Umweltministerium: Testet das Lastenrad!

Neues Projekt zum Lastenrad Foto: Pexels

Neues Projekt zum Lastenrad, Foto: PexelsWie bringe ich Sachen umweltschonend von A nach B? Mit dem Lastenrad!

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat bereits im letzten Jahr mit dem Projekt
„Ich-ersetze-ein-Auto“ den Einsatz von Lastenrädern in Zusammenarbeit mit Stadtkurieren untersucht. Mit erfreulichem Ergebnis: „Aufgrund der Dominanz von kleinen Gutgrößen und kurzen Auftragsdistanzen im städtischen Kuriermarkt sind Elektro-Lastenräder prädestiniert, Pkw-Fahrten zu ersetzen und dadurch klimafreundlich im Kuriermarkt zu wirken.“

Nächste Testrunde für das Lastenrad: Teilnehmer gesucht

Die Lastenradforschung geht jetzt in die nächste Runde: Das Umweltministerium hat kürzlich bekannt gegeben, einen dreijährigen Test zur gewerblichen Nutzung von Lastenrädern zu fördern. Interessant dabei: Es werden noch Teilnehmer gesucht!

Je nach Unternehmensstruktur könnte der Einsatz von Lastenrädern möglicherweise auch für Green Chefs interessant sein. Oder, wenn nicht im eigenen Betrieb, vielleicht für die regionalen Lieferanten? Es werden 450 Betriebe aus ganz Deutschland gesucht. Unternehmen, die an der Lastenrad-Nutzung interessiert sind, können sich per Email an lastenrad@dlr.de wenden.

Umweltministerium fördert Test vom LastenradDie Mitteilung des Umweltministeriums:

„Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium das dreijährige Projekt „Lastenrad-Test“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Mobilitätsprojekt soll den Einsatz von Lastenrädern in der gewerblichen Nutzung stärken und so einen Beitrag zur Minderung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ziel des am 1. Januar 2017 gestarteten Projektes ist es, das Lastenrad als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Transportmittel für eine breite gewerbliche Nutzung bekannt zu machen.

Das neue Projekt beinhaltet den Aufbau eines umfangreichen Lastenrad-Testangebots. Insgesamt sollen 150 unterschiedliche Lastenräder jeweils für bis zu drei Monate zum Test an interessierte Unternehmen ausgeliehen werden. Ab sofort werden dafür bundesweit bis zu 450 interessierte Unternehmen gesucht.

Das DLR-Institut für Verkehrsforschung begleitet das Projekt wissenschaftlich. Hierzu führen die Verkehrsforscher während der gesamten Laufzeit Befragungen und Analysen zur Nutzerakzeptanz, Fahrzeugnutzung und zu den Klimaschutzeffekten durch.“

„Öko“ mit Klasse: Ottmar Pohl-Hoffbauer kocht im Scent

Ottmar Pohl Hoffbauer - Scent

Ottmar Pohl Hoffbauer - ScentMitten im pulsierenden Stadtleben Berlins hantiert ein bekennender „Öko“: Wer im Restaurant Scent im COSMO Hotel zu Gast ist, wird mit Köstlichkeiten aus der Küche von Ottmar Pohl-Hoffbauer verwöhnt. Doch er trotzt den tristen Öko-Klischees und bietet ihnen mit Hochgenüssen wie „konfierter Ostseelachs, Haselnussschmelze, rote Bete, weiße Melisse“ die Stirn.

Landschwein aus Husum und Ente aus Oldenburg

Öko ist schließlich, was drin ist: Fisch aus nachhaltiger Seefischerei, Fleisch von glücklichen Tieren. Und spätestens, wer auf der Karte Gerichte wie die „Keule vom Husumer Landschwein“ entdeckt, erkennt Ottmars Vorliebe für regionale, oftmals lokale Zutaten. Auf den Teller kommt außerdem nur, was fair gehandelt und im Einklang mit der Natur produziert wurde. Das umfasst nicht nur aufrichtig ökologischen Anbau, sondern auch eine niedrige CO2-Bilanz der Lebensmittel – womit wir wieder bei der Regionalität angelangt wären, die kurze Transportwege garantiert.

