Nachhaltiges Festival in Kleve

Nachhaltiges Festival - Komm, wir machen Kompost draus
Nachhaltiges Festival - Komm, wir machen Kompost draus
Nachhaltiges Festival – Komm, wir machen Kompost draus

Für ein nachhaltiges Festival ist die Nutzung von Einweggeschirr zwar gewünscht, aber nicht immer umsetzbar. Dass die Alternative dazu nicht ausschließlich aus Plastikgeschirr bestehen muss, hat Papstar bei einem Street Food Festival in Kleve eindrucksvoll bewiesen. Letztendlich führte der Einsatz von Einmalgeschirr mit anschließender Kompostierung sogar zu besseren Ergebnissen in der Umweltbilanz.

Auf dem Gelände der Hochschule Rhein-Waal fand im Frühjahr 2019 ein Street Food Festival „von besonderer Bedeutung“ statt. Nach umfangreichen Vorbereitungen rief Papstar in enger Kooperation mit Partner Street Food Festival (Riekenbrauk Schmidt GbR) sowie dem Entsorgungsunternehmen Schönmackers zum großangelegten Pilotversuch „Kreislaufwirtschaft“ auf.

Nachhaltiges Festival - Komm, wir machen Kompost draus
Nachhaltiges Festival – Komm, wir machen Kompost draus

Nachhaltiges Festival mit Einmalartikeln aus nachwachsenden Rohstoffen

Unter dem Motto „Komm, wir machen Kompost draus!“ basierte der Projektaufbau auf drei Säulen:

  • Die beim Street Food Festival in Kleve verwendeten Einmalartikel waren ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Frischfaser-Karton, Zuckerrohr, Bambus, Palmblatt oder Maisstärke hergestellt.
  • Sämtliche Besucher des Festivals wurden zum Mitmachen aufgerufen: „Entsorge Dein Geschirr, Besteck oder die Becher in den gesondert bereitgestellten Abfallbehältnissen!“
  • Das gebrauchte Geschirr, Besteck und die Becher wurde nach dem Festival in eine nahegelegene Kompostieranlage gebracht. Dort wurde im weiteren Zuge auch die Beschaffenheit des eingebrachten Kompostmaterials untersucht und bewertet. Eine wissenschaftliche Begleitung ist durch die Hochschule Rhein-Waal gewährleistet.

Nachhaltiges Festival: Zero Waste Ansatz

„Wir wären bei einem Erfolg dieses Projekts nicht nur das erste Street Food Festival, dem es gelungen ist, eine Kreislaufwirtschaft umzusetzen, sondern – nach meinem Wissen – die erste Großveranstaltung weit und breit mit einem praktikablen Zero-Waste-Ansatz“, ist auch Street-Food-Festival-Veranstalter Till Riekenbrauk voller Freude über ein (noch) nicht alltägliches Festival bei hoffentlich bestem Wetter.

Nachhaltiges Festival - Komm, wir machen Kompost draus
Nachhaltiges Festival – Komm, wir machen Kompost draus

Papstar war einem Team in Kleve vor Ort, unter anderem auch, um die Besucher des Festivals bei der Entsorgung ihres gebrauchten Geschirrs „an die Hand zu nehmen“. Selbstverständlich wurden die zusätzlichen Abfallbehältnisse aber auch besonders gekennzeichnet sein. „Alle zusammen verfolgen wir ein Ziel: Ein Paradebeispiel in Bezug auf die nachhaltige Nutzung von Einmalgeschirr zu schaffen – ganz nah dran an einer Kreislaufwirtschaft“, so Bernd Born von Papstar.

Ein entsprechendes Erklärvideo „Komm, wir machen Kompost draus!“ ist auf YouTube abrufbar: https://youtu.be/BSyZpL8FVfs

Weitere Informationen zu Papstar unter https://www.papstar.com/de/nachhaltigkeit/

DEHOGA Umweltcheck – FLORIS Catering erhält Gold

FLORIS Catering erhält Gold Zertifikat
FLORIS Catering erhält Gold Zertifikat
FLORIS Catering erhält Gold Zertifikat – Bild: Sabeth Stickforth

Der Green Chefs Partner FLORIS Catering aus Berlin erhielt den „DEHOGA Umweltcheck“ in Gold. Die Auszeichnung nimmt der Geschäftsführer Floris Vlasman von der DEHOGA entgegen. Die Investitionen der letzten Jahre im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sieht man bestätigt. Praktizierter Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg schließen sich bei FLORIS Catering nicht aus.

