Grün rockt auch in der Gastronomie

Gastronomie - Grün rockt

Die Auszeichnung zum GREEN CHEFS Partner zeigt schon mal, dass sich das Team dahinter, der Koch bzw. die Köchin Gedanken in Sachen Nachhaltigkeit gemacht hat. Aber es geht noch mehr. Dafür lohnt sich immer wieder der Blick über den Tellerrand, rüber zu anderen Kollegen und hinein in andere Branchen.

Inspiration für „grüne“ Gastronomie

Gastronomie - Grün rocktUnter dem Motto „Grün rockt“ fasst zum Beispiel das Southside Festival verschiedene Aktivitäten zusammen, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Abfall und Lebensmittelverschwendung vermeiden, Strom- und Wasserverbrauch reduzieren, die CO2-Emission für die An- und Abreise reduzieren.

Foodsharing

Lebensmittel, die ein anderer nicht essen mag oder einfach nicht mehr mit nach Hause nehmen möchte, können im sogenannten Tausch-Dich-Satt-Zelt oder bei einem Foodsharingmobil abgegeben und gegen ein anderes Lebensmittel getauscht werden. Alles was übrig bleibt wird am Ende des Festivals an den Tafelladen Tuttlingen und die Trossinger Tafel gespendet.

Eine Idee für die Gastronomie: Wurde doch mal zu viel Ware bestellt oder falsch geliefert, können Kollegen aus der näheren Umgebung vielleicht genau diese Produkte gerade gebrauchen. Einfach mal den Hörer in die Hand nehmen und fragen.

Recycling von Bühnenbannern

Kräutertopf - GastronomieDie Veranstalter entsorgen die alten Bühnengaze und Bauzaunbanner der vergangenen Festivaljahre nicht einfach, sondern lassen sie reinigen und anschließend in den Rotenburger Werken zu Taschen verarbeiten. Diese können die Festivalgäste erwerben.

Eine Idee für die Gastronomie: Kräutertöpfe, die in der Küche abgegrast wurden, nehmen sich viele Gäste als „Souvenier“ mit.

Wassersparen

Alle Duschköpfe in den Duschcontainern sind mit Wassersparfunktion ausgestattet und die Spülkästen in den Mobiltoiletten sind so umgebaut, dass sie nicht mit den herkömmlichen 9 Litern spülen, sondern für eine Spülung mit 6 Litern auskommen.

Eine Idee für die Gastronomie: Einfach beim Einbau von Toiletten auf Wassersparfunktionen achten oder direkt die Wassermenge zu Spülen reduzieren.

Zertifizierte Partnerfirmen

Alle Firmen, die während und nach dem Festival für Sauberkeit auf dem Gelände sorgen, reinigen ausschließlich mit Mitteln, die das Europäische Umweltzeichen tragen. Auch die Reinigungsmittel der Duschcontainer und Toilettenwagen sind mit dem Umweltzeichen „blauer Engel“ zertifiziert. Das Toilettenpapier von den gesamten Toilettenwagen auf dem Gelände ist Recyclingpapier.

Eine Idee für die Gastronomie: Erklärt sich von selbst oder?

Anreise mit der Bahn im Ticket inbegriffen

Um CO2 für die An- und Abreise zu sparen, können die Festivalgänger mit der Bahn anreisen. Die Kosten sind im Ticket inbegriffen. Zudem animiert eine eigene Mitfahrzentrale zum geteilten Auto für die An- und Abreise.

Eine Idee für die Gastronomie: Da die Gäste wohl kaum zusammen mit der Bahn anreisen – es sei denn, es handelt sich um eine Gruppe – einfach an die eigene Nase fassen und Fahrten, wenn möglich einsparen. Wer einen Lieferdienst anbietet, kann zudem auf Elektrofahrzeuge umsatteln oder aufs bewährte Fahrrad.

Riedhotel: Regionalität unterm Reetdach

Riedhotel - GREEN CHEFS

Das Riedhotel ist GREEN CHEFS Partner

Riedhotel - GREEN CHEFSDie Gäste des Riedhotels in Bad Salzsufle können sich entspannt zurücklehnen und die Köstlichkeiten der Küche und das Ambiente genießen, denn das Hotel der Familie Prell ist neuer GREEN CHEFS Partner.

