Strom selbst gemacht: Tanzen für Licht

Strom selbst gemacht - Tanzen für Licht
Strom selbst gemacht – Tanzen für Licht

Das man mit der Bewegung von Menschen Energie erzeugen kann, wussten schon die alten Ägypter, die die Pumpen von Sklaven bedienen ließen. Das HR-Management hat sich grundlegend geändert, die Gästen machen freiwillig mit … und ohne extra Arbeit.

Strom selbst gemacht – im Büro oder auf der Tanzfläche

Das Nachtleben in Clubs und Diskotheken erfordert vor allem Eines: Eine immense Menge an Energie – für Beleuchtung, Musik und Kühlung der Getränke. Im Jahr 2006 wurde das Konzept des „Sustainable Dance Club“, ins Leben gerufen. Bei der Einsparung von zirka 30% des gewöhnlichen Energieverbrauchs steht vor allem ein Element im Fokus – die Tanzfläche.

Der Boden ist gefedert auf kleinen Platten gelagert, die Vibration der tanzenden Menge setzt Energie frei, damit wird unter anderem die Tanzfläche beleuchtet und das DJ-Pult mit Strom versorgt. Zudem leuchten die LED-Lampen heller, wenn sich die tanzende Menge ausgelassener zur Musik bewegt.

Unter anderem wurde dieses Konzept im niederländischen Club „WATT“ im Jahr 2008 angewendet. Aktuell gibt es 17 gezählte „Energy Floors“ und wurde bereits auf Veranstaltungen rund um die Welt eingesetzt, darunter auch die Olympischen Spiele und Paralympics 2012 in London. Schon wird die Nacht zur Umwelt-Party.

Strom selbst gemacht - im Büroeingang
Strom selbst gemacht – im Büroeingang

Wir von den Green Chefs sind der Meinung, dass sich dieses Modell sinnvoll überall einsetzen lässt, wo vielen Menschen sind. Ob am Eingang von Großbüros, in Hotel-Lobbys oder im Durchgang zwischen Küche und Restaurant. Hier ließe sich sicherlich sogar noch zusätzlich mit der Schwingtür Energie erzeugen.

Bild: Sustainable Dance Club