„Nachhaltiges und umweltbewusstes Handeln sind inzwischen unverzichtbare Teile einer professionellen Betriebsführung. Deshalb stellten wir uns der Verantwortung und wir haben uns am DEHOGA Umweltcheck erfolgreich beteiligt. Die Auszeichnung in Gold macht uns sehr stolz und motiviert uns, mit diesem Thema stetig weiterzumachen. Denn es gibt diesbezüglich noch viel zu tun in unserer Branche.“ so Geschäftsführer und Inhaber Floris Vlasman.

Teilnehmer des „DEHOGA Umweltchecks“ müssen sich einer kritischen Überprüfung der Bereiche Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen bzw. Restmüll und Lebensmittel, wie beispielsweise der regionale Einkauf, unterziehen. Für jede der vier Kategorien sind differenzierte Grenzwerte und Anforderungen für die Auszeichnungsstufen Bronze, Silber und Gold festgelegt. Dabei werden die individuellen Besonderheiten der Betriebe umfassend berücksichtigt.

DEHOGA Umweltcheck – Hintergrund

Der DEHOGA Umweltcheck ist die Fortsetzung der gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium 2006 gestarteten Energiekampagne Gastgewerbe des DEHOGA Bundesverbandes, an der sich zwischenzeitlich fast 6.000 gastgewerbliche Unternehmer beteiligen. Der DEHOGA Umweltcheck wurde für die spezifischen Anforderungen des Gastgewerbes und seiner voranging klein- und mittelständisch geprägten Betriebe konzipiert. Neben seiner Branchenrelevanz und Praxisnähe ermöglicht er eine faire und transparente Vergleichbarkeit der teilnehmenden Betriebe.

Über FLORIS Catering

FLORIS Catering steht seit 1994 für exklusives Event- und Messecatering im Business- und Privatkundenbereich. Egal, ob es sich dabei um eine Privatparty mit 50 Personen oder ein Firmen-Großevent für 3.500 Gäste handelt: Exquisite Qualität und exzellenter Service sind in jedem Fall garantiert.

www.floris-catering.de

www.dehoga-umweltcheck.de

Joachim E. Casper – Insider der ersten Stunde

Joachim E. Casper

Joachim E. Casper
Joachim E. Casper

Echte Green Chefs Insider fallen selten vom Himmel. Sie haben wie Joachim E. Casper langjährige praktische und fachliche Erfahrungen in ihrem Bereich: Bei Joachim Casper sind es zwei – Gastronomie & Hotellerie, die er von der Pike auf als Hotel- und Restaurantfachmann und als Hotelbetriebswirt gelernt hat.

Nach 20 aktiven Jahren ist er heute als Unterstützer für Entrepreneure und Kultureinrichtungen mit dem Focus Nachhaltigkeit unterwegs. Sollte er neben der Beratungstätigkeit noch etwas Haptisches brauchen, lässt er als freier Journalist anderen Menschen an seinen Ideen rund um Region & Esskultur teilhaben. Und weil er trotzdem noch etwas Zeit hat betreibt er mit Partnern auch einen größeren Innovations Space der sich hauptsächlich an KMU richtet.

Green Chefs Insider der ersten Stunde

Innovationspotenzial und Nachhaltigkeit sind wesentliche Werte der Green Chefs Partner. Deshalb darf ein Fachmensch aus diesen Bereichen im sechsköpfigen Beirat nicht fehlen. Er unterstützt mit seinem Wissen und Können die Expertise der Insider und hilft uns, die vielseitigen Angebote für Gastronomen, Caterer und Hoteliers zu finden, die Möglichkeiten zu verstehen und weitergeben zu können.

Es braucht schon einen erfahrenen Profi, um auch hier die „schnelllebige Wünsch-Dir-was-Spreu“ vom „tragfähigen Zukunfts-Weizen“ zu trennen. Als Ideengeber ganzheitlicher Konzepte und Genusskurator unterstützt Joachim E. Caspar die Arbeit der Green Chefs und aller teilnehmenden Unternehmen von der ersten Stunde an.

Joachim E. Casper – nachhaltig und innovativ

Mit seinem Erfahrungsschatz kann er die Möglichkeiten der Gastronomen rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz individuell bewerten und sie dabei unterstützen, sich selbst und ihr Team fair, innovativ und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Aktuelle Themen waren und sind für Joachim immer Anlass, schnell griffige Konzepte zu finden und zu entwickeln. So sind das 38er Menü mit Zutaten nur aus dem Bereich der Postleitzahl 38 oder das 7-Meilen-Buffet aus Produkten aus diesem Umkreis rund um den gedeckten Tisch nur zwei kleine Beispiele aus seinem umfangreichen Opus.

