Die Kraft der Gemeinschaft: Gemeinsam mehr erreichen

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Nachhaltige Gastronomie ist eine Herausforderung, die nur durch Zusammenarbeit bewältigt werden kann. In einer Zeit, in der Umweltprobleme dringlicher denn je sind, ist es entscheidend, dass Gastronomiebetriebe, Lieferanten, Kunden und die Gemeinschaft zusammenarbeiten, um nachhaltige Lösungen zu finden. Dieser Newsletter beleuchtet die Bedeutung der Zusammenarbeit für eine erfolgreiche nachhaltige Gastronomie.

Warum Zusammenarbeit wichtig ist

Synergien nutzen: Durch die Zusammenarbeit können Ressourcen effizienter genutzt und Ideen ausgetauscht werden. Gastronomiebetriebe können von den Erfahrungen anderer lernen und innovative Lösungen entwickeln, die alleine schwer umzusetzen wären.

Stärkung der Gemeinschaft: Eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten und Dienstleistern fördert die regionale Wirtschaft und schafft ein starkes Netzwerk. Dies stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern reduziert auch den ökologischen Fußabdruck durch kürzere Transportwege.

Bewusstsein schaffen: Gemeinsam können Gastronomiebetriebe und lokale Organisationen Bewusstsein für nachhaltige Praktiken schaffen. Veranstaltungen, Workshops oder Informationskampagnen können das Engagement der Gemeinschaft fördern und mehr Menschen für das Thema sensibilisieren.

Ansätze zur Zusammenarbeit

Partnerschaften mit Produzenten: Gastronomiebetriebe sollten lokale und nachhaltige Produzenten unterstützen. Durch direkte Partnerschaften können Betriebe frische, saisonale Zutaten beziehen und gleichzeitig die lokale Landwirtschaft stärken.

Kooperationen mit anderen Betrieben: Die Zusammenarbeit mit anderen Gastronomiebetrieben kann helfen, Ressourcen zu bündeln, sei es durch gemeinsame Beschaffung oder durch den Austausch von Best Practices. Solche Kooperationen können auch die Sichtbarkeit erhöhen und neue Kunden anziehen.

Engagement für soziale Projekte: Die Unterstützung lokaler Initiativen, wie z. B. Umweltprojekte oder soziale Einrichtungen, zeigt das Engagement für die Gemeinschaft. Gastronomiebetriebe können sich aktiv an solchen Projekten beteiligen und damit ihr nachhaltiges Engagement unter Beweis stellen.

Schaffung von Netzwerken: Die Bildung von Netzwerken, in denen sich Gastronomiebetriebe, Lieferanten und andere Akteure zusammenschließen, kann den Austausch von Ideen und Ressourcen fördern. Regelmäßige Treffen und Veranstaltungen stärken die Zusammenarbeit und das Gemeinschaftsgefühl.

Fazit

Die nachhaltige Gastronomie ist eine gemeinsame Verantwortung, die nur durch Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden kann. Indem Gastronomiebetriebe, Lieferanten und die Gemeinschaft zusammenarbeiten, können sie nicht nur ihre eigenen Ziele erreichen, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Gesellschaft ausüben. Lasst uns die Kraft der Gemeinschaft nutzen, um gemeinsam mehr zu erreichen und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten!

Die Walz – ein Blick über den Tellerrand

Die Walz, auch Stör oder Tippelei genannt, bezeichnet die Wanderschaft zünftiger Gesellen nach Abschluss der Lehrzeit. Früher war die Walz eine Grundvoraussetzung im Handwerk, um die Prüfung zum Meister beginnen zu können. Gerade in der Gastronomie gehört es mittlerweile wieder zum guten Ton, die Welt außerhalb der ersten vier Küchenwände, in die man gesteckt wird, zu entdecken. Für viele ist genau diese Möglichkeit ein wichtiges Kriterium, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Das sollten kluge Gastronomen für ihre Mitarbeitern fördern. Lasst uns die Welt entdecken!

Auf der Walz die Welt neu entdecken

Früher oder später trifft es jeden: Der Alltag kehrt ins Berufsleben ein. Da kann der Job noch so abwechslungsreich sein, irgendwann hat man doch alles gesehen, alles schon mal gemacht und ist sich seiner Sache im Betrieb sehr sicher. Abwechslung und frischen Wind für’s Oberstübchen bringen Fortbildungen, Praktika in anderen Betrieben und Exkursionen zu postenrelevanten Themen.

