Rub & Stub kocht gegen Lebensmittelverschwendung

Mit dem Kochen, was anderswo in der Tonne gelandet wäre, das ist das Konzept im Rub & Stub.

Kampf gegen Lebensmittelverschwendung

Auf den ersten Blick ist das Rub & Stub ein ganz normales Restaurant in der bildhübschen Großstadt Kopenhagen. Angeregtes Gemurmel wabert durch den Gästeraum, Kellner huschen geschickt zwischen den kleinen Tischen hin und her und das Essen sieht köstlich aus.

Rub & Stub kämpft gegen LebesmittelverschwendungWas man auf den ersten Blick nicht sieht: Im Rub & Stub ist alles ein bisschen anders. Was hier auf die Teller kommt, wäre anderswo in der Tonne gelandet. Der Küchenchef kocht mit Ware, die in Supermärkten auf Grund heutiger Bestimmungen und der Nachfragesituation nicht verkauft werden kann. Da wären zum Beispiel krumme Gurken, zu kleiner Lauch oder ungleiche Kartoffeln. Hochwertige Produkte, die das Team des Rug & Stub verarbeiten und so gegen Lebensmittelverschwendung arbeiten will.

Täglich eine neue Herausforderung

Bei den Lieferanten fallen jeden Tag neue überschüssige Lebensmittel an. Mal handelt es sich um überschüssige Saisonware, mal ist der Platz im Lager zu knapp und die Geschäfte wollen ihre Ware loswerden. Aus diesem Grund steht die Küchencrew des Rub & Stub täglich vor einer neuen Herausforderung, aus den zur Verfügung stehenden Zutaten etwas Leckeres zu zaubern.  Die Gäste dürfen sich über regelmäßig wechselnde Gerichte freuen und unterstützen den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.

Der Gewinn wird gespendet

Das Non-Profit-Restaurant ist ein Teil der Vereinigung Retro, deren Gewinne ausschließlich an humanitäre Projekte gehen. Der Erlös des Rub & Stub geht an humanitäre Projekte in Sierra Leone, die Crew besteht bis auf zwei Festangestellte aus Freiwilligen.

Neues regionales Siegel aus Bayern

Regionales Bio-Siegel für Produkte aus Bayern

Bayerische Bio-Produkte sollen künftig besser erkennbar sein. Dafür wird eine neue Kennzeichnung eingeführt. Die EU-Kommission gab nach mehrmonatiger Prüfung jetzt grünes Licht für ein regionales Bio-Siegel.

Regionales Bio-Siegel für Produkte aus Bayern

Regionales Bio-Siegel für Produkte aus BayernMit dem Siegel soll die ständig wachsende Nachfrage nach Bio gezielt auf regionale Produkte gelenkt werden. Den Mehrwert heimischer Bio-Lebensmittel wie Frische, kurze Transportwege und nachvollziehbare Erzeugung honorieren die Verbraucher auch über den Kaufpreis. Die ersten Produkte mit dem neuen Zeichen sollen bereits ab Herbst erhältlich sein, denn das Interesse bei Erzeugern, Verarbeitern und Supermärkten wird als sehr groß eingeschätzt.

Bei den Produkten, die mit dem neuen Siegel ausgezeichnet werden sollen, sind beispielsweise höhere Anforderungen beim Tierschutz und bei der Ausbringung von Düngern entscheidend. Alle Teilnehmer sind in ein mehrstufiges Kontrollsystem eingebunden, das analog zum bayerischen Herkunfts- und Qualitätssicherungssystem GQ aufgebaut wird. Die Lizenznehmer des Bio-Siegels werden Organisationen oder Verbände der Ernährungswirtschaft sein. Sie schließen Verträge mit Herstellern, die das Zeichen nutzen wollen, und stellen sicher, dass die Vorgaben eingehalten werden.

MyChipsBox – Supporter der GREEN CHEFS

MyChipsBox - Supporter GREEN CHEFS

Bio-Chips, verfeinert mit Rauchpaprika oder – mal ganz extravagant – mit Joghurt und Heidelbeere und in einer Münchner Manufaktur gefertigt, bekommen Feinschmecker bei MyChipsBox, den neuen Supportern der GREEN CHEFS.

MyChipsBox: Fair gehandelt, fair produziert

MyChipsBox - Supporter GREEN CHEFSDie Kartoffelchips werden von Hand in reinem Sonnenblumenöl ausgebacken, mit exklusiven Gewürzen wie Fleur de Sel oder einer eigenen Currymischung verfeinert und handverlesen verpackt. Dabei kommen sie ganz ohne künstliche Geschmacksverstärker aus. Erst auf Bestellung wandern die knusprigen Chips in die Tüte und machen sich dann auf dem Weg. Durch die hauseigene Fertigung können die Macher hinter der Chipstüten nicht nur Abwechslung im Geschmack garantieren, sondern vor allem absolute Frische und eine schonende, liebevolle Zubereitung.

