Maximiliane Wilkesmann ist neue Insiderin

Maximiliane Wilkesmann

Die Basis aller Entscheidungen der Green Chefs liegt im Wesentlichen in der Arbeit der Insider – einer Art Beirat der Green Chefs. Mit Freude geben die Green Chefs die Ernennung von Professorin Maximiliane Wilkesmann als neue Insiderin bekannt.

Maximiliane Wilkesmann ist neue Insiderin

Maximiliane Wilkesmann ist Professorin für Arbeits- und Organisationssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. In ihrer täglichen Forschung befasst sie sich u.a. mit Themen wie Wissenstransfer und Wissensmanagement in Organisationen, neuen Formen und Ansprüchen an Arbeit sowie der Organisation der Spitzengastronomie.

Hierzu hat sie gemeinsam mit ihrem Mann, Prof. Uwe Wilkesmann, der ebenfalls an der TU Dortmund beschäftigt ist, geforscht. Dafür besuchten sie Sternerestaurants und führten Interviews mit Köchinnen und Köchen, Restaurantkritikerinnen und Restaurantkritikern und Servicekräften.

Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks!

Die Ergebnisse ihrer Studie sind in ihrem Buch „Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks! Zur Organisation der Spitzengastronomie“ nachzulesen, das von Literaturkritiker Denis Scheck in seiner Sendung Druckfrisch auf der Frankfurter Buchmesse 2020 empfohlen wurde.

Das Buch führte Maximiliane Wilkesmann dann mehr oder weniger geradewegs zu den Green Chefs. Deren Anliegen besteht im Bereich der Nachhaltigkeit nicht nur darin, wie und was auf den Teller kommt, sondern auch in der Gestaltung fairer Arbeitsbedingungen, einem respektvollen Umgang und verträglichen Arbeitszeiten in der Gastronomie.

„Ich finde es bemerkenswert, dass sich die Green Chefs wirklich ganzheitlich um das Thema Nachhaltigkeit kümmern und auch Arbeitsbedingungen in den Blick nehmen. Dies sind allesamt Themen mit denen ich mich auch in meiner Forschung auseinandersetze. Ich freue mich, die Green Chefs als Insiderin mit meiner sozialwissenschaftlichen Expertise bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“

Green Chefs Insider suchen nachhaltige Helfer

Green Chefs Insider

Die Green Chefs Insider bestimmen die Richtung unserer Arbeit. Die gibt es jetzt seit fünf Jahren bei den Green Chefs – Zeit, dass wir den Kreis größer machen.

Green Chefs Insider
Green Chefs Insider

Dazu suchen wir Dich: Du bist engagiert im Bereich Nachhaltigkeit in der Gastronomie, unterwegs als ProduzentIn im Bereich Tierwohl und biologischer Landwirtschaft, Du sprichst als BloggerIn oder JournalistIn täglich mit Menschen über diese Themen oder bist da unterwegs, wo wir gar nicht so viel aufzählen können, um auch Deinen Bereich zu nennen. KöchInnen und GastronomInnen als Selbstverständlichkeit gar nicht erst zu erwähnen.

Du hast Lust, die Welt zu verändern, jeden Tag ein kleines Stück, und bist der Meinung, zusammen mit anderen erreicht man mehr als alleine? Du weißt, wie wertvoll die Erfahrung unser gut 700 Partner ist und kannst deren Stories weitertragen? Oder bist die Queen of Adresstabellen, Princess of PR oder was sonst immer in einer Non-Profit-Organisation anfällt?

Dann lasst uns sprechen.

Unser Ziel ist es, in nächster Zeit unsere Tafelrunde zu vergrößern: Auf zwölf Menschen – das Dutzend muss voll.

Wir wünschen uns von Dir neben der ehrenamtlichen Zeit von 1-2 Stunden pro Woche, gerne auch mehr,  und der regelmäßigen Teilnahme an unseren Zoom-Meetings alle 14 Tage den Drang, Dinge in die Hand zu nehmen und nach draußen zu tragen. Wir wollen unseren Vorsprung behalten – und noch besser werden.

