Heimische Super Foods
Super Foods sind seit einiger Zeit in aller Munde. Die „Wundermittel“ kommen meist von weit her und sind entsprechend teuer. Dabei muss es nicht unbedingt Quinoa, Goji oder Chia sein. Heimische Kräuter-, Obst- und Gemüsesorte erfüllen den gleichen Zweck. Das schont obendrein den Geldbeutel und dank regionaler Bezugsquellen auch die Umwelt. Alternativen können Leinsamen, Heidelbeeren oder Brokkoli sein – und das sind nur wenige Beispiele.
Beim Thema Super Foods gehen die Meinungen auseinander: Während die einen auf Goji-Beeren im Müsli schwören, halten andere nicht von ihrer beschworenen Wirkung.
Unbestreitbar machen sich Exoten wie Acai-Beeren, Matcha & Co. gut auf der Karte, doch eine Wunderwirkung konnte ihnen bislang nicht nachgewiesen werden. Gleichwohl handelt es sich um gesunde Lebensmittel. Doch das können heimische Super Food genau so gut leisten. Ein weiterer Vorteil von heimischem Super Food ist neben der Kostenersparnis und deutlich weniger Kilometern für den Transport, die Frische der Produkte. Voraussetzung dafür ist natürlich die saisonale Ernte.
Hier einige Beispiele für heimische Alternativen mit
- Leinsamen statt Chia-Samen
- Buchweizen statt Quinoa
- Tee aus Kamille, Löwenzahn oder Hagebutte statt Matcha
- Heidelbeeren, Sauerkirschen, Aroniabeeren oder Schwarze Johannisbeeren statt Acai- oder Goji-Beeren
- Brokkoli oder Grünkohl statt Weizengras
Regionalität kommt auch bei den Gästen gut an. Also die Klassiker, auf die Oma schon geschworen hat, nicht verstecken, sondern mit einem Paukenschlag präsentieren.


Dass GREEN CHEFS Pionier
Das Wesentliche ist in im Fall des
Das Hamburger Catering-Unternehmen setzt dafür auf das einfache wie effektive 80/80/150-Prinzip: Verwendet werden nur frische Zutaten, wovon mindestens 80 Prozent kontrolliert biologisch erzeugte Produkte sind. Mindestens 80 Prozent des benötigten Gemüses und Obstes kommt aus regionalem und saisonalem Anbau. Alle Waren kommen aus einem Umkreis von maximal 150 Kilometern. Geachtet wird zudem auf fairen und saisonalen Handel und selbstverständlich auf den Verzicht von Geschmacksverstärkern.
Die Umweltbelastung mit Plastikmüll ist enorm. Jeden Tag wird genug Plastik weggeworfen, um damit viermal den Globus zu umrunden. Noch dazu kommt, dass ca. 50 % des Plastiks nur einmal genutzt wird, bevor es weggeworfen wird. Um das Problem der Plastikverschmutzung einzudämmen, hat die Stadt San Francisco vor Kurzem etwas monumentales beschlossen: sie wurde die erste Stadt in Amerika, welche den Verkauf von Plastikflaschen verboten hat.
GREEN CHEFS verzichten in ihren Betrieben ebenfalls weitestgehend auf Plastik – sei es bei Getränkeflaschen oder der Verpackung von Waren. Eine Glasflasche macht sich ohnehin deutlich besser auf dem Tisch.
Die Lösung liegt manchmal erstaunlich nah. So auch bei der artgerechten und landwirtschaftlich verträglichen Haltung von Hühnern. Hennen in Käfigen zu halten, ist Tierquälerei. Doch auch die Freilandhaltung ist nicht das Gelbe vom Ei. Iris Weiland hat mit ihren rollenden Hühnerställen eine verblüffend pragmatische Lösung für das Problem gefunden.



