750 mal Gastronomie der Extraklasse mit Wow-Faktor und Weiterempfehlungsgarantie auf der einen Seite und einem fairen Umgang mit Mensch und Natur auf der anderen, geht das? Ja! Siebenhundertfünfzigmal ja!
750 mal Fairness, Respekt und Nachhaltigkeit
Denn was 2013 als ebenso ambitionierte wie notwendige Idee entstand, ist heute ein exklusives und exquisites Sammelbecken von mittlerweile 750 Restaurants, Hotels, Cafés, Kochschulen und Caterern, die alle einzigartig sind und trotzdem ein gemeinsames Ziel verfolgen: die ideale Küche. Diese definiert sich dabei nicht nur über den Geschmack, sondern über die Entstehung der feinsten Gerichte. Regionale Zutaten, ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln, Umweltbewusstsein und faire Arbeitsbedingungen sind für Green Chefs eine Selbstverständlichkeit.
Unser Ziel sind 100%
Mittlerweile also 750 Betriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen als Green Chefs Partner die höchsten Maßstäbe an sich selbst und sind dabei Vorreiter einer neuen, nachhaltigeren Gastronomie. Das ist zum einen eine schwindelerregende Zahl, die auf den ersten Blick zum Durchpusten und Schulterklopfen einlädt. Zum anderen soll sie aber vor allem letztendlich nur ein Startschuss sein. „Heute die Küche, morgen die Welt“ ist schließlich ein hehres Ziel, das die Mühe wert wäre. Es geht um nicht weniger als eine grüne Gastronomie, in der Fairness und Verantwortung zu den Basiszutaten gehören.
Urkunde 750 geht an das Restaurant Fürstenfelder
Urkunde 750 geht ans Fürstenfelder – Gastgeber des Abends: Denis Kleinknecht
Green Chefs Partner Nummer 750 darf sich das Restaurant Fürstenfelder aus Fürstenfeldbruck nennen. Ursula und Gerhard Kohlfürst führen ihren Betrieb seit 17 Jahren unter nachhaltigen Aspekten und verbessern ihr Angebot immer wieder.
Bei der Wiedereröffnung des Gasthof Heinzingers im benachbarten Rottbach konnten Green Chefs Insider Denis Michael Kleinknecht und Green Chefs Gründer Jan-Patrick Timmer die Urkunde an das Betreiberpaar übergeben und drückten dabei ihre Hoffnung aus, mit einer immer breiteren öffentlichen Wahrnehmung noch mehr Betriebe zum Umdenken zu bewegen.
Die ganze Bandbreite der Qualitätsgastronomie
Und apropos dazugehören: nein, die Green Chefs machen bei 750 natürlich keinen Cut, sondern freuen sich weiterhin auf Bewerbungen für die Green Chefs Partnerschaft. Vom Traditionsrestaurant in 42. Generation, das jetzt alle Systeme auf fair umgestellt hat, bis zum neuen Startup, bei dem aus einem „könnte man nicht?“ ein „machen wir einfach!“ geworden ist, ist Zuwachs immer willkommen. Neue Ideen und Synergien entstehen und am Ende gewinnen alle. Das Siegel ist dabei völlig kostenlos.
Es gibt also noch viel zu tun. Derweil bedanken sich die Green Chefs bei 750 Partnern und deren unermüdliches Streben nach einer besseren Welt und laden Interessierte ein, mitzumachen.
Mit ELEMENTUM hat unser Green Chefs Partner Die KOCHfabrik GmbH sein neues, revolutionäres Catering- und Event-Konzept im Kraftwerk Bille in Hamburg vorgestellt. Rund 230 Gäste aus der Eventbranche und der Hamburger Wirtschaft sind der Einladung gefolgt und konnten ELEMENTUM hautnah miterleben.
Klima – und umweltfreundliches Catering ohne Strom: KOCHfabrik startet kulinarische Revolte
Die KOCHfabrik hat ein klimafreundliches und umweltschonendes Genuss- und Event-Konzept ELEMENTUM entwickelt. „Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz beschäftigen mich schon lange und besonders in den letzten Jahren haben wir natürlich beobachtet, wie hieraus ein Mega-Trend entstanden ist. Darauf wollten wir eine Antwort geben und haben dafür ELEMENTUM entwickelt“, erklärt Patrick Diehr.
