Restloser Genuss mit der Trend-Stulle

Restloser Genuss mit der Trend-Stulle

Stulle, Sandwich, belegtes Brot – wie auch immer ihr sie nennt – das Butterbrot ist zurück und erobert die Herzen der Gäste. Wie von Muttern früher zu Schulzeiten. Nur irgendwie cooler und oftmals auch gesünder. Für Cafés oder das Take-away-Frühstück im Hotel sind sie definitiv eine willkommene Abwechslung, die gerade voll im Trend liegt.

Ganz und gar nicht Wurscht, die Stulle

Restloser Genuss mit der Trend-Stulle
Restloser Genuss mit der Trend-Stulle

Wir haben es kommen sehen: Der Burger ist durch. Neuer Stern am Gastro-Himmel ist ein Klassiker: Die Stulle. Frisch belegte, krosse Krusten sind Erfolgsfaktoren, die immer mehr Gastronomen erkennen. Aufs Brot kommen dann kreative Beläge oder einfach alles, was schmeckt und Appetit auf mehr macht.

Wer nicht selbst backen kann oder möchte, setzt auf einen Bäcker vor Ort, der sein Handwerk versteht.

Anregung für „Restlos-genießen“-Stullen

Ein weiterer Vorteil macht die Stulle zu einer echten Alternative auf der Karte: Ist vom Vortag noch was vom Braten oder Eintopf übrig, bekommen die Lebensmittel auf oder im Sandwich eine zweite Chance.

Übriggebliebener Rindfleisch-Eintopf ist bestens eignet als Füllung für ein knuspriges Ciabatta-Brötchen. Mit gegrillten Tomaten und ein etwas Ricotta, verfeinert mit Zitronenschale und schwarzem Pfeffer, wird’s italienisch angehaucht.

Stärkehaltiges Gemüse wie Rote Beete, Kürbis oder Karotten könnt ihr zu herzhaften Aufstrichen weiterverarbeiten. Dafür Zwiebeln und Knoblauch in Butter andünsten, anschließend zusammen mit dem Gemüse pürieren.

Rote Beete passt auch solo gut zu geräuchertem Fisch wie Lachs oder Forelle. Mit Meerrettich, Mayonnaise und Apfelstreifen wird daraus ein maritimer Aufstrich in Violett.

Grob zerkleinertes Gemüse wie Gurken, Karotten, Rettich, Blumenkohl oder Rotkohl passen perfekt zu Gewürzgurken. Damit topt ihr deftige Schweinebauch-Sandwiches zu absolutem Hochgenuss.

Also, werdet einfach mal ein bisschen kreativ in Sachen Resteverwertung! Mahlzeit!

Feiertage restlos genießen

Feiertage restlos genießen
Feiertage restlos genießen46 % der Restaurantbesucher lassen sich zumindest manchmal die Reste einpacken, wie die Ergebnisse einer Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigen. Der Dezember ist für Gastronomen traditionell ein wichtiger Umsatzmonat. Damit ist dann auch die Gefahr groß, dass Lebensmittel im Müll landen.
Gegen die Lebensmittelverschwendung können auch die Gäste etwas tun. Rund 51 % nehmen allerdings selten oder nie übrig gebliebene Speisen mit. Das ergab eine Umfrage von TNS Emnid im Rahmen der Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Oktober 2015, 1 015 Interviews, repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten). Die Gründe hierfür sind vielfältig: Rund 35 % der Befragten ist es unangenehm zu fragen, ob sie das Essen mitnehmen können – oder sie empfinden es als unüblich. Viele sind auch unsicher, ob die Speisen zu Hause noch gegessen werden (27 %) und ob sie aufgewärmt noch schmecken (15 %). Etwa 15 % schreckt der Transport ab.
Gastronomen, die ihren Gästen aktiv anbieten, die Speisen einzupacken, kommen also dem Wunsch ihrer Gäste nach und lösen eine vermeintlich unangenehme Situation mit gutem Service auf. Denn: Peinlich ist die Frage nach dem Einpacken der Reste nicht – egal wie feierlich die Atmosphäre ist. Das Mitnehmen von Speisen ist auch ein Kompliment an die Köche. Schließlich wird nur eingepackt, was schmeckt.Weniger reicht manchmal auch
Auch kleinere Portionen anzubieten, kann helfen, Reste zu vermeiden. Bei vielen Gerichten ist das problemlos möglich.Buffets verleiten dazu, zu viel auf den Teller zu häufen. Je größer der Teller, desto mehr wird aufgeladen. Der Grund: Gäste möchten möglichst alle Speisen probieren und schätzen dabei ihren Hunger oft falsch ein, sodass oft Reste auf dem Teller bleiben. Kleinere Tellergrößen wirken dem psychologisch entgegen.