Gastfreundschaft hilft Regensburg

GASTFREUNDSCHAFT HILFT REGENSBURG

Gastfreundschaft hilft! Zu Beginn der Corona-Krise überlegten einige Regensburger (darunter viele Gastronomen) fieberhaft, wie sie Bedürftige und Obdachlose in der momentanen Situation unterstützen können. Nicht nur dass alle Lokale und Restaurants geschlossen hatten, auch der Strohhalm und die Fürstliche Notstandsküche, zwei wichtige Anlaufstellen für viele obdachlose und bedürftige Menschen, mussten schließen.

„Unsere Küchen stehen still“ sagt Koch und Brücke-Mitglied Christoph Hauser, einer der
Organisatoren. „Wirtschaftlich ist das für uns Gastronomen, wie für fast jeden in dieser Zeit, eine Katastrophe. Dennoch haben sich viele zusammengetan, um zu helfen und ihr Können und ihre Erfahrung sinnvoll einzusetzen. Wenn wir nicht für unsere Gäste kochen können, dann kochen wir eben für die, die es jetzt am Dringendsten brauchen!“

GASTFREUNDSCHAFT HILFT REGENSBURG
GASTFREUNDSCHAFT HILFT REGENSBURG

Christoph Hauser ist mit Hausers Kochlust seit 2015 engagierter Partner der Green Chefs.

Alles fing mit einer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe an. Schnell entstand die Idee, eine Essensausgabe unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben über das Fenster im Marple and Stringer für Hilfesuchende anzubieten.Nun wird dreimal die Woche ein warmes Mittagsgericht kostenfrei zur Abholung angeboten.

Gastfreundschaft hilft allen

Das Angebot soll ALLEN zur Verfügung stehen. Das Essen ist kostenlos. Bedürftig sind durch die Krise ja plötzlich viele, betroffen durch Kurzarbeit etc.. Es wird eine Spendenbox aufgestellt, es darf, aber muss nicht, für weitere Lebensmitteleinkäufe gespendet werden. Das steht im Ermessen jedes Einzelnen. Mögliche Überschüsse werden am Ende der Aktion gespendet.

www.gastfreundschaft-hilft-regensburg.de

Hotel Luise kreiert Erlanger Carepaket

Hotel Luise kreiert Erlanger Carepaket

Viele Firmen aktiv beim „Erlanger CAREPAKET“: Kreativ und solidarisch geht das Hilfspaket in der Coronakrise hundertfach von Erlangern an Erlanger

Jeden Tag saust Ben Förtsch mit dem Elektroauto des Hotels durch die Stadt und verteilt Dutzende von Paketen. Das sogenannte „Erlanger Carepaket“ ist prall gefüllt mit Schönem und Leckerem, mit frischem Obst, Pflanzen, Brownies, Schokolade, Kaffee und vielem mehr zum Wohlfühlen, zum Genießen für Leib und Seele.

Jeder kann eine Geschenkbox ab 29,90 Euro erwerben, sie im Creativhotel Luise abholen oder sich liefern lassen und damit soziales Engagement in der Krise einbringen. Ein Carepaket für Mitarbeiter, Freunde oder Menschen, denen man eine Freude machen möchte oder einfach um Danke zu sagen, so die Idee.

„Lockdown heißt Stillstand für uns und für viele kleine Firmen, die nicht über den Onlinehandel ihr Geld verdienen können. Wir mussten für unsere Mitarbeiter, die Einzelhändler und Gastronomen in unserer Heimatstadt Erlangen etwas tun. Alles sei besser als drohende Kurzarbeit oder verderbliche Ware wegzuwerfen“, sagt Ben Förtsch.

Hotel Luise kreiert Erlanger Carepaket
Hotel Luise kreiert Erlanger Carepaket

Also suchte der kreative Hotelier Ben Förtsch nach einer Initiative, mit der sich solidarisch und kreativ Hilfe zur Selbsthilfe organisieren ließ und sich Erlanger gegenseitig unterstützen können. Gut vernetzt in der Region hat der Adhoc-Krisenmanager Anfang April mit Freunden, Partnern und Sponsoren das Carepaket von Erlangern für Erlanger auf den Weg gebracht.

Erlanger Hotelier, Firmen, Sponsoren und Unterstützer aktiv im Lockdown

Mit der Organisation der Aufträge und des Versands gibt Förtsch seinen Hotelangestellten in ihrer Arbeitszeit trotz leerer Hotelbetten eine Beschäftigung und Partnerfirmen einen kleinen Absatzmarkt: Der Frühstücksraum ist derzeit die Logistikzentrale des Hotels: Hierher liefern Mitwirkende und Sponsoren ihre Ware, meist in Bioqualität, die die Geschenkboxen mit feinen Sachen füllen.