Die Küche ist ausgezeichnet, es werden nur frische Lebensmittel von bester Qualität verwendet. Das Fleisch sowie Obst und Gemüse kommen aus der Region, Eier selbstverständlich aus Freilandhaltung. Beim Einkauf der Waren spielt Saisonalität eine entscheidende Rolle. Um Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, bietet das Restaurant verschiedene Portionsgrößen an.

Ein besonders wichtiger Punkt für Familie Prell ist ihr Team, denn die Mitarbeiter sind ihr höchstes Gut. Gemeinsame Aktivitäten mit dem gesamten Team stehen regelmäßig auf dem Plan und auch gegessen wird täglich in der Gruppe. Das fördert den Austausch und stärk den Zusammenhalt. Das merken auch die Gäste.

Schön, dass ihr bei den GREEN CHEFS dabei seid und euch für faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit einsetzt.

Ökolandwirtschaft

Ökolandwirtschaft - GREEN-CHEFS

Bundesregierung verfehlt Ziele für Ökolandwirtschaft

Ökolandwirtschaft - GREEN-CHEFSDer Ernährungssektor in Deutschland sei heute für ein Fünftel der Treibhausgasemissionen verantwortlich, heißt es. Vor allem die Belastung von Luft, Böden und Grundwasser durch übermäßigen Einsatz von Stickstoff als Dünger müsse dringend reduziert werden. Nur ein Teil des Stickstoffs wird von den Pflanzen aufgenommen, der Rest gelangt in Luft und Grundwasser. Schon jetzt weisen einer UBA-Studie zufolge mehr als ein Viertel aller Grundwasservorkommen in Deutschland zu hohe Nitratwerte auf. Das Ziel der Bundesregierung, den Stickstoffüberschuss pro Hektar Ackerfläche und Jahr auf 80 Kilogramm zu senken, ist weit verfehlt.

Der Ausbau der Ökolandwirtschaft, die mit deutlich weniger Stickstoff, Pestiziden, Energie und CO2 auskommt, liegt ebenfalls weit hinter dem Plan. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sieht einen Anteil von 20 Prozent vor – bisher werden aber nur wenig mehr als sechs Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, erreichen wir unser nationales Ziel von 20 Prozent Ökolandwirtschaft erst im Jahre 2078“, sagt UBA-Präsident Thomas Holzmann. Die Nachfrage nach Bioprodukten ist gleichzeitig hoch wie nie, Ökobauern könnten doppelt so viel absetzen, wie sie in Deutschland anbauen.

Ökolandwirtschaft zahlt sich nach 2 Jahren aus

Ökolandwirtschaft zahlt sich dennoch aus – wenn die zwei Probejahre erst mal rum sind. Denn Bauern, die auf Ökolandbau umstellen, haben ein teures Problem: Zwei Jahre lang müssen sie nach den höheren Biostandards – und höheren Kosten – produzieren, dürfen die Produkte aber nur als konventionelle Ware verkaufen. Für die höheren Kosten, fordern UBA und VZBV, sollen die Landwirte aus der EU-Agrarförderung entschädigt werden.

Nachhaltiger Fleischkonsum

Kuh Fleischkonsum - GREEN CHEFS

Vegetarische oder vegane Ernährung ist besser für die Umwelt als Fleischkonsum? Stimmt so nicht, meinen Experten.

So geht nachhaltiger Fleischkonsum

Der Fleischkonsum belastet die Umwelt: In der Massentierhaltung entstehen Treibhausgase und die Regionen mit intensiver Tierhaltung produzieren einen enormen Stickstoffüberschuss durch die anfallende Gülle. Fast die Hälfte der Ackerflächen wird für den Futtermittelanbau genutzt, zusätzlich importiert die Branche große Mengen Futtermittel.

Deutscher Durchschnittsverbrauch Fleisch
Deutscher Durchschnittsverbrauch Fleisch (Quelle: ZEO2)

Lösungen für die Symptome gibt es viele. So wird aktuell beispielsweise an Mitteln geforscht, die Kühen zugefüttert werden, damit sie weniger Methan ausstoßen. Auch die Forderung, den Fleischkonsum zu beschränken, indem das Verhältnis von Tieren zu Ackerfläche begrenzt wird, tier- und umweltgerechte Haltungssysteme unterstützt und diese für die Verbraucher auf den Produkten verbindlich gekennzeichnet werden, steht im Raum. Diese Schritte scheinen sinnvoll, befassen sich aber nicht mit dem Kern des „Problems“.