Ein Slow Food-Philosoph

Als Slow Food-Mitglied lebt Ottmar seine Philosophie vom Respekt vor Lebensmitteln seinen Mitarbeitern tagtäglich vor und trägt sie offen an seine Mitmenschen heran. Auch den Gästen im Scent vermittelt er seine nachhaltigen Werte. So listet er zum Beispiel seine Lieferanten offen auf und sorgt so für Transparenz und Vertrauen. Was übrig bleibt, spendet er an Obdachlose, Flüchtlingsunterkünfte oder die Bahnhofsmission.

Da bleibt uns nur noch, einen Gruß ins Scent zu schicken, zusammen mit einem herzlichen „Willkommen, bei den Green Chefs“!

 

Nice To Not Have [1]: Alufolie

Nice to not have: Alufolie (Foto: Pixabay)

In der Serie „Nice to not have“ zeigen wir Dinge, auf die ein Green Chef ruhig verzichten kann. Mal offensichtlich, mal überraschend. Heute: Alufolie.

Dafür.
Warum Alufolie toll ist

Es geht so fix: Die Reste schnell in Alufolie gewickelt, die Schüssel schnell damit abgedeckt, für Take-Away-Food oder zur Aufbewahrung. Sie hält Keime fern und Wärme drin. Sie ist formbar, flexibel, und gefügig wie Wachs in meinen Händen. Kurzum: Der silberne Knister-Mantel ist einfach praktisch.

Dagegen.
Warum Alufolie schlecht ist

  1. Nice to not have: Alufolie (Foto: Pixabay)Energieaufwand: Aluminium, und damit auch Alufolie, ist bis in die Spitzen vollgepumpt mit Energie. Man sagt, zur Herstellung von einer Tonne Aluminium benötigt man etwa so viel Energie, wie ein Familienhaushalt in 3-4 Jahren verbraucht.
  2. Ressourcenproblem: Aluminium steckt in einem Erz, dem sogenannten Bauxit. Bauxit kommt  vor allem in Regenwaldregionen vor, zum Beispiel in Brasilien. Um das Bauxit zu fördern, muss demnach viel Regenwald abgeholzt werden.
  3. Umweltrisiko: Bei der Produktion von Aluminium fällt in großen Mengen Rotschlamm an. Der enthält unter anderem Blei und Quecksilber – ist also extrem giftig. Nicht selten landet dieser Rotschlamm einfach in Flüssen und Seen. Die bessere Lösung sind Rotschlammdeponien, doch auch die sind unsicher: So  brach 2010 in Ungarn der Damm einer solchen Deponie. Mehrere Dörfer wurden von Schlammlawinen überflutet.
  4. Gesundheitsrisiko: Aluminium steht im Verdacht, Krebs und Alzheimer zu begünstigen. Zudem soll es das Nervensystem sowie den Knochenstoffwechsel schädigen können und sich auf Ungeborene negativ auswirken können. Speisen, die in Alufolie eingewickelt sind, können das Aluminium aufnehmen und somit gesundheitsschädlich werden.

Aber ich kann doch nicht ohne!?
Lösungen.

Selbst wenn wir es könnten: Wir wollen kein Alu-Verbot aufstellen. Vielmehr soll unsere Nice To Not Have-Liste dazu anregen, sich Gedanken zu machen. Was kann ich also tun?