Jeden Tag backt Bio-Restaurant Muskat Brötchen, The Cookie Business die Brownies, Blumen Böhmer bringt frische Pflanzen, Adams Apfel liefert Apfelschaumwein, Amir der Kaffeemann seinen frisch gerösteten Kaffee. Gutes mehr wie Bio-Tee, Pflanzenseife und feinste Fair-Trade-Schokolade von weiteren Einzelhändlern, die sich für das Carepaket einsetzen, kommen abwechslungsreich in die Tüte.

Viel verdient sei nicht für die beteiligten Firmen, aber es sei besser als die Ware verderben zu lassen oder dem Lockdown hilflos zuzuschauen, blickt Ben Förtsch auf das große Engagement der Partner. Im Creativhotel Luise packen die Mitarbeiter der Spätschicht die Carepakete zusammen, der Nachtportier füllt die Kaffeepäckchen ab und die Frühschichtler legen die noch ofenwarmen Brötchen zu guter Letzt obenauf.

Dann bringt Ben Förtsch die täglichen Bestellungen persönlich zu den Schenkenden und Beschenkten. 255 Stück wurden schon ausgeliefert. Nach oben seien keine Grenzen gesetzt, hofft das Netzwerk auf eine weiterhin große Nachfrage, die für alle Mitwirkenden ein klein wenig die Existenz sichert und den Empfängern viel Freude bereitet.

„Es ist einfach toll, wie die Beschenkten sich über die Überraschung freuen: Ein Erlanger hat heute ein Paket für seinen Obst- und Gemüselieferanten bestellt, der jeden Tag tapfer auf dem Marktplatz in Erlangen die Stellung hält“, erzählt Ben Förtsch von schönen Augenblicken, die er täglich erlebt.

Auf der Webseite des Creativhotels Luise ist jetzt ein kleiner Onlineshop eingerichtet, in dem sich die Partner und Sponsoren präsentieren und die Erlanger Carepakete bestellt werden können:

https://www.hotel-luise.de/produkt/care/

Markus Wessel ist neuer Green Chefs Insider

Markus Wessel ist neuer Green Chefs Insider

Um objektiv zu bleiben und zu allen Themen Expertise bieten zu können, haben die Green Chefs einen Beirat – die Green Chefs Insider.

Jetzt gibt es einen neuen Insider. Wir freuen uns über die Nummer acht im Boot: Markus Wessel aus Köln.

Die schönste Küche und das gemütlichste Restaurant nützen wenig, wenn nicht die passenden Mitarbeiter da sind, die den Gästen ihren Aufenthalt veredeln. Das Problem: wie in vielen anderen Branchen auch, gibt es in der Gastronomie einen Fachkräftemangel. Gutes und passendes Personal zu finden, ist zeitaufwendig und von Enttäuschungen geprägt, gerade da man den Fokus eigentlich lieber auf das eigene Kerngeschäft legen möchte. Hier kommt Markus Wessel ins Spiel. Der Wahlkölner hilft Gastronomie-Betrieben bei der Mitarbeitersuche und führt so zusammen, was zusammengehört.

Markus Wessel hat Gastronomie in seiner DNA

Die Wahl der Branche lag für Markus dabei auf der Hand. Der gebürtige Gastronom durchlief so ziemlich alle Stufen, die das Leben zwischen Küche und Tafel bereithält. Als ehemaliger Koch, Küchenchef, Betriebs-, Regional- und Bereichsleiter kennt er die Gastronomie aus dem Effeff und sieht daher – bei aller Liebe – auch die Hürden und Fallstricke, die zwischen dem Personalbedarf und dem neuen Erste-Klasse-1a-Traummitarbeiter liegen. Es gibt – wie so oft – Luft nach oben und genau hier läuft Markus zu Höchstleistungen auf.

Als selbstständiger Berater hilft er verzweifelten Restaurants und Hotels bei der Suche nach neuen Fachkräften. Dabei sind seine Methoden so vielseitig wie zielgerichtet. Der Fachmann gibt wertvolle Tipps für die perfekte Stellenanzeige, den Umgang mit Jobportalen und bei der Profil-Erstellung für potenzielle Bewerber, denn schließlich passt nicht jeder Deckel auf jeden Topf. Seine Werkzeuge: Hörbücher, Podcasts, E-Books und sein lesenswerter Blog, aber auch Live-Coachings on- und offline sowie Team-Trainings. Am Anfang und am Ende steht immer das eigentliche Ziel: das richtige Personal für den richtigen Job, damit einem langen und glücklichen Arbeitsverhältnis nichts im Wege steht.