Patrick Diehr beim ELEMENTUM KICK OFF
Aber Catering ohne Strom, geht das überhaupt? Und bringt das was? In seiner Begrüßungsrede stellte KOCHfabrik-Inhaber Patrick Diehr erstmals vor, wieviel CO²-Emissionen mit ELEMENTUM möglich sind: Bis zu 95 Prozent CO²-Emissionen können tatsächlich im Vergleich zu einer konventionellen Veranstaltung eingespart werden. Möglich ist das durch den Einsatz von Grills, Holzkohle-Samowaren und solarbetriebenen Kühlschränken. (Video zum Event: https://www.youtube.com/watch?v=fgxweaBDttk)
ELEMENTUM macht Einsparungen von bis zu 95% der CO²-Emissionen möglich
Für die Einsparung der CO²-Emissionen sind insbesondere drei Faktoren besonders entscheidend:
• Einsparung von bis zu 99 Prozent CO² nur bei der Zubereitung der Speisen durch den Verzicht auf Strom
• Einsparung von bis zu 20 Prozent der erzeugten CO²-Emissionen beim Lebensmitteleinsatz durch den regionalen Einkauf und den Fokus auf pflanzliche Lebensmittel
• Einsparung von bis zu 54 Prozent der bei der Ausstattung erzeugten CO²- Emissionen durch den gelebten Gedanken des Re- und Upcyclings
Für die KOCHfabrik gehört ein schonender, bewusster sowie respektvoller Umgang mit der Natur seit jeher zum Selbstverständnis. So wurde das Nachhaltigkeitskonzept des Catering-Spezialisten bereits 2019 mit dem „Caterer des Jahres“ in der Kategorie Green Catering ausgezeichnet und ist seit 2019 auch Partner der Green Chefs.
ELEMENTUM Feuer und Rauch
Mit ELEMENTUM geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und spricht damit insbesondere Geschäftskunden an, die sich ebenfalls dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben und dieses Engagement auch bei Veranstaltungen darstellen möchten. „Wir stehen an einem Punkt, an dem wir alle umdenken müssen. Klimakatastrophen, Müllberge und Massentierhaltung – so kann es nicht weitergehen. Mit ELEMENTUM wollen wir unseren Teil zu einer besseren Welt beitragen und auch das Bewusstsein für ein umweltbewussteren Umgang mit unseren Ressourcen schärfen“, erklärt Diehr. Sieben Gebote formen daher die ELEMENTUM-Philosophie (https://www.elementum-catering.com/sieben-elementum-gebote).
ELEMENTUM
Für die ELEMENTUM Kick-off-Party hat sich Patrick Diehr seine langjährigen Partner, den Event-und Möbel-Ausstatter lounge factory GmbH und den Full-Service-Dienstleister für Veranstaltungstechnik LCe Light – Control eventtechnik GmbH ins Boot geholt. Bereits 2019 hatten die drei Unternehmen erfolgreich das gemeinsame Kundenevent „Event hoch3“ umgesetzt und die Hamburger Eventbranche unter einem Dach zusammengeführt. Das digitale Teilnehmermanagement hat die gastwerk! Teilnehmermanagement GmbH übernommen.
Über Die KOCHfabrik GmbH: Unter dem Credo Liebe | Respekt | Geschmack steht die Kochfabrik seit über 10 Jahren für Event-Catering auf höchstem Niveau. Die Speisemacher um Inhaber Patrick Diehr setzen dabei stets auf frische, saisonale, regionale und qualitativ hochwertige Produkte. Und auf Live-Cooking mit Einfallsreichtum und Liebe zum Detail. Mit diesem Erfolgsrezept zaubern
Diehr und Co. vor den Augen der Gäste jährlich bei hunderten Veranstaltungen kreative Gaumenschmäuse.
Unweit von Hamburg eröffnete 2017 auch das zugehörige À-la-carte-Restaurant Goldschätzchen seine Pforten auf dem Peiner Hof in Prisdorf. Darüber hinaus betreibt die KOCHfabrik die Eventlocations Goldscheune auf dem Peiner Hof, Klosterschätzchen in Uetersen und den Alte Ziegelei Pavillon bei Elmshorn. Im Zentrum der KOCHfabrik-Philosophie stehen: Nachhaltigkeit in Denken und Handeln; Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt; Wissen um die Herkunft der Zutaten. Für das stringente Nachhaltigkeitskonzept wurde die KOCHfabrik 2019 von der Fachzeitschrift Cooking + Catering inside im bundesweiten Wettbewerb zum Caterer des Jahres in der Kategorie „Green Catering“ ausgezeichnet. Des Weiteren vertreibt das Unternehmen ein kleines, aber feines Produktsortiment mit eigens hergestellten Senfen und Saucen über den eigenen Online-Shop unter kochfabrik-geschmackszentrale.com.
Acht Jahre nach Gründung der Green Chefs – einem Netzwerk für Fairness und Verantwortung in der Gastronomie – ist es Zeit für einen Podcast. Philipp und Patrick sprechen über die schönste Branche der Welt, was die Green Chefs machen und wo die Zukunft hinführen kann. Im typischen Stil des Nordens – das moin gehört ebenso dazu wie die Treffsicherheit der Worte. Dabei wird weder gejammert noch gemeckert. Es sind die Green Chefs. Die schnacken nicht – die machen.
Jede Woche ein neuer Podcast
Philipp und Patrick laden sich Gäste zum lockeren Schnack ein. Wie kann Fairness und Verantwortung Teil des Alltages werden? Welche Tipps gibt es für eine lebendige Kommunikation? Kann man aus der Organisation der Spitzengastronomie lernen? Wo führt der Weg zu den richtigen Mitarbeitern lang?Wie wird der Food Waste verringert? Sind Gastronomen Vorbilder für eine neue Welt? Das sind die Fragen, die die Green Chefs beschäftigen.
