Weingut Wohlgemuth-Schnürr

Wohlgemuth-Schnürr Nebel

Das Leben schreibt tatsächlich die interessantesten Geschichten. Wie die eines Weingutes, in dem sich vor 20 Jahren weinbauliche Quereinsteiger mit der damals noch wenig diskutierten Vision von gelebter Nachhaltigkeit im Weinbau auf ihren spannenden Weg als Winzer machten. Heute steht das Weingut Wohlgemuth-Schnürr mit an der Spitze einer neuen Gruppe von Weinerzeugern die mehr wollen, nämlich messbare Nachhaltigkeit in allen Produktions- und Arbeitsebenen, kurzgesagt: Den perfekten Wein aus maximal nachhaltigem Anbau. Für Gastronomen, die ihren Gästen Weine mit dem entscheidenden Zusatznutzen bieten möchten, eine interessante Adresse.

Mit Passion und eigenem Konzept zum klimaneutralen Weingenuss

Eher durch einen berufsbedingten Zufall hat es den gebürtigen Bayern Andreas Schnürr und seine Frau, die Frankfurterin Alexandra Damm vor nun über 25 Jahren ins Weinland Rheinhessen verschlagen. Schon bald wird ihnen klar, sie sind gekommen um dort zu bleiben wo Oleander, Feigen, Mandelbäume und vor allem fantastische Weine gedeihen.

Der Traum vom nachhaltigen Weingut

Die Geschichte des Paares ist ein wahrgewordener Lebenstraum. Die Übernahme und Fortführung des Familienweingutes Wohlgemuth – mit Weinbergen in den rheinhessischen Top-Lagen Morstein und Höllenbrand – erlaubte es ihnen mit eigener Qualitätsphilosophie ein Traditionshandwerk zu leben und gleichzeitig neue Wege zu gehen.

Seit der Übernahme im Jahr 2000 feilen sie an der Umsetzung ihrer eigenen Vorstellungen für einen verantwortungsbewussten, nachhaltigen Weinbau. Ihr erklärtes Ziel ist es, hervorragende Weine im Einklang mit Natur und Umwelt auszubauen. Dafür setzen sie seit dem ersten Tag auf ein betriebseigenes Nachhaltigkeitskonzept, das sie im Laufe der Jahre immer weiter perfektioniert haben.

Buchstäblich ausgezeichnete Weine mit Charakter

Auf der Suche nach echter Nachhaltigkeit stoßen sie, vor nun bereits über fünfzehn Jahren, erstmals auf neue Rebsorten, die sogenannten Piwi´s. Kreuzungen aus europäischen Traditionssorten und pilzwiderstandsfähigen Wildreben. Dank der hervorragenden Eigenschaften dieser robusten Rebsorten ist es möglich, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark zu reduzieren und dadurch zusätzlich bodenverdichtende Überfahrten, Treibstoff und Zeit einzusparen. Die sehr guten Anbaubedingungen der rheinhessischen TOP-Lagen und der ansonsten nicht unproblematische Klimawandel sind zwei Punkte, die die „Neuen“ in optimaler Weise in Qualität umzusetzen vermögen.

Doch weiter in der Geschichte: 2009 beginnt das Winzerpaar seine Piwi-Pionierreise und pflanzt ab jetzt, Jahr für Jahr zunehmend mehr der neuen Rebsorten. Mittlerweile sind bereits über 50% ihrer Weinbergsflächen mit ihnen bestockt. Tendenz weiter steigend. Denn nicht nur so wohlklingende Rebsortennamen wie Cabertin, Cabernet blanc, Muscaris, Cabernet Cantor, Johanniter, Prior oder Sauvignac machen neugierig, die Qualität überzeugte die Weinkunden vom ersten Tag an und lies keine Berührungsängste mit den neuen Weinen aufkommen, so die Pionierwinzer.

Wohlgemuth-Schnürr
Wohlgemuth-Schnürr

Auch eine alte Rebsorte, die beinahe in Vergessenheit geraten ist, kultiviert und schützt das Weingut mit viel Liebe: Die Weissweinsorte „Früher Roter Malvasier“, oft verwechselt mit dem „Weißen Malvasia“. Die historische Rarität ist mittlerweile nicht mehr wegzudenkender bunter Mosaikstein eines Weinangebotes, das in Sachen Vielfalt von Klassikern, Pioniersorten und zu Bewahrendem seines Gleichen sucht.

Mit Feingespür für die aromatischen Facetten der Rebsorten, sowie Einflüsse auf den Geschmack durch die spezifische Beschaffenheit von Lage und Rebstöcken sorgt man im Weinberg und Keller des Weingutes immer wieder für das gewisse Etwas, das einen Spitzenwein zu einem Garanten für Genussmomente mit Charakter macht. Je nach Weinstilistik reifen die Weine im Edelstahl um frisch und jung zu bleiben, im Holzfass um ihre Aromenfülle voll auszubilden oder im Barrique um mit viel Zeit und Ruhe Tannine zu harmonisieren und ihren Reifehöhepunkt zu erreichen.

Mühe und Passion, die nicht unbemerkt bleiben: 2019 ging das Weingut Wohlgemuth-Schnürr als 8-facher Gewinner und Topscorer aus dem internationalen Wettbewerb „Piwi-Wine-International-Award“ hervor und konnte, nur wenige Tage später, den Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz für den hohen Qualitätsstandard ihrer Weine entgegen nehmen.