Wir bieten Dir statt Geld tolle Kontakte zu den bestehenden Insidern, Partnern und Produzenten und ein ausgezeichnetes Netzwerk für Deine sonstige Arbeit in diesem Bereich und immer offene Ohren für neue Ideen – und den Raum für die Umsetzung neuer Projekte.

Wie es funktioniert

Wir mögen es nicht so gerne in komplizierter Form – lieber einfach. Du schreibst uns einfach eine Mail an mitmachen@green-chefs.de – wir laden Dich dann einfach mal zum nächsten Meeting ein, uns kennen zu lernen und freuen uns natürlich noch mehr, Dich kennen zu lernen. Wenn wir uns alle gefallen, dann machst Du einfach mit.

Zu guter Letzt: Nö, Quoten finden wir doof. Tut ja nicht not, dass wir jetzt mit Regularien dafür sorgen müssen, dass das Gleichgewicht zwischen Jung und Alt, zwischen Frauen und Männern und was auch immer noch für Gleichgewichte wichtig sind, gehalten wird.

Wir meinen nämlich, in einer jungen Organisation pendelt sich das schnell ein. Deswegen sagen wir nicht, dass wir uns über junge und feminine Insidern besonders doll freuen werden, weil ….. siehe oben …

Und nun los ….

WEINGUT IM ZWÖLBERICH – seit 30 Jahren nachhaltig

Weingut im Zwölberich

Das Weingut im Zwölberich ist ein familiärer Betrieb mit einer Tradition seit 1711. Seit über 25 Jahren haben sich die Eigentümer dem biologisch-dynamischen Weinbau nach Demeter-Richtlinien verschrieben. Biozertifiziert sind sie bereits seit 1990.

WEINGUT IM ZWÖLBERICH – LANGENLONSHEIM/NAHE

Die Weinberge erkennet man schon von weitem: zwischen den Rebzeilen ist deutlich mehr Platz als bei anderen Winzern. So können sich die Reben in viel Luft und Sonnenlicht bestens entfalten. Und das wiederum miniert nicht nur die Gefahr vor Schimmel und Pilzbefall – es ist der Zufluchtsort für viele Nützlinge.

In diesem „Biotop Weinberg“ tummeln sich unzählige Schmetterlinge, Wildbienenarten, Marienkäfer, Bienen, seltene Vögel, Rebhühner, Fasane und Igel. „Zum Dank“ schützen die tierischen Winzer-Helfer die kostbare Ernte auf natürliche Weise vor Schädlingen im Weinbau. Was dann kommt, ist jede Menge Handarbeit, Sorgfalt und Auslese – und am Ende steht jedes Jahr ganz einzigartiges Geschenk der Natur.

Weingut im Zwölberich - Weinlese
Weingut im Zwölberich – Weinlese

Manchmal dauert es 300 Jahre… 2020 ist das  Jahr, das des biologisch-dynamischen Erzeugers Weingut Zwölberich, dessen herausragende Qualität und reiche Geschichte mit zwei wichtigen Auszeichnungen des ‚selection magazine‘ gewürdigt wurde:

Bestes Bio-Weingut Deutschlands 2020  Burgunder Weingut Nahe des Jahres 2020

Das Weingut war nach eigenen Worten schon immer ein bisschen anders als die Anderen. Aber genau das ist es, was das Weingut im Zwölberich ausmacht: Die Summe aller Individualisten, die Tag für Tag alles für die Weine, die Natur und natürlich für die Kunden geben. Es war schon immer klar, dass nur ein WIR gewinnt. Mit jeder verkauften Flasche und jedem neuen Zwölberich-Freund, wächst dieses WIR weiter. Darauf – und nicht zuletzt auf den von selection verliehenen Titel „Bestes Bio-Weingut Deutschlands 2020“ – sind alle Mitarbeiter sehr stolz.

Die Basis der Qualität unserer Weine liegt in der der bio-dynamischen Bearbeitung der Weinberge. Die Erhaltung lebendiger Böden und deren Schutz ist die Grundlage für Weine mit Herkunftsprägung. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die selektive Lese der Trauben im Herbst und die schonende Pressung über mehrere Stunden. Die Weinbereitung erfolgt ohne Zusatzstoffe oder Schönungsmittel, denn alleine die Kraft der Traube gewachsen im Weinberg und seinem Boden macht den Wein.