  1. Verbrauch minimieren: Manchmal geht’s nicht anders; die Alufolie muss her. Wer sie bewusst einsetzt und sich Gedanken macht, ob es nicht doch eine Alternative gibt, der hat schon viel gewonnen.
    Wenn die Folie nicht grade völlig verschmiert ist und allen Hygienevorschriften trotzt, lässt sie sich häufig auch mehrfach verwenden.
  2. Recycling: Aluminium lässt sich recyclen – nicht umsonst zahlen wir in Deutschland Dosenpfand. Allerdings ist es gar nicht so einfach, Alufolie aus Recycling zu finden. Ein Produkt ist die Alufolie des Herstellers I You Care.
  3. Alternativen: In aller Regel setzen wir aber schlichtweg auf Mehrweg statt Folie. Zur Aufbewahrung und zum Transport von Speisen bieten sich Dosen und Boxen an. Auch Gläser sind wahre Wunder, sie eignen sich sogar zum Einfrieren. Um Schüsseln abzudecken tut es oft auch ein Teller. Und wenn es doch Folie oder Verpackung sein soll, dann gibt’s umweltfreundliche Alternativen, wie zum Beispiel die plastikfreie Folie Bee’s Wrap oder Papiertüten.

War noch was?

Ja. Alu gibt’s natürlich nicht nur in Folienform. Die Probleme, die mit Aluminium einhergehen, gelten genauso für andere Aluprodukte.

Nice to Not Have: Aluminium (Fotos: Pixabay)

Gutes vom Gütchen: das Kreilingshöfchen

Annette Kreiling Kreilings Gourmet Service Kreilingshöfchen
Annette Kreiling Kreilings Gourmet Service Kreilingshöfchen„Alles von hier“ – mit dieser Produktlinie verfolgt Annette Kreiling ihr Ziel: ausnahmslos mit regionalen Zutaten kochen.
Als Leiterin des Restaurants im Hotel Kreilingshöfchen sowie des dazugehörigen Caterings „Kreilings Gourmet Service“ führt sie so die Unternehmensphilosophie fort. Denn die trifft genau ins Green Chefs Grüne: Fairness und Verantwortung werden im Kreilingshöfchen enorm groß geschrieben.

Was die Natur gerade schenkt

Selbst über die Herkunft ihrer Gewürze weiß Annette bescheid – bei manchen muss sie jedoch ein regionales Auge zudrücken. Pfeffer gibt’s in Deutschland nun einmal nicht. „Regional ist für uns kein moderner Werbeslogan, sondern Tradition seit Gründung unseres Hotels“, sagt Annette und schmeichelt damit unseren Green Chefs Herzen. Doch das ist längst nicht alles. Wer regional sagt, muss auch saisonal sagen – bingo! „Saisonal kochen vermittelt mir das Gefühl im Einklang mit der Natur zu sein. Es kommt auf den Teller, was die Natur gerade schenkt“, verrät uns Annette.

Extra grüne Effizienz im Kreilingshöfchen

Auch abseits der Kochkunst stellt das Kreilingshöfchen seine Green Chefs Gesinnung unter Beweis: Jede Ressource hat ihren Wert und soll daher effizient genutzt werden – sei es Wasser, Strom oder Wärme. Nicht nur in Annettes Küche, sondern insbesondere auch im Hotelbetrieb gibt das natürlich extra grüne Punkte.
Ebenso grünes Licht erhalten die Kreilings für ihren Umgang mit den Mitarbeitern. „Jeder soll seine ganze Persönlichkeit einbringen und sich mit der Firma und deren Werte identifizieren können“, sagt Annette. Beständigkeit, Vertrauen und Wertschätzung stehen im Zwischenmenschlichen an oberster Stelle – nur so kann das Kreilingshöfchen rund laufen.
Wir freuen uns über den hessischen Zuwachs und heißen Annette und das ganze Team vom Kreilingshöfchen in Bad Vilbel willkommen!

Einfach. Gut. Gasthof zum Hirsch.