Ausgeklügelte Strategie für verantwortungsbewussten Weinbau von Morgen

Doch noch einen Blick hinter die Kulissen: Seit 2010 ist das Weingut Wohlgemuth-Schnürr über eigene Photovoltaik-Anlagen rechnerisch stromautark. Nachts und im Winter wird derzeit noch nachhaltiger, heimischer Ökostrom zurückgekauft. Den Wärmebedarf decken Sie über echtes Biogas aus einer Zuckerrübenschnitzel-Biogasanlage. Innovative und eben auch nachhaltige Speichertechnik wird dies in den kommenden Jahren noch optimieren.

Gelebte Nachhaltigkeit sollte die oberste Instanz aller Entscheidungen sein. Im Weingut Wohlgemuth-Schnürr heißt dies beispielsweise, das leere Weinflaschen auf den Auslieferungstouren zurückgenommen, gespült und wiederbefüllt werden. Die Etiketten werden mit pflanzlichem Leim auf die Flaschen aufgebracht. Da auch keine tierischen Weinbehandlungsmittel eingesetzt werden, darf sich der Wohlgemuth-Schnürrsche Wein vegan nennen. Noch ansehnliche Kartons, in denen das Leergut retourniert wurde, werden erneut benutzt und mit plastikfreiem, kompostierbaren Klebeband verschlossen. Briefe, Weinpost, Weinliste und alles was man so zu Papier bringt, wird auf Recyclingpapier gedruckt.

Ganz wichtig ist der Winzerfamilie, in der sich bereits die nächste Generation beruflich auf den Weinweg macht, dass im Weinberg alles getan und gelassen wird was zur Schonung von Boden sowie Tier- und Pflanzenwelt beiträgt. So wird jeder unnötige Einsatz von Herbiziden und Mineraldüngern durch biologische, botanische, mechanische oder händische Maßnahmen ersetzt. Um Artenvielfalt und Humusaufbau zu fördern, setzt man auf vielfältige Begrünungen und Blühmischungen.

Mit dem Bau einer betonfundamentfreien, nichtbodenversiegelten-Tageslicht-Vollholzhalle für die Weinbergstechnik, wurde auch beim Bau vollständig auf Nachhaltigkeit gesetzt. Im Weingut Wohlgemuth Schnürr achtet man gerne aufs Detail.

Jeden Tag aufs Neue stellt die Winzerfamilie, wie auch viele gleichgesinnte „Überzeugungstäter“ anderer Branchen, die eigene Arbeit auf den Prüfstand: Um Verbesserungspotenziale zu ermitteln, haben sie nun ihr Konzept von den Fachleuten des DINE (Deutsches Institut für Nachhaltige Entwicklung e.V.) unter die Lupe nehmen lassen. Der einjährige Zertifizierungsprozess, der in die Vergabe des Nachhaltigkeitslabels „FairChoice“ gemündet ist, bestätigte mit beindruckenden Zahlen das Erreichte und konnte wichtige Anregungen geben, den eingeschlagenen Weg engagiert weiter zu gehen.

In Sachen Nachhaltigkeit auf Entscheidungen seitens der Politik zu warten, sei nicht zielführend, ist sich das Paar sicher. Denn jeder kann und sollte seinen eigenen Beitrag durch reflektiertes Nutzerverhalten leisten. Warum nicht auch beim Genuss eines Glases Wein. Das dies möglich ist, dafür tut das Weingut Wohlgemuth-Schnürr gleich in mehrfacher Hinsicht einiges und leistet so einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im deutschen Weinbau und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung ihres Familienbetriebes.
https://wohlgemuth-schnuerr.de/

Kompost made by Floris

Kompost made by Floris

Kompost ist ein idealer Dünger: Aus Garten- und manchen Küchenabfällen entsteht mit wenig Aufwand wertvoller Nachschub an humoser Erde – das sogenannte Gold des Gärtners

Floris Catering aus Berlin ist einer der ersten Caterer unter den Green Chefs Partnern. Was uns immer wieder freut, ist das unermüdliche Streben, jeden Tag noch grüner und besser zu werden. Der nächste Schritt ist dann logisch: Die Idee, die eigenen Speisenabfälle im eigenen Hause zu Kompost zu verarbeiten. Damit sind sie Deutschlands erster Caterer, der Speiseabfälle kompostiert.

Damit werden die Abfälle sinnvoll weiter genutzt und der Verwertungskreislauf geschlossen. Diesen Schritt geht Floris Vlasmann mit seinem Team, um noch nachhaltiger zu agieren, überflüssigen Müll zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Mit dem Kompost düngt Floris den eigenen Firmengarten – was nicht gebraucht wird, gibt er den Produzenten als Kompost für ihre Felder zurück.

Kompost made by Floris
Kompost made by Floris

Zum Kompostieren nutzt Floris eine spezielle Kompostieranlage der Marke Oklin – diese ist einfach im Handling und geruchsarm. Neben Abfällen von Gemüse und Obst gehören auch Eierschalen, Teebeutel und Kaffee sowie Filtertüten in die Kompostieranlage. Sie verarbeitet Speisereste, Bioabfall oder auch biologisch abbaubares Einmalgeschirr durch spezielle Mikroorganismen innerhalb von nur 24 Stunden zu Kompost. Beziehungsweise werden die Abfälle zu einem stark Cellulose-haltigen Bodenersatzstoff verarbeitet; dadurch wird ebenso eine durchschnittliche Reduktion des Gesamtvolumens von 80 bis 90 Prozent erreicht.