Jetzt gibt es jeden Montag eine neue Folge. Wir haben schon tolle Gäste gehabt und es stehen schon ein paar interessante Menschen im Kalender, auf deren Besuch wir uns sehr freuen – und laden auch Euch ein. Habt Ihr was zu erzählen? Habt Ihr tollen Ideen, geht Ihr interessante Wege oder macht einfach nur alles anders als alle anderen? Dann meldet Euch – wir freuen uns auf Euch.
Das Leben schreibt tatsächlich die interessantesten Geschichten. Wie die eines Weingutes, in dem sich vor 20 Jahren weinbauliche Quereinsteiger mit der damals noch wenig diskutierten Vision von gelebter Nachhaltigkeit im Weinbau auf ihren spannenden Weg als Winzer machten. Heute steht das Weingut Wohlgemuth-Schnürr mit an der Spitze einer neuen Gruppe von Weinerzeugern die mehr wollen, nämlich messbare Nachhaltigkeit in allen Produktions- und Arbeitsebenen, kurzgesagt: Den perfekten Wein aus maximal nachhaltigem Anbau. Für Gastronomen, die ihren Gästen Weine mit dem entscheidenden Zusatznutzen bieten möchten, eine interessante Adresse.
Mit Passion und eigenem Konzept zum klimaneutralen Weingenuss
Eher durch einen berufsbedingten Zufall hat es den gebürtigen Bayern Andreas Schnürr und seine Frau, die Frankfurterin Alexandra Damm vor nun über 25 Jahren ins Weinland Rheinhessen verschlagen. Schon bald wird ihnen klar, sie sind gekommen um dort zu bleiben wo Oleander, Feigen, Mandelbäume und vor allem fantastische Weine gedeihen.
Der Traum vom nachhaltigen Weingut
Die Geschichte des Paares ist ein wahrgewordener Lebenstraum. Die Übernahme und Fortführung des Familienweingutes Wohlgemuth – mit Weinbergen in den rheinhessischen Top-Lagen Morstein und Höllenbrand – erlaubte es ihnen mit eigener Qualitätsphilosophie ein Traditionshandwerk zu leben und gleichzeitig neue Wege zu gehen.
Seit der Übernahme im Jahr 2000 feilen sie an der Umsetzung ihrer eigenen Vorstellungen für einen verantwortungsbewussten, nachhaltigen Weinbau. Ihr erklärtes Ziel ist es, hervorragende Weine im Einklang mit Natur und Umwelt auszubauen. Dafür setzen sie seit dem ersten Tag auf ein betriebseigenes Nachhaltigkeitskonzept, das sie im Laufe der Jahre immer weiter perfektioniert haben.
Buchstäblich ausgezeichnete Weine mit Charakter
Auf der Suche nach echter Nachhaltigkeit stoßen sie, vor nun bereits über fünfzehn Jahren, erstmals auf neue Rebsorten, die sogenannten Piwi´s. Kreuzungen aus europäischen Traditionssorten und pilzwiderstandsfähigen Wildreben. Dank der hervorragenden Eigenschaften dieser robusten Rebsorten ist es möglich, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark zu reduzieren und dadurch zusätzlich bodenverdichtende Überfahrten, Treibstoff und Zeit einzusparen. Die sehr guten Anbaubedingungen der rheinhessischen TOP-Lagen und der ansonsten nicht unproblematische Klimawandel sind zwei Punkte, die die „Neuen“ in optimaler Weise in Qualität umzusetzen vermögen.
Doch weiter in der Geschichte: 2009 beginnt das Winzerpaar seine Piwi-Pionierreise und pflanzt ab jetzt, Jahr für Jahr zunehmend mehr der neuen Rebsorten. Mittlerweile sind bereits über 50% ihrer Weinbergsflächen mit ihnen bestockt. Tendenz weiter steigend. Denn nicht nur so wohlklingende Rebsortennamen wie Cabertin, Cabernet blanc, Muscaris, Cabernet Cantor, Johanniter, Prior oder Sauvignac machen neugierig, die Qualität überzeugte die Weinkunden vom ersten Tag an und lies keine Berührungsängste mit den neuen Weinen aufkommen, so die Pionierwinzer.
Wohlgemuth-Schnürr
Auch eine alte Rebsorte, die beinahe in Vergessenheit geraten ist, kultiviert und schützt das Weingut mit viel Liebe: Die Weissweinsorte „Früher Roter Malvasier“, oft verwechselt mit dem „Weißen Malvasia“. Die historische Rarität ist mittlerweile nicht mehr wegzudenkender bunter Mosaikstein eines Weinangebotes, das in Sachen Vielfalt von Klassikern, Pioniersorten und zu Bewahrendem seines Gleichen sucht.
Mit Feingespür für die aromatischen Facetten der Rebsorten, sowie Einflüsse auf den Geschmack durch die spezifische Beschaffenheit von Lage und Rebstöcken sorgt man im Weinberg und Keller des Weingutes immer wieder für das gewisse Etwas, das einen Spitzenwein zu einem Garanten für Genussmomente mit Charakter macht. Je nach Weinstilistik reifen die Weine im Edelstahl um frisch und jung zu bleiben, im Holzfass um ihre Aromenfülle voll auszubilden oder im Barrique um mit viel Zeit und Ruhe Tannine zu harmonisieren und ihren Reifehöhepunkt zu erreichen.
