Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Von Verpackungen über Einwegartikel bis hin zu alltäglichen Gegenständen – der Kunststoff hat unsere Lebensweise revolutioniert. Doch die Kehrseite dieser Medaille ist alarmierend: Die Umwelt leidet unter der enormen Menge an Plastikmüll, der unsere Ozeane und Landschaften verschmutzt. In diesem Beitrag beleuchten wir, warum das Reduzieren von Plastik sinnvoll ist und welche nachhaltigen Alternativen es gibt.
Die Problematik des Plastiks
Plastik ist äußerst langlebig und zersetzt sich nur sehr langsam. Jährlich gelangen Millionen Tonnen Plastik in die Meere, was katastrophale Folgen für die Tierwelt hat. Meerestiere verwechseln Plastik mit Nahrung, was zu Verletzungen und zum Tod führt. Darüber hinaus gelangen Mikroplastikpartikel in die Nahrungskette und gefährden letztlich auch den Menschen.
Warum Plastik sparen?
Umweltschutz: Durch das Reduzieren von Plastikmüll tragen wir aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei. Weniger Plastik bedeutet weniger Verschmutzung und weniger Bedrohung für die Tierwelt.
Ressourcenschonung: Die Herstellung von Plastik erfordert fossile Brennstoffe. Indem wir den Verbrauch reduzieren, schonen wir wertvolle Ressourcen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.
Gesundheit: Einige Kunststoffe geben schädliche Chemikalien ab, die in unsere Nahrung und unser Trinkwasser gelangen können. Durch den Verzicht auf Plastik reduzieren wir das Risiko, diesen schädlichen Substanzen ausgesetzt zu sein.
Nachhaltige Alternativen
Wiederverwendbare Behälter: Anstelle von Einwegplastikflaschen und -bechern können langlebige Alternativen aus Edelstahl oder Glas verwendet werden. Diese sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch ästhetischer.
Biologisch abbaubare Verpackungen: Immer mehr Unternehmen bieten Verpackungen aus biologisch abbaubaren Materialien an. Diese sind eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichem Plastik und tragen zur Reduzierung von Müll bei.
Der Einkauf von unverpackten Waren fördert den Verzicht auf Plastikverpackungen. Hier können Produkte in eigenen Behältern gekauft werden, was den Plastikverbrauch erheblich senkt. Gerade landwirtschaftliche Produzenten bieten da viele Alternativen zum Handel – der oft auf Plastik setzt
Nachhaltige Kleidung: Die Textilindustrie ist ein weiterer großer Verursacher von Plastikmüll. Der Kauf von Berufsbekleidung und Tüchern aus natürlichen Materialien reduziert den Plastikverbrauch und schont die Umwelt.
Fazit Das Reduzieren von Plastik ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig, um unsere Umwelt und Gesundheit zu schützen. Jeder von uns kann durch bewusste Entscheidungen und den Einsatz nachhaltiger Alternativen einen Beitrag leisten. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und die Welt ein Stück besser hinterlassen – für uns und zukünftige Generationen.
In Lentföhrden, Schleswig-Holstein, setzen die Brüder Maik und Marco Möller mit ihrem Hof Möllers Morgen neue Maßstäbe in der Landwirtschaft. Als fünfte Generation übernehmen sie den elterlichen Betrieb und transformieren ihn von einem traditionellen Milchviehbetrieb zu einer biozyklisch-veganen Landwirtschaft.
Von der Tierhaltung zur biozyklisch-veganen Landwirtschaft
Die Entscheidung der Möller-Brüder, aus der konventionellen Tierhaltung auszusteigen, basiert auf ihrem ethischen Verständnis und dem Wunsch, eine ökologisch und umweltfreundlichere Landwirtschaft zu betreiben.
Seit Ende 2023 ist Möllers Morgen nach den Richtlinien des biozyklisch-veganen Anbaus zertifiziert. Diese Zertifizierung unterstreicht ihr Engagement für eine Landwirtschaft, die ohne tierische Betriebsmittel auskommt und den Fokus auf Bodenfruchtbarkeit und ökologische Vielfalt legt.
Solidarische Landwirtschaft und Bildung im Fokus
Ab Mai 2025 eröffnet der Hof seine Solidarische Landwirtschaft (SoLawi). Dieses Konzept ermöglicht es Verbrauchern, direkt Teil der landwirtschaftlichen Produktion zu sein und wöchentlich frisches, regionales und saisonales Gemüse zu erhalten. Darüber hinaus bauen die Brüder und ihr Team den Betrieb zu einer Bildungs- und Begegnungsstätte um.
Ziel des dafür gegründeten gemeinnützigen Vereins ist es, über Themen wie Tierethik, Bodengesundheit und pflanzliche Ernährung aufzuklären und Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft aufzuzeigen. Das Angebot wird gut angenommen: Mehr als 10 Schulklassen waren schon am Hof, und die ersten langfristigen Kooperationen mit Schulen sind auch geplant.
Einblicke und Transparenz durch Social Media
Maik und Marco Möller teilen ihre Erfahrungen und den Fortschritt ihres Projekts aktiv auf Social-Media-Plattformen. Unter dem Namen Möllerbrüder gewähren sie Einblicke in ihren Alltag und zeigen, wie eine vegane Lebensweise praktisch umgesetzt werden kann. Ihr Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und andere für eine Landwirtschaft ohne „Nutztierhaltung“ zu inspirieren.