Bio Siegel Bio Siegel

gastronection ist Supporter

gastronection

Verbindungen sind in der Gastronomie allgegenwärtig. Sei es der Anruf beim Lieferanten, das direkte Gespräch mit Kunden und Gästen oder Besprechungen mit Kollegen und Vorgesetzten. gastronection hat sich diese Verbindung zur Aufgabe gemacht und sorgt dafür, dass in der Gastronomie Koch und Küche, Restaurantleiter und Restaurant, Barkeeper und Bar zusammen kommen und jeder den Platz zum Arbeiten findet, den er oder sie sich wünscht. Alles an einem Ort gebündelt und für jeden zugänglich.

Gastronection: „Marktplatz der Gastronomie“

Gleichzeitig ist gastronection ein Marktplatz, auf dem sich alle, die in der Gastronomie tätig sind, miteinander austauschen können: Servicekräfte und Küchenchefs von Heute und Morgen, Einkäufer und Entscheider, Marktführer und Start-Ups mit Zukunftsperspektive. Das schafft sinnvolle Synergien und spart somit Zeit und Nerven.

gastronection

Neuer Partner: Patrick Rexhausen

Green Chefs Partner Patrick Rexhausen
Patrick Rexhausen
Patrick Rexhausen

Für Patrick Rexhausen ist Koch der schönste Beruf der Welt: Anspruchsvoll und höchst komplex, bio-chemisch basiert, kreativ und dabei doch technisch, sportlich und voller Gefühl, Kraft und Teamgeist, weltumspannend, dennoch verbindend und so vieles mehr! Ein Handwerk für Tüftler, das nie langweilig ist und das Liebe, Leben, Leidenschaft und Identifikation verkörpert. Mit Wir für Unz  hat Patrick eine Plattform für alle Kollegen und deren Familien geschaffen, auf der sie sich zu Fragen rund um die Gastronomie informieren und austauschen können.

Mit seinem Einsatz für die Branche ist Patrick, selbst Koch aus Leidenschaft und Branchen-Kenner, genau richtig bei den GREEN CHEFS.

Im Gastronomie-Journal erzählt Patrick Rexhausen mehr über seine Arbeit und setzt sich mit Themen, die die Brache aktuell bewegen, auseinander. Einfach mal vorbei gucken.

 

Zuwachs aus Österreich: das zeitlos

Green Chefs Partnerin Tamara Lerchner

Ganz frisch eingetroffen aus dem schönen Tirol: Unsere neue GREEN CHEFS Partnerin Tamara Lerchner vom Restaurant zeitlos. Toll, dass Du dabei bist!

Hier ist Genuss zeitlos

Green Chefs Partnerin Tamara Lerchner vom zeitlos
Green Chefs Partnerin Tamara Lerchner vom zeitlos

Schon als kleines Mädchen stand sie mit ihren Eltern in der Küche und wusste früh, dass sie Köchin werden möchte, um jeden Tag Menschen mit ihren Kreationen glücklich zu machen.

Für Tamara sind Küchenabfälle wie Salatabschnitte, Brotreste oder Eierschalen einfach zu gut für die Tonne – so kommen die Hühner vom benachbarten Eierlieferanten noch den diesen Genuss. Käse, Butter und Speck, die sie in der Küche verarbeitet, kauft sie direkt beim ortsansäßigen Bauern ein.

Mit ihrem Leitspruch ist Tamara genau richtig bei den GREEN CHEFS: „Wir arbeiten mit Lebensmitteln. In dem Wort steckt schon Leben drin – und so behandeln wir sie auch!“

Strom selbst gemacht: Tanzen für Licht

Strom selbst gemacht - Tanzen für Licht
Strom selbst gemacht - Tanzen für Licht
Strom selbst gemacht – Tanzen für Licht

Das man mit der Bewegung von Menschen Energie erzeugen kann, wussten schon die alten Ägypter, die die Pumpen von Sklaven bedienen ließen. Das HR-Management hat sich grundlegend geändert, die Gästen machen freiwillig mit … und ohne extra Arbeit.

Strom selbst gemacht – im Büro oder auf der Tanzfläche

Das Nachtleben in Clubs und Diskotheken erfordert vor allem Eines: Eine immense Menge an Energie – für Beleuchtung, Musik und Kühlung der Getränke. Im Jahr 2006 wurde das Konzept des „Sustainable Dance Club“, ins Leben gerufen. Bei der Einsparung von zirka 30% des gewöhnlichen Energieverbrauchs steht vor allem ein Element im Fokus – die Tanzfläche.

Der Boden ist gefedert auf kleinen Platten gelagert, die Vibration der tanzenden Menge setzt Energie frei, damit wird unter anderem die Tanzfläche beleuchtet und das DJ-Pult mit Strom versorgt. Zudem leuchten die LED-Lampen heller, wenn sich die tanzende Menge ausgelassener zur Musik bewegt.