Floris Vlasmann freut sich über den nächsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: „Floris Catering steht für nachhaltiges, sozial-verantwortliches und faires Catering. Ob Umweltschutz, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung oder nachhaltige Unternehmensführung. Seit über 10 Jahren engagieren wir uns in diesem Feld und sind in vielen Punkten federführend auf diesem Gebiet. Nachhaltiges Catering ist für uns viel mehr, als nur regionale- und saisonale Produkte anzubieten. Da uns Menschen und Umwelt nicht egal sind, übernehmen wir Verantwortung. Unser Ziel ist es, dieses Handeln stetig weiterzuführen, Nachhaltigkeit zu leben und die Prozesse bei Floris regelmäßig in diesem Sinne zu überprüfen und sich zu verbessern. Der Umwelt zuliebe!

Villa Viva: Ein Haus, das Brunnen baut

Villa Viva

Villa Viva Hamburg wird gebaut. Das neue soziale Gasthaus wurde von Viva con Aqua und Heimathafen Hotels erdacht und umgesetzt. Finanziert von sozialen Investor*innen unterstützt das Social Business Wasserprojekte weltweit.

Seit Juli 2021 rollen die Bagger. In zentraler Lage zwischen Hauptbahnhof und Deichtorhallen entsteht das neue Social Business von Viva con Agua: Villa Viva – Ein Haus, das Brunnen baut. Ein Gasthaus mit 12,5 Stockwerken und rund 300 Übernachtungsbetten, das die Besucher in die Erlebniswelt von Viva con Agua eintauchen lässt: es wird eine Vielzahl künstlerisch gestalteter ArtRooms geben, eine Camping-Etage, einen Zauberkiosk, Konferenz- und Galerieräume, die RoofDrop Bar, das Restaurant Viva Cantina und viele weitere Extras, die die Villa Viva zu einem besonderen und inspirierenden Ort werden lassen.

Nach dem Mineralwasser, dem sozialen Kunstverkauf auf der Millerntor Gallery, dem sozialen Klopapier und der Seife von Goldeimer ist die Villa Viva bereits das vierte soziale Geschäftsmodell im Ökosystem von Viva con Agua. Diesmal ist der gemeinnützigen Organisation ein besonderer Coup gelungen: Obwohl Viva con Agua selbst keinen Cent investiert und alle nötigen Investitionen von einer Gruppe von Investor*innen getätigt wurden, die ihr Geld lieber sozial- als profitorientiert anlegen, erhalten die Viva con Agua Stiftung und der Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. die Mehrheit der Anteile an dem Geschäftsmodell. Somit liegen die strategischen Entscheidungen bei Viva con Agua und ein Großteil der Gewinne des Gasthausbetriebs fließt dauerhaft in die Projektarbeit. Zudem liegt die Immobilie langfristig in den Händen der Gemeinnützigkeit.

Villa Viva – Im Schlaf Gutes tun

Villa Viva
Villa Viva

Für die zukünftigen Besucher der Villa Viva bedeutet das: neben einer Menge Inspiration und nachhaltigen Impulsen unterstützen sie mit jeder Übernachtung Trinkwasserprojekte weltweit. Sie kommen als Gast in die Villa Viva Hamburg und gehen mit der Vision WASSER FÜR ALLE – ALLE FÜR WASSER im Herzen wieder nach Hause.

„Eine nachhaltige Zukunft braucht kreative Lösungen“, sagt Benjamin Adrion, Gründer von Viva con Agua, der das Projekt über mehrere Jahre vorbereitet hat, „und wir sind fest entschlossen einen Teil dazu beizutragen, dass unsere Welt noch nachhaltiger, sozialer und freudvoller wird in den kommenden Jahren. Mit Villa Viva wollen wir daher zeigen, dass soziales Wirtschaften gleichzeitig nachhaltig und erfolgreich sein kann. Kurzum: Wir wollen Maßstäbe setzen, neue Wege gehen und damit Menschen inspirieren für sozialen Wandel.“

Da ist auch Jens Sroka, Geschäftsführender Gesellschafter der Heimathafen® Hotels, gerne dabei: „Ich persönlich, aber auch wir als Heimathafen Hotels freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit Viva con Agua zu gehen und Bestandteil dieses einzigartigen Projekts zu sein.“

Auch die Stadt Hamburg unterstützt das innovative Projekt und die Vergabe der Baufläche an Viva con Agua und Heimathafen® Hotels. „Mit der Vergabe des Grundstücks über eine Konzeptausschreibung durch unseren Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) haben wir die Grundlage dafür geschaffen, dass sich im Herzen Hamburgs ein Ort entwickeln kann, der, wie Hamburg, für Kreativität, Nachhaltigkeit und Weltoffenheit steht”, sagt Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD). „Mit dem Bau der Villa Viva erhält Viva con Agua die Möglichkeit, auf einer knapp 7.000 m² großen Geschossfläche seine Aktivitäten und Projekte unter einem Dach zu vereinen. Wir freuen uns, dass durch die Erweiterung des Social Business Netzwerkes von Viva con Agua neue, sichere Arbeitsplätze für Hamburgerinnen und Hamburger entstehen.“