Ein Vorbild für die Zukunft der Landwirtschaft
Möllers Morgen
Möllers Morgen steht exemplarisch für einen Wandel in der Landwirtschaft. Der biozyklisch-vegane Anbau erweitert den Ökolandbau um eine Form, die ohne „Nutztierhaltung“ auskommt. Durch die Förderung der Solidarischen Landwirtschaft und Bildungsarbeit leisten die Möller-Brüder einen wertvollen Beitrag für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Landwirtschaft.
Mehr über die Vision, die Menschen und den Weg zu einer bio-veganen Landwirtschaft erfahrt ihr auf www.moellersmorgen.de – reinschauen ist Pflicht Mehr über biozyklisch-veganen Anbau erfahrt Ihr unter https://biozyklisch-vegan.org/
In der heutigen Zeit sind Verbraucher zunehmend sensibilisiert für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Gastronomiebetriebe stehen vor der Herausforderung, sich glaubwürdig zu positionieren und echte Verantwortung zu übernehmen, anstatt in die Falle des Greenwashings zu tappen. Dieser Newsletter beleuchtet, wie Gastronomen authentisch und transparent handeln können.
Was ist Greenwashing?
Greenwashing bezeichnet Praktiken, bei denen Unternehmen sich umweltfreundlicher darstellen, als sie tatsächlich sind. Dies geschieht oft durch irreführende Marketingstrategien, die darauf abzielen, das Image zu verbessern, ohne substanzielle Maßnahmen zur Nachhaltigkeit zu ergreifen. Verbraucher erkennen zunehmend solche Taktiken und verlangen nach echtem Engagement.
Echte Verantwortung übernehmen
Transparente Kommunikation: Gastronomen sollten offen über ihre Praktiken und Lieferketten kommunizieren. Das Teilen von Informationen über die Herkunft der Zutaten, die Art der Tierhaltung und die verwendeten Verpackungen schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit.
Nachhaltige Entscheidungen: Die Implementierung nachhaltiger Praktiken sollte nicht nur ein Marketinginstrument sein, sondern ein integraler Bestandteil des Geschäftsbetriebs. Dies umfasst die Auswahl lokaler und saisonaler Produkte, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung und die Verwendung umweltfreundlicher Verpackungen.
Zertifizierungen und Labels: Der Erwerb von anerkannten Zertifikaten (z. B. Bio-Siegel, Fair Trade) kann helfen, das Engagement für Nachhaltigkeit zu belegen. Diese Auszeichnungen bieten Verbrauchern eine verlässliche Orientierung.
Engagement in der Community: Die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen und Initiativen fördert nicht nur die Gemeinschaft, sondern zeigt auch, dass der Betrieb Verantwortung übernimmt. Projekte zur Abfallvermeidung oder zur Unterstützung von Umweltschutzmaßnahmen sind gute Beispiele.
Schulung der Mitarbeiter: Mitarbeitende sollten in Nachhaltigkeitsfragen geschult werden, damit sie das Engagement des Unternehmens authentisch vertreten können. Ein gut informiertes Team kann Kunden über nachhaltige Praktiken aufklären und deren Bedeutung vermitteln.
Fazit
Greenwashing kann kurzfristig ein positives Image schaffen, langfristig schadet es jedoch der Glaubwürdigkeit eines Unternehmens. Gastronomiebetriebe, die echte Verantwortung übernehmen und transparent kommunizieren, gewinnen das Vertrauen ihrer Gäste und tragen aktiv zu einer nachhaltigen Zukunft bei. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, die Gastronomie zu einem Vorreiter für echte Nachhaltigkeit zu machen!
Viva con Agua macht sich stark für sauberes Trinkwasser, Hygieneeinrichtungen und sanitäre Grundversorgung für Menschen weltweit. Obwohl 771 Millionen Menschen immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, sieht der Verein seine Vision „Wasser für alle – alle für Wasser“ als realisierbar an.
„all Profit“ -Ansatz für Menschen, Unternehmen und Organisationen
Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2006 setzt sich Viva con Agua dafür ein, durch soziale Projekte Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen. Ein „all Profit“ -Ansatz ermöglicht es allen Menschen, Unternehmen und Organisationen, Teil der Viva con Agua-Familie zu werden und die Vision des Vereins zu unterstützen.
Viva con Agua signalisiert klares Statement
Dafür bietet das soziale Mineralwasser eine großartige und einfache Möglichkeit für GastronomInnen, auf die gemeinnützige Arbeit von Viva con Agua aufmerksam zu machen und wichtige Einnahmen für die Projektarbeit zu generieren. Das Mineralwasser signalisiert ein klares Statement und zeigt Haltung und Engagement. Der USP für die Gäste ist eindeutig erkennbar: Durch die klare Kommunikation und Visualisierung auf den Flaschen wird verdeutlicht, dass mit dem Mineralwasser Trinkwasserprojekte weltweit unterstützt werden. Gleichzeitig bietet das Etikett einen motivierenden Call to Action, um sich selbst zu engagieren und Teil der Viva con Agua-Familie zu werden.
Sozialer und nachhaltiger Mehrwert
Die Absatzentwicklung des Viva con Agua Mineralwassers zeigt, dass sich der Konsum immer bewusster gestaltet und ein sozialer bzw. nachhaltiger Mehrwert an Relevanz gewinnt. Gerade die jüngere Generation legt großen Wert darauf, sich für eine gute Sache einzusetzen. Viva con Agua ist für diese Entwicklung hervorragend aufgestellt und zuversichtlich, dass das Mineralwasser auch zukünftig noch mehr UnterstützerInnen für die Vision begeistern wird.