Davon profitiert nicht nur der „Wälzler“, sondern das ganze Team, denn das Wissen wird selbstredend mit allem geteilt. Der kluge Chef baut hier hier und bietet dem Auflügler dafür eine Bühne – sprich Zeit und Raum.

Eine Reise zum besser Koch-Ich

Durch Reisen in andere Ländern lässt sich das kulinarische Angebot mannigfaltig erweitern. Eindrücke, die man in unseren Breitengraden nicht wahrnimmt, finden so ihren Platz in unserer Kochkultur.

Auf der Walz entdeckt so manch ein Kollege ganz neue Fähigkeiten, erlangt neues Wissen und erweitert unter Umständen auch seine Sprachkenntnisse. Selbstständiges Arbeiten wird gefördert, die Sicherheit im Umgang mit fremden Waren, Gerätschaften und Menschen steigt, das Selbstwertgefühl bekommt einen ordentlichen Push.

Also bitte, wer ist der nächste?

Arbeitszeit ist Lebenszeit

Arbeitszeit ist Lebenszeit - Green Chefs

Der Gastronomie wird immer wieder nachgesagt, dass Menschen, die sich hier jeden Tag mit vollem Einsatz ihrem Job widmen, keine Möglichkeit hätten, ihre Freizeit vernünftig zu gestalten – geschweige denn zu planen. Ein Manko und leider oft auch ein Grund, sich gegen die Kochkarriere oder für den Beruf des professionellen Gastgebers zu entscheiden. Dabei ist es eigentlich nur eine Sache der Planung miteinander, der Absprache untereinander und der Rücksicht aufeinander, denn Arbeitszeit ist schließlich auch Lebenszeit.

Arbeiten, wo die Hütte brennt

Arbeitszeit ist Lebenszeit - Green Chefs
Arbeitszeit ist Lebenszeit

Für ausgezeichnete Green Chefs ist es selbstverständlich, dass…

  • das Küchen- und Serviceteam so aufgestellt ist, dass 18 Stunden-Tage nicht zur Normalität gehören.
  • der Arbeitsplatz Kreativität fördert und Freiraum für Ideen lässt.
  • die Möglichkeit auch langfristiger Auszeiten zu planen, gegeben ist.
  • eine faire Entlohnung, die der Leistung entspricht, gewährleistet ist.
  • Lob ebenso dazu gehört, wie klare Ansagen und Zuverlässigkeit.

Spätestens, wenn am Pass der Adrenalinpegel wieder steigt, wenn alles wie bei einer großen Maschine ineinander greift und alle Komponenten zeitgleich auf dem Teller landen, wenn die Erwartungen der Gäste wieder übertroffen werden und man sicher sein kann, alles gegeben zu haben – weiß vom Spüler bis zum Küchenchef, vom Commis bis zum Serviceleiter jeder, warum es sich lohnt in dieser Branche zu arbeiten.

 

Nice To Not Have [2]: Nörgeler

Nörgeler (c) Pixabay

In der Serie „Nice to not have“ zeigen wir Dinge, auf die ein Green Chef ruhig verzichten kann. Mal offensichtlich, mal überraschend. Heute: Nörgeler. Unser Vorschlag ist natürlich nicht, jeden Nörgeler aus dem Betrieb zu entfernen, sondern insgesamt im Betrieb die Nörgelei zu minimieren!

Kleine Begriffserklärung vorab: Ein Nörgeler ist jemand, der gerne nörgelt. Sprich meckert, mäkelt, mosert, motzt, mault – oder welches Wort auch immer im regionalen Sprachgebrauch zutreffend ist.

Dafür.
Warum Nörgeler toll sind

Nörgeler haben enorme Freiheiten: Sie können unablässig ihre Meinung sagen – und die ist wohlgemerkt immer schlecht. Mit kleinlicher Kritik und ständigen Beanstandungen von Essen, Küchenatmosphäre oder dem Betrieb als Ganzes lassen sie in Gastronomiebetrieben keinen Missstand unentdeckt.

Dagegen.
Warum Nörgeler schlecht sind

Nörgeln ist leider selten zielführend. Auch wenn Nörgeler findige Problemdetektive sind – es mangelt doch oft an Initiative zu weiteren Schritten; konkret: zur Problemlösung.

Nörgeler (c) PixabaySchade ist auch, dass die Meckerer behobene Missstände nicht wirklich wertschätzen. Kaum wird ein Problem angegangen, wittern sie schon das nächste. Eine Aussage wie „Ja, das ist schon ok so“ ist oft das höchste der Gefühle – unmittelbar gefolgt von einem großen Aber.