Mühe und Passion, die nicht unbemerkt bleiben: 2019 ging das Weingut Wohlgemuth-Schnürr als 8-facher Gewinner und Topscorer aus dem internationalen Wettbewerb „Piwi-Wine-International-Award“ hervor und konnte, nur wenige Tage später, den Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz für den hohen Qualitätsstandard ihrer Weine entgegen nehmen.
Ausgeklügelte Strategie für verantwortungsbewussten Weinbau von Morgen
Doch noch einen Blick hinter die Kulissen: Seit 2010 ist das Weingut Wohlgemuth-Schnürr über eigene Photovoltaik-Anlagen rechnerisch stromautark. Nachts und im Winter wird derzeit noch nachhaltiger, heimischer Ökostrom zurückgekauft. Den Wärmebedarf decken Sie über echtes Biogas aus einer Zuckerrübenschnitzel-Biogasanlage. Innovative und eben auch nachhaltige Speichertechnik wird dies in den kommenden Jahren noch optimieren.
Gelebte Nachhaltigkeit sollte die oberste Instanz aller Entscheidungen sein. Im Weingut Wohlgemuth-Schnürr heißt dies beispielsweise, das leere Weinflaschen auf den Auslieferungstouren zurückgenommen, gespült und wiederbefüllt werden. Die Etiketten werden mit pflanzlichem Leim auf die Flaschen aufgebracht. Da auch keine tierischen Weinbehandlungsmittel eingesetzt werden, darf sich der Wohlgemuth-Schnürrsche Wein vegan nennen. Noch ansehnliche Kartons, in denen das Leergut retourniert wurde, werden erneut benutzt und mit plastikfreiem, kompostierbaren Klebeband verschlossen. Briefe, Weinpost, Weinliste und alles was man so zu Papier bringt, wird auf Recyclingpapier gedruckt.
Ganz wichtig ist der Winzerfamilie, in der sich bereits die nächste Generation beruflich auf den Weinweg macht, dass im Weinberg alles getan und gelassen wird was zur Schonung von Boden sowie Tier- und Pflanzenwelt beiträgt. So wird jeder unnötige Einsatz von Herbiziden und Mineraldüngern durch biologische, botanische, mechanische oder händische Maßnahmen ersetzt. Um Artenvielfalt und Humusaufbau zu fördern, setzt man auf vielfältige Begrünungen und Blühmischungen.
Mit dem Bau einer betonfundamentfreien, nichtbodenversiegelten-Tageslicht-Vollholzhalle für die Weinbergstechnik, wurde auch beim Bau vollständig auf Nachhaltigkeit gesetzt. Im Weingut Wohlgemuth Schnürr achtet man gerne aufs Detail.
Jeden Tag aufs Neue stellt die Winzerfamilie, wie auch viele gleichgesinnte „Überzeugungstäter“ anderer Branchen, die eigene Arbeit auf den Prüfstand: Um Verbesserungspotenziale zu ermitteln, haben sie nun ihr Konzept von den Fachleuten des DINE (Deutsches Institut für Nachhaltige Entwicklung e.V.) unter die Lupe nehmen lassen. Der einjährige Zertifizierungsprozess, der in die Vergabe des Nachhaltigkeitslabels „FairChoice“ gemündet ist, bestätigte mit beindruckenden Zahlen das Erreichte und konnte wichtige Anregungen geben, den eingeschlagenen Weg engagiert weiter zu gehen.
In Sachen Nachhaltigkeit auf Entscheidungen seitens der Politik zu warten, sei nicht zielführend, ist sich das Paar sicher. Denn jeder kann und sollte seinen eigenen Beitrag durch reflektiertes Nutzerverhalten leisten. Warum nicht auch beim Genuss eines Glases Wein. Das dies möglich ist, dafür tut das Weingut Wohlgemuth-Schnürr gleich in mehrfacher Hinsicht einiges und leistet so einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im deutschen Weinbau und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung ihres Familienbetriebes. https://wohlgemuth-schnuerr.de/
Kompost ist ein idealer Dünger: Aus Garten- und manchen Küchenabfällen entsteht mit wenig Aufwand wertvoller Nachschub an humoser Erde – das sogenannte Gold des Gärtners
Floris Catering aus Berlin ist einer der ersten Caterer unter den Green Chefs Partnern. Was uns immer wieder freut, ist das unermüdliche Streben, jeden Tag noch grüner und besser zu werden. Der nächste Schritt ist dann logisch: Die Idee, die eigenen Speisenabfälle im eigenen Hause zu Kompost zu verarbeiten. Damit sind sie Deutschlands erster Caterer, der Speiseabfälle kompostiert.