Weltweiter Zugang zu sauberem Trinkwasser durch bewussten Konsum gefördert
Neben den Leuchtturmprojekten in den Großstädten engagieren sich nun auch immer mehr Gastronomen für die Mission von Viva con Agua. Mit einem bewussten Konsum des Viva con Agua Mineralwassers wird nicht nur der eigene Durst gestillt, sondern auch ein wichtiger Beitrag für den Zugang zu sauberem Trinkwasser weltweit geleistet.
Nachhaltigkeit – Regionalität. Worte, die gerne aber auch inflationär im Munde geführt werden, wenn es um die Qualität von Lebensmitteln geht. Wie aber funktioniert eine nachhaltige Landwirtschaft? Können Tiere artgerecht und ökonomisch sinnvoll gehalten werden? Grund genug, um mit den Green Chefs in Kooperation mit dem Food Editors Club der Sache vor Ort auf den Grund zu gehen: Auf zum Demeter-Hof für Kartoffeln, Geflügel und mehr
HOFGANG – KÖCHE IN GUMMISTIEFELN
Wir treffen uns auf dem niedersächsischen Bauckhof https://www.bauckhof.de in Klein-Süstedt, einem kleinen Ort von knapp 300 Einwohnern in der Nähe von Uelzen, wo wir von Yanic Arndt mit offenen Armen in Empfang genommen werden. Wir, das sind im Food Editors Club engagierte Food Journalisten und Gastronomen, die als Green Chefs für Nachhaltigkeit, Verantwortung und Transparenz in der Gastronomie einstehen.
Hühner – Bauckhof
Der Hofgang beginnt, anders als erwartet, mit einem Gang ins Büro. Das macht Sinn, denn hier kann man sich sammeln, erste Eindrücke austauschen und dann dem kurzen, so faktenreichen wie launigen Vortrag von Yannic Arndt zuhören. Die Bauckhof-Höfe beschäftigen zusammen zwischen 420 und 450 Mitarbeiter, wovon 50 hier vor Ort in Klein Süstedt angestellt sind. Gemeinsam bewirtschaften sie auf diesem Hof eine Fläche von ca. 100 Hektar (1ha=10.000qm).
In der konventionellen Landwirtschaft kann ein Landwirt die gleiche Fläche allein bewirtschaften. Allerdings benötigt er dazu entsprechende konventionelle Unterstützung in Form von Gift- und Düngestoffen. Gleichwohl dient die Größe von 100ha (1.000.000qm) als Minimum für eine Existenzgrundlage eines Landwirts im Vollerwerb. Der Vergleich hinkt in einem Punkt: Die konventionelle Landwirtschaft ist mittlerweile in der Regel von der Viehwirtschaft entkoppelt, da diese andere Anforderungen an einen Landwirt stellt. Auf dem Bauckhof wird Vieh- und Landwirtschaft traditionell einheitlich verstanden, denn die Tiere garantieren die nachhaltige Düngung der Böden.
Allein die Nennung der Bewirtschaftungsfläche macht deutlich, dass hier große Maschinen auf großen Flächen zum Einsatz kommen müssen und dass nichts dem Zufall überlassen werden darf, damit die Ernte ohne Verluste eingefahren werden kann.
Freilaufende Hühner und eine Horde Gockel
Hier laufen die Hühner frei rum, auf 10 Hühner kommt in den Herden je ein Hahn. Stress scheint das Federvieh keinen zu haben, dafür aber jede Menge Auslauf unter den schattenspendenden Pappeln rund um die mobilen Hühnerställe.
Hühner – Bauckhof
Dann kommen wir zu einer Hahnherde. Ganz in Ruhe stolzieren sie in Kohortenstärke hin und her, bis auf einmal ein zu weit gelaufenes Huhn auftaucht. Plötzlich erfahren alle Anwesenden, wie es zu dem Sprichwort gekommen sein muss: Sich aufführen wie eine Horde Gockel. Das Gebalze und Gegackere ist so ohrenbetäubend wie lachhaft schön anzusehen. Allein dafür schon sollte man das auf dem Bauckhof seit vielen Jahren etablierten Bruderhahnkonzept unterstützen – ganz abgesehen vom fatalen, aber etablierten Irrsinn der Bruderhahntötung im industriellen Maßstab.
Nachhaltigkeit beginnt mit den Böden
Bei der Ortsbegehung fallen die Böden aus nachhaltiger Landwirtschaft im Unterschied der versandeten Böden um sie herum direkt ins Auge, denn auch in diesem relativ heißen und niederschlagsarmen Sommer haben sie Feuchtigkeit gespeichert und sind voller Mikroorganismen. Die Erde des Ackers, auf dem gerade Kartoffeln geerntet worden sind ist weich, feucht und aromatisch. Ein Blick auf einen benachbarten Acker aber gibt Anlass zu -Sorge: Hier verdorrt das Kartoffelkraut, die Pflanzen sehen aus wie tot. Und in der Tat: Sie wurden kurz vor der Ernte mit Glyphosat behandelt, denn das Mittel tötet alle kulinarisch wertlosen Pflanzenteile ab. So können dann die Kartoffeln problemfreier geerntet werden. Das Lebewesen Kartoffelpflanze hat hier schon vor der Ernte verloren. Die Frage ist, ob man solche Kartoffeln seinen Gästen anbieten möchte.