Markus Wessel legt nicht den erhobenen Zeigefinger in irgendwelche sprichwörtlichen Wunden, sondern zeigt mit Herzblut, Erfahrung und Sachverstand, wie die Gastronomie wieder an Spitzenkräfte kommt. Mehr Infos zu dem Um-die-Ecke-Denker gibt es unter https://www.kuechenherde.com/.

Die Green Chefs freuen sich, mit Markus Wessel einen Fachmenschen für den sensiblen Bereich Recruiting mit an Bord zu haben und begrüßen Markus Wessel als neuen Insider.

INTERGASTRA: GREEN CHEFS erhalten Auszeichnung

GREEN CHEFS erhalten Auszeichnung für Engagement um nachhaltige Gastronomie

Auszeichnung für Engagement um nachhaltige Gastronomie

Auf der diesjährigen INTERGASTRA sind die GREEN CHEFS von der DEHOGA Baden-Württemberg für ihr Engagement ausgezeichnet worden. GREEN CHEFS sensibilisieren unter dem Motto „Fairness und Verantwortung in der Gastronomie“ die Gastronomiebranche und sorgen für mit ihrem Label für Orientierung in Sachen Nachhaltigkeit.

Gastronomie-Landschaft: alle Zeichen auf „Grün“ in Baden-Württemberg

Achtsamkeit, veränderte Anforderungen an die Gastronomie und der große Themenkomplex Nachhaltigkeit beschäftigen derzeit die Gastronomie. Der Trend geht zu verantwortungsbewussterem Konsum. Die Vermarktungsinitiative „Schmeck den Süden“ bringt Gastronomen aus Baden-Württemberg zusammen, die klare Akzente setzen: Es werden ausschließlich regionale Produkte von höchster Qualität verwendet. GREEN CHEFS unterstützt diese Initiative, die durch den DEHOGA Baden-Württemberg und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ins Leben gerufen wurde, tatkräftig.

Durch den Einsatz der GREEN CHEFS ist für mehr Transparenz garantiert. Köche und Gastronomen, die das GREEN-CHEFS-Zertifikat erhalten, stehen für Nachhaltigkeit, ökologisches Verantwortungsbewusstsein und Top-Qualität, die unter nachweislich fairen Bedingungen erzielt wird. Durch ihre Mitarbeit tragen die GREEN CHEFS dazu bei, die baden-württembergische Initiative „Schmeck den Süden“ in ihrer Positionierung zu stärken.

Peter Hauk MdL übergibt Urkunde an GREEN CHEFS

Am 17. Februar 2020 präsentierten die Gastronomen der „Schmeck den Süden“-Vermarktungsinitiative ihr Konzept auf der Bühne des Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg.  Ihr Slogan: „regional + saisonal = genial“. Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, zeichnete in diesem Rahmen die GREEN CHEFS für ihre Verdienste aus. Die Urkunde nahm Jan-Patrick Timmer, GREEN CHEFS Founder, entgegen.

www.intergastra.de

Gurkenwasser hilft Umwelt

Gurkenwasser hilft Umwelt

Gurkenwasser hilft: Bayerisches Staatsministerium und Develey starten Pilotprojekt:
Umweltfreundlicher Winterdienst durch Salzwasser aus der Gurkenproduktion.

Wahrscheinlich fragen sich die wenigsten, woher das Streusalz für die Straßen im Winter kommt. Eine Möglichkeit ist seit neuestem, dass es aus der Gurkenproduktion von Develey stammt. Das Unternehmen ist ein Joint Venture mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr eingegangen, um einen Weg zu finden, das im Dingolfinger Werk übrig gebliebene Salzwasser nachhaltig weiterzuverwenden.

Dieses wird jetzt zu Sole recycelt und seit diesem Winter von den bayerischen Straßen- und Autobahnmeistereien eingesetzt. Dass die so entstandene Sole ohne Bedenken auf den Straßen aufgebracht werden kann, belegen zahlreiche vorab durchgeführte Tests. Mit der innovativen Methode lässt sich der jährliche Salzbedarf um rund 700 Tonnen reduzieren.
Weiterer Meilenstein im Nachhaltigkeitsengagement

„Das Pilotprojekt entlastet die Umwelt erheblich von Salzeinträgen“, freut sich Michael Durach, Geschäftsführer der Develey Senf & Feinkost GmbH. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium, da das Projekt absolut im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie unseres Unternehmens steht.“

Das traditionsreiche Familienunternehmen ist schon seit Jahren im Bereich Nachhaltigkeit aktiv und erst Ende November für sein weitreichendes Engagement mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden. „Wir freuen uns sehr, dass wir Develey als Partner für dieses außergewöhnliche Projekt gewinnen konnten“, sagt Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichart. „Gemeinsam verringern wir so die Menge an Salz, das in die Umwelt gelangt – eine Win-Win-Situation für unsere Straßenmeistereien und das Unternehmen.“

Sparsame Streumethoden mit reiner Salzsole werden bereits seit einigen Jahren im präventiven Winterdienst eingesetzt. Im Regelfall stellen die Autobahn- und Straßenmeistereien diese selbst her, indem sie Tausalz in den Soleanlagen mit
Wasser mischen. Das jetzt verwendete Salzwasser fällt bei der Gurkenproduktion ohnehin an.
Es wird aufbereitet, gereinigt und dem Winterdienst zur Verfügung gestellt.

www.develey.de

Click A Tree – Bäume, Betten, Buchungen

Click a Tree - Bäume Betten Buchungen

Nachhaltigkeit ist für die meisten Gastronomen nicht nur ein Wort. Eine weitere Möglichkeit, mit jeder Reise- oder Hotelbuchung einen Beitrag zum Erhalt der Erde zu leisten, ist Click a Tree. Das süddeutsche Start-Up macht nachhaltiges Reisen einfach und pflanzt für jede Buchung über das Portal auf vier Kontinenten Bäume. Bewusst lebende Kunden lieben das und buchen deshalb bei Click a Tree-Partnern direkt.

Mit Bettenbuchungen einfach Gutes tun

Die Idee ist einfach: Partner von Click a Tree informieren ihre Kunden, dass sie teilnehmender Partner von B’n’Tree sind. Nun buchen die Kunden das Hotel für die nächste Dienstreise, den kommenden Urlaub oder ihre Neujahrsfeier entweder direkt auf der Homepage des Unternehmens, über beandtree.com oder teilnehmende Buchungsportale.

Für die Kunden komplett kostenfrei pflanzt Click a Tree dann für jede Reise- oder Hotelbuchung eines Kooperationspartners mindestens einen Baum. Da die Einnahmen, die über die Marketingbudgets der Partner abgerechnet werden, vollständig in die Wiederaufforstung abgeholzter Regenwaldgebiete einfließen, retten teilnehmende Hoteliers und Gastronomen nicht nur die grüne Lunge der Menschheit, sondern auch betroffene Tiere und Pflanzen.

CLick A Tree - Bäume Betten Buchungen - Los geht es
CLick A Tree – Bäume Betten Buchungen – Los geht es

Das ist nicht nur gut fürs Image, sondern funktioniert auch bestens. Bereits 104.414 Bäume wurden in zehn Ländern auf vier Kontinenten gepflanzt und die Partner von Click a Tree wachsen kontinuierlich. Mit dabei sind bisher Unternehmen wie: Best Western, TripAdvisor, Expedia, HRS, Skyscanner, Booking.com oder Hostelbookers.de, aber auch das Theaterhotel Wien, 4 Moods oder die Koncept Hotels.

Click a Tree – Nachhaltig Direktbuchungen erhöhen

Die Kooperationspartner von Click a Tree werden Adwords, Social Media Kampagnen oder Newslettern kontinuierlich beworben. Doch ungeachtet dessen zeigen die Erfolge und Erfahrungen, dass das Konzept von den Kunden angenommen wird.

Haben sie die Möglichkeit, mit der Buchung eines Hotels, Urlaubs oder einer Dienstreise noch zusätzlich Gutes zu tun, buchen sie gern direkt. Das wiederum ist ein nicht nur ein finanzieller Mehrwert und freut umso mehr, denn am Ende des Jahres kann in gepflanzten Bäumen auf der Homepage oder einer Tafel direkt vor Ort abgerechnet werden.

Ein Imagezuwachs, der Kunden begeistert, zum Wiederkommen bewegt oder überhaupt erst einmal dazu, Reisen oder Veranstaltungen zu buchen. Denn gerade für die jüngeren Generationen ist Nachhaltigkeit von Unternehmen längst kein „Nice to have“ mehr, sondern zwingende Voraussetzung für Konsum jeder Art.

Für dich, für mich: Jede Veränderung zählt

Partner zu werden, ist denkbar einfach. Da die Möglichkeiten der Zusammenarbeit vielfältig sind, spricht man sie am besten direkt ab. Eine E-Mail an den Gründer Chris Kaiser genügt.

Die Kosten für die dreijährige Pflege eines Baumes inklusive der Samen und Arbeitskräfte mit fairem Vollzeitgehalt liegen zwischen 5-12 Euro. Unter dieser Voraussetzung sind die Kooperationsmöglichkeiten für jedes einzelne Unternehmen individuell anpassbar.

So spenden einige Unternehmen einen Baum pro Kunde oder Gastronomen wie I love Sushi in Stuttgart haben eine „Baumrolle“ entwickelt, die eben wächst. Nach dem Motto „Besseressen fürs Klima“ spenden andere wiederum, wenn aufgegessen wird, weniger Speisen im Müll landen, oder wenn die Strom- oder Wasserrechnung sinkt.

Je nach Ziel und Möglichkeiten des Unternehmens gibt es Varianten, mit Click a Tree umweltbewusst zum Wohle aller durch das Jahr zu kommen.

Mehr unter: https://clickatree.com/de/
oder direkt per E-Mail an: chris@bedandtree.com

Tierschutz-Kochmütze für Green Chefs Partner Restaurant Rose in Eschenau

Tierschutz-Kochmütze für Restaurant Rose

Eine Tierschutz-Kochmütze verliehen zu bekommen, heißt, sich besonders start im Bereich Tierwohl zu engagieren. Für dieses Engagement wurde das Restaurant dieses Jahr am Vortag des WeltErnährungstags von der Münchner Schweisfurth Stiftung im Rahmen des Projektes „Tierschutz auf dem Teller“ ausgezeichnet.

Wie „Bio“ auch in der Außer-Haus-Verpflegung und abseits der Großstädte funktioniert, zeigt  das Bioland-Restaurant „ROSE“ in Vellberg mit dem Einsatz von über 90% Bio-Zutaten in vorbildlicher Weise. Dabei bedeutet „Bio“ auch die Einhaltung höherer Tierwohl-Standards und ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Tierschutz-Kochmütze für das Restaurant Rose

Die „ROSE“ überzeugte die Jury mit einem umfangreichen Nachhaltigkeitskonzept: Qualität,
Regionalität sowie ökologische Erzeugnisse, aber auch Handwerk und Tierwohl stehen ganz
oben auf der Agenda. Eine Besonderheit dabei ist die Ganztierverwertung: in der „ROSE“ werden möglichst alle Teile der Tiere genutzt.:

„Unser Fleisch beziehen wir zu ca. 80 % als ganze Tiere, direkt von den Erzeugern. Diese sind zumeist Kleinbetreibe, die alte Nutztierrassen halten und pflegen. Uns ist wichtig, dass alle Tiere ein gutes Leben hatten. Ein guter Umgang mit der Umwelt sollte selbstverständlich sein.“, erklärt die Inhaberin Adelheid Andruschkewitsch.

Darüber hinaus macht sie In Kochkursen, alltäglichen Gesprächen mit den Gästen sowie an
Kochtagen in Schulen auf die Themen Tierwohl und Ernährung aufmerksam. . Neben den
Fleisch- und Fischgerichten werden täglich vegetarische Alternativen angeboten.

Der Familienbetrieb „ROSE“ ist Partner des ökologischen Anbauverbands Bioland und wurde in die Vereinigung der „Bio-Spitzenköche“ aufgenommen. Außerdem engagieren sich die Inhaber als Unterstützer von verschiedenen Organisationen und Initiativen wie z.B. Slow Food e.V. und Bio-Musterregion Hohenlohe.

Restaurant „ROSE“ zeigt: Tierschutz in der Außer-Haus-Verpflegung geht!

Konrad Geiger, Präsident von Euro-Toques Deutschland e.V. und Jury-Mitglied des Projektes,
freut sich über den Leuchtturm-Betrieb in Eschenau: „Die „ROSE“ trägt als Botschafter den
Tierschutz auf dem Teller in die kulinarische Welt hinaus. Die Auszeichnung schafft zusätzliches Vertrauen und Aufmerksamkeit für vorbildhafte Gastronomen.“

Auch Bioland-Geschäftsführer Dr. Christian Eichert zeigt sich vom Engagement der Betreiber begeistert: „Durch den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und der engen Zusammenarbeit mit Bio-Höfen aus der Region, leistet das Ehepaar Andruschkewitsch einen wichtigen Beitrag, um eine enkelgerechte Landwirtschaft der Zukunft zu sichern.“

Ziel des Projekts „Tierschutz auf dem Teller“® der Schweisfurth Stiftung ist es, KöchInnen, die
Qualität und Genuss mit ökologischer Verantwortung verknüpfen, zu fördern. Küchen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren und zu zeigen, dass sich der Einsatz von Produkten aus artgerechter Haltung lohnt. Die Tierschutz-Kochmütze garantiert dem Gast: Hier spielt Tierwohl eine Rolle.

Informationen zum Projekt „Tierschutz auf dem Teller“:

Woher kommen die Zutaten auf meinem Teller? – Eine Frage, die sich KonsumentInnen zuhause bereits häufig stellen, in der Außer-Haus-Verpflegung jedoch bislang meist unter den Tisch fällt.

Mit dem Projekt „Tierschutz auf dem Teller“® macht die Schweisfurth Stiftung seit dem Jahr
2008 auf diese Herausforderung aufmerksam und zeichnet Betriebe, die zeigen, dass es auch
anders geht, mit der „Tierschutz-Kochmütze“ aus!

Die Auszeichnungen gehen an Köchinnen und Köche, denen sowohl das leibliche Wohl der
Gäste als auch das Wohlergehen der Tiere am Herzen liegen. Ziel ist es, den Tierschutzgedanken in der Außer-Haus-Verpflegung stärker zu verankern. Das
Projekt richtet sich an Restaurants, Hotels, an die Gemeinschaftsverpflegung in sozialen
Einrichtungen und Großküchen in Unternehmen.

www.tierschutz-auf-dem-teller.de 
http://www.eschenau-rose.de/

Über die Schweisfurth Stiftung

Die Schweisfurth Stiftung engagiert sich unter dem Leitbild „Wirtschaften mit Respekt und Freude am Lebendigen“ für eine zukunftsfähige Land- und Lebensmittelwirtschaft. Der Fokus liegt dabei auf folgenden Themen: Artgerechte Tierhaltung, Ernährungssouveränität, Umweltschutz, soziale Innovationen für gute Stadt-Land-Beziehungen und ethische Prinzipien, die ökologischem Handeln zugrunde liegen.

Die Schweisfurth Stiftung versteht sich als Brückenbauer zwischen WissenschaftlerInnen und
PraktikerInnen; fungiert als Impulsgeber, Berater und Prozessbegleiter für Wirtschaft, Politik,
Verwaltung sowie Verbände und gestaltet zusammen mit Kooperationspartnern aktiv Prozesse des sozial-innovativen Arbeitens.

Ecosia planzt mehr Bäume als je zuvor

Ecosia planzt mehr Bäume als je zuvor

Gute Nachrichten für den Planeten

Die letzten Finanzberichte zeigten es ganz deutlich: Ecosia, die Suchmaschine, die Bäume pflanzt, wächst explosionsartig. Das heißt, Ecosia kann mehr Bäume pflanzen als je zuvor. Bislang wurden bereits über 74 Millionen Bäume gepflanzt – derzeit braucht Ecosia 0,8 Sekunden, um einen Baum zu pflanzen.

Ecosia planzt mehr Bäume als je zuvor
Ecosia planzt mehr Bäume als je zuvor

Es geht um den Planeten und nicht um Profit

Zehn Jahre nach der Idee haben sich bereits 8,5 Millionen Internet-Nutzer für Ecosia als Standardsuchmaschine entschieden, um etwas gegen die Klimakrise zu tun. Dieses Wachstum macht Ecosia nicht reich. Aber es ermöglicht der Suchmaschine, mehr Bäume zu pflanzen, mehr Solaranlagen zu bauen und das Sucherlebnis um innovative grüne Features zu erweitern.

Das Pflanzen so vieler Bäume wird allerdings zu einer Herkulesaufgabe und birgt einige praktische Herausforderungen.

Was wird kurzfristig passieren?

Ecosias erster Schritt besteht darin, bestehende Baumpflanzprojekte dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Das heißt konkret, dass die Anzahl der Bäume erhöht wird, die gemeinsam mit Partnern vor Ort gepflanzt werden.

Escosia hatte bereits angekündigt, dass infolge der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet in Brasilien drei Millionen Bäume zusätzlich gepflanzt werden. Aber das ist noch lange nicht alles!

Außerdem pflanzt Escosia zusätzliche vier Millionen Bäume in Burkina Faso, um „tote“ Landstriche wiederzubeleben. In Madagaskar sollen zusätzliche sechs Millionen Bäume entlang der Küste gepflanzt werden. Die Mangrovenbäume werden nicht nur riesige Mengen CO2 neutralisieren, sondern die Inselbewohner zusätzlich vor Stürmen und Überschwemmungen schützen.

Nicht zuletzt pflanzt Escosia zusammen mit dem jüngsten Partner, dem Green Belt Movement, knapp eine Million neue Bäume in Kenia. Wangari Maathai, die Gründerin dieser Organisation, die insbesondere zentrale Wassersammelzonen aufforstet, wurde für ihren Einsatz für Umwelt und Menschenrechte sowie Demokratie und Frieden mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Das Wachstum der grünen Suchmaschine ermöglicht es, sie für ihr Engagement zu ehren, indem wir ihrem Projekt eine neue Dimension verleihen.

Warum pflanzt Ecosia dieses Jahr nicht noch mehr Bäume?

Weil die Macher hinter der Idee das Bäumepflanzen ernst nehmen. Es werden keine sterilen Monokulturen gepflanzt, sondern artenreiche Mischwälder. Ebenso auch keine schnell wachsenden und invasiven exotischen Baumarten, sondern den Bedingungen vor Ort bestens angepasste (und häufig bedrohte) einheimische Baumarten.

Baumpflanzungen gehen nur Hand in Hand mit lokalen Gemeinden, um sicherzustellen, dass die Bäume auch überleben und nicht wieder gefällt werden. Es muss jeweils auf geeignete klimatische Bedingungen gewartet werden.

Escosia geht nur Partnerschaften mit Organisationen ein, die nachhaltige Erfolge vorweisen können und in der Lage sind, die Bäume auch über Jahre zu überwachen. Es gibt weltweit nur wenige Organisationen, die diese Standards erfüllen. Sie arbeiten bereits mit vielen von ihnen zusammen, und stehen kurz davor, neue Partnerschaften in Indien, Tansania, Äthiopien und dem Vereinigten Königreich abzuschließen.

Wie sieht der langfristige Baumpflanz-Plan von Ecosia aus?

Vor der Welt liegt eine aufregende Zukunft! Ecosia ist derzeit der größte Sponsor nachhaltiger Baumpflanzprojekte der Welt. Das heißt, dass alle – Ecosia, die Partner und ihr als Nutzer – die Zukunft der Wiederaufforstung gestalten.

Intern bezeichnet Escosia das als „Projekt H“. Das „H“ steht für „Holistic“ (ganzheitlich). Um den Klimawandel und das Artensterben zu bekämpfen und gleichzeitig die Lebensumstände der Menschen zu verbessern, müssen in vielen verschiedenen Ländern und auf unterschiedlichen Kontinenten riesige Flächen aufgeforstet werden, und zwar auf nachhaltige und ganzheitliche Weise.

„Projekt H“ wird neben der nachhaltigen Aufforstung an drei Punkten ansetzen: Die Ursachen der Entwaldung werden angegangen, beispielsweise durch die Ausgabe von Solarlampen und effizienteren Öfen in Gebieten, in denen Holz die einzige Energiequelle darstellt.

Alle relevanten Parteien werden einbezogen, wie kleine Bauern, Privathaushalte, Unternehmen und Regierungen. Und das Netzwerk von Experten für regenerative Landwirtschaft, Satellitentechnik und die Wiederherstellung von Landschaften wird ausgebaut.

Dieser Aufforstungsplan ist ein langfristiges Projekt, Escosia arbeitet bereits hart an seiner Umsetzung. Eins ist jedenfalls sicher: Gemeinsam werden wir mehr bewegen als je zuvor.

Ecosia als Suchmaschine einrichten:
https://www.ecosia.org/
Ecosia für Smartphones:
https://info.ecosia.org/mobile

FLORIS Catering erhält Nominierung zum Caterer des Jahres

Floris Catering erhält Nominierung zum Caterer des Jahres

FLORIS Catering hat vom Magazin Cooking + Catering Inside in der Kategorie GreenCatering eine Nominierung zum Caterer des Jahres 2019 erhalten. Beworben hat sich der Berliner Caterer mit seinem Nachhaltigkeitskonzept, das u.a. die Themen CO2-Kompensation, Lebensmittelspenden und fair erzeugte Lebensmittel in den Vordergrund stellt. Ein gelungenes Beispiel, wie Green Chefs Partner ihr Engagement rund um die Nachhaltigkeit in den Fokus der Kommunikation stellen können.

