotel - GREEN CHEFSDie Gäste des Riedhotels in Bad Salzsufle können sich entspannt zurücklehnen und die Köstlichkeiten der Küche und das Ambiente genießen, denn das Hotel der Familie Prell ist neuer GREEN CHEFS Partner.

Die Küche ist ausgezeichnet, es werden nur frische Lebensmittel von bester Qualität verwendet. Das Fleisch sowie Obst und Gemüse kommen aus der Region, Eier selbstverständlich aus Freilandhaltung. Beim Einkauf der Waren spielt Saisonalität eine entscheidende Rolle. Um Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, bietet das Restaurant verschiedene Portionsgrößen an.

Ein besonders wichtiger Punkt für Familie Prell ist ihr Team, denn die Mitarbeiter sind ihr höchstes Gut. Gemeinsame Aktivitäten mit dem gesamten Team stehen regelmäßig auf dem Plan und auch gegessen wird täglich in der Gruppe. Das fördert den Austausch und stärk den Zusammenhalt. Das merken auch die Gäste.

Schön, dass ihr bei den GREEN CHEFS dabei seid und euch für faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit einsetzt.