Siegt der Profit, verliert das Tier
So lautet ein Satz aus dem Onlineauftritt des Bauckhof der sich auch auf uns als Konsumenten bezieht. Denn nur gesunde Lebensmittel können auch die Gesundheit der Konsumenten fördern. Der Einsatz von Pestiziden wird diesen Aspekt so wenig fördern, wie der Einsatz von Mineraldüngern die Qualität der landwirtschaftlich genutzten Böden befördert. Hier werden in konventioneller Landwirtschaft durch Monokulturen die Böden ausgelaugt.
Es wird versucht, durch Mineraldünger nachzuhelfen. Aber die Mineralien im Boden stoppen nicht die Versandung. Versandete Böden aber können kein Wasser halten – sie führen zur Verwüstung ganzer Landstriche mittlerweile auch bei uns. Mikroorganismen aber sorgen für einen langfristige arbeitenden Feuchtigkeitsspeicher: Wichtiges Indiz – Regenwürmer im Boden. Das wurde hier im Bauckhof schon 1931 erkannt.
Jan-Patrick Timmer- und Yanic Arndt
Wir alle kennen die Probleme, mit denen die Landwirtschaft zu kämpfen hat: Ausgelaugte Böden treffen auf zunehmende Trockenheit. Oft werden Lebensmittel in riesigen Monokulturen angebaut, um dann über weite Strecken quer durch Europa gesendet zu werden. Die Vorgaben des Großhandels verlangen nicht nur eine termingerechte Sicherstellung der vereinbarten Liefermenge – unabhängig von Witterungsbedingungen und schwankenden Ernteerträgen – sondern auch den Ausschluss großer Teile der Ernte, den sogenannten Missfits.
Diese Rahmenbedingungen fördern keine nachhaltige Landwirtschaft, im Gegenteil: Sie führen zum verstärkten Einsatz von Pestiziden, Düngemitteln, der zunehmenden Auslaugung der Böden und der Landwirte, die zum Einsatz von Giftstoffen gezwungen sind, um Erntemengen in gewünschtem Maß zur vereinbarten Zeit produzieren zu können. Doch für sie bleibt wenig Ertrag, die Profitmaximierung fließt an Konzerne und Handel.
Klimawandel und großflächige Bewirtschaftung unter Verzicht von Biotopen, wie sie Walmhecken und Bäume bieten, stellen hierbei ein so ernstes Problem für zukünftige Generationen an Landwirten dar, wie die Reduzierung der landwirtschaftlichen Betriebe durch stetige Vergrößerung der landwirtschaftlichen Fläche, die durch eine Person in konventioneller Landwirtschaft bestellt werden kann.
Die Rolle der Green Chefs
Doch muss das so sein? Können Gastronomen hier für eine Veränderung sorgen? Wenn sie als gute Gastgeber ihren Gästen mehr Gutes bieten wollen als einfach nur günstige Preise, können hier als Vorbilder agieren, die mit geschmackvoller Zubereitung erstklassiger Lebensmittel und den Geschichten dahinter für ihre Lebensmittelproduzenten werben können.
HOFGANG
Und so, wie ein Koch, der von seinem Handwerk überzeugt ist, Gäste gerne auch in die Küche schauen lässt, sollte ein Landwirt interessierte, potenzielle Kunden in seinen Hof schauen lassen. Denn Einblicke hinter die Fassaden fördern Fragen und Verständnis gleichermaßen.
Wie aber funktioniert nachhaltige Landwirtschaft? Was macht sie wertvoll? Fragen, die Gastronomen wie Endverbraucher umtreiben, doch seltener werden Argumente als prinzipielle Glaubens-oder Ansichtssachen ausgetauscht. Die einen wollen von biologischer Landwirtschaft nichts wissen und für die anderen kommt nichts anderes in Frage. Zeit also, sich selbst ein Bild zu machen und Argumente zu sammeln.
Bauckhof
Der Bauckhof ist die Oberbezeichnung für insgesamt drei Höfe und eine Mühle. 1932, als man feststellte, dass die Verwendung von Kunstdünger dazu führte, dass die Böden keine Regenwürmer mehr beherbergen, begann man, auf nachhaltige Landwirtschaft umzusteigen. Seit 90 Jahren wird hier nach biologisch-dynamischen Kriterien Landwirtschaft betrieben. Zu diesem ganzheitlichen Konzept gehört auch die artgerechte Haltung von Nutztieren, um zum einen auf den Höfen auch den Dünger für die Felder zu erwirtschaften, zum anderen um die Zucht von erstklassigem Geflügel, samt Bruderhahnkonzept zu betreiben.
Essen ist genau genommen ein agrarischer Akt. Kommen wir durch das Kochen wieder zurück zur Landwirtschaft, zur Ethik und zu einem gesunden Kreislauf. Aufmerksamkeit auf den Tellern sollten den einzelnen Lebensmitteln gelten. Denn wie wusste es schon Eckart Witzigmann:
Das Produkt ist der Star. Aber er wusste auch – Gut Kochen allein reicht nicht
Nie war es einfacher, auf Nachhaltigkeit umzusatteln. Warum: Die Preisexplosion der konventionellen Lebensmittel ist wesentlich drastischer als die der nachhaltig erzeugten Lebensmittel. Wissen um die Herkunft der Lebensmittel ist ein Pfund, eine Geschichte und ein großer Vorteil – in Sachen: Klima, Einkauf, Nachhaltigkeit und Gästebindung.
It’s food to know: Gesucht werden Deutschlands nachhaltigste Food-Konzepte in den drei Kategorien Restaurants, Food-Produkte und Gemeinschaftsverpflegung.