Als Berater sieht Joachim E. Casper neue Trends und Entwicklungen und kann sowohl Gastronomen mit „Insider-Wissen“ ausstatten als auch im Beirat eine wertvolle Relais-Funktion ausüben. Für seine Unterstützung und Inspirationen sind die Green Chefs und seine Partner sehr dankbar.

Earth Overshoot Day: Erde ist ab heute aus!

eart overshoot day

eart overshoot day
eart overshoot day

Ich versuche seit Tagen, es mir irgendwie vorzustellen: Die Ressourcen sind verbraucht. Alle. Oder wie es immer von der Küche über den Pass in Richtung Service schreit: Erde ist ab sofort aus!

Kann ja mal passieren – was empfehlen wir statt dessen? Nichts? Geht nicht. Das Geschäft muss doch weiter laufen.

Ressourcen kennen wir vielleicht aus den jüngeren Jahren, wenn das Geld schneller alle war als der Monat zu Ende. Meistens gab es Oma, die die Lösung wusste. In Bezug auf den heutigen Tag hieße es aber, dass das Jahres-Taschengeld mit allen Vorschüssen bis zum Jahresende verbraucht ist – da kann auch Oma nicht mehr helfen. Nehmen wir einen Kredit auf?

Earth Overshoot Day

Konkret und in Zahlen: Am heutigen Tag, dem 29. Juli, haben wir die Ressourcen verbraucht, die die Erde für uns produzieren kann. Die Menge an Ernte, die in einem Jahr nachwächst, die Menge an Holz, die Bäume nachwachsen, mehr Fische, als sie sich vermehren können und so weiter …

Wenn wir also 1,75 Erden zur Verfügung hätten, würde die Menschheit es schaffen, gerade mal so viel zu verbrauchen, wie die Erde produziert. Nicht mehr, aber auch nicht weniger – mit 1,75 Erden dürfte es keine schwachen Ernten geben, keine Katastrophen, einfach nichts, weil es keine Reserven gäbe.

Wie viele Erden bräuchten wir?
Wie viele Erden bräuchten wir?

Die 1,75 Erden sind auch nur Durchschnitt. Die Inder zum Beispiel bräuchten mit ihrer Lebensweise nur 0,75 Erden – da meinen sicherlich einige Europäer, dass sie deswegen mehr verbrauchen dürften. Tatsache ist: Wir Deutschen halten uns für effizient und umweltbewusst. Tatsächlich war der Deutsche overshoot day schon am 3. Mai. Zum Glück gibt es viele Völker, die weniger verbrauchen als wir …

Natürlich kann man auf die USA gucken und sich selbst feiern, weil wir ja bedeutend weniger verbrauchen – viele wissen auch, dass wir, gerade in negativen Werten, den USA unaufhaltsam in allen Bereichen gefolgt sind und es nur noch eine Sache der Zeit ist, bis wir auch das 5-fache verbrauchen.

Wir können es ändern

Noch ist nicht abzusehen, dass wir unser Verhalten spürbar ändern werden und diesen Tag vergessen machen. Unserer dringliche Aufgabe ist es, im ersten Schritt einfach dafür zu sorgen, diesen Tag wieder nach hinten zu drängen.

Würden wir es schaffen, unseren Food Waste zu halbieren (dann würde immer noch ein Viertel aller Lebensmittel den Weg vom Ursprung zum Teller nicht schaffen), würde der Earth Overshoot Day gleich elf Tage nach hinten verschoben werden können. Die Senkung des CO2-Verbrauchs um 50% würde das Datum um 89 Tage nach hinten schieben. Dann gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, gerade in der Gastronomie hat eine Verbesserung ja viel größere Ausmaße als im Haushalt.

Zurück in die Zukunft

Wenn wir Energie sparen, dann richtig. Neue Geräte bringen im Profi-Einsatz ein Vielfaches an Reduzierung, die Umstellung auf saisonale Lebensmittel und der Kauf von langlebigen Geräten würden den Tag noch mal nach hinten schieben. Bis er den 31.12 erreicht hat – dann gibt es diesen Tag nicht mehr. Lasst und die Geschichte doch einfach umdrehen.

Der Overshoot Day lag vor 20 Jahren Anfang Oktober, 1985 Anfang November und 1975 Anfang Dezember. Auch da ging es uns gut – die Technik ist heute viel weiter. Das ist leicht zu schaffen, wenn viele mitmachen.

Green Chefs Partner haben die Möglichkeit, als Vorbild zu arbeiten und einen großen Vorteil gegenüber anderen Betrieben aufzubauen – denn das Thema wird immer wichtiger. Je mehr Gäste Ihr erreicht, umso mehr schaffen wir alle zusammen.