Weingut im Zwölberich - Hartmut Heintz
Weingut im Zwölberich – Hartmut Heintz

Die Qualität – umweltfreundlich und biologisch-dynamisch: Qualität beginnt im Weinberg, mit einem guten Boden und gesunden Reben. In diesem Sinne praktiziert das Weingut Zwoelberich seit 1993 biologischen Weinbau und ist Demeter-Verbandsmitglied. Das bedeutet:

Biodiversität von Flora und Fauna: Die Rebzeilen stehen doppelt so weit auseinander wie üblicherweise. Dies bietet Platz für Pflanzen wie Wildkräuter, Wicke, Klee oder (Phacelia); und für Tiere wie Schmetterlinge, Bienen, Singvögel oder Igel.

Diese sorgen für ein natürliches biologisches Gleichgewicht und helfen bei der Schädlingsbekämpfung. Die breitere Bepflanzung sorgt zudem dafür, dass die Trauben optimal der Sonne ausgesetzt sind und nach Regen auch schneller trocknen. Dies hilft auch, Schimmelbildung zu verhindern.

Biodynamische Präparate Hornkiesel und Hornmist: Pflanzenpflege und Düngung werden mit völlig natürlichen Methoden durchgeführt: Die Reben werden mit Mist, Kompost, Kalk und Splitt gedüngt. Horndünger und gemahlenes Horn spielen im biologischen Weinbau eine wichtige Rolle.

Diese Verbindungen werden mit Kuhhorn vermischt, bevor sie unter der Erde vergraben werden, um ihre natürlichen positiven Eigenschaften zu erhalten. Dann werden sie aktiviert, indem sie in Wasser gelöst und dann in sorgfältig dosierten Mengen über den Boden und die Reben verteilt werden. Weitere Extrakte aus Meeresalgen, Schachtelhalm und Brennnessel sowie Splitt geben den Reben zusätzliche Vitalität.

Vor fast 100 Jahren begründete Rudolf Steiner die Bewegung hin zum ökologischen Landbau, und seitdem ist sie sehr erfolgreich geworden. Diese Art des Anbaus erfordert ein hohes Mass an Sorgfalt und Handarbeit. Dahinter steht das Prinzip, dass sich die Pflege und Hingabe an die Gesundheit und Vitalität der Pflanzen auch in der Gesundheit der Landschaft und des Weinbergs widerspiegelt.

Selektion und natürliche Reifung: Nicht nur die Rebsorte, sondern auch die Umgebung und die Besonderheiten jeder Jahreszeit verleihen den Zwoelbericher Weinen ihren einzigartigen Charakter. Die selektive Lese, die schonende Verarbeitung der Trauben und die natürliche Reifung der Weine werden daher stärker betont. Das Ergebnis sind Weine, die nicht nur Gastronomen überzeugen, sondern auch Verkoster verschiedenster Weinwettbewerbe. Das belegen die Auszeichnungen in verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben.

Die Vielfalt der Nahe: Das Weingut Zwoelberich liegt in Langenlonsheim im Weinanbaugebiet Nahe. Unsere Weinberge erstrecken sich über eine Fläche von 30 Hektar und werden nach bio-dynamisch bewirtschaftet.

Die Gebiete um Langenlonsheim und Guldental zeichnen sich durch unterschiedliche Bodentypen aus. Terrassierter Schotterboden, Lehm, Sand und rote (eisenreiche) Böden sind nur einige davon. Vulkanausbrüche und mächtige Erdbewegungen mischte den Untergrund an der Nahe so auf, dass mehr als 180 verschiedene Bodenformationen übrig blieben. Verbunden mit unserem Können entstehen so wahrhaft großartige Weine.

www.zwölberich.de 

Ein Weltraum-Menü vom Green Chefs Partner?

