Tempo drosseln und Genuss erleben – im Sankt Benno

Sankt Benno - GREEN CHEFS Partner

Das Sankt Benno ist das erste Leipziger Restaurant, das eigene Tiere hält und diese auch selbst schlachtet. Mandy Butke und Thilo Junghanns, die Gastgeber im Sankt Benno, unterstützen auch die Nachzüchtung alter Schweinerassen, wie dem Bunten Bentheimer Schwein, von dem sie von der Schnauze bis zum Schwanz alles verarbeiten. So können die Gäste bei dem, was auf ihren Tellern landet, ganz sicher sein, dass es aus bester Haltung stammt und nicht erst einen Umweg über lange Autobahnen nehmen musste.

Sankt Benno - GREEN CHEFS Partner

Das Sankt Benno: Ausnahmlos regional

Mandy und Thilo sind in Sachen Regionalität unwahrscheinlich umtriebig und kreativ unterwegs. So haben sie mit Partnern aus der Umgebung bereits eine originelle Störleberwurst mit Kaviar kreiert, backen ihr eigenes Brot, sind als Winzer tätig, bereiten Störsalami oder auch Wildschweinbacon zu und und und. Alle Produkte dafür stammen selbstverständlich aus der Region – genau wie die Zutaten, die Thilo in der Restaurantküche verarbeitet. Fleisch, Fisch und Beilagen stammen allesamt aus einem Umkreis von maximal 100 Kilometern.

Eine Ausnahme von dieser Regel erlauben sie sich nur im Winter. Dann greifen sie auf Bioprodukte zurück und arbeiten mit Mario Glaetzer zusammen, der einen kleinen Laden in Taucha führt. Die passenden Getränke für ihre Speisen steuern regionale Herstellung bei und entsprechen Bio-Qualität.

 

Mit ihrem Einsatz unterstützen Mandy und Thilo die regionalen Produzenten mit einer gerechten Entlohnung und helfen, das das Ökosystem im Umkreis zu schonen. Von der nachhaltigen Wirtschaftsweise  ihrer Partner und der Qualität der regional handwerklich hergestellten Produkte überzeugen sie sich regelmäßig selbst. Wer so viel für Umwelt und Umgebung tut, hat sich den Titel GREEN CHEF redlich verdient!

 

Platz optimal nutzen – Gastronomie in luftiger Höhe

Platz für das Rooftop Restaurant - GREEN CHEFS

Im asiatischen Raum ist das Problem seit Jahren bekannt: Es herrscht Platzmangel! Und auch wenn hierzulande die Geburtenrate sinkt und sinkt – auch wir werden über kurz oder lang über Alternativen nachdenken müssen, denn innerstädtischer Raum ist knapp und teuer, Freiflächen gibt es immer weniger und die Mieten gerade in den Metropolen steigen rasant an.

Platz-Mangel? Rooftop-Restaurants haben Potenzial

Platz für das Rooftop Restaurant - GREEN CHEFSDie gute Nachricht: Platz haben wir eigentlich genug, wir müssen nur die Perspektive ändern – und mal nach oben schauen. Auf Dächern kann Fußball gespielt, Wasser geklärt und Gemüse angebaut werden, warum dann nicht auch ein Restaurant mit Blick über die Dächer der Stadt?

Wie wäre es außerdem mit einem eigenen Garten, direkt vor der Tür, der gleichzeitig die Dämmung des Hauses und das Stadtklima verbessert? Hier ließe sich auch Gemüse ziehen.

Oder eine Außenterrasse mit grüner Flaniermeile, ein Windrad, das zusätzlich Energie generiert?

Der Möglichkeiten gibt es viele – nur erkennen und umsetzen muss man sie.

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Klaus Lange: Der Pionier wird Partner

GREEN CHEFS Partner Klaus Lange
GREEN CHEFS Partner Klaus Lange
GREEN CHEFS Partner Klaus Lange

Klaus Lange vom Caféhaus Lange im Hamburger Stadtteil Rahlstedt ist ein wahrer Pionier in Sachen Nachhaltigkeit. Bereits seit 1995 ist er auf der Suche nach immer neuen Möglichkeiten, seine Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen und damit seinem Geschäft und seinen Kunden etwas Gutes zu tun.

Anfang 2006 kam ihm und seiner Frau Susanne dann die Idee, ein eigenes Windkraftwerk und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren. Heute produzieren sie so ihren eigenen Strom. Nicht benötigte Energie speist er ins Hamburger Netz ein.