Mehr Infos und persönliche Rechner unter https://www.overshootday.org/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Metro Preis für nachhaltige Gastronomie

METRO Preis für nachhaltige Gastronomie

METRO Preis für nachhaltige Gastronomie
METRO Preis für nachhaltige Gastronomie

Erstmals in der Unternehmensgeschichte von METRO Deutschland lobt der Großhandels- und Lebensmittelspezialist einen Preis aus, der nachhaltige Initiativen in der deutschen Gastronomie auszeichnet. Bis zum 30. September können Gastronomen ihre nachhaltigen Konzepte online bei METRO Deutschland einreichen. Im METRO Forum während des Kongresses zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis haben drei Finalisten dann die Chance das anwesende Publikum und die Jury von ihrem jeweiligen Konzept zu überzeugen.

Nicht zuletzt die stetig wachsende Fridays for Future-Bewegung zeigt, dass Umwelt- und Klimaschutz für die Gesellschaft zunehmend wichtige Themen sind. Eine ganze Generation
hinterfragt und fordert den Status Quo heraus. Antworten müssen dabei nicht nur Politik und große Unternehmen liefern. Auch im täglichen Leben rücken grüne Alternativen zunehmend in den Mittelpunkt. Essen spielt dabei eine zentrale Rolle. Damit kann gerade auch die Gastronomie einen entscheidenden Beitrag leisten. Schon heute werden vielversprechende Gastro-Konzepte umgesetzt – von veganen Speisen, über Eigenkompostierung bis hin zum Zero-Waste-Konzept.

Der METRO Preis für nachhaltige Gastronomie stellt diese Initiativen in den Fokus. Dabei ist nicht die Perfektion des Konzepts ausschlaggebend, sondern die Leidenschaft, mit der es umgesetzt wird. Der Preis soll nicht nur Auszeichnung sein, sondern auch Ansporn anzufangen, weiterzumachen und besser zu werden.

Warum braucht nachhaltige Gastronomie einen Preis?

METRO unterstützt Millionen von unabhängigen Unternehmern in ganz Deutschland. In einer kürzlich lancierten globalen Umfrage des Großhändlers unter seinen Kunden wurden zwei
Megatrends deutlich. Erstens: Gastronomen setzen zunehmend auf nachhaltige Konzepte und ihre Gäste erwarten deren Umsetzung, wenn sie ein Restaurant besuchen. Und zweitens:
Gastronomen werden immer öfter von ihren Gästen befragt, wie nachhaltig ihr Betrieb arbeitet. Für METRO ein deutliches Signal, entsprechende Gastro-Konzepte deutlich mehr ins Rampenlicht zu rücken.

Ausgeschrieben wurde der Preis am 15. Juli, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. September 2019. Mitte Oktober kommt die siebenköpfige Jury zu einer Vorauswahl
zusammen. Die Experten-Jury besteht aus Ingrid Hartges, Bundesgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), Christian Krüger, ehemaliger Sternekoch und heute
Leiter HoReCa bei METRO Deutschland, Nicole Lange, Redaktionsleiterin der Düsseldorfer Lokalredaktion der Rheinischen Post, Laura Müller, Inhaberin des Deli & Cafés Birdie & Co,
Andrea Weber, Director Corporate Responsibility METRO AG, Clément Tischer, Programmdirektor NX-Food und Dr. Florian Wecker, Vorstandsmitglied der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreise e.V..

Wie läuft die Ausschreibung ab?

Unter allen Einsendungen werden drei Kandidaten ausgewählt, die in das Finale einziehen. Die Endrunde findet im Rahmen des Kongresses zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis statt, der vom 21. bis 22. November 2019 in Düsseldorf zum 13. Mal hunderte Konferenzgäste anziehen wird. Im Rahmen der Konferenz richtet METRO ein 75-minütiges Forum aus. Währenddessen bekommen die Finalisten die Chance, ihr Konzept in einem siebenminütigen Pitch dem anwesenden Publikum und der Jury persönlich vorzustellen. Am Ende entscheiden Publikum und Jury gemeinsam per digitalem Voting. Der erste Preis ist dotiert mit einem METRO Einkaufsgutschein über 2.000 Euro und einer 360-Grad-Beratung um den Betrieb noch nachhaltiger zu machen. Themen der Beratung sind beispielsweise: Energie- und Wassersparpotenziale im Betrieb, digitale Lösungen, Nachhaltigkeit in der Produktauswahl und Start-up-Produkte, die das eigene Konzept ergänzen oder unterstreichen können. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten jeweils einen METRO Einkaufsgutschein über 1.000 bzw. 500 Euro.