Unter anderem wurde dieses Konzept im niederländischen Club „WATT“ im Jahr 2008 angewendet. Aktuell gibt es 17 gezählte „Energy Floors“ und wurde bereits auf Veranstaltungen rund um die Welt eingesetzt, darunter auch die Olympischen Spiele und Paralympics 2012 in London. Schon wird die Nacht zur Umwelt-Party.

Strom selbst gemacht - im Büroeingang
Strom selbst gemacht – im Büroeingang

Wir von den Green Chefs sind der Meinung, dass sich dieses Modell sinnvoll überall einsetzen lässt, wo vielen Menschen sind. Ob am Eingang von Großbüros, in Hotel-Lobbys oder im Durchgang zwischen Küche und Restaurant. Hier ließe sich sicherlich sogar noch zusätzlich mit der Schwingtür Energie erzeugen.

Bild: Sustainable Dance Club

Rico Bataille: Der geborene Gastgeber

Green Chef Rico Bataille vom Gastromacher Blog

Er macht es mit allen. Mit großen. Mit kleinen. Mit jungen. Mit alten. Rico Bataille, besser bekannt als Rico vom Gastromacher Blog, bietet Kochkurse und Geschmackstrainings für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an und vermittelt fast schon spielerisch, was gutes Essen ausmacht.

Der Gastromacher wird Partner

Green Chef Rico Bataille vom Gastromacher Blog
Green Chef Rico Bataille vom Gastromacher Blog

Dabei lernen seine Gäste nicht nur, wie leicht sie etwas Leckeres und Gesundes auf den Tisch zaubern, sondern dass für den kulinarischen Hochgenuss noch mehr dazu gehört: Die Auswahl der richtigen Zutaten, der respektvolle Umgang mit den Lebensmitteln, ein ansprechendes Ambiente, passende Getränke und und und… Außerdem zeigt Rico ihnen während des Kochens, welche Geschmackskomponenten gut miteinander harmonieren. Einfach mal ausprobieren, fühlen, riechen, schmecken… und beobachten, was Essen mit dem Körper macht – außer satt.

Seit Jahren unterstützt er die „Slow Food“-Bewegung und die Food Fighters. Jetzt ist er auch bei den GREEN CHEFS ganz vorne mit dabei.

Neuer Partner an Bord: Bootshaus Ilmenau

Green Chefs Partner Bootshaus Ilmenau

Green Chefs Partner Bootshaus IlmenauKleine Crew, großartiges Team: Beim Bootshaus Ilmenau weiß jeder, dass er auf den Nebenmann zählen kann. Das Highlight des Tages ist immer wieder das gemeinsame Team-Essen. Hier tauschen sich alle miteinander aus und die kommenden Aufgaben werden besprochen. Das stärkt den Zusammenhalt ungemein!

Bootshaus Ilmenau als Partner an Bord

Außerdem wird im Bootshaus Ilmenau Regionalität groß geschrieben. Auf der Speisekarte sind hauptsächlich regionale Spezialitäten, Klassiker oder Frisches aus Fluss und Meer zu finden. Das Küchenteam achtet dabei vor allem auf Saisonalität. Und Tiefkühlware kommt ihnen nicht in den Topf – da gibt’s auch für Fleisch und Fisch keine Ausnahme! Das tut auch gar nicht Not, denn die Ware wird täglich frisch geliefert. Besonders gerne kochen die Bootshäusler mit fast vergessenen Lebensmitteln und verarbeitet sie zu modernen Gerichten. Die Kräuter, die ihre Kreationen verfeinern, kommen übrigens aus dem hauseigenen Garten hinter dem Haus.

Willkommen bei den Green Chefs, liebes Team vom Bootshaus Ilmenau!

Das Eldorado des Urban Gardenings

Wächst und gedeiht dank Dünger aus der eignen Kompostieranlage

Das Eldorado des Urban Gardenings

Rooftop-Garten auf dem Dach des Eldorado Shopping Centers
Rooftop-Garten auf dem Dach des Eldorado Shopping Centers

In einer brasilianischen Mall in Sao Paulo wird täglich eine knappe halbe Tonne Essen weggeworfen. Dank eines neuen Gartenbauprojektes auf dem Dach landen die Essensreste aber nicht mehr nutzlos im Müll, sondern werden recycelt. Auf dem Dach befinden sich große Kompostieranlagen, die die Lebensmittelabfälle zu Kompost zum Düngen umwandeln. So können in dem insgesamt 6.000 Quadratmeter großen Rooftop-Garten der Mall Kräuter, Salate, Gemüse, Obst und Schnittblumen noch besser wachsen und gedeihen. Die Ernte geht zu 100 Prozent an die Mitarbeiter der Mall – kostenlos.

Und das Projekt kann noch mehr: Durch die Bepflanzung des Daches lässt sich die Temperatur der Mall um etwa ein Grad reduzieren und somit der Energie- und Wasserbedarf der Klimaanlage verringern.