Damit werden die Abfälle sinnvoll weiter genutzt und der Verwertungskreislauf geschlossen. Diesen Schritt geht Floris Vlasmann mit seinem Team, um noch nachhaltiger zu agieren, überflüssigen Müll zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Mit dem Kompost düngt Floris den eigenen Firmengarten – was nicht gebraucht wird, gibt er den Produzenten als Kompost für ihre Felder zurück.
Kompost made by Floris
Zum Kompostieren nutzt Floris eine spezielle Kompostieranlage der Marke Oklin – diese ist einfach im Handling und geruchsarm. Neben Abfällen von Gemüse und Obst gehören auch Eierschalen, Teebeutel und Kaffee sowie Filtertüten in die Kompostieranlage. Sie verarbeitet Speisereste, Bioabfall oder auch biologisch abbaubares Einmalgeschirr durch spezielle Mikroorganismen innerhalb von nur 24 Stunden zu Kompost. Beziehungsweise werden die Abfälle zu einem stark Cellulose-haltigen Bodenersatzstoff verarbeitet; dadurch wird ebenso eine durchschnittliche Reduktion des Gesamtvolumens von 80 bis 90 Prozent erreicht.
Floris Vlasmann freut sich über den nächsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: „Floris Catering steht für nachhaltiges, sozial-verantwortliches und faires Catering. Ob Umweltschutz, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung oder nachhaltige Unternehmensführung. Seit über 10 Jahren engagieren wir uns in diesem Feld und sind in vielen Punkten federführend auf diesem Gebiet. Nachhaltiges Catering ist für uns viel mehr, als nur regionale- und saisonale Produkte anzubieten. Da uns Menschen und Umwelt nicht egal sind, übernehmen wir Verantwortung. Unser Ziel ist es, dieses Handeln stetig weiterzuführen, Nachhaltigkeit zu leben und die Prozesse bei Floris regelmäßig in diesem Sinne zu überprüfen und sich zu verbessern. Der Umwelt zuliebe!
Villa Viva Hamburg wird gebaut. Das neue soziale Gasthaus wurde von Viva con Aqua und Heimathafen Hotels erdacht und umgesetzt. Finanziert von sozialen Investor*innen unterstützt das Social Business Wasserprojekte weltweit.
Seit Juli 2021 rollen die Bagger. In zentraler Lage zwischen Hauptbahnhof und Deichtorhallen entsteht das neue Social Business von Viva con Agua: Villa Viva – Ein Haus, das Brunnen baut. Ein Gasthaus mit 12,5 Stockwerken und rund 300 Übernachtungsbetten, das die Besucher in die Erlebniswelt von Viva con Agua eintauchen lässt: es wird eine Vielzahl künstlerisch gestalteter ArtRooms geben, eine Camping-Etage, einen Zauberkiosk, Konferenz- und Galerieräume, die RoofDrop Bar, das Restaurant Viva Cantina und viele weitere Extras, die die Villa Viva zu einem besonderen und inspirierenden Ort werden lassen.
Nach dem Mineralwasser, dem sozialen Kunstverkauf auf der Millerntor Gallery, dem sozialen Klopapier und der Seife von Goldeimer ist die Villa Viva bereits das vierte soziale Geschäftsmodell im Ökosystem von Viva con Agua. Diesmal ist der gemeinnützigen Organisation ein besonderer Coup gelungen: Obwohl Viva con Agua selbst keinen Cent investiert und alle nötigen Investitionen von einer Gruppe von Investor*innen getätigt wurden, die ihr Geld lieber sozial- als profitorientiert anlegen, erhalten die Viva con Agua Stiftung und der Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. die Mehrheit der Anteile an dem Geschäftsmodell. Somit liegen die strategischen Entscheidungen bei Viva con Agua und ein Großteil der Gewinne des Gasthausbetriebs fließt dauerhaft in die Projektarbeit. Zudem liegt die Immobilie langfristig in den Händen der Gemeinnützigkeit.
Villa Viva – Im Schlaf Gutes tun
Villa Viva
Für die zukünftigen Besucher der Villa Viva bedeutet das: neben einer Menge Inspiration und nachhaltigen Impulsen unterstützen sie mit jeder Übernachtung Trinkwasserprojekte weltweit. Sie kommen als Gast in die Villa Viva Hamburg und gehen mit der Vision WASSER FÜR ALLE – ALLE FÜR WASSER im Herzen wieder nach Hause.