Für die Teilnahme muss lediglich ein Online-Bewerbungsformular ausgefüllt werden. Teilnahmevoraussetzung ist, dass die gastronomische Einrichtung in Deutschland liegt und aktiv betrieben wird. Das Formular findet sich online unter: https://www.metro.de/aktionen/nachhaltigegastronomie

Weingut Mohr – Tausend & ein Geschmack

Weingut Mohr - Girih-Kacheln

Weingut Mohr - Girih-Kacheln
Weingut Mohr – Girih-Kacheln

Temperament trifft Qualität: Das Weingut Mohr in Lorch hat sich auf biovegane Weine spezialisiert. In den extremsten Steillagen des Rheingaus entstehen hier auf Schiefer- und Quarzböden einzigartig mineralische Weine. Seit 2011 ist das 7,5 Hektar-Weingut bio-zertifiziert und Mitglied im ECOVIN-Verband. Als erfahrener Kellermeister setzt Jochen Neher auf viel Handarbeit und Qualität und das nicht nur bei den Weinen aus den Spitzenlagen Lorcher Schlossberg, Lorcher Krone, Lorcher Bodental-Steinberg und Assmannshäuser Höllenberg.

Weingut Mohr – Beste Bio-Qualitäten

„Die Umstellung auf biologischen Weinbau war gerade am Anfang schwierig. Einem deutlich höheren Arbeitsaufwand stehen grundsätzlich geringere Erträge gegenüber. Wir sprechen hier von 20 Prozent“, sagt Neher. Zudem spüren die Lorcher auch den Klimawandel. „Wie sich das auf den Riesling auswirkt, merken wir bereits. Die Weinlese beginnt immer früher und die sensible Reifephase fällt in den witterungsbedingt wärmeren September. Hierdurch kann sich nach ergiebigen Niederschlägen die Traubenfäulnis schnell ausbreiten.  Wir haben reagiert und pflanzen neben Weissburgunder jetzt auch Grauburgunder an, eine Rebsorte, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommt.“, so Neher.

Trotz allem sind Jochen Neher und seine Familie zufrieden mit dem Wechsel auf Bio. „Durch die Umstellung ist die Weinqualität weiter gestiegen. Und man ist wieder näher am Rebstock“, so der Winzer. Sicherlich gab es anfangs andere Rheingau-Winzer, die sie argwöhnisch betrachteten, mittlerweile beneideten sie ihn eher für seine ausgezeichneten Bio-Qualitäten. Das Weingut steht für Premiumweine hoher Qualität. Und legt sich selbst die Messlatte hoch: „Als modernes und innovatives Weingut wollen wir die Besten in Lorch sein“, so Neher.

Veganer Weinbau

Alle Weine werden vegan – also ohne tierische Zusätze wie Gelatine, Hühnereiweiß oder Kasein – erzeugt. Da es zuhause auch kein Schweinefleisch auf den Tellern der Familie gibt, versteht es sich von selbst, dass keine aus Schwein hergestellte Gelatine in den Wein kommt. Wein kann man auch nur aus Trauben machen, sonst braucht man nichts. Die Natur macht alles richtig, wenn man ihr die Zeit dazu lässt. Die besten Weine werden daher „spontan“ vergoren, mit den Hefen, die aus dem Weinberg kommen, wo die Trauben gewachsen sind

Das Muster auf den Weinetiketten greift übrigens auf die in der dekorativen orientalischen Architektur verwendeten Girih-Kacheln zurück.

Weingut Mohr – eine lange Geschichte

Die Wurzeln der Mohrs liegen im orientalisch geprägten Südspanien des 15. Jahrhunderts. Der Name Mohr leitet sich von den Mauren ab, die bis 1550 das multikulturelle Zusammenleben dort prägten. Die Mauren beherrschten das Gebiet vom 8. bis zum 15. Jahrhundert und prägten es mit ihren Bauten, ihrer Kultur, ihren kulinarischen Köstlichkeiten, und das bis heute. Es war eine multikulturelle Gesellschaft, wo Christen, Juden und Muslime sich gegenseitig tolerierten und förderten.

Der Urgroßvater von Jochen Neher, Wilhelm Mohr III., gründete 1875 das Familienweingut Mohr in Lorch im Rheingau. Seine jüngste Tochter heirate Großvater Dr. Peter Neher, und somit ging das Weingut an die Familie Neher über. Deren Sohn Wolfgang, welcher das rheinhessische Mädchen Gisela mit auf die rechte Rheinseite mitbrachte, führte das Gut zusammen mit seiner Schwester Gitti, bis 1992 sehr erfolgreich weiter.