Weltraum-Menü

Astronauten aus aller Welt fliegen zur Internationalen Raumstation ISS. Mit im Gepäck ist dabei nicht nur die übliche Astronautenkost, sondern auch spezielle kulinarische Genüsse – ganz nach dem persönlichen Geschmack des Raumfahrers – das Bonus Food.

Weltraum-Menü für Matthias Maurer
Weltraum-Menü für Matthias Maurer

Der Saarländer und ESA-Astronaut Matthias Maurer hat sich dafür entschieden, ein Stück Heimat mitzunehmen. Dafür sind zehn saarländische Gastronomen der Genuss Region Saarland zu ihrer bisher größten Mission aufgebrochen: Sie kreieren ein kreatives, nachhaltiges und regionales 2-Gänge-Menue.

Weltraum-Menü: Werns Mühle – Landhaus im Ostertal im Finale

Bei dem entscheidenden Wettbewerb hat unser Green Chefs Partner Werns Mühle – Landhaus im Ostertal das Finale erreicht und benötigt die Unterstützung aller Green Chefs Partner. Damit Fairness und Verantwortung zum Himmel fliegt

Der Menüvorschlag für den Astronauten Matthias Maurer ist ein bodenständiges saarländisches Kultgericht: ein Boudin. Bewusst gewählt wurde ein nicht-prominentes Produkt eines Tieres. Weil es Green Chefs Partnern wichtig ist, dass alle Teile eines Tieres verarbeitet werden.

Die Schärfe des Apfel-Meerrettich-Gemüse wird der Vorgabe der ESA als „geschmacksintensiv“ gerecht. Das Eclair im Dessert wurde dem Nachbarstaat Frankreich entliehen. Übersetzt als „Blitz“ passt es gut in den Himmel und soll unsere europäische Verbundenheit ausdrücken.

Wichtig für die Green Chefs ist die Verbindung zwischen Küche und Produzenten. In diesem Fall sind viele Produzenten eingebunden, damit das Weltraum-Menü für Matthias Maurer perfekt wird. Unser Kompliment auch an die Produzenten:

Boudin: Metzgerei Thomas Petermann
Sahne, Milch: Bliesgaumolkerei
Äpfel, Zwetschgen: Obstbau Scherschel, Breitenbach
Bio-Gemüse: Hof am Weiher, Albessen
Rapsöl: Bliesgau Ölmühle
Mehl: Dörrwiesmühle, Urweiler
Honig: Imker Dr. Pfeil
Gewürze: Rimoco, Saarbrücken
Mühlenwein rot: Weingut Spindler, Deidesheim
Bier: Karlsberg Brauerei
Eier: Demterhof Markus Goyert, Altleiningen (Henne & Hahn)
Rosenblätter: Rosen Brill, Schiffweiler
Kartoffel: Mathias Dörr, Wiesbach
Butter: Käserei Hirztaler®

Mehr Infos hier  www.urlaub.saarland/maurermenue

Danke und wir Drücken die Daumen für unseren neuen Green Chefs Partner Markus Keller, seiner Familie und dem gesamten Team, den Produzenten und auch deren Mitarbeiter.

Info zum neuen Partner: www.werns-muehle.de

Papstar Pure – Einmalgeschirr aus Agrarresten

Papstar Pure - Einmalgeschirr aus Agrarresten

Agrarreste sind bei Papstar eine zukunftsweisende Neuheit im Sortiment: Die Teller und Schalen aus dem neuen Pure-Sortiment bestehen zu nahezu 100 Prozent aus Agrarresten wie Reisstroh, Bananen- und Zuckerrohrstaudenblätter, die nach der Ernte übrig bleiben.

Die mit dem „Iconic Award 2020 Best of Best“ und „German Design Award“ ausgezeichnete neue Geschirrkollektion „Belle Vie – Ligne Carrée“ aus Zuckerrohr, sowie das Pure-Einmalgeschirr aus Bambus sind weitere neue und in Sachen Nachhaltigkeit wegweisen Produkte des Unternehmens.