Warum denn eigentlich so pessimistisch? Ist wirklich alles immer nur schlimm? Dauernörgeln ist nicht nur für den Nörgeler selbst der beste Weg in die Unzufriedenheit, sondern kann auch schnell die Stimmung im Team auf den Nullpunkt bringen. Höchste Zeit für jeden Green Chef, „Stop!“ zu schreien! Ein gesundes Arbeitsklima bringt ein zufriedenes Team bringt Spaß an der Arbeit bringt kreative Qualitätsküche bringt glückliche Gäste bringt Erfolg bringt ein gesundes Arbeitsklima … ein Kreislauf, in dem für Nörgeler nur selten Platz ist.

Aber ich nörgle doch so gerne!?
Lösungen.

Nörgeln ist schnell getan und fällt meist leichter als loben; das kennen wir wohl alle. Und natürlich ist das auch Typsache: Der eine ist mehr Optimist, der andere mehr Pessimist. So sind sie nun einmal, die Menschen, mit all ihren Macken und Liebenswürdigkeiten.

Wer im Sinne der Green Chefs seinem Team ein angenehmes Arbeitsklima bieten möchte, schätzt den Menschen in jedem seiner Mitarbeiter – und zeigt sich selbst menschlich. Da gehört Nörgeln mal dazu; konstruktive Kritik, Lob und Spaß an der Arbeit sollten jedoch deutlich überwiegen.

Selbst wenn wir es könnten: Wir stellen kein Nörgel-Verbot auf. Manchmal muss ein bisschen Mosern einfach sein. Aber, liebe Green Chefs, vergesst Euren Frohsinn nicht, und das Feuer, das in Euren Kulinariker-Herzen brennt! Das Leben ist zu schön, um es zu vernörgeln. Und wenn ein Mitarbeiter zum Obernörgeler wird: Es mag einen Grund dafür geben. Sucht das Gespräch und geht Probleme gemeinsam an.

War noch was?

Nö. Genug genörgelt.

nörgeler puppen - nice to not have (c) pixabay

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Nice To Not Have [1]: Alufolie

Petition fordert: 1 Dollar Mindestlohn für jeden!

Petition fordert einen Dollar Mindestlohn weltweit

Petition fordert einen Dollar Mindestlohn weltweit8,84€ – diese Zahl klingelt vielen Arbeitnehmern in den Ohren. Denn 8,84€ pro Stunde stehen ihnen (ab 2017) auf jeden Fall zu, das schreibt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland vor.

Von 8,84€ können Menschen in anderen Ländern oft nur träumen. Der Mindestlohn in Bangladesh beispielsweise liegt bei etwa 30  Cent – ein Hungerlohn.

1 Dollar Mindestlohn als Standard

Nun haben sich zwei Menschen zusammen getan, die der ganz klaren Meinung sind: So darf es nicht weitergehen! Unternehmensberater Georgios Zervas und Autor und Sozialunternehmer Peter Spiegel rufen derzeit zur Petition auf. Die Petition richtet sich an das EU-Parlament:

» Führen Sie endlich einen Globalen Mindestlohn ein: 1 Dollar/Stunde als Menschenrecht. «

Die EU ist laut den Initiatoren in der Lage, mit der Einführung einer simplen Richtlinie viel zu bewegen. Diese Richtlinie soll einen Standard für alle Produkte festlegen, die in die EU importiert werden – das heißt, bei der Herstellung der Produkte müssen Löhne von mindestens einem Dollar pro Stunde gezahlt werden.e

Respekt fängt beim Lohn an

Peter Spiegel sieht in Niedriglöhnen, wie sie weltweit seit Jahrzehnten gezahlt werden, die eklatanteste Menschenrechtsverletzung überhaupt. Er fragt: Wie können wir es zulassen, dass mehr als eine Milliarde Menschen lebenslänglich zu Sklavenlöhnen arbeiten, die ihnen absolut keine Chance zu „Freiheit“, „Würde“ oder sonst irgendeinem Menschenrecht lassen?

Eine faire Bezahlung ist bei Green Chefs niet- und nagelfest in ihrem Handeln verankert. Ob Koch, Servicekraft oder Lieferant: Jeder hat sein Geld verdient. Ein anständiger Lohn ist nicht nur fair und daher selbstverständlich, sondern bietet auch die Grundlage für eine gute, menschliche Zusammenarbeit mit gegenseitiger Wertschätzung.