Die Preisverleihung fand vor rund 200 geladenen Gästen aus der Catering-Branche in der Alten Kongresshalle in München statt und prämierte die besten Caterer in den Kategorien Concepts, Corporate und GreenCatering.

Das Fachmagazin Cooking + Catering Inside berichtet seit fast 20 Jahren über den Catering-Markt und die  Gastronomie-Branche und richtet sich hauptsächlich an Geschäftsführer und Unternehmens-Inhaber. Der Branchen-Award „Caterer des Jahres“ wird seit 2003 für herausragende Dienstleistungskonzepte mit Benchmark-Charakter aus den unterschiedlichen Catering-Bereichen vergeben.

FLORIS Catering feierte im Mai 2019 sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Gegründet wurde das Unternehmen von Kerstin und Floris Vlasman als Filmcatering in Berlin. In den 25 Jahren ihres Bestehens, hat sich FLORIS Catering zum führenden Event- und Messecatering im Business- und Privatkundenbereich im Raum Berlin & Brandenburg entwickelt, das sein Full-Service-Catering für bis zu 3.500 Gäste pro Veranstaltung anbietet.

Als zertifizierter Green Caterer legt FLORIS viel Wert auf nachhaltiges Handeln und bietet CO2-neutrale Veranstaltungen an. Ferner werden Klimaschutzprojekte unterstützt. Die Lebensmittel und Getränke sind auf Kundenwunsch unbehandelt und werden direkt aus der Region bezogen. Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, werden die Reste an gemeinnützige Organisationen gespendet.

https://www.floris-catering.de/

Ernährung fürs Klima

Ernährungs fürs Klima

Auch auf die Ernährung kommt es an. Der Weltklimarat hat nach fast drei Jahren an seinem Sonderbericht über die Themen Klimawandel und Landwirtschaft gearbeitet. Der Bericht zeigt: Auf das Auto und Flugreisen zu verzichten, wird nicht reichen, um den fortschreitenden Klimawandel zu verlangsamen oder gar zu stoppen.

Der IPCC (Intergovermental Panel on Climate Change – Weltklimarat) zeigt mit den jünsten Erkenntnissen deutlich: Wir müssen unsere Ernährung nachhaltig umstellen. Die Zukunft liegt in nachhaltiger Landnutzung und nachhaltiger Ernährungssystemen, in einem höheren Anteil pflanzlicher Ernährung und einem sorgfältigerem Umgang mit Lebensmitteln.

Als besonders gravierend wird die Tierhaltung beschrieben. Sie ist – wie gerade in Brasilien zu sehen – auch für den CO2 Anstieg und einen Großteil der Waldrodungen verantwortlich. Deutlich wird, dass wir zwar nicht unbedingt auf Fleisch verzichten müssen, den Konsum aber deutlich einzuschränken haben. Das gleiche gilt auch für Molkereiprodukte.

Landwirtschaft weltweit

Rund 70% aller Flächen, auf denen pflanzliches Wachstum oder Tierhaltung überhaupt möglich ist, werden bereit vom Menschen bewirtschaftet. Diese Nutzung verursacht auch ein Viertel der Treibhausemmissionen weltweit – das betrifft die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugung für Nahrung, Tiernahrung, Forstwirtschaft und Energiegewinnung.

Die Landwirtschaft muss weltweit nachhaltiger agieren – gleichzeitig müssen wir unsere Ernährung grundsätlich überdenken. Dazu gehört Landschaftsschutz, Wiederaufforstung und nachhaltige Ernährungssysteme. Nur so kann der Einfluss aufs Klima verringert werden.

Unser Handeln für die Zukunft

Wir müssen aufhören, Lebensmittel achtlos wegzuwerfen, wir müssen regionaler einkaufen, fast ausschließlich aus nachhaltigem Anbau und aus nichtindustrieller Produktion – der Mehraufwand wird durch den Verzicht auf Wegwurf nahezu ausgeglichen. Der Anteil an pflanzlicher Nahrung muss steigen, der Anteil tierischer Produkte sinken.

Ernährungs fürs Klima
Ernährungs fürs Klima

Die Regierungen der ganzen Welt sind aufgefordert, Regelungen zu entwerfen. Allerdings wissen wir von den Green Chefs, dass dieses zu lange dauern wird – und setzen als Verbraucher und als Vorbild für unsere Gäste, die auch Verbraucher sind, mit unserem bewussten Einkauf, Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und in Gesprächen unsere volle Kraft für eine bessere Welt mit weniger Auswirkungen unseres Tuns auf die Umwelt, deutliche Zeichen an alle.

https://www.de-ipcc.de/