Energetische Rundgang durch das Caféhaus Lange

Caféhaus LangeKlaus bietet seinen Gästen auch einen energetischen Rundgang durch seine heiligen Hallen an. Und dabei staunen sie nicht schlecht: Mit Hilfe eines Solarschachtes sparen sie Leuchtmittel ein, im Tresen sind dagegen ausschließlich LED verbaut. Im Keller,  dem energetischen Herzstück des Caféhauses, stehen eine Blockkälte-Anlage sowie eine Blockheizkraftwerk und die Abwärme der benötigten Kühlgeräte heizt das Wasser für den Cafébedarf vor.

Auch in Sachen Logistik haben Klaus und Susanne in den letzten Jahren Vieles gestrichen. Sie arbeiten so oft wie möglich mit Produzenten und Lieferanten aus nächster Nähe zusammen, haben ihr Filialsystem aufgegeben und beliefern auch ihre Kunden nicht mehr mit dem Auto. Pakete werden klimaneutral verschickt.

Damit Klimaschutz Teil der Unternehmenskultur wird, ist das Thema Nachhaltigkeit auch Teil der Ausbildung bei Langes.

Bio-Kaffee aus eigener Röstung und Apfelsaft vom Nachbarn

Im Hamburger Caféhaus kommen die Gäste in den Genuss von selbstgeröstetem Bio-Kaffee und können sich für zu Hause Marmelade aus heimischen Früchten nach eigenem Rezept oder Apfelsaft, der aus Äpfel aus Nachbars Garten gepresst wurde, mitnehmen.

Bliebt am Ende des Tages doch mal etwas übrig, spendet das Caféhaus-Team die Lebensmittel an die Hamburger Tafel.

Klaus ist privat ebenfalls in Sachen Klimaschutz aktiv. So engagiert er sich unter anderem bei Klimaschutz Unternehmen e.V.BAUM Zukunftsgenossenschaft und Ökoprofit Club Hamburg.

Umso mehr freuen wir uns, dass Klaus nun Teil der GREEN CHEFS Bewegung ist!

Auswärts essen: Nachhaltigkeit zahlt sich aus

Außer-Haus-Essen - GREEN CHEFS
Außer-Haus-Essen - GREEN CHEFS
Außer-Haus-Essen

Immer mehr Menschen essen vor allem mittags auswärts – ob in Kindertagesstätten, Schulen, Unimensen und Betriebskantinen, Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern sowie an Imbissständen, in Cafés und Sterne-Restaurants. Durch ein gutes Essensangebot, Nachhaltigkeit und hohe Qualitätsansprüche leisten die Betriebe einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung.

 

 

Gutes Kantinenessen zahlt sich aus

Jeder vierte Bundesbürger isst einmal täglich außer Haus, knapp 20 % der Erwerbstätigen gehen dafür in die Kantine. Umso wichtiger ist ein abwechslungsreiches Speisenangebot, die Grundlage für eine ausgewogene Ernährung. Eine gut geführte, gemütliche und nachhaltig produzierende Kantine zahlt sich auch für den Betreiber aus, denn sie bedeutet einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Das Verbraucherministerium initiiert jetzt das Projekt „Große Küche – Gutes Essen“, bei dem sich Kantinen als Pilotbetriebe für ein individuelles Coaching für mehr Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bewerben können. Eine ausgezeichnete Produktqualität, die in einem angemessenen Verhältnis zu bezahlbaren Preisen steht, sowie Frische, Regionalität, Energieeffizienz und die Vermeidung von Lebensmittelresten stehen dabei im Mittelpunkt.

Belohnt wird der Einsatz mit einer Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bzw. ein Bio-Zertifikat. Interessierte Kantinen können sich unter www.machs-mahl.de bewerben.

Auswärts essen: Aktiv für nachhaltiges Essen

Mit der Mitmachaktion „Mach’s Mahl – Gutes Essen kann jeder“ sollen junge Erwachsene und Berufstätige dazu ermuntert werden, ihr Essverhalten zu überdenken und sich ausgewogener zu ernähren.

Das Aktionsprogramm macht darüber hinaus auf die Verbesserung der Qualität der Essensangebote außer Haus aufmerksam. Ziel ist eine Sensibilisierung der Verbraucherinnen und Verbraucher für gutes Essen. Dabei werden die Themen ausgewogene Ernährung, Einsatz von Bio-Lebensmitteln und Lebensmittelverschwendung beleuchtet.