Hinter „Villa Viva“ steckt aber noch mehr als ein Gasthaus in Hamburg. Die erste Villa Viva ist Anfang des Jahres in Kapstadt eröffnet worden (https://www.villavivacapetown.com). Das Modell ist weltweit skalierbar und in Zukunft sollen möglichst viele Orte dazu kommen. So wird Villa Viva zu einer internationalen Plattform, einer Begegnungsstätte, die Bewusstsein schafft und noch mehr Menschen die Gelegenheit gibt, in einer einzigartigen Atmosphäre mit Viva con Agua und den damit verknüpften Zielen und Haltungen in Verbindung zu treten. Sie ist ein Ort für gelebte Kreativität, Verbindung, Kultur und Nachhaltigkeit. In Hamburg und Kapstadt, wie auch in allen zukünftig entstehenden Villa Viva Gasthäusern, die Viva con Agua dabei begleiten, allen Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Viva con Agua ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für den sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. Mehr als 10.000 ehrenamtliche Supporter, darunter zahlreiche prominente Musiker, Sportler und Künstler unterstützen die Vision „WASSER FÜRALLE – ALLE FÜR WASSER“. Gemeinsam mit der Partnerorganisationen wie der Welthungerhilfe konnte die Viva con Agua bereits über 3,6 Millionen Menschen in WASH-Projekten (WAter, Sanitation, Hygiene) erreichen. Neben dem Hamburger Verein zählen die Viva con Agua Stiftung und lokal aktive Organisationen in Uganda, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und neuerdings in Südafrika zum international tätigen Netzwerk. Darüber hinaus unterstützen die Viva con Agua Wasser GmbH, Viva con Agua ARTS gGmbH und Goldeimer gGmbH mit ihren sozialen Geschäftsmodellen die Trinkwasser- und Sanitär- und Hygieneprojekte von Viva con Agua.

WASSER FÜR ALLE – ALLE FÜR WASSER!

Heimathafen® Hotels: Die Marke für entspannte, lässige und individuell konzipierte Hotels. Nach dem Motto „Ankommen und Füße hoch“ bieten die Heimathafen® Hotels für jeden Geschmack die passende Bleibe. Aktuell führt die 2018 gegründete Hotelmarke fünf individuelle Hotels an Nord- und Ostsee: die Beach Motels in St. PeterOrding und Heiligenhafen, das Lighthouse Hotel & Spa in Büsum, die Bretterbude in Heiligenhafen, sowie das
Fliegerdeich Hotel & Restaurant in Wilhelmshaven. Weitere Hoteleröffnungen sind für 2022 und 2023 geplant.

GreenBox unterstützt die Green Chefs als Supporter

Green Box PLA

Für gewöhnlich zählen vor allem die inneren Werte. In der Food- und Beverage-Branche sieht das jedoch etwas anders aus. Denn manchmal kommt es eben doch darauf an, was die Verpackung kann: greenbox – Eco Up Packaging hat sich als Hersteller entsprechender Lösungen für den Sektor Lebensmittel vollkommen dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben.

Greenbox – weil das Gesamtpaket zählt

Green Box Take Away
Green Box Take Away

Seit 2010 ist greenbox als Großhändler für Einwegverpackungen aus nachhaltigen Materialien tätig. Das Sortiment besteht aus Einweg-Geschirr, Flaschen, Tischware, Take-Away-Behältnissen und mehr. Behälter aus kompostierbaren Materialien sind keine neue Idee – was also macht greenbox anders als Mitbewerber? Das Bremer Unternehmen verfolgt den Nachhaltigkeitsgedanken nicht halbherzig, sondern realisiert einen ganzheitlichen Ansatz.

Sowohl auf ökologischer als auch auf sozialer Ebene wird entschlossen gedacht und gehandelt. Die Produkte entstehen nachweislich unter sicheren und sozialen Arbeitsbedingungen bei fairen Arbeitslöhnen. Als Materialien kommen vorrangig nachwachsende pflanzliche Ressourcen zum Einsatz, die biologisch abbaubar sind.

Zudem ist Klimaneutralität keine hohle Phrase, sondern mehrfach zertifizierter Standard. Angefangen bei der Herstellung übers Website-Hosting bis hin zum Versand.

Grüne Wertschöpfungskette für die moderne Food-Branche

Greenbox
Greenbox

Die Produkte von greenbox dürften nicht erst seit dem Inkrafttreten der Single-Use-Plastics-Directive von Interesse sein, die die Verwendung von Einweg-Kunststoff-Produkten in der EU auf ein Minimum reduzieren soll. Denn wer in der Gastro- und Food-Branche Nachhaltigkeit konsequent umsetzen will, ist gut beraten, auf ökologische Alternativen in den Bereichen Verpackung, Take-Away-Zubehör und Einweggeschirr zu setzen.

Die umfassende Produktpalette ist sowohl für Kantinen, Gastronomie und den Event-Bereich interessant. Die angebotenen Mehrwegprodukte wiederum stellen vor allem für Pfandsysteme – beispielsweise in Unverpackt-Läden – eine wertschöpfende Alternative zu Wegwerfbehältnissen dar.

Nachhaltig von Anfang bis Ende

Das Unternehmen setzt auf maximale Transparenz und legt Zertifizierungen und Partnerschaften offen. Eine vertrauensfördernde Maßnahme, sind sich die Köpfe hinter den Öko-Verpackungen sicher: Offizielle Bestätigungen des Engagements.