Der WeltverbEsserer-Wettbewerb 2022 möchte nachhaltigen Pionieren in der Gastronomie und Lebensmittelbranche eine Bühne bieten und Gehör verschaffen. Call for entries bis zum 25.02.2022.
Veranstaltet wird der Wettbewerb im vierten Jahr in Folge von der auf Food und Nachhaltigkeit spezialisierten KreativagenturBranding Cuisine.
Warum ein Wettbewerb für nachhaltige Restaurants?
„Das Umweltbewusstsein steigt, doch nachhaltige Konzepte sind weiterhin die Minderheit. Damit sich das ändert, müssen umweltfreundliche Konzepte mehr Sichtbarkeit erhalten.
Nachhaltige Food- und Gastro-Konzepte können einen wichtigen Beitrag zu einer enkeltauglichen Zukunft leisten, unter anderem da die Ernährungswirtschaft einen der großen Hebel in Hinsicht auf die Abmilderung des Klimawandels darstellt“, erklärt Balázs Tarsoly, Geschäftsführer von Branding Cuisine.
Was gibt es zu gewinnen?
Der WeltverbEsserer-Wettbewerb 2022 sucht Deutschlands nachhaltigste Konzepte in den Kategorien Restaurants, Food-Produkte und Gemeinschaftsverpflegung. Zu gewinnen gibt es für Restaurants Branding Cuisine Agenturleistung / Nachhaltigkeitskommunikation im Wert von 10.000 EUR.
Die Gewinner*in in der Kategorie Food-Produkte darf sich über die Promotionpartnerschaft mit dem Cateringunternehmen Talking Tables im Wert von ca. 4.000 bis 7.000 EUR freuen. Die Promotion umfasst die Abnahme einer gemeinsam vereinbarten Menge des Food-Produkts und dessen kommunikativ begleitete Integration in passende Formate des Unternehmens, z. B. Events, Bar- bzw. Foodtruck-Angebote und / oder (sofern zum Zeitpunkt der Realisierung verfügbar) in ein lokales Retailformat (tt-konzeptcatering.de).
Darüber hinaus können die Gewinner*innen das Logo „WeltverbEsserer-Wettbewerb 2021 / Gewinner*in der jeweiligen Kategorie“ in ihrer Kommunikation verwenden. Im Anschluss an den Wettbewerb werden die Konzepte aller Finalist*innen auf der WeltverbEsserer-Wettbewerbsseite präsentiert.
Wie läuft der Wettbewerb ab?
Bewerbungsfrist ist der 25.02.2022. Das große WeltverbEsserer-Finale findet am 28.04.2022 in Berlin bzw. je nach Anforderungen digital statt.
Die Gewinner*innen werden von einer Expertenjury über drei Runden ermittelt. Auf eine erste Vorauswahl in Eigenregie folgt eine Jurysitzung Anfang April, bei der die drei Finalist*innen pro Kategorie für das Pitch-Event ermittelt werden. Diese stellen dort ihr Konzept in einer 10-minütigen Präsentation Jury und Publikum vor.
Jede Kategorie wird eine Gewinner*in haben, die während des Pitch-Events bekanntgegeben wird. Im Falle eines digitalen Events werden die Gewinner*innen am Folgetag kommuniziert.
Wer kann mitmachen?
Mitmachen können Restaurants, Lebensmittelhersteller und Betriebe bzw. Caterer im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung, die Nachhaltigkeit fördern. Ob man ein etablierter Player ist oder frisch am Markt, steht nicht im Vordergrund.
Für eine Teilnahme müssen nicht alle Kriterien erfüllt werden.
1. Verwendung von Bio-Zutaten
2. Verwendung frischer Zutaten und gering verarbeiteter Lebensmittel
3. Umsetzung pflanzenbasierter Ernährung
4. Respekt für Tier und Umwelt
5. Verwendung regionaler Produkte
6. Verwendung saisonaler Produkte
7. Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
8. Vermeidung von Müll, insbesondere Plastikmüll
9. Bewusster Umgang mit Wasser
10. Verwendung nachhaltiger Spül- und Putzmittel
11. Energieeffiziente, nachhaltige Prozesse in Restaurant und Lieferservice
12. Faire Arbeitsbedingungen und soziale Innovation
13. Faire Partnerschaften, Einkauf fair gehandelter Produkte
14. Nachhaltige Ausstattung, Kleidung, Interiors
15. Aufklärung in Ernährung und Umweltschutz
16. Aufklärung in Ernährung und Gesundheit
Wettbewerbskriterien für Food-Produkte
Für eine Teilnahme müssen nicht alle Kriterien erfüllt werden.