Für viele ist die goldene Ernährungslösung der absolute Fleischverzicht, andere gehen noch weiter und ernähren sich vegan. Doch gleichgültig für welche Kostform man sich entscheidet, wichtig ist der bewusste Konsum. Denn auch wer auf tierische Produkte verzichtet, sich aber nicht mit der Herkunft der Alternativen befasst, tut der Umwelt keinen Gefallen. Soja wird beispielsweise häufig aus Monokulturen gewonnen, die wiederum den Böden schaden. Produkte aus Mischkulturen und somit nachhaltigem Anbau sind da die bessere Wahl.

Nachhaltiger und umweltbewusster Fleischkonsum

Kuh Fleischkonsum - GREEN CHEFSDie Alternative zu Fleischkonsum, der auf industrieller Produktion beruht, muss nicht Vegetarismus oder Veganismus sein. Es genügt schon, beim Einkauf auf Tiere aus Weidehaltung zu setzen. Diese leben deutlich artgerechter als ihre Verwandten in Massentierhaltung, sie ernähren sich größtenteils von Gras, wodurch die Zufütterung von Soja, das meist in Monokulturen angebaut wird, vermieden werden kann und das Fleisch ist besser im Geschmack.

Der bewusste (Fleisch-)Konsum ist für Mensch, Tier und Umwelt die gesündeste Art der Ernährung. Auch ein Ansporn für Gastronomen wie die GREEN CHEFS, auf Fleisch aus artgerechter Haltung und Produkte aus nachhaltigem Anbau zu setzen.

Kantinentabletts aus nachwachsendem Rohstoff

Kantinentabletts - GREEN CHEFS

Bio unterm Teller

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz und die Entwicklung ressourcenschonender Verfahren und Materialien bilden einen Schwerpunkt der Forschung an der technisch-naturwissenschaftlichen Fachhochschule Bingen. In der Biogenen Werkstatt wurden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts ein biogene Kantinentabletts entwickelt, die im Praxistest in der FH-Mensa überzeugten.

Kantinentabletts – Praxistest bestanden

Kantinentabletts - GREEN CHEFSForschungsaufgabe war die Herstellung eines Tabletts auf der Basis nachwachsender Rohstoffe, das im Gebrauch mindestens ebenso beständig gegenüber Feuchtigkeit, Chemikalien und mechanischer Belastung ist, wie zumeist verwendete erdölbasierte Tabletts. In der Entwicklung und Erprobung wurde das bisher übliche petrochemische Ausgangsmaterial auf der Basis von Polyesterharzen durch einen biogenen duroplastischen Verbundwerkstoff ersetzt. Verwendet wurden unter anderem epoxiertes Leinöl und Naturfasern wie Hanf, Flachs und Kenaf. Vor allem die hydrophilen Eigenschaft von Naturfasern war für das Projektteam bei der Entwicklung des Prototyps eine große Herausforderung im Hinblick auf die gewünschte Beständigkeit. Das Besondere an dem neuentwickelten Tablett: Es besteht weitgehend aus Materialien auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Außerdem wurde eine verbesserte Oberflächenbeständigkeit erreicht und das biogene Material kann am Nutzungsende thermisch verwertet werden. Das ist ein großes Plus für das Forscherteam, das Einsatzmöglichkeiten für industriell gefertigte biogene Tabletts in Kantinen, Schnellrestaurants und Krankenhäusern sieht und Bedarf in der Fahrzeugindustrie für das biogene Ausgangsmaterial. Im Rahmen des Projektes wurde zusätzlich eine Ökobilanz durchgeführt, die innerhalb verschiedener Szenarien unter anderem diverse Eingangsmaterialien und Entsorgungsvarianten unter die Lupe nimmt.

Bereits seit einigen Jahren wird in der Biogenen Werkstatt mit dem Ziel einer nachhaltigeren Werkstoffwelt intensiv geforscht und entwickelt. Wissenschaftler der TSB und der Fachhochschule Bingen arbeiten mit Projektpartnern an zukunftsfähigen Produkten mit hoher Wertschöpfung. Hier entstehen neue Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen mit unterschiedlichen Material- und Verarbeitungseigenschaften für verschiedene Industriezweige und Einsatzfelder.