Green Box Palmware
Green Box Palmware

Neben den Zertifizierungen setzen die Macher von greenbox auf ein wachsendes Netzwerk aus Partnern, die ebenfalls die Food-Branche grüner gestalten möchten. Daher freuen wir uns, dieses engagierte Unternehmen als neuen Supporter der GREEN CHEFS begrüßen zu dürfen. In greenbox haben wir ein weiteres Unternehmen gefunden, das unsere Vorstellungen von Fairness und Verantwortung in der Gastronomie mitträgt.
https://www.biologischverpacken.de

Louis – Bäume für Becher

LOUIS The Breakfast Club

Bei LOUIS The Breakfast Club in Köln gibt es leckerstes Frühstück all day long. Dabei reicht die Auswahl von beliebten Klassikern wie Egg Benedict und English Breakfast über Avocado-Bagels, Porridge, bis hin zu deftigem Shakshuka und Pancake Soufflés. Getränke für jeden Geschmack finden sich natürlich auch im facettenreiche Menü: Allerlei Kaffeespezialitäten, spritzige Mimosas und fruchtige Smoothies ergänzen das bunte Angebot für alle, die Frühstück lieben.

Louis – Nachhaltigkeit geht vor

LOUIS The Breakfast Club - Baumaktion
LOUIS The Breakfast Club – Baumaktion

Bei der Auswahl der Speisen stehen Qualität, eine nachhaltige Produktion und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern im Fokus der herzlichen und trendbewussten Gastgeber.

Auch in Zeiten der Pandemie findet das Team um Geschäftsführer Sascha Bayer immer wieder kreative Lösungen und verbreitet jede Menge Good Vibes. Erst kürzlich ist ihr Podcast LOUIS The Gastro Podcast live gegangen, der alle zwei Wochen sonntags, passend zum Frühstück, mit wechselnden Gästen spannende Einblicke hinter die Kulissen des Kölner Frühstücksladens aus Leidenschaft bietet.

Um den Betrieb während der Pandemie bestmöglich laufen zu lassen, hat das LOUIS Team im vergangenen Jahr spontan seine To Go-Hütte ausgebaut und das Take Away-Angebot erweitert.

Bei all den Möglichkeiten, die die Kölner Gastronomen während der Pandemie ergreifen, sieht Sascha Beyer den zusätzlich anfallenden Verpackungsmüll dabei jedoch sehr kritisch.

Louis – Lösungen für weniger Verpackungsmüll

Mit Click A Tree hat das LOUIS deshalb eine einfach umzusetzende Aktion ins Leben gerufen, die ihre Gäste motivieren soll, die eigenen Becher von zu Hause mitzubringen. Pro Getränk, das in einem mitgebrachten Mehrwegbecher verkauft wird, gehen 10 Cent an ein Wiederaufforstungsprojekt von Click A Tree in Ghana. Mit 50 verkauften Getränken wird so ganz einfach ein Baum gepflanzt. Und über den Counter an der To Go-Theke sehen die Gäste, wie viele Bäume bereits gepflanzt wurden.

 

Click a Tree - Aufforstung
Click a Tree – Aufforstung

Click A Tree ist eine deutsche Wiederaufforstungsorganisation mit dem Ziel, Bäume pflanzen fest im Alltag zu verankern. In all ihren Kooperationen, sowohl mit Einzelpersonen als auch Firmen, legt Click A Tree einen extrem hohen Wert auf ganzheitliche Nachhaltigkeit.

@clickatree / www.clickatree.com
@louis_breakfast / www.louis-breakfast.de

 

Maximiliane Wilkesmann ist neue Insiderin

Maximiliane Wilkesmann

Die Basis aller Entscheidungen der Green Chefs liegt im Wesentlichen in der Arbeit der Insider – einer Art Beirat der Green Chefs. Mit Freude geben die Green Chefs die Ernennung von Professorin Maximiliane Wilkesmann als neue Insiderin bekannt.

Maximiliane Wilkesmann ist neue Insiderin

Maximiliane Wilkesmann ist Professorin für Arbeits- und Organisationssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. In ihrer täglichen Forschung befasst sie sich u.a. mit Themen wie Wissenstransfer und Wissensmanagement in Organisationen, neuen Formen und Ansprüchen an Arbeit sowie der Organisation der Spitzengastronomie.

Hierzu hat sie gemeinsam mit ihrem Mann, Prof. Uwe Wilkesmann, der ebenfalls an der TU Dortmund beschäftigt ist, geforscht. Dafür besuchten sie Sternerestaurants und führten Interviews mit Köchinnen und Köchen, Restaurantkritikerinnen und Restaurantkritikern und Servicekräften.

Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks!

Die Ergebnisse ihrer Studie sind in ihrem Buch „Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks! Zur Organisation der Spitzengastronomie“ nachzulesen, das von Literaturkritiker Denis Scheck in seiner Sendung Druckfrisch auf der Frankfurter Buchmesse 2020 empfohlen wurde.

Das Buch führte Maximiliane Wilkesmann dann mehr oder weniger geradewegs zu den Green Chefs. Deren Anliegen besteht im Bereich der Nachhaltigkeit nicht nur darin, wie und was auf den Teller kommt, sondern auch in der Gestaltung fairer Arbeitsbedingungen, einem respektvollen Umgang und verträglichen Arbeitszeiten in der Gastronomie.