Ihr jüngster Sohn, Jochen Neher, ist seit 1992 der Weinmacher. Seine Profession stellte er auf eine stabile Basis und ging vor und nach dem erfolgreichen Weinbau-Studium an der Hochschule Geisenheim in internationale Weinbaugebiete, unter anderem nach Kalifornien, Neuseeland und ins französische Rhônetal.

Zunächst stellte er seine Weine noch konventionell her, klassische Rheingau-Rieslinge, Spät- und Auslesen. Als er dann seine Frau Saynur Sonkaya-Neher kennenlernte, auf einer Weinprobe 1995 im Ruhrgebiet und spätestens mit der Geburt der beiden Kinder, rückte die Nachhaltigkeit immer mehr in den Mittelpunkt.

Deutsch-türkische Verbindung inspiriert zu neue Geschmackswelten

Mit seiner Frau, der gebürtigen Türkin Saynur, schließt sich der orientalische Kreis wieder. Seit über 20 Jahren schafft das deutsch-türkische Winzerpaar die Verbindung von zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Gemeinsam führen sie die Tradition des Weinguts fort: Orient trifft Okzident.

Noch viel mehr Informationen unter https://www.weingut-mohr.de

 

 

Kraut und Korn – nachhaltiger Geschmack

Kraut und Kor Wildkräuter Baguette

Kraut und Korn
Kraut und Korn

Kraut und Korn ist eine kleine Kräuter- und Gewürzmanufaktur aus der Eifel. Gründer Hendrik Dockhorn ist gelernter Hotelfachmann und hat mit der Manufaktur seinen Traum von erstklassigem Geschmack und nachhaltigem Wirtschaften erfüllen können.

Der Traum von guten Gewürzmischungen, die einfach einzusetzen sind. Der Traum von guten Essen. Der Traum davon, dass ein Unternehmer heute selbstverständlich an morgen denkt und sich für Nachhaltigkeit einsetzt, der Traum davon, der Generation nach uns nicht nur ein hilfloses Schulterzucken als Antwort zu geben, wenn sie uns vorwerfen, wir hätten nichts getan, obwohl wir wussten, wie es um unseren Planeten steht.

Der Schwerpunkt liegt bei Kraut und Korn bei Wildkräutern. Wildkräuter sind spannend, können überraschen und bereichern jede Küche – fernab von Rosmarin, Petersilie & Co.

Nachhaltigkeit heißt bei Kraut und Korn, dass bei jeder Idee an morgen und übermorgen gedacht wird / werden muss. Die Wahl des Papieres für die Etiketten ist ebenso wichtig wie die Zusammensetzung des Klebers, damit die Etiketten auch am Glas bleiben. Auch bei der Umverpackung und beim Versand stehen die Gedanken an morgen im Vordergrund.

Natürlich, nachhaltig, hausgemacht

Kraut und Korn Wildkräuter Baguette
Kraut und Korn Wildkräuter Baguette

Immer vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit – so produziert Hendrik in detailverliebter Handarbeit seine Gewürzmischungen ausschließlich aus natürlichen Zutaten. Seine drei Versprechen sind:

Natürlich – keine versteckten Zutaten, keine Emulgatoren, einfach nichts, was da nicht rein gehört und nicht aus der Natur kommt. Eben 100% natürlich. Ehrlich und transparent. Was nicht ins Glas gehört, kommt nicht in Glas. Auch keine Zutaten, die deklarationsfrei sind – einfach nichts!

Nachhaltig – an Morgen müssen wir heute denken. Aus diesem Grund investiert Kraut und Korn 10% des Umsatzes in nachhaltige Projekte. Bei der Auswahl der Projekte haben Kunden, Lieferanten und Freunde des Hauses volle Mitsprache.

Hausgemacht – keine Maschinen, keine Roboter, keine Produktionshalle. Nur Hendrik, Kräuter, eine Produktionsküche und – natürlich – gute Musik. So wird wirklich alles von Hand gemacht.

Kraut und Korn – Gründer mit Visionen

Kraut und Korn - Hendrik Dockhorn
Kraut und Korn – Hendrik Dockhorn

Hendrik sagt dazu: „In meinen Augen steht jeder Unternehmer in der Verantwortung, Nachhaltig zu handeln und an morgen zu denken. Allerdings wird das Thema Nachhaltigkeit meist nur zum Green-Washing genutzt, wirklich etwas vom Gewinn abgeben möchten die Wenigsten.