BiBaBo: Gute Küche aus Leipzig

BiBaBo - GREEN CHEFS

Regionale Küche beim GREEN CHEFS Partner BiBaBo

BiBaBo - GREEN CHEFSDas BiBaBo in Leipzig ist der Kneipenklassiker schlechthin. Die Gäste können ihr frisch gezapftes an der Theke genießen, Dart, Schach und Billard spielen oder eben in den Genuss der hausgemachten Spezialitäten wie Schnitzel ‚Leipziger Westen‘ oder Orginal Würzfleisch kommen. Die Waren bezieht das Team aus der Region, gekocht wird mit CO2-neutralem Strom und energieeffizientem Gerät. Außerdem unterstützen sie ein regionales Hilfsprogramm für Jugendliche aus sozial schwachen Familien.

Das BiBaBo macht ganz deutlich, dass Nachhaltigkeit und Fairness, Respekt vor Lebensmitteln und den Kollegen sowie der Einsatz für die Umwelt nicht nur bei der großen Gastronomie der Sterneküchen angesiedelt ist, sondern genau so von kleineren Restaurants und Bars gelebt werden kann. Euren Einsatz belohnen wir gerne mit dem Titel der GREEN CHEFS.

Praktikum bei den GREEN CHEFS

Praktikum bei den Green Chefs
Praktikum bei den GREEN CHEFS
Praktikum bei den GREEN CHEFS

Wir von den GREEN CHEFS haben ein ganz einfaches Ziel: Wir wollen nur die Welt verbessern.

Und wir denken, dass Köche am Besten wissen, wie wertvoll die Ressourcen sind: Vom regionalen Einkauf bei nachhaltig arbeitenden Bauern über die richtigen Energiequellen bis hin zu einer optimalen Teamführung von Menschen, die sich wohl fühlen.

Wer sich als Gastronom qualifiziert, darf sich GREEN CHEFS Partner nennen und seinen Betrieb nach außen hin als GREEN CHEFS Partner bezeichnen.

Wir brauchen Dich

Wir suchen eine Praktikantin oder einen Praktikanten für die nächsten Schritte bei den GREEN CHEFS. Du arbeitest selbständig in den Räumen einer PR-Agentur und betreust das Projekt mit Unterstützung erfahrener Kollegen. Wir erwarten einiges, versprechen Dir aber: Wenn Du mit dem Praktikum fertig bist, hast Du alles, was Du wissen musst, bereits schon in der Praxis einmal gemacht. Zum Praktikum gehört auch ein PR-Coaching durch den Agentur-Gründer.

Du bist für die Webseite verantwortlich (WordPress) und die üblichen Social Media Kanäle. Einige kannst Du noch aufbauen, einige verstärken. Du guckst aktiv nach neuen Stories und beantwortest die Fragen der Partner (da hilft Dir jemand beim Inhalt). Die Präsentationen und Beschreibungen für Supporter müssen laufend überarbeitet werden. Ein Job nach dem Praktikum (Aushilfe oder fest) wäre schön.

Wir erwarten von Dir

Wir erwarten von Dir eine urbane Lebenseinstellung und ein nachhaltiges Denken, ohne den berüchtigten Öko-Touch. Du bist fit im Umgang mit einer offenen Struktur und einem gewachsenen Team – und weißt, Dich einzubringen und Position zu beziehen. Eine unruhige Arbeitsumgebung ist Dir nicht fremd und wenn ab und zu noch ein großer schwarzer Hund durch die Agentur düst, fühlst Du Dich fast wie zu Hause.

Du hast GSOH und TLDR verinnerlicht und magst den British Style Humor der Hanseaten? Dann gehörst Du zu uns. Ach so – und sonst noch? Wir  brauchen uns über die Arbeit mit Word, Excel, WordPress und PP nicht wirklich mit Dir unterhalten und freuen uns, wenn Du den Kaffee mit Milch trinkst. Dann ist die morgendliche Verteilung einfach, weil alle das gleiche kriegen. Wenn nicht, bist Du mit den ersten Runden Kaffee dran.

Du kannst es kaum mehr erwarten? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung per Mail an patrick@green-chefs.de

Patrick Frauenhoffer – der Patissier wird Partner

Patrick Frauenhoffer

Als „Süßer Wiener“ ist der Patissier Patrick Frauenhoffer und Koch in Österreich bekannt, was vor allem seiner ausgeprägten Schokoladenleidenschaft geschuldet ist.

Patissier Patrick Frauenhoffer wird Partner

Patrick FrauenhofferWenn es um seine Arbeit geht, macht Patrick Frauenhoffer  weder beim Einkauf und der Verarbeitung der Lebensmittel noch bei den Kollegen eine Ausnahme. Respekt gegenüber der Ware und den Menschen, mit denen er arbeitet, sind ihm außerordentlich wichtig.

Patrick ist ausgebildeter Koch mit Weiterbildung zum Patissier. Als GREEN CHEFS Partner zeichnet ihn in erster Linie sein Engagement für die Kochjugend aus. Gerade der Berufseinstieg ist für die Jungköche nicht einfach, daher  unterstützt er sie mit den Kollegen von CookArt Social World dabei, sich zukunftsorientiert und wegweisend weiterzuentwickeln und hilft ihnen, sich in der Welt der Gastronomie zurechtzufinden.

Restaurant Stover Strand ist jetzt Partner

Restaurant Stover Strand

Neu bei den GREEN CHEFS ist das idyllische Restaurant Stover Strand direkt am Elbdeich.

Stover Strand: Natürlich saisonal, natürlich regional

Restaurant Stover StrandDas Herz der gastronomischen Einrichtung ist, ganz klar die Küche! Hier kreieren die Köche mit viel Freude und inspiriert durch die Jahreszeiten eine ausgewogene Vielfalt an regionalen Leckereien und moderner Kochkunst. Das Motto „Natürlich saisonal, natürlich regional“ zeigt: im Stover Strand lässt es sich guten Gewissens richtig gut essen! Regionalität bedeutet für das Restaurant nicht Stillstand! Es bedeutet vielmehr aus den Produkten der Heimat ein maximales Geschmackserlebnis zu zaubern. Alles wird mit Liebe zum Produkt hausgemacht hergestellt. So können die Gäste mit Blick auf die Elbe die Seele baumeln lassen und sich auf auf eine kulinarische Reise durch die Flusslandschaft und die Marschlanden mitnehmen lassen.

Rooftop-Haus – die Lösung für Wohnraummangel

Rooftop Haus

Eine Gruppe Studenten der Technischen Universität und der Universität der Künste geht mit dem Projekt „Rooftop“ das Problem der ungebrochenen Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum an.

Hinter dem Projektnamen steckt ein Rooftop Haus, das auf vorhandene Altbauten aufgesetzt werden kann und dabei mehr als doppelt so viel Energie produziert, wie es verbraucht. Mit einem Dach aus Solarzellen und 70 Quadratmeter Wohnfläche können hier zwei Leute bequem wohnen. Eine große Dachterrasse ist inklusive.

Damit setzen die Studenten auf Verdichtung statt Zersiedelung, es werden also mehr Menschen in der Stadt untergebracht, statt sie auf das Umland zu verteilen. Mit dem Rooftop-Projekt können also gleichzeitig Wohnraum und erneuerbare Energie geschaffen, dabei aber Freiflächen erhalten werden.

Der Besitz eines Rooftop Hauses bedeuten auch Verantwortung für Umwelt und Mitmenschen. Nicht benötigte Energie kann direkt ins Netz eingespeist werden, zudem dämmen Haus und Holzterrasse des Rooftops das Dach wesentlich besser als ein gewöhnliches  Dach, wodurch auch die Heizkosten des gesamten Hauses gesenkt werden.

Der Dachaufsatz selbst sieht aus wie die futuristische Version einer finnischen Holzhütte. Nicht nur das Dach besteht aus Solarzellen, auch die Fenster sind damit bedeckt. Das Haus verarbeitet mithilfe einer Computersteuerung Wind-, Sonnen- und Regenmessungen und klappt die Fenster entsprechend hoch oder runter. So dämmt nachts eine zusätzliche Schicht die Fenster, bei Sonne hingegen vergrößern die Fenster die Solarfläche und spenden Schatten auf der Dachterrasse. Darüber hinaus verfügt das Haus über eine Pflanzenkläranlage und ein Badezimmer, bei dem die Tür so geöffnet werden kann, dass sein Benutzer auf Wunsch im Freien über der Stadt badet.

Der Aufbau dauert lediglich zehn Tage. Vorher muss jedoch der vorhandene Dachstuhl abgetragen werden, das Rooftop-Haus wird an das vorhandene Treppenhaus angeschlossen. Ein Rooftop-Haus wäre also eine ökologische und zukunftsweisende Möglichkeit, um benötigten Wohnraum zu schaffen.

Das Konzept der Rooftop Häuser ist auch für den Stadttourismus interessant oder lässt sich für Restaurants adaptieren. Also einfach mal die Perspektive wechseln.