„Eine nachhaltige Zukunft braucht kreative Lösungen“, sagt Benjamin Adrion, Gründer von Viva con Agua, der das Projekt über mehrere Jahre vorbereitet hat, „und wir sind fest entschlossen einen Teil dazu beizutragen, dass unsere Welt noch nachhaltiger, sozialer und freudvoller wird in den kommenden Jahren. Mit Villa Viva wollen wir daher zeigen, dass soziales Wirtschaften gleichzeitig nachhaltig und erfolgreich sein kann. Kurzum: Wir wollen Maßstäbe setzen, neue Wege gehen und damit Menschen inspirieren für sozialen Wandel.“
Da ist auch Jens Sroka, Geschäftsführender Gesellschafter der Heimathafen® Hotels, gerne dabei: „Ich persönlich, aber auch wir als Heimathafen Hotels freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit Viva con Agua zu gehen und Bestandteil dieses einzigartigen Projekts zu sein.“
Auch die Stadt Hamburg unterstützt das innovative Projekt und die Vergabe der Baufläche an Viva con Agua und Heimathafen® Hotels. „Mit der Vergabe des Grundstücks über eine Konzeptausschreibung durch unseren Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) haben wir die Grundlage dafür geschaffen, dass sich im Herzen Hamburgs ein Ort entwickeln kann, der, wie Hamburg, für Kreativität, Nachhaltigkeit und Weltoffenheit steht”, sagt Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD). „Mit dem Bau der Villa Viva erhält Viva con Agua die Möglichkeit, auf einer knapp 7.000 m² großen Geschossfläche seine Aktivitäten und Projekte unter einem Dach zu vereinen. Wir freuen uns, dass durch die Erweiterung des Social Business Netzwerkes von Viva con Agua neue, sichere Arbeitsplätze für Hamburgerinnen und Hamburger entstehen.“
Hinter „Villa Viva“ steckt aber noch mehr als ein Gasthaus in Hamburg. Die erste Villa Viva ist Anfang des Jahres in Kapstadt eröffnet worden (https://www.villavivacapetown.com). Das Modell ist weltweit skalierbar und in Zukunft sollen möglichst viele Orte dazu kommen. So wird Villa Viva zu einer internationalen Plattform, einer Begegnungsstätte, die Bewusstsein schafft und noch mehr Menschen die Gelegenheit gibt, in einer einzigartigen Atmosphäre mit Viva con Agua und den damit verknüpften Zielen und Haltungen in Verbindung zu treten. Sie ist ein Ort für gelebte Kreativität, Verbindung, Kultur und Nachhaltigkeit. In Hamburg und Kapstadt, wie auch in allen zukünftig entstehenden Villa Viva Gasthäusern, die Viva con Agua dabei begleiten, allen Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.
Viva con Agua ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für den sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. Mehr als 10.000 ehrenamtliche Supporter, darunter zahlreiche prominente Musiker, Sportler und Künstler unterstützen die Vision „WASSER FÜRALLE – ALLE FÜR WASSER“. Gemeinsam mit der Partnerorganisationen wie der Welthungerhilfe konnte die Viva con Agua bereits über 3,6 Millionen Menschen in WASH-Projekten (WAter, Sanitation, Hygiene) erreichen. Neben dem Hamburger Verein zählen die Viva con Agua Stiftung und lokal aktive Organisationen in Uganda, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und neuerdings in Südafrika zum international tätigen Netzwerk. Darüber hinaus unterstützen die Viva con Agua Wasser GmbH, Viva con Agua ARTS gGmbH und Goldeimer gGmbH mit ihren sozialen Geschäftsmodellen die Trinkwasser- und Sanitär- und Hygieneprojekte von Viva con Agua.
WASSER FÜR ALLE – ALLE FÜR WASSER!
Heimathafen® Hotels: Die Marke für entspannte, lässige und individuell konzipierte Hotels. Nach dem Motto „Ankommen und Füße hoch“ bieten die Heimathafen® Hotels für jeden Geschmack die passende Bleibe. Aktuell führt die 2018 gegründete Hotelmarke fünf individuelle Hotels an Nord- und Ostsee: die Beach Motels in St. PeterOrding und Heiligenhafen, das Lighthouse Hotel & Spa in Büsum, die Bretterbude in Heiligenhafen, sowie das
Fliegerdeich Hotel & Restaurant in Wilhelmshaven. Weitere Hoteleröffnungen sind für 2022 und 2023 geplant.
Für gewöhnlich zählen vor allem die inneren Werte. In der Food- und Beverage-Branche sieht das jedoch etwas anders aus. Denn manchmal kommt es eben doch darauf an, was die Verpackung kann: greenbox – Eco Up Packaging hat sich als Hersteller entsprechender Lösungen für den Sektor Lebensmittel vollkommen dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben.
Greenbox – weil das Gesamtpaket zählt
Green Box Take Away
Seit 2010 ist greenbox als Großhändler für Einwegverpackungen aus nachhaltigen Materialien tätig. Das Sortiment besteht aus Einweg-Geschirr, Flaschen, Tischware, Take-Away-Behältnissen und mehr. Behälter aus kompostierbaren Materialien sind keine neue Idee – was also macht greenbox anders als Mitbewerber? Das Bremer Unternehmen verfolgt den Nachhaltigkeitsgedanken nicht halbherzig, sondern realisiert einen ganzheitlichen Ansatz.
Sowohl auf ökologischer als auch auf sozialer Ebene wird entschlossen gedacht und gehandelt. Die Produkte entstehen nachweislich unter sicheren und sozialen Arbeitsbedingungen bei fairen Arbeitslöhnen. Als Materialien kommen vorrangig nachwachsende pflanzliche Ressourcen zum Einsatz, die biologisch abbaubar sind.
Zudem ist Klimaneutralität keine hohle Phrase, sondern mehrfach zertifizierter Standard. Angefangen bei der Herstellung übers Website-Hosting bis hin zum Versand.