Artur Frick-Renz, Gasthof zum Hirsch

Artur Frick-Renz, Gasthof zum HirschEinfach + Gut = Einfach Gut. So simpel das Wortspiel, so treffend die Beschreibung für den Gasthof zum Hirsch im bayerischen Neukirch. Denn Küchenchef Artur Frick-Renz lässt Schnörkel Schnörkel sein – und macht stattdessen Geschmack und Qualität zum Mittelpunkt seiner Gerichte. Ein sinnliches Erlebnis, das wollen Artur und seine Frau Ulrike ihren Gästen bieten.

Qualität: gesichert. Durch bewussten Einkauf.

Artur ist der Landwirtschaft eng verbunden: Seine Eltern führen einen Zuchtbetrieb und halten dort Milchvieh. „Daher ist es ein Muss für mich und Überzeugung, dass ich überwiegend Lebensmittel aus der Region beziehe“, sagt der Küchenchef selbst. Das stärkt nicht nur die Kulturlandschaft der Region, sondern spielt Artur auch bei der Qualitätssicherung zu. Denn der direkte Kontakt zu den Lieferanten macht es leichter, sich Transparenz über den Produktionsweg zu verschaffen und so Vertrauen in die Qualität der Lebensmittel zu bekommen. Nicht umsonst wird der Gasthof zum Hirsch im Slowfood Genussführer 2017/2018 aufgeführt.

Neben erstklassigen Genüssen bietet Artur auch Kochkurse an. Beim „Kochen mit Renz“ gibt er sein kulinarisches Wissen weiter, macht sich mit den Teilnehmern auf die Suche nach neuen Kreationen und (pssst!) verrät das ein oder andere Küchengeheimnis.

Wir brauchen nicht weiter drumherum reden: Wir heißen Artur, Ulrike und das ganze Team vom Gasthof zum Hirsch ganz einfach willkommen bei den Green Chefs!

 

Klimafreundlich Auto fahren mit Project Climate

Plakette Wir fahren klimafreundlich
Plakette Wir fahren klimafreundlich
(c) Project Climate

Auto fahren? Ein alarmierendes „Nein!“ rufen engagierte Umweltschützer als Antwort in die Welt hinaus. Und, das ist kein Geheimnis, sie haben ja auch Recht. Autos, wie sie derzeit noch als Abgasschleudern auf unseren Straßen unterwegs sind, sind regelrechte Umweltkiller. Der Rat der Umweltschützer lautet also: Steigt um auf Bus und Bahn, oder benutzt eure eigene Fortbewegungskraft, zu Fuß und auf dem Rad!

Doch gerade Gastronomen wissen: Manchmal geht’s kaum ohne Auto. Wer sich nicht grade strikter Auto-Abstinenz verschrieben hat, kommt über kurz oder lang an den Punkt, an dem er auf ein Auto angewiesen ist. Die gute Nachricht: Auch unvermeidbare Autofahrten können klimafreundlich sein – durch einen CO2-Ausgleich.

Abgase in Klimaschutzprojekten ausgleichen

Project Climate Klimaschutzprojekt
Klimaschtzprojekt in Kenia: mit effizienteren Brennholzkochern 30% Brennstoff einsparen.
(c) myclimate

Das Unternehmen „Project Climate“ hat hierfür ein nutzerfreundliches Tool in der Hand: Eine Plakette. Der kleine Aufkleber bestätigt „Wir fahren klimafreundlich“. Die Plakette gibt’s natürlich nicht einfach so; einen Beitrag zur sogenannten CO2-Neutralität muss man schon leisten. Auf der Seite www.wir-fahren-klimafreundlich.org kann man mit einem einfachen Rechner den CO2-Ausstoß ermitteln, den man durch Autofahrten jährlich produziert. Im Schnitt sind das etwa 3 Tonnen. Das CO2 kann man dann durch einen kleinen Spendenbeitrag, der meist zwischen 5 und 10 Euro liegt, ausgleichen. Das Geld holt zwar das CO2, das wir in die Atmosphäre gepustet haben, nicht zurück, doch es wird in Klimaschutzprojekte investiert und mindert somit die CO2-Produktion an anderer Stelle.Derzeit unterstützen klimafreundliche Fahrer ein Projekt für effizientere Brennholzkocher in Kenia, und die Umstellung von Diesel auf Biomasse für die Stromproduktion in einem Teil Brasiliens.