1. Verwendung von Bio-Zutaten
2. Positive Wirkung auf die Gesundheit
3. Verwendung hochwertiger Zutaten und gering verarbeiteter Lebensmittel
4. Umsetzung pflanzenbasierter Ernährung
5. Respekt für Tier und Umwelt
6. Kurze, transparente Lieferkette
7. Faire Partnerschaften, Einkauf fair gehandelter Produkte
8. Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
9. Vermeidung von Müll, insbesondere Plastikmüll
10. Bewusster Umgang mit Wasser
11. Verwendung nachhaltiger Spül- und Putzmittel
12. Energieeffizienz in allen Betriebsprozessen
13. Faire Arbeitsbedingungen und soziale Innovation
14. Aufklärung in Ernährung und Umweltschutz
15. Aufklärung in Ernährung und Gesundheit
Bewertung der WeltverbEsserer durch eine siebenköpfige Expertenjury
Das sind die sieben Jurymitglieder des WeltverbEsserer-Wettbewerbs 2021:
Weltverbesserer Jury
– Serena Carloni, Branding Cuisine
– David Diallo, Good Impact
– Boris Lauser, Rohkost Koch und kulinarischer Berater
– Anna Schubert, Haferkater
– Marcus Seidl, S&F-Gruppe
– Balázs Tarsoly, Branding Cuisine
– Prof. Dr. Jan Wirsam, HTW Berlin
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FAKTEN
Der WeltverbEsserer-Wettbewerb ist Deutschlands erster Wettbewerb für nachhaltige Food-Konzepte und wird 2022 zum vierten Mal ausgetragen. Veranstaltet wird der WeltverbEsserer-Wettbewerb von der auf Food und Nachhaltigkeit spezialisierten Kreativagentur Branding Cuisine. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Food- und Gastro-Konzepte zu unterstützen und ihnen Gehör zu verschaffen. Bewertet werden die teilnehmenden Food- und Gastro-Konzepte von einer siebenköpfigen Expertenjury. Medienpartner des WeltverbEsserer-Wettbewerbs 2022 sind 24 Stunden Gastlichkeit und GVMANAGER der B&L MedienGesellschaft sowie das Online-Magazin nomyblog.
Wettbewerbswebsite: http://www.brandingcuisine.com/weltverbesserer/ Teilnahmeschluss: 25.02.2022 Finale: 28.04.2022 in Berlin (je nach Anforderungen digital) Die Teilnahme ist kostenlos.
750 mal Gastronomie der Extraklasse mit Wow-Faktor und Weiterempfehlungsgarantie auf der einen Seite und einem fairen Umgang mit Mensch und Natur auf der anderen, geht das? Ja! Siebenhundertfünfzigmal ja!
750 mal Fairness, Respekt und Nachhaltigkeit
Denn was 2013 als ebenso ambitionierte wie notwendige Idee entstand, ist heute ein exklusives und exquisites Sammelbecken von mittlerweile 750 Restaurants, Hotels, Cafés, Kochschulen und Caterern, die alle einzigartig sind und trotzdem ein gemeinsames Ziel verfolgen: die ideale Küche. Diese definiert sich dabei nicht nur über den Geschmack, sondern über die Entstehung der feinsten Gerichte. Regionale Zutaten, ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln, Umweltbewusstsein und faire Arbeitsbedingungen sind für Green Chefs eine Selbstverständlichkeit.
Unser Ziel sind 100%
Mittlerweile also 750 Betriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen als Green Chefs Partner die höchsten Maßstäbe an sich selbst und sind dabei Vorreiter einer neuen, nachhaltigeren Gastronomie. Das ist zum einen eine schwindelerregende Zahl, die auf den ersten Blick zum Durchpusten und Schulterklopfen einlädt. Zum anderen soll sie aber vor allem letztendlich nur ein Startschuss sein. „Heute die Küche, morgen die Welt“ ist schließlich ein hehres Ziel, das die Mühe wert wäre. Es geht um nicht weniger als eine grüne Gastronomie, in der Fairness und Verantwortung zu den Basiszutaten gehören.
Urkunde 750 geht an das Restaurant Fürstenfelder
Urkunde 750 geht ans Fürstenfelder – Gastgeber des Abends: Denis Kleinknecht
Green Chefs Partner Nummer 750 darf sich das Restaurant Fürstenfelder aus Fürstenfeldbruck nennen. Ursula und Gerhard Kohlfürst führen ihren Betrieb seit 17 Jahren unter nachhaltigen Aspekten und verbessern ihr Angebot immer wieder.
Bei der Wiedereröffnung des Gasthof Heinzingers im benachbarten Rottbach konnten Green Chefs Insider Denis Michael Kleinknecht und Green Chefs Gründer Jan-Patrick Timmer die Urkunde an das Betreiberpaar übergeben und drückten dabei ihre Hoffnung aus, mit einer immer breiteren öffentlichen Wahrnehmung noch mehr Betriebe zum Umdenken zu bewegen.
Die ganze Bandbreite der Qualitätsgastronomie
Und apropos dazugehören: nein, die Green Chefs machen bei 750 natürlich keinen Cut, sondern freuen sich weiterhin auf Bewerbungen für die Green Chefs Partnerschaft. Vom Traditionsrestaurant in 42. Generation, das jetzt alle Systeme auf fair umgestellt hat, bis zum neuen Startup, bei dem aus einem „könnte man nicht?“ ein „machen wir einfach!“ geworden ist, ist Zuwachs immer willkommen. Neue Ideen und Synergien entstehen und am Ende gewinnen alle. Das Siegel ist dabei völlig kostenlos.
Es gibt also noch viel zu tun. Derweil bedanken sich die Green Chefs bei 750 Partnern und deren unermüdliches Streben nach einer besseren Welt und laden Interessierte ein, mitzumachen.
Mit ELEMENTUM hat unser Green Chefs Partner Die KOCHfabrik GmbH sein neues, revolutionäres Catering- und Event-Konzept im Kraftwerk Bille in Hamburg vorgestellt. Rund 230 Gäste aus der Eventbranche und der Hamburger Wirtschaft sind der Einladung gefolgt und konnten ELEMENTUM hautnah miterleben.
Klima – und umweltfreundliches Catering ohne Strom: KOCHfabrik startet kulinarische Revolte
Die KOCHfabrik hat ein klimafreundliches und umweltschonendes Genuss- und Event-Konzept ELEMENTUM entwickelt. „Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz beschäftigen mich schon lange und besonders in den letzten Jahren haben wir natürlich beobachtet, wie hieraus ein Mega-Trend entstanden ist. Darauf wollten wir eine Antwort geben und haben dafür ELEMENTUM entwickelt“, erklärt Patrick Diehr.