„Ich finde es bemerkenswert, dass sich die Green Chefs wirklich ganzheitlich um das Thema Nachhaltigkeit kümmern und auch Arbeitsbedingungen in den Blick nehmen. Dies sind allesamt Themen mit denen ich mich auch in meiner Forschung auseinandersetze. Ich freue mich, die Green Chefs als Insiderin mit meiner sozialwissenschaftlichen Expertise bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“

Neu: Papstar-Partygeschirr aus Pappe ohne Kunststoffbeschichtung

Papstar mit neuem Partygeschirr aus Pappe ohne Plastik

Mit Tellern und Bechern aus Pappe ohne Kunststoffbeschichtung stellt Papstar eine neue Generation Partygeschirr vor. Alle Produkte der Serie „Plastic free Party!“ entsprechen aufgrund ihrer Zusammensetzung aus bio-basierten polymerfreien Rohstoffen den europäischen Richtlinien. Damit fallen sie nicht unter die Verbots- oder Reduktionsartikel der Einwegkunststoffverbotsverordnung (SUPD). „Die SUPD bedeutet auch das Aus für das bei Mottopartys oder Kindergeburtstagen so beliebte herkömmliche Motiv-Partygeschirr“, sagt Wolfgang Küpper, Marketingleiter der Papstar GmbH. „Wir bieten jetzt mit unserer neuen Generation Partygeschirr ohne Plastik eine umweltfreundliche Alternative, die ohne die Verwendung von Folienbeschichtungen aus Kunststoff auskommt“, so Küpper. Unter „plastikfreien Papierprodukten“ versteht Papstar Produkte wie Pappbecher oder Pappteller, die ohne eine Kunststoffbeschichtung aus PE, PP – oder PLA-Folie hergestellt werden. „Bei den Papptellern verwenden wir ein Spezialpapier aus fein gemahlenem Zellstoff. Bei den Pappbechern setzen wir einen beschichteten Spezialkarton ein, der mit Hilfe einer wasserbasierenden Dispersion flüssigkeitsbeständig gemacht wird“, so Küpper. Alle Produkte der Serie „Plastic free Party!“ können nach der Verwendung über die Papiersammlung beziehungsweise Papiertonne entsorgt werden.

Neues Partygeschirr aus Pappe ohne Plastik! ©Papstar

Partyteller aus Pappe ohne Kunststoffbeschichtung Die Papstar-Partyteller bestehen aus FSC®-zertifiziertem Frischfaserkarton. Die Oberseite ist mit einem Spezialpapier aus fein gemahlenem Zellstoff – ohne Kunststoffzusatz – kaschiert. Das Spezialpapier ist innen mit dem Motiv bedruckt. Die Farben sind biologisch abbaubar. Durch diesen Spezialaufbau sind die Teller für die Verwendung mit Lebensmitteln jeglicher Art geeignet. Das Produkt ist somit ein Monomaterial und ohne Probleme über das Altpapierrecycling wiederzuverwerten.

 

Partybecher aus Pappe ohne Kunststoffbeschichtung Die Partybecher von Papstar werden aus FSC®-zertifiziertem Frischfaserkarton hergestellt und haben eine wasserbasierende Dispersionsbarriere. Der Karton ist mit lebensmittelechter und biologisch abbaubarer Farbe bedruckt. Das Produkt kann in den Monomaterialkreislauf PPK (Papier, Pappe, Karton) einfließen und ist problemlos recycelbar.

Partyservietten aus nachwachsenden Rohstoffen Passend zu Partytellern und Partybechern der Serie „Plastic free Party!“ führt Papstar auch Servietten. Diese werden aus nachwachsendem, FSC®-zertifiziertem Zellstoff hergestellt und sind mit lebensmittelechten Farben bedruckt und biologisch abbaubar.

Umweltfreundliche Verpackungen Auch die Verpackungsstrategie wurde dem Plastic-free-Leitgedanken angepasst: Die Verpackungsfolien für die Teller und Becher bestehen aus dem Bio-Kunststoff PLA und sind über die Dualen Systeme recycelbar. Die Verpackungsfolie für die Servietten wird aus Holzfasern hergestellt.

 

Mehr zu den Papstar Party Produkten finden Sie HIER!

Green Chefs Insider suchen nachhaltige Helfer

Green Chefs Insider

Die Green Chefs Insider bestimmen die Richtung unserer Arbeit. Die gibt es jetzt seit fünf Jahren bei den Green Chefs – Zeit, dass wir den Kreis größer machen.

Green Chefs Insider
Green Chefs Insider

Dazu suchen wir Dich: Du bist engagiert im Bereich Nachhaltigkeit in der Gastronomie, unterwegs als ProduzentIn im Bereich Tierwohl und biologischer Landwirtschaft, Du sprichst als BloggerIn oder JournalistIn täglich mit Menschen über diese Themen oder bist da unterwegs, wo wir gar nicht so viel aufzählen können, um auch Deinen Bereich zu nennen. KöchInnen und GastronomInnen als Selbstverständlichkeit gar nicht erst zu erwähnen.

Du hast Lust, die Welt zu verändern, jeden Tag ein kleines Stück, und bist der Meinung, zusammen mit anderen erreicht man mehr als alleine? Du weißt, wie wertvoll die Erfahrung unser gut 700 Partner ist und kannst deren Stories weitertragen? Oder bist die Queen of Adresstabellen, Princess of PR oder was sonst immer in einer Non-Profit-Organisation anfällt?

Dann lasst uns sprechen.

Unser Ziel ist es, in nächster Zeit unsere Tafelrunde zu vergrößern: Auf zwölf Menschen – das Dutzend muss voll.

Wir wünschen uns von Dir neben der ehrenamtlichen Zeit von 1-2 Stunden pro Woche, gerne auch mehr,  und der regelmäßigen Teilnahme an unseren Zoom-Meetings alle 14 Tage den Drang, Dinge in die Hand zu nehmen und nach draußen zu tragen. Wir wollen unseren Vorsprung behalten – und noch besser werden.

Wir bieten Dir statt Geld tolle Kontakte zu den bestehenden Insidern, Partnern und Produzenten und ein ausgezeichnetes Netzwerk für Deine sonstige Arbeit in diesem Bereich und immer offene Ohren für neue Ideen – und den Raum für die Umsetzung neuer Projekte.