Nicht bloß das Gewissen beruhigen

Es klingt schön und einfach, für jeden, der ein paar Euro im Monat locker hat: Ich bezahle meinen Beitrag und bin frei von Abgas-Sünden. Doch das ist nicht der Sinn von CO2-Neutralität! „Der CO2-Ausgleich ist immer nur dort als Ergänzung sinnvoll, wo Anstrengungen zur Emissionsvermeidung und -reduzierung unternommen werden, es aber nicht möglich ist, ganz CO2-frei zu fahren“, sagt Project Climate selbst. Fehlanzeige für einen „Freikauf“ also; die Plakette bekommt nur, wer sich aufrichtig für umweltbewusste Mobilität einsetzt. „Sportwagen oder SUV sind – mit oder ohne CO2-Ausgleich – einfach nicht klimafreundlich“, steht es auf der Website geschrieben. Das sei Fakt.

Die Plakette gibt’s für Privatpersonen und Selbstständige; die Kosten sind zu 100% steuerlich absetzbar. Für so manchen Koch wäre das doch eine feine, kleine Sache?

Artgerechte Tierhaltung

Im Schweineparadies auf Knuthenlund

Der Preis für ein Schwein aus konventioneller Haltung wird regelmäßig unterboten. Green Chefs bieten da nicht mit! Denn hinter jedem Kilogramm steckt am Ende doch ein Lebewesen, das eine artgerechte Tierhaltung verdient hat. Ein Leben unter Artgenossen, mit Auslauf, gutem Futter und einem schönen Platz zum Schlafen.

Auf Knuthenlund in Lolland bei Maribo wird für die Tiere auf dem Hof dieser Traum wahr. Die Schweine leben in kleinen Kolonien zusammen, jede Muttersau bewohnt eine Blechhütte mit ihren Ferkeln. Die Kleinen können miteinander spielen und toben und verbringen ihr ganzes Leben im Freien – 365 Tage im Jahr. Das ist artgerechte Tierhaltung.

Im Schweineparadies auf Knuthenlund

Im Schweineparadies auf Knuthenlund
Im Schweineparadies auf Knuthenlund

Zu fressen gibt es bei Schweins zu Hause vor allem gewalzten Weizen und Molke zu Trinken. Im Winter darf es nährstoffreicher sein: Lolländische Erbsen und Lupinen stehen zusätzlich auf dem Speiseplan. Wen dann immer noch der Hunger plagt, der buddelt. Dabei fördern die Tiere allerlei Leckereien zu Tage, denn ihre Weide war vor Kurzem noch bewirtschafteter Gemüseacker und Kräutergarten. Der viele Auslauf, die gesunde Ernährung und das Zusammenleben im Familienverbund an der frischen Luft haben für die Tiere einen weiteren Vorteil, denn eine regelmäßige Medikation ist nicht nötig.

Gut fürs Tier, gut für den Boden, gut für den Menschen

Artgerechte TierhaltungAuch dem Boden tut diese Art der Schweinehaltung gut: Sind die Schweine auf der Suche nach Leckerbissen, wühlen sie die Erdoberfläche um und Nährstoffe, die die Tiere durch ihren Dung ohnehin verteilen, können besser in den Boden eindringen. So ist die Weide für die Aussaat im Frühjahr bestens vorbereitet.

Wer ein sauglückliches Leben führt, bringt am Ende des Zykluses eine gänzlich andere Qualität auf den Teller, als die artverwandten Genossen aus den Mastanlagen. Irgendwie logisch…!