Grüne Wertschöpfungskette für die moderne Food-Branche
Greenbox
Die Produkte von greenbox dürften nicht erst seit dem Inkrafttreten der Single-Use-Plastics-Directive von Interesse sein, die die Verwendung von Einweg-Kunststoff-Produkten in der EU auf ein Minimum reduzieren soll. Denn wer in der Gastro- und Food-Branche Nachhaltigkeit konsequent umsetzen will, ist gut beraten, auf ökologische Alternativen in den Bereichen Verpackung, Take-Away-Zubehör und Einweggeschirr zu setzen.
Die umfassende Produktpalette ist sowohl für Kantinen, Gastronomie und den Event-Bereich interessant. Die angebotenen Mehrwegprodukte wiederum stellen vor allem für Pfandsysteme – beispielsweise in Unverpackt-Läden – eine wertschöpfende Alternative zu Wegwerfbehältnissen dar.
Nachhaltig von Anfang bis Ende
Das Unternehmen setzt auf maximale Transparenz und legt Zertifizierungen und Partnerschaften offen. Eine vertrauensfördernde Maßnahme, sind sich die Köpfe hinter den Öko-Verpackungen sicher: Offizielle Bestätigungen des Engagements.
Green Box Palmware
Neben den Zertifizierungen setzen die Macher von greenbox auf ein wachsendes Netzwerk aus Partnern, die ebenfalls die Food-Branche grüner gestalten möchten. Daher freuen wir uns, dieses engagierte Unternehmen als neuen Supporter der GREEN CHEFS begrüßen zu dürfen. In greenbox haben wir ein weiteres Unternehmen gefunden, das unsere Vorstellungen von Fairness und Verantwortung in der Gastronomie mitträgt. https://www.biologischverpacken.de
Bei LOUIS The Breakfast Club in Köln gibt es leckerstes Frühstück all day long. Dabei reicht die Auswahl von beliebten Klassikern wie Egg Benedict und English Breakfast über Avocado-Bagels, Porridge, bis hin zu deftigem Shakshuka und Pancake Soufflés. Getränke für jeden Geschmack finden sich natürlich auch im facettenreiche Menü: Allerlei Kaffeespezialitäten, spritzige Mimosas und fruchtige Smoothies ergänzen das bunte Angebot für alle, die Frühstück lieben.
Louis – Nachhaltigkeit geht vor
LOUIS The Breakfast Club – Baumaktion
Bei der Auswahl der Speisen stehen Qualität, eine nachhaltige Produktion und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern im Fokus der herzlichen und trendbewussten Gastgeber.
Auch in Zeiten der Pandemie findet das Team um Geschäftsführer Sascha Bayer immer wieder kreative Lösungen und verbreitet jede Menge Good Vibes. Erst kürzlich ist ihr Podcast LOUIS The Gastro Podcast live gegangen, der alle zwei Wochen sonntags, passend zum Frühstück, mit wechselnden Gästen spannende Einblicke hinter die Kulissen des Kölner Frühstücksladens aus Leidenschaft bietet.
Um den Betrieb während der Pandemie bestmöglich laufen zu lassen, hat das LOUIS Team im vergangenen Jahr spontan seine To Go-Hütte ausgebaut und das Take Away-Angebot erweitert.
Bei all den Möglichkeiten, die die Kölner Gastronomen während der Pandemie ergreifen, sieht Sascha Beyer den zusätzlich anfallenden Verpackungsmüll dabei jedoch sehr kritisch.
Louis – Lösungen für weniger Verpackungsmüll
Mit Click A Tree hat das LOUIS deshalb eine einfach umzusetzende Aktion ins Leben gerufen, die ihre Gäste motivieren soll, die eigenen Becher von zu Hause mitzubringen. Pro Getränk, das in einem mitgebrachten Mehrwegbecher verkauft wird, gehen 10 Cent an ein Wiederaufforstungsprojekt von Click A Tree in Ghana. Mit 50 verkauften Getränken wird so ganz einfach ein Baum gepflanzt. Und über den Counter an der To Go-Theke sehen die Gäste, wie viele Bäume bereits gepflanzt wurden.
Click a Tree – Aufforstung
Click A Tree ist eine deutsche Wiederaufforstungsorganisation mit dem Ziel, Bäume pflanzen fest im Alltag zu verankern. In all ihren Kooperationen, sowohl mit Einzelpersonen als auch Firmen, legt Click A Tree einen extrem hohen Wert auf ganzheitliche Nachhaltigkeit.
Die Basis aller Entscheidungen der Green Chefs liegt im Wesentlichen in der Arbeit der Insider – einer Art Beirat der Green Chefs. Mit Freude geben die Green Chefs die Ernennung von Professorin Maximiliane Wilkesmann als neue Insiderin bekannt.
Maximiliane Wilkesmann ist neue Insiderin
Maximiliane Wilkesmann ist Professorin für Arbeits- und Organisationssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. In ihrer täglichen Forschung befasst sie sich u.a. mit Themen wie Wissenstransfer und Wissensmanagement in Organisationen, neuen Formen und Ansprüchen an Arbeit sowie der Organisation der Spitzengastronomie.