„Seit Jahren verstärken wir unsere Anstrengungen, Gastronomen noch mehr innovative, umweltfreundliche und praktische Alternativen im Bereich Einmalgeschirr und Serviceverpackungen zu präsentieren“, sagt Wolfgang Küpper, Marketing Direktor von Papstar.

„Mit unseren Neuheiten wie das Einmalgeschirr, das aus Agrarresten hergestellt wird, oder unser Pure-Einmalgeschirr aus Bambus bieten wir Antworten auf die stetig steigende Nachfrage nach zukunftsgerichteten, nachhaltigen und gleichzeitig praktischen Konzepten“, so Küpper.

Das Sortiment von Papstar wird nach und nach im Sinne der Nachhaltigkeit auf Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen umgestellt, mittlerweile sind über 55 Prozent aller Papstar-Produkte aus dem Bereich Einmalgeschirr und Serviceverpackung aus nachwachsenden Rohstoffen sowie biologisch abbaubar, bei den Produkten aus dem Bereich Gedeckter Tisch sind es sogar schon nahezu 80 Prozent.

Papstar Pure aus Agrarresten

Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit: Das neue Einmalgeschirr aus dem Papstar PureSortiment wird ausschließlich aus bei der Ernte anfallenden Pflanzenresten hergestellt. Die umweltschonende Verarbeitung der Pflanzenreste zu selbstbindenden Fasern spart zudem Energie.

Das Einmalgeschirr ist vollständig biologisch abbaubar, die Teller und Schalen wurden von unabhängigen Instituten auf ihre Lebensmitteltauglichkeit getestet. „Mit unserem Pure-Geschirr aus Agrarresten haben wir eine zukunftsweisende Neuheit im Sortiment, die nicht nur ökologische Vorteile hat, sondern den Farmern in den Rohstoff-erzeugenden Ländern auch eine weitere Einnahmequelle bietet, die nachhaltige Landwirtschaft fördert und die Luftverschmutzung durch Verbrennen vermeidet“, sagt Wolfgang Küpper.

Bisher wurden die Pflanzenreste nicht weiterverwendet, sondern klimaschädlich verbrannt. Für das Pure-Einmalgeschirr werden die Pflanzenreste aus der landwirtschaftlichen Produktion in der Sonne getrocknet, gemahlen und dann zu einem Brei verarbeitet, der, ähnlich wie Bagasse, in Formen gespritzt und getrocknet wird. Papstar Pure aus Agrarresten ist in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich.

https://www.gastronomie-kaufhaus.de/Streetfood-Eisverkauf/Bio-Einweggeschirr/Agrarreste-Teller-Agrarreste-Schalen/

Bio-Strandhonig: Die flotten Bienen der Toskana

Bio-Strandhonig - die Körbe

Das Thema Bio ist bei Honig recht kompliziert, denn die Imker können nicht kontrollieren, wohin die Bienen fliegen, um Nektar zu sammeln. Bienen fliegen bis zu 5 Kilometer weit. Da kann es auch mal zu einem Besuch vom konventionell wirtschaftenden Nachbarn kommen.

In der Toskana ist da etwas mehr Platz für die Bienen und die Nachbarn meist weiter, als die Bienen fliegen können. Da die Pflanzen auf dem Weg, den die Bienen zurücklegen, den Geschmack des Honigs bestimmt, ist toskanischer Honig etwas ganz besonderes.

Bio-Strandhonig von der Versilia-Küste

Der Weg Richtung Strand führt durch einen Pinienwald, in dem die Zikaden ihr Konzert lautstark abgeben. Der fest getrampelte Weg geht in einen Pfad über, mit hellem körnigen Sand und Gräsern rechts und links. Der Blick schweift ins Unterholz, bis er an Bienenkästen hängenbleibt. Sie stehen in Sichtweite zum Mittelmeer. Ein unerwarteter Anblick.

Jedes Jahr ab Mai beginnt die Saison an der toskanischen Versilia-Küste. Zwar noch nicht die Bade-Saison, die eher ab Juli anfängt, und Tausende italienische und fremdländische Sonnenhungrige an die Strände der Toskana zieht.