Fränkisches Soulfood in der Fischküche Reck

Doris Reck-Hartmann Gasthaus Fischküche Reck Green Chefs Partner

Doris Reck-Hartmann Gasthaus Fischküche Reck Green Chefs PartnerEhrliche Küche, die gut tut – so fasst Doris Reck-Hartmann das Konzept des Gasthauses Fischküche Reck zusammen. Doris leitet den Familienbetrieb im fränkischen Möhrendorf in achter Generation und fühlt sich diesem Erbe verpflichtet. Stark saisonal geprägte Küche und der Einkauf bei regionalen Erzeugern ist sozusagen in der Geschichte des Hauses verankert.
Modern interpretiert wird daraus am Ende „Fränkisches Soulfood“, wie es Doris so schön nennt: Essen, Trinken und gut!

Aktiv gegen Abfall

 Im Jahr 2016 haben Doris und ihr Team beim Bundeswettbewerb zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen „Zu gut für die Tonne“ mitgemacht – und es unter über 200 Bewerbern bis zur Nominierung geschafft. Nicht ohne Grund: In punkto Abfallvermeidung spielt die Fischküche Reck in der ersten Liga. Die Verarbeitung von ganzen Tieren und jedem Teil einer Pflanze ist selbstverständlich, denn all das ist, ganz getreu dem Wettbewerbsmotto, einfach zu gut für die Tonne. Hinzu kommt eine täglich wechselnde Speisekarte, die ebenfalls dabei hilft, Lebensmittelreste auf ein Minimum zu reduzieren.

Natürlich nah

Die Fischküche Reck liegt inmitten der Natur – und der verpflichten sich Doris und ihr Team. Warum Strom aus langen Leitungen beziehen, wenn doch die benachbarte Biogasanlage Abwärme spendet, mit der die Fischküche geheizt werden kann? Warum lange Transportwege auf sich nehmen, wenn Produkte auch in der Umgebung zu bekommen sind?  So kommen zum Beispiel Karpfen und Spargel, die in ihrer Saisonzeit den Großteil des Umsatzes generieren, aus einer Umgebung von weniger als 3 Kilometern.

Mitten drin: die Mitarbeiter

Doris weiß: Ihre Mitarbeiter sind das Herzstück der Fischküche Reck. Das lässt sie sie spüren: „Wir bieten Teilzeitmodelle, finanzielle Unterstützung bei Mobilität und Kinderbetreuung, feste freie Tage, vier Wochen Urlaub im August am Stück, selbstredend Sonn- und Feiertagszuschläge und größtenteils Wunschschichten für die Aushilfskräfte an.
Optimale Arbeitsbedingungen haben bei uns einen hohen Stellenwert.“  Das heißt: Die Küche ist gut ausgestattet mit Töpfen und Werkzeugen, es steht ausreichend Dienstkleidung zur Verfügung und Helferlein wie eine elektronische Schankanlage machen den Alltag im Gasthaus einfacher.

Willkommen bei den GREEN CHEFS, Doris Reck-Hartmann und das ganze Team vom Gasthaus Fischküche Reck!

Gefunden: Green Chefs in der Klosterschenke

Green Chefs Partner Klosterschenke, Christiana Lentes, Christian Zenner
Christiana Lentes und Christian Zenner vom Hotel Klosterschenke
Christiana Lentes und Christian Zenner vom Hotel Klosterschenke

Lust auf kulinarische Köstlichkeiten in Klosterambiente? Dann ab in die Klosterschenke in Trier! Unter der Leitung von Hotelchefin Christiana Lentes und Küchenchef Christian Zenner entstehen hier Gerichte, die höchste Green Chefs Ansprüche erfüllen. Den Grundstein dafür legen die beiden schon im Umgang mit den Mitarbeitern. „Doppelschichten? Kenne ich nicht“, sagt Christian. Die Arbeitszeit wird von jedem Mitarbeiter in einem Zeitkonto erfasst und beträgt nur in Ausnahmefällen mehr als acht Stunden. Jeder Ausnahmefall wird so genau erfasst – und an anderen Tagen ausgeglichen. Wünsche zur Wahl der zwei zustehenden freien Tagen in der kommenden Woche können in der Klosterschenke immer frei geäußert werden. Ein jährlicher Betriebsausflug mit zwei Übernachtungen tut den Rest zu einer gesunden Arbeitsatmosphäre.