Hanns Kupky von der Gourmetfraktion ist neuer Partner

GREEN CHEFS Partner Hanns-Georg Krupky von der Gourmetfraktion

GREEN CHEFS Partner Hanns-Georg Krupky von der GourmetfraktionHanns-Georg Kupky ist ein Tausendsasser: Als Präsident steht er der Gourmetfraktion vor, er setzt sich als „Botschafter des guten Geschmacks“ auf Messen und Events ein und leitet die Kochschule Culinarioevent. Außerdem betreibt er das Jugendförderungs-Projekt „Gourmetkochen an Realschulen“ und das Kinderprojekt „Kinder-Theater-Küche“. Sein erklärtes Ziel dabei ist es, Kindern und Jugendlichen Spaß an frischen Lebensmitteln zu vermitteln, ihre Lust an gutem Essen zu fördern und ihnen zu zeigen, wie sie mit einfachen Handgriffen sich auch selbst eine Mahlzeit zuzubereiten. So kommt es auch schon mal vor, dass er aus dem Kochkurs heraus Nachwuchskräfte rekrutiert, die eine Lehre zum Koch absolvieren möchten.

Die Gourmetfraktion fördert Essen als Kulturerbe

Mit seinen Kollegen aus der Gourmetfraktion hat Hanns Grundprinzipien festgelegt, nach denen sie arbeiten und leben. Sie setzen sich aktiv für den Erhalt von Essen als Kulturerbe ein und legen großen Wert auf regional bezogene und produzierte Lebensmittel.

2008 hat Hanns sich selbstständig gemacht und rollt seitdem mit seiner mobilen Hightechküche durch die Welt, um die Menschheit mit seinen Gaumenfreuden zu begeistern. Wir freuen uns sehr, Hanns nun als Partner der GREEN CHEFS mit im Boot zu wissen.

Charta soll Tierwohl sichern

GREEN CHEFS: Geflügel-Charta soll Tierwohl sichern

Huhn GREEN CHEFSDie Tierskandale der letzten Jahre haben die Fleisch produzierende und verarbeitende Industrie stark erschüttert. Jetzt verpflichtet sich die deutsche Geflügelfleischwirtschaft zu branchenweiten Vorschriften und Standards.

Charta für mehr Verantwortungsbewusstsein und Transparenz

Verstöße werden zukünftig mit Sanktionen bis hin zum Ausschluss geahndet. Die Geflügel-Charta hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Deutschland soll zukünftig das „beste Geflügelland der Welt“ sein. Auf dem Weg dorthin stehen vor allem die Förderung von Tierwohl und -gesundheit auf der Agenda. Betriebe, die zum Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gehören, sind ab sofort zu einem „verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika“, sozialen Standards und ehrlicher Verbraucherinformation verpflichtet.

Die Charta repräsentiert rund 95 Prozent der deutschen Hähnchen- und Putenfleischerzeugung, zu denen auch Wiesenhof zählt. Der Geflügelproduzent war in der Vergangenheit vermehrt durch Hygienemängel und Tierquälerei-Vorwürfe aufgefallen.

Um ähnlichen Fällen in Zukunft vorzubeugen, sollen die zugehörigen Betriebe auch unangekündigt kontrolliert werden.

Der Imageschaden, mit dem die Geflügelbranchen seit Jahren zu kämpfen hat, ist enorm und belastet alle Produzenten. Nun kommt es darauf an, die Umsetzung der Charta zügig voranzutreiben.

Plant for the planet – Neunjähriger macht mobil

plant-for-the-planet-logoAngefangen hat alles als Schulreferat eines Neunjährigen – heute ist Plant for the Planet eine globale Bewegung mit dem Ziel, auf der ganzen Welt Bäume pflanzen, um den Klimawandel zu bekämpfen.

Mehr als 14 Milliarden Bäume – eine unvorstellbare Zahl – so viele Bäume wurden bis jetzt im Rahmen von Plant for the Planet gepflanzt. Bedenkt man, dass ein Baum der Atmosphäre circa 10 Kliogramm CO2 pro Jahr entzieht wird schnell klar, wie wichtig das Projekt ist.

Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet wurde 2007 vom 9-jährigen Felix Finkbeiner gegründet. Seine Idee findet schon sehr bald viele Anhänger, heute spricht Felix sogar vor großem Publikum in New York über seine Vision und ist der wohl jüngste Klimabotschafter der Welt.