Sollte ein respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern nicht weltweiter Standard sein? Ein globaler Mindestlohn wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Wer die Petition mit seiner Unterschrift unterstützen möchte, kann das hier online tun.

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie
Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor
in Hotellerie & Gastronomie

Ein Blick auf den Hotel- und Gastronomiemarkt zeigt, dass Umweltbewusstsein keine Modeerscheinung ist. Selbst in mittelständischen Betrieben gehört Nachhaltigkeit, in unterschiedlich starken Ausprägungen, inzwischen zum Unternehmenskonzept.

Die Autoren von Freyberg, Gruner und Hübschmann erläutern im vorliegenden Buch, was Nachhaltigkeit im Gastgewerbe bedeutet, welche erfolgsversprechenden Strategien existieren und welche Werkzeuge beispielsweise bei der Zertifizierung sowie im Einkaufs-, Energie- und Personalmanagement eingesetzt werden können.

Insbesondere Antworten auf folgende Fragen unterstützen gastgewerbliche Unternehmer bei der Entscheidung auf Nachhaltigkeit zu setzen und falls ja, in welchem Maße:

  • Bringt das Investment in Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft einen Return on Investment?
  • Würdigt der Gast das Engagement und ist er bereit, die eventuellen Mehrkosten mitzutragen?
  • Was ist für den eigenen Betrieb die passende Nachhaltigkeitsstrategie? Welche Maßnahmen sind für den jeweiligen gastgewerblichen Betriebstyp geeignet, welche nicht?

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Über die Autoren

Prof. Dr. Burkhard von Freyberg ist geschäftsführender Gesellschafter der Hotelberatung Zarges von Freyberg Hotel Consulting. Auch er hat eine Professur für Hospitality Management an der Fakultät für Tourismus der Hochschule München inne.

Prof. Dr. Axel Gruner ist Professor für Hospitality Management an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Vor dem Ruf war er als geschäftsführender Direktor eines auf Medical Wellness spezialisierten Hotels auf Teneriffa tätig.

Das WIR-Konzept

WIR-Konzept Chez Eric Panorama Hotel Freiburg

Im Panorama Hotel Freiburg Chez Eric wird das Wir nicht nur im sprichwörtlichen Sinne großgeschrieben. Denn Besitzer Eric Lassiaille setzt auf das Prinzip 40-40-20. Gemeint ist damit die Zeit, die er anteilig am Tag auf Mitarbeiter, Gäste und Betrieb aufteilt. Für Lassiaille ist ganz klar, dass seine Mitarbeiter das wertvollste Gut sind. Deshalb investiert er nicht nur einen Großteil seiner Zeit in die Förderung und Führung der Kollegen, sondern hat gleich ein ganzen Programm für sie und mit ihnen auf die Beine gestellt: Das WIR-Konzept. Und von diesem können sich Gastronomen und Küchenchefs sicher noch das eine oder andere abgucken.

Auf Personalsuche

Dass viele Gastronomiebetriebe aktuell Schwierigkeiten haben, neue Kollegen oder Auszubildende zu finden, ist kein Geheimnis. Wie sich dieses Problem allerdings lösen lässt, will jeder wissen. Mit dem WIR-Konzept ist es Lassiaille gelungen, offene Stellen zu besetzen und die Mitarbeiter auch auf lange Sicht zu halten.

Dafür ist es Lassiaille besonders wichtig, dass sich nicht nur die Mitarbeiter mit dem Betrieb identifizieren, sondern der Betrieb auch über die Angestellten. Daher ließ er die Kollegen in Szene setzen und fotografieren. Nun sind sie die Gesichter des Chez Eric. Das Wir-Gefühl spüren auch die Gäste und wissen es zu schätzen.

Kommunikation und Transparenz sind das A und O

Nicht nur nach außen stärkt das WIR-Konzept das Bild der Gemeinschaft. Erfolge und Rückschläge werden im Kollegenkreis ganz offen kommuniziert, anstehende Investitionen miteinander besprochen und die erreichten Ziele feiern alle gemeinsam. Das stärkt den Zusammenhalt, aber auch das Verständnis für die Betriebssituation. Alle fühlen sich mitverantwortlich und können ihre Stärken einbringen, wo sie gebraucht werden. Ihre Fähigkeiten können sie bei regelmäßigen Weiterbildungen weiter ausbauen. Zudem haben die Kollegen mehrmals wöchentlich die Gelegenheit, Kritik und Lob anzubringen und Verbesserungsvorschläge im Team zu diskutieren.