Wie es funktioniert

Wir mögen es nicht so gerne in komplizierter Form – lieber einfach. Du schreibst uns einfach eine Mail an mitmachen@green-chefs.de – wir laden Dich dann einfach mal zum nächsten Meeting ein, uns kennen zu lernen und freuen uns natürlich noch mehr, Dich kennen zu lernen. Wenn wir uns alle gefallen, dann machst Du einfach mit.

Zu guter Letzt: Nö, Quoten finden wir doof. Tut ja nicht not, dass wir jetzt mit Regularien dafür sorgen müssen, dass das Gleichgewicht zwischen Jung und Alt, zwischen Frauen und Männern und was auch immer noch für Gleichgewichte wichtig sind, gehalten wird.

Wir meinen nämlich, in einer jungen Organisation pendelt sich das schnell ein. Deswegen sagen wir nicht, dass wir uns über junge und feminine Insidern besonders doll freuen werden, weil ….. siehe oben …

Und nun los ….

WEINGUT IM ZWÖLBERICH – seit 30 Jahren nachhaltig

Weingut im Zwölberich

Das Weingut im Zwölberich ist ein familiärer Betrieb mit einer Tradition seit 1711. Seit über 25 Jahren haben sich die Eigentümer dem biologisch-dynamischen Weinbau nach Demeter-Richtlinien verschrieben. Biozertifiziert sind sie bereits seit 1990.

WEINGUT IM ZWÖLBERICH – LANGENLONSHEIM/NAHE

Die Weinberge erkennet man schon von weitem: zwischen den Rebzeilen ist deutlich mehr Platz als bei anderen Winzern. So können sich die Reben in viel Luft und Sonnenlicht bestens entfalten. Und das wiederum miniert nicht nur die Gefahr vor Schimmel und Pilzbefall – es ist der Zufluchtsort für viele Nützlinge.

In diesem „Biotop Weinberg“ tummeln sich unzählige Schmetterlinge, Wildbienenarten, Marienkäfer, Bienen, seltene Vögel, Rebhühner, Fasane und Igel. „Zum Dank“ schützen die tierischen Winzer-Helfer die kostbare Ernte auf natürliche Weise vor Schädlingen im Weinbau. Was dann kommt, ist jede Menge Handarbeit, Sorgfalt und Auslese – und am Ende steht jedes Jahr ganz einzigartiges Geschenk der Natur.

Weingut im Zwölberich - Weinlese
Weingut im Zwölberich – Weinlese

Manchmal dauert es 300 Jahre… 2020 ist das  Jahr, das des biologisch-dynamischen Erzeugers Weingut Zwölberich, dessen herausragende Qualität und reiche Geschichte mit zwei wichtigen Auszeichnungen des ‚selection magazine‘ gewürdigt wurde:

Bestes Bio-Weingut Deutschlands 2020  Burgunder Weingut Nahe des Jahres 2020

Das Weingut war nach eigenen Worten schon immer ein bisschen anders als die Anderen. Aber genau das ist es, was das Weingut im Zwölberich ausmacht: Die Summe aller Individualisten, die Tag für Tag alles für die Weine, die Natur und natürlich für die Kunden geben. Es war schon immer klar, dass nur ein WIR gewinnt. Mit jeder verkauften Flasche und jedem neuen Zwölberich-Freund, wächst dieses WIR weiter. Darauf – und nicht zuletzt auf den von selection verliehenen Titel „Bestes Bio-Weingut Deutschlands 2020“ – sind alle Mitarbeiter sehr stolz.

Die Basis der Qualität unserer Weine liegt in der der bio-dynamischen Bearbeitung der Weinberge. Die Erhaltung lebendiger Böden und deren Schutz ist die Grundlage für Weine mit Herkunftsprägung. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die selektive Lese der Trauben im Herbst und die schonende Pressung über mehrere Stunden. Die Weinbereitung erfolgt ohne Zusatzstoffe oder Schönungsmittel, denn alleine die Kraft der Traube gewachsen im Weinberg und seinem Boden macht den Wein.

Weingut im Zwölberich - Hartmut Heintz
Weingut im Zwölberich – Hartmut Heintz

Die Qualität – umweltfreundlich und biologisch-dynamisch: Qualität beginnt im Weinberg, mit einem guten Boden und gesunden Reben. In diesem Sinne praktiziert das Weingut Zwoelberich seit 1993 biologischen Weinbau und ist Demeter-Verbandsmitglied. Das bedeutet:

Biodiversität von Flora und Fauna: Die Rebzeilen stehen doppelt so weit auseinander wie üblicherweise. Dies bietet Platz für Pflanzen wie Wildkräuter, Wicke, Klee oder (Phacelia); und für Tiere wie Schmetterlinge, Bienen, Singvögel oder Igel.

Diese sorgen für ein natürliches biologisches Gleichgewicht und helfen bei der Schädlingsbekämpfung. Die breitere Bepflanzung sorgt zudem dafür, dass die Trauben optimal der Sonne ausgesetzt sind und nach Regen auch schneller trocknen. Dies hilft auch, Schimmelbildung zu verhindern.

Biodynamische Präparate Hornkiesel und Hornmist: Pflanzenpflege und Düngung werden mit völlig natürlichen Methoden durchgeführt: Die Reben werden mit Mist, Kompost, Kalk und Splitt gedüngt. Horndünger und gemahlenes Horn spielen im biologischen Weinbau eine wichtige Rolle.