Qualität an erste Stelle in der Klosterschenke

Zwischenmenschliches spielt für Christian auch anderweitig eine wichtige Rolle. Er pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu seinen Lieferanten; das sorgt nicht nur für ein angenehmes Handelsklima, sondern beschert ihm gleichzeitig größtmögliche Transparenz und bringt beste Qualität ins Haus. Qualität gewährleisten ihm auch die Siegel, auf die er beim Einkauf setzt: Demeter- und Bioland-Produkte erhalten Einzug in seine Küche. „Viel zu teuer?!“, mag so mancher denken. Doch Christian weiß: Sauber kalkuliert kann man auch mit diesen Produkten wirtschaftlich arbeiten. Wichtig ist hierbei aber auch, mit dem Gast über die eigenen Werte ins Gespräch zu kommen.

Sauber kalkuliertes ‚A la carte‘

Wer sauber kalkuliert, sammelt auch an anderer Stelle Pluspunkte: beim Abfall. Denn der fällt kaum an. In der Klosterschenke wird a la carte gespeist – da kann man natürlich nie genau wissen, was bestellt wird. Christians Lösung für dieses Problem: Häufiger einkaufen, dafür aber in kleineren Mengen. Und zwar von Lieferanten aus der Umgebung. Vorsicht, Frischegarantie!

Wir heißen Christian, Christiana und das ganze Team vom Hotel und Restaurant Klosterschenke herzlich willkommen!

 

Warme Weihnachtsgrüße und 3 Tipps

Weihnachten - Weihnachtsgrüße GREEN CHEFS

Wir wünschen allen wunderbar frohe Weihnachten und ein tolles Restjahr! Bescheren möchten wir dann auch gleich: Wir haben für Euch drei Weihnachts-Tipps.

Unser Tipp für’s Kurz-vor-Knapp-Geschenk: Eingewecktes.

Oh je, oh je. Die Vorweihnachtszeit war vollgepackt mit Arbeit, Terminen, Feierei, und die Geschenkbesorgungen blieben auf der Strecke. Wer noch schnell ein kleines Präsent herbeizaubern muss, dem empfehlen wir intelligente Resteverwertung: Weck ein, was Du noch da hast! Eingeweckte Köstlichkeiten, im hübschen Glas oder mit Liebe dekoriert, geben ein schönes Geschenk zu Weihnachten ab, mit dem jeder etwas anfangen kann.

Weihnachten - Weihnachtsgrüße GREEN CHEFSUnser Tipp für die Feiertage: Genießt.

… und genießen lässt sich besonders gut, wenn’s gut ist. Wer auch beim Weihnachtsessen den Green Chef aufleben lässt, bekommt dicke Pluspunkte bei Santa.

Unser Tipp für danach: Werdet kreativ.

Das Fest der Liebe ist ein Fest des vielen Essens. Es soll ja auch jeder glücklich und satt werden! Und am 27. merken wir wie jedes Jahr: Wir haben uns ein wenig übernommen, die Weihnachtsgäste waren mehr als satt und noch immer ist Essen übrig. Wem es so geht, der darf die Zeit zwischen den Jahren nutzen, um sich an kreativer Resteverwertung zu probieren – es lässt sich sicher aus allem noch etwas machen!
Wer kein Resteproblem hat, kann seine Kreativität stattdessen nutzen, um die Gute-Vorsätze-Liste für’s neue Jahr anzugehen: Wo kann ich im kommenden Jahr noch mehr Green Chef werden? Einkauf, Lager, Verwertung, Mitarbeiter, Energiemanagement, Küchenausstattung, … Ihr findet sicher etwas :)