Bei mir hat das Umdenken endgültig eingesetzt, als mein Sohn Jonas etwa parallel mit der Bewegung Fridays for Future geboren wurde. Ich begann, mir Gedanken zu machen, was ich ihm mitgeben möchte, was mir für seine Zukunft wichtig ist.

Dann kam mir der Gedanke, was ich antworte, wenn er mir sagt: „Aber Papa, Du hast es doch damals gewusst und dass das alles so nicht weitergehen kann. Warum hast Du nichts getan?“. Ich traue mich nicht, ihm einfach nur sein Sparbuch in die Hand zu drücken und ihm zu sagen: „Kauf Dir ein Elektroauto.“

Nachhaltigkeit muss jeder für sich entscheiden, aber mit dem Kauf von Kraut und Korn bringt ihr nicht nur Geschmack in Eure vier Wände, sondern leistet auch einen kleinen Beitrag für die, die nach uns kommen.“

Kontakt unter https://krautundkorn.de

Zu teuer – 118 Antworten auf Preiseinwände

Roman Kmenta

Zu teuer? Ernährung ist gerade in Deutschland oft eine Frage des Preises. Viele Green Chefs Partner sagen, sagen, dass Gäste immer mehr zu Schnäppchenjägern und Preiskäufern werden. Schnäppchen-Angebote, Preiskämpfe beim Mittagstisch und „zwei-für-eins“-Aktionen sind in vielen Bereichen an der Tagesordnung. Zum Leidwesen gerade derer, die sich für Qualität der Produkte, die Auswahl regionaler Lieferanten und gerechte Bezahlung der Mitarbeiter entschieden haben.

Zu teuer - 118 Antworten auf Preiseinwände
Zu teuer – 118 Antworten auf Preiseinwände

Damit Gastronomen gegenüber Gästen, die einen Nachlass fordern, nie mehr sprachlos sind, gibt es jetzt die größte Sammlung von Antworten auf das „zu teuer“ der Kunden als Buch.

Zu teuer

Natürlich ist die Fokussierung der Kunden auf niedrige Preise auch von der Gastronomie selbst zumindest mit verschuldet. Jahrelange Werbung mit dem Preis als Hauptargument haben ihre Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Auch die – bedingt durch das Internet – massiv angestiegene Preistransparenz und –vergleichbarkeit hat zu der Misere beigetragen. Gleichzeitig wird behauptet, dass man Gastronomie oder Hotelier das Preisspiel mitspielen muss, um Gäste zu gewinnen oder zu halten.

Ein Henne / Ei Problem. Wer allerdings sehr oft den Schwarzen Peter hat, sind die Gastronomen, die Nachlassforderungen des Gastes oft sprachlos gegenüberstehen. Damit Gastgeber immer die passende Antwort auf Preisforderungen der Kunden haben, hat Preisexperte Roman Kmenta das Buch „Zu teuer! – 118 Antworten auf Preiseinwände“ geschrieben. Darin findet sich die gesamte Bandbreite möglicher Antworten und Entgegnungen. Freche und humorvolle, aber auch betriebswirtschaftlich logische und sympathische – für jeden Verkäufer, jeden Kundentyp und jede Situation ist die passende Antwort dabei.

Roman Kmenta
Roman Kmenta

Mag. Roman Kmenta, Wirtschaftsfachmann und Unternehmer, ist seit über 30 Jahren in Marketing und Verkauf tätig. Der Preisexperte schwimmt gegen den Preisstrom und spricht sich als „The Voice of Value“ ganz klar dagegen aus, Preise ins bodenlose zu senken und bei Rabattschlachten mitzumischen. Sein Motto lautet stattdessen „Hoher Wert statt kleiner Preis“.

Mehr zu Roman Kmenta unter https://www.romankmenta.com/

HOME – das Mitarbeiterrestaurant der Holy Fashion Group

Home - Christian Kindl

HOME heißt das Restaurant für die Mitarbeiter der HOLY FASHION GROUP. Der bekannte Modehersteller setzt seine hohen ethischen Standards selbstverständlich auch in seiner Zentrale im schweizerischen Kreuzlingen um. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung für alle Mitarbeiter ist für die HOLY FASHION GROUP wichtig.

Das eigene Restaurant für die Mitarbeiter wurde so gebaut, dass es auch als Treffpunkt für alle genutzt wird. Täglich kocht Christian Kindl mit seinen Kollegen bis zu 150 Mahlzeiten. Für die Mitarbeiter der Gruppe – aber auch für deren Angehörige und die Kinder.