Für seine Mitarbeiter zeigt Lassiaille großes Engagement – und das geben Sie im vielfach zurück. Von Zeit zu Zeit zieht es die Kollegen dann aber doch an einen anderen Ort, zu einer anderen Stelle oder auf eine andere Position. Lassiaille sieht das positiv: „Meine oberste Priorität ist es, junge Menschen zu modellieren, sie so auszubilden, dass andere Arbeitgeber sie mit Handkuss nehmen.“

WIR-Konzept Chez Eric Panorama Hotel Freiburg

Jens Rittmeyer: „Einzelkämpfer haben keine Chance“

Budersand - Jens Rittmeyer - Chefs Trophy Ausbildung 2016

Miteinander fördern und Teamplayer ausbilden

Während die einen über den Mangel an willigen Auszubildenden nur lamentieren, packt Küchenchef Jens Rittmeyer vom Restaurant Kai 3 im Budersand Hotel Golf & Spa auf Sylt es einfach an. Für ihn muss das Miteinander in der Küche stimmen, Einzelkämpfer haben da keine Chance.

Budersand - Jens Rittmeyer - Chefs Trophy Ausbildung 2016Jens vermittelt seinen Auszubildenden eine zukunftsweisende Küche, die Regionalität und Nachhaltigkeit gekonnt mit der Kochklassik vereint. Junge Menschen werden bei Jens zu Teamplayern ausgebildet, die früh Verantwortung übernehmen dürfen und dank optimaler Förderung mit besten Noten abschließen.

Dass er mit seiner Einstellung alles richtig zu machen scheint, zeigt auch die jüngst verliehene Auszeichnung mit der Chefs! Trophy Award Ausbildung 2016, die Ausbildungsbetrieben für nachweislich herausragende Ausbildungsleistungen im Kochberuf verliehen wird.

 

Wertschätzung am Arbeitsplatz

Anliegen eines Green Chefs: Den Arbeitsplatz zum Lebensplatz machen

Grün, grün, grün. Wer denkt da nicht zuerst an Bio, Umweltschutz und Natürlichkeit. Das alles ist Green Chefs wichtig, keine Frage. Doch sie gehen noch weiter, denn so richtig glücklich sind Green Chefs erst, wenn auch ihr Team grünes Licht gibt und sich jeder Mitarbeiter rundum wohlfühlt.

Kevin Fehling vom Restaurant The Table in Hamburg stellt hier Green Chefs Qualitäten unter Beweis. „Arbeitszeit ist Lebenszeit“, sagt er. Und das Leben soll man genießen!
Für einen echten Green Chef ist es Herzenssache, den Arbeitsplatz zu einem Lebensplatz für jeden im Team zu machen. Die Grundlage hierfür ist eine faire Bezahlung, das ist selbstverständlich – untertariflich kommt nicht in die Tüte. Doch Geld allein hat selten jemanden wirklich glücklich gemacht, der nicht gerade Dagobert hieß.

Pro Klima auch in Sachen Mitarbeiter

Wer in der Gastronomie arbeitet, ist ein Mensch. Dieser Mensch hat Ambitionen und Ideen, ebenso wie Wünsche und, ja, auch Gefühle. Wem gefällt es nicht, sich abends zufrieden schlafen zu legen? Ein Green Chef sieht in seinen Mitarbeitern Menschen und sorgt dafür, dass sie glücklich einschlafen können. Dafür muss er ihnen keine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, denn die guten Geschichten entstehen während der Arbeitszeit zu Genüge.

Anliegen eines Green Chefs: Den Arbeitsplatz zum Lebensplatz machenEin angenehmes Betriebsklima ist das A und O, um den Arbeitsplatz zu einem Ort zu machen, an dem jeder Mitarbeiter qualitative Lebenszeit verbringen kann. Die Basis ist simpel: gegenseitige Wertschätzung. Dann rückt das Team häufig schon durch Kleinigkeiten wie einen Plausch nach Feierabend näher zusammen. Es lohnt sich aber auch, hin und wieder Zeit für gemeinsame Aktivitäten abseits der Arbeit freizumachen. Gerade für neue Kollegen bieten solche Unternehmungen die Möglichkeit, Anschluss zu finden – und den Arbeitsplatz zum Lebensplatz zu machen.