Patrick Diehr beim ELEMENTUM KICK OFF
Aber Catering ohne Strom, geht das überhaupt? Und bringt das was? In seiner Begrüßungsrede stellte KOCHfabrik-Inhaber Patrick Diehr erstmals vor, wieviel CO²-Emissionen mit ELEMENTUM möglich sind: Bis zu 95 Prozent CO²-Emissionen können tatsächlich im Vergleich zu einer konventionellen Veranstaltung eingespart werden. Möglich ist das durch den Einsatz von Grills, Holzkohle-Samowaren und solarbetriebenen Kühlschränken. (Video zum Event: https://www.youtube.com/watch?v=fgxweaBDttk)
ELEMENTUM macht Einsparungen von bis zu 95% der CO²-Emissionen möglich
Für die Einsparung der CO²-Emissionen sind insbesondere drei Faktoren besonders entscheidend:
• Einsparung von bis zu 99 Prozent CO² nur bei der Zubereitung der Speisen durch den Verzicht auf Strom
• Einsparung von bis zu 20 Prozent der erzeugten CO²-Emissionen beim Lebensmitteleinsatz durch den regionalen Einkauf und den Fokus auf pflanzliche Lebensmittel
• Einsparung von bis zu 54 Prozent der bei der Ausstattung erzeugten CO²- Emissionen durch den gelebten Gedanken des Re- und Upcyclings
Für die KOCHfabrik gehört ein schonender, bewusster sowie respektvoller Umgang mit der Natur seit jeher zum Selbstverständnis. So wurde das Nachhaltigkeitskonzept des Catering-Spezialisten bereits 2019 mit dem „Caterer des Jahres“ in der Kategorie Green Catering ausgezeichnet und ist seit 2019 auch Partner der Green Chefs.
ELEMENTUM Feuer und Rauch
Mit ELEMENTUM geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und spricht damit insbesondere Geschäftskunden an, die sich ebenfalls dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben und dieses Engagement auch bei Veranstaltungen darstellen möchten. „Wir stehen an einem Punkt, an dem wir alle umdenken müssen. Klimakatastrophen, Müllberge und Massentierhaltung – so kann es nicht weitergehen. Mit ELEMENTUM wollen wir unseren Teil zu einer besseren Welt beitragen und auch das Bewusstsein für ein umweltbewussteren Umgang mit unseren Ressourcen schärfen“, erklärt Diehr. Sieben Gebote formen daher die ELEMENTUM-Philosophie (https://www.elementum-catering.com/sieben-elementum-gebote).
ELEMENTUM
Für die ELEMENTUM Kick-off-Party hat sich Patrick Diehr seine langjährigen Partner, den Event-und Möbel-Ausstatter lounge factory GmbH und den Full-Service-Dienstleister für Veranstaltungstechnik LCe Light – Control eventtechnik GmbH ins Boot geholt. Bereits 2019 hatten die drei Unternehmen erfolgreich das gemeinsame Kundenevent „Event hoch3“ umgesetzt und die Hamburger Eventbranche unter einem Dach zusammengeführt. Das digitale Teilnehmermanagement hat die gastwerk! Teilnehmermanagement GmbH übernommen.
Über Die KOCHfabrik GmbH: Unter dem Credo Liebe | Respekt | Geschmack steht die Kochfabrik seit über 10 Jahren für Event-Catering auf höchstem Niveau. Die Speisemacher um Inhaber Patrick Diehr setzen dabei stets auf frische, saisonale, regionale und qualitativ hochwertige Produkte. Und auf Live-Cooking mit Einfallsreichtum und Liebe zum Detail. Mit diesem Erfolgsrezept zaubern
Diehr und Co. vor den Augen der Gäste jährlich bei hunderten Veranstaltungen kreative Gaumenschmäuse.
Unweit von Hamburg eröffnete 2017 auch das zugehörige À-la-carte-Restaurant Goldschätzchen seine Pforten auf dem Peiner Hof in Prisdorf. Darüber hinaus betreibt die KOCHfabrik die Eventlocations Goldscheune auf dem Peiner Hof, Klosterschätzchen in Uetersen und den Alte Ziegelei Pavillon bei Elmshorn. Im Zentrum der KOCHfabrik-Philosophie stehen: Nachhaltigkeit in Denken und Handeln; Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt; Wissen um die Herkunft der Zutaten. Für das stringente Nachhaltigkeitskonzept wurde die KOCHfabrik 2019 von der Fachzeitschrift Cooking + Catering inside im bundesweiten Wettbewerb zum Caterer des Jahres in der Kategorie „Green Catering“ ausgezeichnet. Des Weiteren vertreibt das Unternehmen ein kleines, aber feines Produktsortiment mit eigens hergestellten Senfen und Saucen über den eigenen Online-Shop unter kochfabrik-geschmackszentrale.com.
Bioweine haben Hochkonjunktur. Immer mehr Betriebe, die im Weinbau tätig sind, setzen auf hochwertige Erzeugnisse, die sowohl die Bedürfnisse der Umwelt als auch Verbraucher im Blick behalten. Denn die Ansprüche an die Qualität der Weine steigen mit dem zunehmenden Bewusstsein für nachhaltige Lebensmittel. Hier nimmt die Peter Riegel Weinimport GmbH eine klare Vorreiterrolle ein: Seit mehr als 35 Jahren importiert das Unternehmen ausschließlich Bioweine.