Diese Verbindungen werden mit Kuhhorn vermischt, bevor sie unter der Erde vergraben werden, um ihre natürlichen positiven Eigenschaften zu erhalten. Dann werden sie aktiviert, indem sie in Wasser gelöst und dann in sorgfältig dosierten Mengen über den Boden und die Reben verteilt werden. Weitere Extrakte aus Meeresalgen, Schachtelhalm und Brennnessel sowie Splitt geben den Reben zusätzliche Vitalität.

Vor fast 100 Jahren begründete Rudolf Steiner die Bewegung hin zum ökologischen Landbau, und seitdem ist sie sehr erfolgreich geworden. Diese Art des Anbaus erfordert ein hohes Mass an Sorgfalt und Handarbeit. Dahinter steht das Prinzip, dass sich die Pflege und Hingabe an die Gesundheit und Vitalität der Pflanzen auch in der Gesundheit der Landschaft und des Weinbergs widerspiegelt.

Selektion und natürliche Reifung: Nicht nur die Rebsorte, sondern auch die Umgebung und die Besonderheiten jeder Jahreszeit verleihen den Zwoelbericher Weinen ihren einzigartigen Charakter. Die selektive Lese, die schonende Verarbeitung der Trauben und die natürliche Reifung der Weine werden daher stärker betont. Das Ergebnis sind Weine, die nicht nur Gastronomen überzeugen, sondern auch Verkoster verschiedenster Weinwettbewerbe. Das belegen die Auszeichnungen in verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben.

Die Vielfalt der Nahe: Das Weingut Zwoelberich liegt in Langenlonsheim im Weinanbaugebiet Nahe. Unsere Weinberge erstrecken sich über eine Fläche von 30 Hektar und werden nach bio-dynamisch bewirtschaftet.

Die Gebiete um Langenlonsheim und Guldental zeichnen sich durch unterschiedliche Bodentypen aus. Terrassierter Schotterboden, Lehm, Sand und rote (eisenreiche) Böden sind nur einige davon. Vulkanausbrüche und mächtige Erdbewegungen mischte den Untergrund an der Nahe so auf, dass mehr als 180 verschiedene Bodenformationen übrig blieben. Verbunden mit unserem Können entstehen so wahrhaft großartige Weine.

www.zwölberich.de 

Ein Weltraum-Menü vom Green Chefs Partner?

Weltraum-Menü

Astronauten aus aller Welt fliegen zur Internationalen Raumstation ISS. Mit im Gepäck ist dabei nicht nur die übliche Astronautenkost, sondern auch spezielle kulinarische Genüsse – ganz nach dem persönlichen Geschmack des Raumfahrers – das Bonus Food.

Weltraum-Menü für Matthias Maurer
Weltraum-Menü für Matthias Maurer

Der Saarländer und ESA-Astronaut Matthias Maurer hat sich dafür entschieden, ein Stück Heimat mitzunehmen. Dafür sind zehn saarländische Gastronomen der Genuss Region Saarland zu ihrer bisher größten Mission aufgebrochen: Sie kreieren ein kreatives, nachhaltiges und regionales 2-Gänge-Menue.

Weltraum-Menü: Werns Mühle – Landhaus im Ostertal im Finale

Bei dem entscheidenden Wettbewerb hat unser Green Chefs Partner Werns Mühle – Landhaus im Ostertal das Finale erreicht und benötigt die Unterstützung aller Green Chefs Partner. Damit Fairness und Verantwortung zum Himmel fliegt

Der Menüvorschlag für den Astronauten Matthias Maurer ist ein bodenständiges saarländisches Kultgericht: ein Boudin. Bewusst gewählt wurde ein nicht-prominentes Produkt eines Tieres. Weil es Green Chefs Partnern wichtig ist, dass alle Teile eines Tieres verarbeitet werden.

Die Schärfe des Apfel-Meerrettich-Gemüse wird der Vorgabe der ESA als „geschmacksintensiv“ gerecht. Das Eclair im Dessert wurde dem Nachbarstaat Frankreich entliehen. Übersetzt als „Blitz“ passt es gut in den Himmel und soll unsere europäische Verbundenheit ausdrücken.

Wichtig für die Green Chefs ist die Verbindung zwischen Küche und Produzenten. In diesem Fall sind viele Produzenten eingebunden, damit das Weltraum-Menü für Matthias Maurer perfekt wird. Unser Kompliment auch an die Produzenten:

Boudin: Metzgerei Thomas Petermann
Sahne, Milch: Bliesgaumolkerei
Äpfel, Zwetschgen: Obstbau Scherschel, Breitenbach
Bio-Gemüse: Hof am Weiher, Albessen
Rapsöl: Bliesgau Ölmühle
Mehl: Dörrwiesmühle, Urweiler
Honig: Imker Dr. Pfeil
Gewürze: Rimoco, Saarbrücken
Mühlenwein rot: Weingut Spindler, Deidesheim
Bier: Karlsberg Brauerei
Eier: Demterhof Markus Goyert, Altleiningen (Henne & Hahn)
Rosenblätter: Rosen Brill, Schiffweiler
Kartoffel: Mathias Dörr, Wiesbach
Butter: Käserei Hirztaler®

Mehr Infos hier  www.urlaub.saarland/maurermenue

Danke und wir Drücken die Daumen für unseren neuen Green Chefs Partner Markus Keller, seiner Familie und dem gesamten Team, den Produzenten und auch deren Mitarbeiter.

Info zum neuen Partner: www.werns-muehle.de