Nein, hier, in der Gegend zwischen Pisa und dem Badeort Viareggio starten im Wonnemonat die flotten Bienen von Donatella Baldi ihre Arbeit. Sie positioniert ihre Bienenkörbe in der Nähe der Küstenlinie, und die Bienen sammeln einen ganz besonderen Honig – den Miele della Spiaggia, auf Deutsch Strandhonig.

Bio-Strandhonig - die Körbe
Bio-Strandhonig

Die sympathische Toskanerin Baldi, die in Pisa zu Hause ist, bezeichnet sich als Vollblut-Imkerin. Ihre kleine Firma Sapori Mediterranei produziert den Strandhonig – zusammen mit Akazien- und Blütenhonig – seit gut 20 Jahren.

Ihre Manufaktur liegt in einem einzigartigen Naturpark, dem Parco Naturale Migliarino, der sich auf gut 24 000 Hektar zwischen Lucca, Pisa und Viareggio erstreckt und sich aus Pinienwäldern, Feldern, Sümpfen und Küstenstreifen zusammensetzt. Er ist biozertifiziert und damit auch alle Lebensmittel, die hier entstehen. Eben auch der Strandhonig.

Die Bienen sammeln den Nektar vor allem von drei Pflanzen, die an der Versilia-Küste heimisch sind: Strohblume, Erdbeerbaum und Zistrose. Der Honig schmeckt kräftig – ähnlich wie Kastanienhonig – mit Anklängen von Eukalyptus. Auffallend ist seine geschmackliche Länge. Besonders gut passt er zu gut gereiftem Schafskäse oder Parmigiano Reggiano.

Gastronomie-Bezug in Deutschland: www.toscabio.de

 

 

Spoontainable spendet essbare Löffel

Spoontainable spendet essbare Löffel

Spoontainable aus Heidelberg ist, wie viele Jungunternehmen, stark von der Corona Krise betroffen. Spoontainable stellt essbare Eislöffel aus Kakaoschalen und Haferschalen her, die als Reststoffe in der Lebensmittelindustrie zurückbleiben. Mit dieser nachhaltigen Plastikalternative konnte das Startup bereits 2019 mehr als 1 Million Plastiklöffel ersetzen und einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Lebensweise leisten.

„Wir möchten allen Menschen das Thema Nachhaltigkeit näher bringen und zeigen, wie durch kleine Veränderungen Großes bewirkt werden kann.“

Essbare Löffel für die Tafel

Aufgrund der Schließung von Eiscafés, Restaurants und Catering Einrichtungen Mitte März, konnten eine Vielzahl essbarer Löffel nicht wie geplant eingesetzt werden. Die gastronomischen und gesellschaftlichen Einschränkungen durch Covid-19 stellen auch die Tafel vor neue und große Herausforderungen. Um den Bedürftigen die Möglichkeit zu geben, auch während der Corona Einschränkungen ein nachhaltiges Eis oder Dessert ohne Plastiklöffel zu genießen, spendet Spoontainable mehr als 35.000 essbare Löffel an das Deutsche Rote Kreuz, welches die Tafeln im Kreisverband Mannheim versorgt. So können die Bedürftigen ihr Eis plastikfrei und nachhaltig genießen und gleichzeitig eine neue Alternative kennen lernen. Die Gründerinnen Amelie Vermeer und Julia Piechotta sind überzeugt, dass das Thema Nachhaltigkeit besonders nach Corona noch stärker in den Fokus der Gesellschaft rücken wird.

Wo gibt es bereits essbare Löffel?

Auf der Webseite www.spoontainable.com haben Interessierte die Möglichkeit, sich über Kooperationspartner zu informieren, die bereits die essbaren Löffel von Spoontainable nutzen. Spoontainable ist übrigens die Wortkombination aus spoon und sustainable.