Als die Unternehmensgeschichte von Riegel Bioweine begann, war ökologischer Weinbau alles andere als Standard. Man könnte sagen, dass das Unternehmen eine Nische bediente. Von Anfang an setzte der Importeur auf einen klaren Kodex für das Importgeschäft: Für die Auswahl der importierten Produkte herrschen strenge Regeln, was die Anbau- und Verarbeitungsbedingungen betrifft. Diese selbst gesetzten Ansprüche gelten noch heute.
Was jedoch keinesfalls bedeutet, dass Stillstand herrscht. Denn der Importeur entwickelt sich weiter. Er sieht sich klar in der Verantwortung, das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich umzusetzen. So ist es beispielsweise essenzieller Bestandteil der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie, bis 2025 klimaneutral wirtschaften zu können. Transparente Prozesse, die Entwicklung alternativer Getränkeverpackungen und eine grüne Logistik sind unter anderen wichtige Themen auf diesem Weg.
Ständige Optimierung der Qualitätssicherung
Nachhaltigkeit ist Teil der DNA dieses Unternehmens und zieht sich durch sämtliche Prozesse. Sämtliche Weine im Sortiment stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau. Zudem setzt Riegel Bioweine auf Projekte und Partnerschaften, die auf Artenschutz und Fair Trade abzielen.
Riegel Biowein – Vinothek
Das Sortiment besteht derzeit aus Weinen, die in 13 verschiedenen Ländern ihren Ursprung finden. Mit rund 1.000 internationalen Weinen von etwa 200 Winzern zählt das Unternehmen heute zu den Top 10 der Weinbranche. 2018 nimmt Gründer Peter Riegel den Ehrenpreis der Jury beim Meininger Award „Excellence in Wine & Spirit“ für seine außergewöhnliche Leistung als Wegbereiter für den Handel mit ökologischen Weinen entgegen. Einige der angebotenen Weine sind exklusiv bei Riegel Bioweine erhältlich. Im Vordergrund steht der Weinberg als Ökosystem. Denn das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den biologischen und biodynamischen Weinbau zu sichern und weiterzuentwickeln.
Verantwortung für Kunden, Endverbraucher, Partner und Umwelt
Sowohl die Herkunft der angebotenen Erzeugnisse als auch die Produktionsbedingungen werden genauestens geprüft. Das Unternehmen hat eine ganze Liste an seriösen Bio-Zertifikaten, die die hohen Qualitätsstandards des Betriebs belegen, vorzuweisen. So ist das Unternehmen beispielsweise als eines der ersten weltweit mit dem „We Care“-Siegel für eine ganzheitlich nachhaltige Lieferkette zertifiziert.
„Für uns bedeutet fairer Handel eine langfristige Partnerschaft, die auf Respekt, Dialogbereitschaft und Transparenz beruht, und nur mit dem persönlichen Engagement aller Beteiligten funktioniert“, heißt es auf der Website der Peter Riegel Weinimport GmbH zum Thema Engagement. Lieferanten werden persönlich besucht, die Weine werden von Winzern und unabhängigen Laboren getestet.
Lebensmittel-Import mit Vorbildcharakter
Ohne Frage gilt Riegel Bioweine als Vorreiter, was den Lebensmittel-Import mit ökologischem Schwerpunkt betrifft. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Das Unternehmen lebt Nachhaltigkeit – und das mit Leidenschaft.
Riegel Biowein – Büro
Das Konzept findet sowohl bei den Kunden als auch bei den Lieferanten und dem eigenen Personal Anklang: Heute engagieren sich Geschäftsführer Felix Riegel und rund 100 Mitarbeiter in dem familiengeführten Unternehmen für einen Wein-Import mit Alleinstellungsmerkmal.
Riegel Bioweine sind ab sofort Supporter der Green Chefs
Auch wir von den Green Chefs begeistern sich für dieses bislang einzigartige Gesamtkonzept. Daher freuen wir uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit unserem neuen Supporter Peter Riegel Weinimport GmbH.
Acht Jahre nach Gründung der Green Chefs – einem Netzwerk für Fairness und Verantwortung in der Gastronomie – ist es Zeit für einen Podcast. Philipp und Patrick sprechen über die schönste Branche der Welt, was die Green Chefs machen und wo die Zukunft hinführen kann. Im typischen Stil des Nordens – das moin gehört ebenso dazu wie die Treffsicherheit der Worte. Dabei wird weder gejammert noch gemeckert. Es sind die Green Chefs. Die schnacken nicht – die machen.
Jede Woche ein neuer Podcast
Philipp und Patrick laden sich Gäste zum lockeren Schnack ein. Wie kann Fairness und Verantwortung Teil des Alltages werden? Welche Tipps gibt es für eine lebendige Kommunikation? Kann man aus der Organisation der Spitzengastronomie lernen? Wo führt der Weg zu den richtigen Mitarbeitern lang?Wie wird der Food Waste verringert? Sind Gastronomen Vorbilder für eine neue Welt? Das sind die Fragen, die die Green Chefs beschäftigen.
Jetzt gibt es jeden Montag eine neue Folge. Wir haben schon tolle Gäste gehabt und es stehen schon ein paar interessante Menschen im Kalender, auf deren Besuch wir uns sehr freuen – und laden auch Euch ein. Habt Ihr was zu erzählen? Habt Ihr tollen Ideen, geht Ihr interessante Wege oder macht einfach nur alles anders als alle anderen? Dann meldet Euch – wir freuen uns auf Euch.
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