Hierzu hat sie gemeinsam mit ihrem Mann, Prof. Uwe Wilkesmann, der ebenfalls an der TU Dortmund beschäftigt ist, geforscht. Dafür besuchten sie Sternerestaurants und führten Interviews mit Köchinnen und Köchen, Restaurantkritikerinnen und Restaurantkritikern und Servicekräften.
Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks!
Die Ergebnisse ihrer Studie sind in ihrem Buch „Nicht nur eine Frage des guten Geschmacks! Zur Organisation der Spitzengastronomie“ nachzulesen, das von Literaturkritiker Denis Scheck in seiner Sendung Druckfrisch auf der Frankfurter Buchmesse 2020 empfohlen wurde.
Das Buch führte Maximiliane Wilkesmann dann mehr oder weniger geradewegs zu den Green Chefs. Deren Anliegen besteht im Bereich der Nachhaltigkeit nicht nur darin, wie und was auf den Teller kommt, sondern auch in der Gestaltung fairer Arbeitsbedingungen, einem respektvollen Umgang und verträglichen Arbeitszeiten in der Gastronomie.
„Ich finde es bemerkenswert, dass sich die Green Chefs wirklich ganzheitlich um das Thema Nachhaltigkeit kümmern und auch Arbeitsbedingungen in den Blick nehmen. Dies sind allesamt Themen mit denen ich mich auch in meiner Forschung auseinandersetze. Ich freue mich, die Green Chefs als Insiderin mit meiner sozialwissenschaftlichen Expertise bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“
Mit Tellern und Bechern aus Pappe ohne Kunststoffbeschichtung stellt Papstar eine neue Generation Partygeschirr vor. Alle Produkte der Serie „Plastic free Party!“ entsprechen aufgrund ihrer Zusammensetzung aus bio-basierten polymerfreien Rohstoffen den europäischen Richtlinien. Damit fallen sie nicht unter die Verbots- oder Reduktionsartikel der Einwegkunststoffverbotsverordnung (SUPD). „Die SUPD bedeutet auch das Aus für das bei Mottopartys oder Kindergeburtstagen so beliebte herkömmliche Motiv-Partygeschirr“, sagt Wolfgang Küpper, Marketingleiter der Papstar GmbH. „Wir bieten jetzt mit unserer neuen Generation Partygeschirr ohne Plastik eine umweltfreundliche Alternative, die ohne die Verwendung von Folienbeschichtungen aus Kunststoff auskommt“, so Küpper. Unter „plastikfreien Papierprodukten“ versteht Papstar Produkte wie Pappbecher oder Pappteller, die ohne eine Kunststoffbeschichtung aus PE, PP – oder PLA-Folie hergestellt werden. „Bei den Papptellern verwenden wir ein Spezialpapier aus fein gemahlenem Zellstoff. Bei den Pappbechern setzen wir einen beschichteten Spezialkarton ein, der mit Hilfe einer wasserbasierenden Dispersion flüssigkeitsbeständig gemacht wird“, so Küpper. Alle Produkte der Serie „Plastic free Party!“ können nach der Verwendung über die Papiersammlung beziehungsweise Papiertonne entsorgt werden.
Partyteller aus Pappe ohne Kunststoffbeschichtung Die Papstar-Partyteller bestehen aus FSC®-zertifiziertem Frischfaserkarton. Die Oberseite ist mit einem Spezialpapier aus fein gemahlenem Zellstoff – ohne Kunststoffzusatz – kaschiert. Das Spezialpapier ist innen mit dem Motiv bedruckt. Die Farben sind biologisch abbaubar. Durch diesen Spezialaufbau sind die Teller für die Verwendung mit Lebensmitteln jeglicher Art geeignet. Das Produkt ist somit ein Monomaterial und ohne Probleme über das Altpapierrecycling wiederzuverwerten.
Partybecher aus Pappe ohne Kunststoffbeschichtung Die Partybecher von Papstar werden aus FSC®-zertifiziertem Frischfaserkarton hergestellt und haben eine wasserbasierende Dispersionsbarriere. Der Karton ist mit lebensmittelechter und biologisch abbaubarer Farbe bedruckt. Das Produkt kann in den Monomaterialkreislauf PPK (Papier, Pappe, Karton) einfließen und ist problemlos recycelbar.
Partyservietten aus nachwachsenden Rohstoffen Passend zu Partytellern und Partybechern der Serie „Plastic free Party!“ führt Papstar auch Servietten. Diese werden aus nachwachsendem, FSC®-zertifiziertem Zellstoff hergestellt und sind mit lebensmittelechten Farben bedruckt und biologisch abbaubar.
Umweltfreundliche Verpackungen Auch die Verpackungsstrategie wurde dem Plastic-free-Leitgedanken angepasst: Die Verpackungsfolien für die Teller und Becher bestehen aus dem Bio-Kunststoff PLA und sind über die Dualen Systeme recycelbar. Die Verpackungsfolie für die Servietten wird aus Holzfasern hergestellt.
Mehr zu den Papstar Party Produkten finden SieHIER!
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