Denis Michael Kleinknecht ist neuer Green Chefs Insider

Denis Kleinknecht - Gasthof Heinzinger

Um objektiv zu bleiben und zu allen Themen Expertise bieten zu können, haben die Green Chefs einen Beirat – die Green Chefs Insider. Jetzt gibt es einen neuen Insider. Wir freuen uns über die Nummer sieben im Boot:

Denis Michael Kleinknecht – Koch und Vollblutgastronom

Denis gehört zu den Menschen, deren Tag weit länger als 48 Stunden ist – gemessen an dem, was er am Tag leistet. Und darüber hinaus noch an neuen Ideen im Kopf hat. Dabei hat er seine Passion zu seinem Beruf gemacht. Denn der gelernte Koch und Gastronom versteht sich und sein Handeln als eine politische Tätigkeit, im klassischen Sinne – res publica: Die Sache der Gemeinschaft.

Denis Kleinknecht - Gasthof Heinzinger
Denis Kleinknecht – Gasthof Heinzinger

Und Ernährung ist die Tätigkeit, die uns alle verbindet. Denn Essen ist Vordenken, das Produzieren von Lebensmitteln, die Zubereitung und der Genuss. Essen ist eine Restauration und gelebte Tischgesellschaft.

https://gasthof-heinzinger.de/

Zupackend sensibel – Ein Gastronom, der Gastfreundschaft lebt

Darf man als Gastronom sensibel sein, wenn man doch zupackend sein muss? Nun, wer Denis kennt, weiß, wie viel Energie er versprüht. Gleichzeitig aber punktet er mit seiner Sensibilität, nicht nur gegenüber seinen Produzenten, sondern vor allem gegenüber seinen Gästen. Denn Gastlichkeit ist das, was uns im besten Sinne verbindet.

Doch fangen wir bei den Basics an: Denis ist mit Leib und Seele Kind seiner Heimat: Ein Bayer durch und durch. Von seinem Mentor Otto Koch hat er eine Menge gelernt, nicht nur am Herd, sondern vor allem im Hinblick auf die Welt. In Zurückhaltung Gutes tun, denn nur, wer Gutes sät, kann Gutes ernten.

Und genau das ist die Zielsetzung bei Denis. Er lebt nachhaltige Nachhaltigkeit. Er verhandelt nicht mit seinen Partnern, sondern fragt, was sie für ihre Ware bekommen müssen. Auf diese Weise hat er sich ein Netz an Lebensmittelproduzenten zugelegt, die das erfüllen, was er weiterentwickeln möchte: eine nachhaltige Gastronomie, die Grundlagen für die Zukunft schafft.

Denn Ernährung – und sehen wir dies einmal grundsätzlich – ist nicht nur das, was wir uns täglich zuführen, es ist das, was uns verbindet und Ernährung zeigt, wie wir mit uns und unserer Umwelt umgehen möchten. Bei Denis ist das ganz klar: Nicht nur nachhaltig, sondern nachhaltig „nachhaltig“ und damit ein zukunftsweisendes Konzept. Genuss garantiert.

https://www.tartuffel.de/artikel/der-tartuffel-fragebogen-denis-michael-kleinknecht/

weidefunk – Scheinwerfer auf die Guten

Weidefunk mit Kühen

Weidefunk hat den Leitfaden ihrer Mission in zwei Worte gepackt: origin matters – Herkunft zählt. Statt den Kopf in den Sand zu stecken oder wahlweise am Unbill der industriellen Fleisch- und Milchproduktion zu verzweifeln, wird hier Genuss mit Verantwortung verbunden und quasi im Vorbeigehen Bessermacher, Kümmerer und Lösungssucher in den attraktiven Mittelpunkt gestellt.

Die Geschichte vom weidefunk kann nicht erzählt werden, ohne die Geschichte von Inga Ellen Kastens. Im zarten Alter von elf Jahren begann Inga die Zusammenhänge zwischen den romantisch-heimelig-grün-weiß-roten Plastikverpackungen im Kühlregal und dem Leid unzähliger Tiere in der industriellen Massenproduktion herzustellen und verlor den Appetit auf Fleisch und Milch.

Ihre Erkenntnisse teilte sie zunächst ebenso ungefragt wie lautstark mit ihrer Umgebung und musste bald feststellen, dass sie zumeist auf taube Ohren stieß. Schließlich lassen sich Menschen in der Regel ungern belehren und noch weniger gerne Dinge wegnehmen. Und genau da setzte sie irgendwann an: Was, wenn man Menschen eben nichts wegnehmen müsste, sondern sie stattdessen auf die Menschen, Höfe und Betriebe aufmerksam machen könnte, die aktiv versuchen, Dinge besser zu machen?

Weidefunk mit Mission

Weidefunk
Weidefunk

Statt erhobenem Zeigefinger und Basta legte sie den Fokus von nun an auf die ausgestreckte Hand und ein freundliches „Aber…“: Fleisch und Milch? Sicher! Aber dann doch von denen, die nicht nur wirklich etwas von der Materie verstehen, sondern dieses Wissen auch nutzen, um möglichst allen weitestgehend gerecht zu werden: den Konsumenten, den Tieren, der Umwelt und auch den eigenen Mitarbeitern. Inga begann zu funken und legte den Grundstein für das heutige BlogMagazin.

Der Weidefunk ist ein noch junges Projekt: im Oktober 2019 gegründet, fährt Inga seitdem mit ihren „Weidemädels“ durch Deutschland und erzählt von hier die schönsten Geschichten aus einer tiergerechteren Landwirtschaft.

Stets mit der freundlich-zurückhaltenden Bitte an die Verbraucher: „Dein Einkaufszettel ist auch Dein täglicher Stimmzettel.“

Ein Blick lohnt sich garantiert! Schau hier: https://www.weidefunk.de/

 

Nachhaltige Verpackungen für das Außer Haus Geschäft

Nachhaltige Verpackung von Papstar

Nachhaltige Verpackungen für das Mitnahme-Geschäft: Papstar bringt fertiges Konzept auf den Markt

Mit versiegelten Verpackungen bleiben heiße, kalte oder gefrorene Gerichte länger frisch und können hygienisch, leicht und auslaufsicher transportiert werden. Papstar hat für das boomende Außer-Haus-Geschäft eine neue Komplettlösung im Sortiment: die Siegelmaschine „IP 245 Premium“, die mit Menüschalen aus Zuckerrohr verwendet wird.

Siegelmaschine von Papstar
Siegelmaschine von Papstar

Die Lösung eignet sich speziell für Restaurants, Cateringfirmen, Feinkostgeschäfte, Fleischereien, Kantinen, Imbissstände sowie alle, die ihren Kunden auch im Take-Away-Geschäft eine nachhaltige und umweltverträgliche Verpackungslösung anbieten wollen.

Maschine, Menüschalen und Siegelfolien aus Aluminium oder PE (Polyethylen) sind perfekt aufeinander abgestimmt. Sämtliche Gerichte lassen sich mit der Siegelmaschine innerhalb von nur wenigen Sekunden auslaufsicher und aromadicht versiegeln. Zudem sorgt der Verschluss dafür, dass die Gerichte vor äußeren Einflüssen geschützt und hygienisch sicher beim Kunden ankommen.

Die Maschine wird manuell bedient, dank passgenauer Wendesiegelrahmen lassen sich für die „IP 245 Premium“ verschiedene Schalen-Optionen nutzen, von ein- bis hin zu mehrteilige Menüschalen.

Nachhaltige Verpackung von Papstar
Nachhaltige Verpackung von Papstar

Die zur Siegelmaschine passenden unbeschichteten Menüschalen der Sortimentslinie „pure“ von Papstar sind eine nachhaltige Alternative zu Produkten aus geschäumtem Polystyrol (EPS). Sie werden aus Bagasse, die bei der Verarbeitung von Zuckerrohr anfällt, hergestellt und in verschiedenen Größen und Aufteilungen angeboten. Die Menüschalen sind mikrowellentauglich und zu 100 Prozent biologisch abbaubar.

Die rund 16 Kilogramm schwere Maschine zeichnet sich durch eine robuste Bauweise aus, zudem lässt sich die Edelstahloberfläche leicht reinigen und garantiert so ein Höchstmaß an Hygiene. Die das System komplettierenden Folien bietet Papstar aktuell in Aluminium oder Polyethylen (PE) an. Diese sollten der Umwelt zuliebe vom Kunden getrennt entsorgt werden.

www.papstar.de