Home - Christian Kindl
Home – Christian Kindl

Das Team vom HOME-Restaurant rund um Teamchef Christian Kindl ist seit neuestem Partner der Green Chefs.

Die Küche ist frisch, saisonal und mehrheitlich in Bio-Qualität. Das HOME-Team konzentriert sich weitgehend an den Grundsätzen des „Clean Eatings“. Gekocht wird unter Verwendung natürlicher, möglichst unverarbeiteter Lebensmittel mit einem Schwerpunkt auf saisonalen und regionalen Produkten, hochwertigem Fleisch aus Weidehaltung oder Fisch aus nachhaltigem Fang oder biologischer Zucht.

So viel wie möglich vermeiden die Köche die Verwendung von Fertigprodukten, ungesunden Zusatzstoffen, Industriezucker und künstlichen Süßstoffen sowie raffinierten Weißmehlprodukten. Christians Team verzichtet auf Einwegprodukte, auch die Spülmittel für die Maschine sind nachhaltig.

Neben einem Mittagsmenü, das als Kombination verschiedener Optionen zusammengebaut werden kann, gibt es regelmäßig Spezialgerichte wie Sushi oder leckere Speisen vom Grill. Eine große Auswahl an „cleanen“ sowie konventionellen Produkten bietet das HOME zum Frühstück oder für eine kleine Zwischenmahlzeit an.

Auch gegen Lebensmittelverschwendung hat Christian ein Rezept: Nach dem Service am Freitag können die Mitarbeiter der HOLY FASHION GROUP für einen symbolischen Preis am sogenannen Wochenend-Buffet übrig gebliebenes Essen in Haushaltsgrößen mit nach Hause nehmen.

Im Jahr 2018 wurde das HOME-Restaurant mit dem Schweizer Gütesiegel «Goût Mieux» ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter www.holyfashiongroup.de

Die Sache mit den Bienen

Die Sache mit den Bienen

Die Sache mit den Bienen
Die Sache mit den Bienen

Bienen haben zu wenig Platz. Darin besteht Einigkeit, auch wenn die Meinungen über die Auswirkungen von Städtebau und Verkehr auf die Natur sonst teils auseinandergehen.

Die Bestände der Honigbienen haben sich zum Glück stabilisieren können, die der Wildbienen sind weiterhin stark dezimiert und gefährdet. Als Arbeitstier sind sie auch für Küchen wichtig. Sie bestäuben über 80% aller Obst- und Gemüseblüten. Eine Welt ohne Bienen würde leere Lager und Töpfe mit sich bringen.

Penny hat mal ein anschauliches Beispiel gebracht und alle Waren, die von der Bestäubung abhängig sind, aus dem Regal geräumt. Hier der Artikel über die Aktion

Gastronomen verändern die Welt

Aktiv etwas zu ändern, ist einfach: Ein bisschen Platz reicht aus, um etwas Gutes zu tun. Ein Blick rund um den Betrieb zeigt schnell viele Möglichkeiten: Der Grünstreifen beim Parkplatz, die Wiese hinter dem Haus oder die Beete neben dem Eingang sind perfekte Bienenwiesen.

Ein paar nektarhaltige Blumen oder blühende Kräuter vom Markt reichen schon, um etwas zu bewirken. Wer größere Flächen in Bienenparadiese verwandeln möchte, nimmt Wildblumensamen – und wenige Wochen später blühen die ersten nektarreichen Bienenblumen. Wer Hilfe braucht, Wildblumensamen braucht oder Ideen für die Vermarktung der Aktion Bienenhilfe hat, schreibt uns einfach eine Mail an mitmachen@green-chefs.de

Ein Fest – nicht nur für Insekten

Wer der Umwelt Gutes tut, darf das auch feiern. Sobald die Wiese angelegt ist, werden Mitarbeiter, Familien, Freunde des Hauses, Stammgäste, Lieferanten, die örtliche Politik und lokale Prominente eingeladen, die neue Welt der Bienen einzuweihen. Speisen und Getränke rund um Honig haben schon die alten Germanen genossen.

Bienen sind marketingfreundlich

Die Sache mit den Bienen
Die Sache mit den Bienen

Nur selbstlos müssen diese Aktionen nicht sein. Das Thema Bienen ist in allen Medien zu finden und wird auch von Lokaljournalisten gerne genommen. Eine Einladung des zuständigen Redakteurs zur offiziellen Einweihung des Wildblumenstreifens oder gar einer Bienenwiese mit dem Hinweis auf den Mehrwert des Ortes durch diese Verbesserung wird gerne angenommen und ist fast immer einen Abdruck wert.