Weitere Informationen auf www.plant-for-the-planet.org

Support ist Gold wert! BONDOR ist dabei

BONDOR Logo

BONDOR – fein, mild und rein

BONDOR Flasche GREEN CHEFS

Unter den pflanzlichen Ölen und Fetten ist Rapsöl besonders hervorzuheben, denn es ist vielseitig einsetzbar und sowohl für Rohkost als auch zum Dünsten und Braten bei hohen Temperaturen geeignet. Doch was unterscheidet ein normales Raps-Speiseöl von einem der Premium-Sorte?

Der Boden

Der Raps, aus dem das BONDOR Raps-Speiseöl hergestellt wird, wächst auf einem Millionen Jahre alten Schiefergebirge im Hunsrück. Diese Böden bieten der Pflanze zum Wachsen all die Nährstoffe, die der Garant für den besonderen feinen und milden Geschmack des Öls sind.

Die Saat

Für das BONDOR Raps-Speiseöl ist die Regionalität entscheidend. Ausschließlich Rapssaat aus dem Hunsrück wird für das Öl verarbeitet. Somit kann sich der Koch auf gleichbleibende Qualität und ausgezeichneten Geschmack verlassen.

Jede Charge wird vor der Verarbeitung genauestens sensorisch geprüft. Durch die Bewertung von Ausbildung, Frische und Reinheit können Saaten, die den Anbauanforderungen nicht entsprechen, sofort ausgeschlossen werden.

Die Verarbeitung

Nach der besonders gründlichen Reinigung und Entstaubung der Saat gelangt der Raps umgehend in die Schneckenpresse. Dabei setzen die Ölmüller der Ölmühle Kastellaun für  das BONDOR Raps-Speiseöl auf das Kaltpressverfahren. Dies garantiert eine absolut schonende Verarbeitung. Je nach Saat kann die Schneckenpressen individuell eingestellt und der Auspressgrad angepasst werden. In dieser ist es auch möglich, dem Rapsöl zusätzlich unerwünschte Begleitstoffe zu entziehen. Erst dann kommt die einzigartige, natürliche Färbung sowie die Reinheit des BONDOR Raps-Speiseöls richtig zur Geltung

Das BONDOR Raps-Speiseöl ist nativ, wird kaltgepresst und enthält wertvolle Mineralstoffe. Es hat einen niedrigen Gehalt an gesättigten Fettsäuren und ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Darüber hinaus hat das BONDOR Rapsöl ein ausgewogenes Verhältnis an den essentiellen Fettsäuren der Omega-3 und der Omega-6 Reihe. 10 g bis 15 g Rapsöl oder 2 bis 3 Teelöffel reichen pro Tag für die Deckung des Bedarfs an essentiellen Fettsäuren.

Mehr zum BONDOR Raps-Speiseöl auf www.bondor.de

Herzblut St. Pauli: Lieber mit Gummi

Fruchtgummi statt frische Früchte – das Herzblut St. Pauli sagt Lebensmittelverschwendung mit der Initiative „Lieber mit Gummi“ den Kampf an.

Gummifrei im Herzblatt

Lieber mit Gummi Herzblut St. Pauli
Jedes Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Davon gehen laut der Studie „Zu gut für die Tonne“ fast 20 Prozent auf das Konto der Gastronomiebetriebe. Die Zahlen sind alarmierend, vor allem wenn man bedenkt, dass beinahe 50 Prozent dieser Menge vermeidbar wären.

Das Team des Herzblut St. Pauli – Restaurant, Bar und Partylocation auf der Reeperbahn – tut etwas gegen die Verschwendung. „Nach genauer Analyse haben wir festgestellt, dass über 50 Prozent unserer Cocktaildekoration, die aus frischen Früchten besteht, nicht von unseren Gästen konsumiert wird und somit im Müll landet“, berichtet Geschäftsführer Dirk Kreuzer. Eindeutig zu viel!

Haribo statt Amarenakirschen

Ganz ohne Deko kann sich das Team des Hamburger Gastronomiebetriebes Cocktails aber nicht vorstellen. Deswegen entstand kurzerhand die Initiative „Lieber mit Gummi“.

Seit Anfang August werden die Cocktails nicht mehr mit Anananas und Amarenakirschen, sondern mit Fruchtgummi und Süßigkeiten dekoriert. „Wir glauben, dass diese Alternativen eher gegessen werden und somit weniger weggeworfen wird.“, so Kreuzer.

Gemäß dem Ziel der internationalen Initiative „United Against Waste e.V.“ will das Team des Herzblut durch „Lieber mit Gummi“ Lebensmittelverschwendung aktiv bekämpfen und alle Beteiligten für einen sorgfältigen und respektvollen Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren.