Christoffer Müller und sein sinnreiches Bankett

bankett sinnreich - alexander sauer - christoffer müller

Ein ganzes Sinnesreich eröffnet das Team vom bankett sinnreich seinen Kunden: Mit Caterings und Events für jeden Anlass –  ob Firmenfeier, Teamkochen, Tagung oder private Feier. Doch Sinnesreiche eröffnen sich nicht bloß, weil’s Essen gibt. Nein, die Bankettler aus Fulda rund um Betriebsleiter Christoffer Müller verfolgen ein klares Motto: „Das Einfache veredeln“. Und einfach ist das, was natürlich ist.

100% für vollen Geschmack

bankett sinnreich - alexander sauer - christoffer müller
Christoffer Müller (l.) und Alexander Sauer (r.) vom bankett sinnreich

In die Küche vom bankett sinnreich kommen ausschließlich Bio-Zutaten. 100% Bio sind das Minimum – das steht für Qualität, und Qualität steht für erstklassigen Geschmack. Den treibt Küchenchef Alexander Sauer mit Kreativität und Kochkunst gekonnt auf die Spitze! 100%-ig kommt das Essen von bankett sinnreich daher beim Kunden gut an! Denn auch verschwendet wird in der Küche des nichts: Als Initiative der W-E-G-Stiftung, die sich für einen naturverbundenen und menschengemäßen Umgang mit Lebensmitteln einsetzt, landet bei bankett sinnreich keine Zutat so schnell in der Tonne. Wertschätzung hat Priorität!

The Place to Be kennt Christoffer Müller

Christoffer hat außerdem noch einen ganz besonderen Location-Tipp in petto: Das Morgensternhaus in Fulda, das im November 2015 als Tagungs- und
Veranstaltungshaus der W-E-G eröffnet wurde. Hier gibt’s regelmäßig Kultur-Events oder Workshops, begleitet von sinnreichem Essen. Regelmäßig findet zum Beispiel die Veranstaltung „Genießen im Dunkeln“ statt.

Wir tappen keinesfalls im Dunkeln, denn wir sind uns sicher, dass Christoffer Müller und sein Team vom bankett sinnreich die Auszeichnung zum Green Chef allemal verdient haben. Willkommen!

Michael Haupt: „Das Wichtigste ist doch, dabei zu sein.“

Michael Haupt (c) cook and sell

Green Chefs Partner Michael Haupt geht mit großen Schritten voran: Denn mit 15 Kantinen, die er unter dem Dach der A-Z Foodmanufaktur GmbH betreibt, kann er ganz schön viel bewirken. Schließlich wird dort in großen Mengen gekocht.

Michael Haupt über sich, seine Kantinen und seinen Weg zu und mit den Green Chefs.

Green Chefs Partner im Interview: Michael Haupt

Michael Haupt (c) cook and sellGREEN CHEFS: Wie bist du auf die Green Chefs aufmerksam geworden?

Michael Haupt: Ich hab bei Facebook davon gelesen. Von da aus hab ich dann weiter recherchiert und gesehen: Die Grundsätze der Green Chefs sind genau die Punkte, die wir auch bei uns im Unternehmen umsetzen.

GREEN CHEFS: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Michael Haupt: Mir ist das schon sehr wichtig. Denn so zeigen wir auch nach außen, dass wir noch viel machen müssen. Vielleicht können wir so auch noch weitere Kollegen dazugewinnen, die bislang nicht dabei sind.

GREEN CHEFS: Was erhoffst du dir von der Auszeichnung als Green Chefs Partner?

Michael Haupt: Das Wichtigste ist doch, dabei zu sein und die Grundsätze der Green Chefs zu leben. Und dann ist es natürlich wichtig, auch anderen zu zeigen: Wir müssen was tun, anstatt immer einfach nur wegzuschauen.

GREEN CHEFS: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Michael Haupt: Ja, vielen schon. Aber man muss es auch immer wieder mitteilen. Man darf das nicht als selbstverständlich ansehen, sondern muss schon damit werben – so bekommt man auch Unterstützung aus den Gästekreisen.

Michael Haupt im Interview, ZitatGREEN CHEFS: Erfahren deine Gäste also auch, dass du Green Chefs Partner bist ?

Michael Haupt: Ja, die Urkunden sind in den Betrieben ausgehangen. Außerdem haben wir es auf den Intranetseiten unserer Kunden veröffentlicht und zeigen es auf unserer Website. Und natürlich sprechen wir darüber!

GREEN CHEFS: Und wie ist das Feedback?

Michael Haupt: Das Feedback ist trotz aller Maßnahmen etwas verhalten. Ich glaube bei vielen ist dieses Thema einfach noch nicht angekommen.

GREEN CHEFS: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit?

Michael Haupt: Wir haben dieses Jahr mit allen unseren Betrieben am 100-Kantinen-Programm NRW 2016 teilgenommen und alle Betriebe sind zu Pionierkantinen ausgezeichnet worden.
Im letzten Jahr hatte ich drei Betriebe bei dem Programm angemeldet, die auch alle drei ausgezeichnet wurden. Außerdem wurden wir letztes Jahr zum Caterer des Jahres ausgezeichnet.

Kaffeeform: Kaffeetassen sind aus … Kaffee!

Kaffeeform Espressotassen (c) Kaffeeform
Kaffeeform Cappuccinotasse (c) Kaffeeform
Cappuccinotass aus Kaffee
(c) Kaffeeform

Porzellan? Pah. Keramik? Nee. Pappe? Schon gar nicht. Die Kaffeetasse von heute ist aus Kaffee!

Die Idee kommt von Produktdesigner Julian Lechner, seines Zeichens selbst fleißiger Kaffeekonsument. Nur so ganz zufrieden stellte ihn sein Kaffee nie: Denn stets blieb ein Häufchen Kaffeesatz zurück. Und der landete über kurz oder lang im Müll.

Kaffeeform –
wo Kaffee drum ist kommt Kaffee rein

Dabei lässt sich aus Kaffeesatz doch so vieles machen! Neben der direkten Verwertung als Dünger oder Mittel zur Körperpflege, macht Kaffeesatz auch in Form von Kaffeetassen eine sehr gute Figur. Zu dieser Erkenntnis gelangte Julian Lechner in drei Jahren „Kaffeeforschung“. Heraus kam Kaffeeform – ein innovatives Material aus recyceltem Kaffeeabfall
und nachwachsenden Rohstoffen.

Kaffeewunder aus Deutschland

Die Kaffeeformer produzieren ausschließlich in Deutschland. Sie sammeln ihren Kaffeesatz in der Berliner Gastronomie. Anschließend wird der alte Kaffee getrocknet, gehärtet und zu dem edel anmutendem Geschirr weiterverarbeitet.

Kaffeeform Espressotassen (c) Kaffeeform
Espressotassen aus Kaffee
(c) Kaffeeform

Bislang umfasst das Sortiment Espresso- und Cappuccinotassen, die nicht nur durch ihre Optik, sondern auch durch die feine Kaffeenote bestechen, die sie verströmen. Zudem sind die Kaffeeform-Produkte materialbeständig und spülmaschinenfest.

Die Produktlinie wird bald weiter ausgebaut – nicht zuletzt wegen der erfreulich großen Nachfrage.

Eine Berliner Behindertenwerkstatt kümmert sich um den Versand der Produkte. Und wenn jemandem die Tassen irgendwann nicht mehr recht in den Tassenschrank passen oder sie beschädigt sind? Kein Problem. Dann macht Kaffeeform was Neues draus.

Die Tasse als Botschafter für Green Chefs

logo KaffeeformUnd? Ist bei Euch grade eine Lücke im Tassenschrank? Vielleicht ist da ja Platz für Kaffeeform-Tassen. Für einen Green Chef eine sinnvolle Investition: Wer dem Gast seinen Kaffee in cleveren Kaffeesatz-Recycling-Tassen serviert, braucht nicht mehr viele Worte, um die eigenen Werte von Fairness und Verantwortung zu erklären.

Kurz erklärt: das Blockheizkraftwerk

Was ist ein Blockheizkraftwerk?„Blockheizkraftwerk“– uäh, was für ein gruseliges Wort für jeden, der mit Technik nichts am Hut hat. Es könnte sich jedoch an dieser Stelle lohnen, dem Fachchinesisch trotz Gruselfaktor ein wenig Aufmerksamkeit zu widmen. Denn für Green Chefs kann ein Blockheizkraftwerk (kurz: BHKW) ein durchaus sinnvolles Instrument zur Energiegewinnung sein.

Daher also heute: eine Lektion Fachchinesisch – es wird auch ganz leicht, versprochen.

Was macht ein Blockheizkraftwerk?

Eigentlich müssen wir das Wort nur in seine Teile aufteilen, um zu verstehen, was das Ding kann:

Block: Ein BHKW steckt in einem blockförmigen Gehäuse, ungefähr wie ein Kühlsrchank.

-heiz: Ein BHKW versorgt ein Gebäude mit Wärme, es heizt also.

-kraftwerk: Ein BHKW versorgt ein Gebäude gleichzeitig auch mit Strom, denn es ist ein Minikraftwerk.

Wie funktioniert ein Blockheizkraftwerk?

Ein BHKW besteht im Grunde genommen aus drei Teilen:

  1. ein leistungsfähiger Motor, dem wir einen Brennstoff zuführen
  2. ein Generator, der die beim Verbrennen entstehende Energie in Strom umwandelt
  3. ein Wärmetauscher, der die Abwärme, die beim Betrieb des BHKW anfällt, als Heizwärme brauchbar macht

Je nach Motor können verschiedene Brennstoffe verwendet werden. Dazu gehören Diesel, Gas und Öl ebenso wie Pellets oder Holzschnitzel.

Blockheizkraftwerk im Landgasthof Seemer
Blockheizkraftwerk im Landgasthof Seemer

Wirtschaftlich sinnvoll?

Die Anschaffung eines Blockheizkraftwerks ist natürlich eine große Investition. Doch auf langfristige Sicht kann es für die Kasse durchaus sinnvoll sein: Denn ein BHKW macht weitgehend unabhängig von Stromversorgern. Nach rund 10 Jahren sind die Investitionskosten daher ausgeglichen – ab dann kann ein BHKW sogar Gewinn einbringen. Denn: Wer zu viel Strom für den eigenen Bedarf produziert, kann den Überschuss ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Zudem werden Blockheizkraftwerke vom Staat subventioniert.

Allerdings macht ein BHKW wirtschaftlich nur wirklich Sinn, wenn es lange Laufzeiten hat. Für viele Green Chefs Partner mit laufendem Betrieb sollte das aber wohl ein geringes Problem darstellen. So haben zum Beispiel die Green Chefs vom Landgasthof Seemer im Sauerland oder vom Hamburger Caféhaus Lange in ein Blockheizkraftwerk investiert.

Vollkommen unabhängig ist man mit einem Blockheizkraftwerk aber natürlich nicht, schließlich steht der verwendete Brennstoff nicht umsonst zur Verfügung.

Vorteile für die Umwelt?

Ein Blockheizkraftwerk ist nun zwar nicht der engste Vertraute der Umwelt, aber es ist doch im weiteren Freundeskreis. Denn klar: Bei der Verbrennung der Rohstoffe entsteht CO2. Da allerdings Wärme und Strom im BHKW gleichzeitig erzeugt werden, entsteht etwa ein Drittel weniger CO2 als bei getrennter Erzeugung.
Zudem besticht ein BHWK mit einem hohen „Wirkungsgrad“: Rund 90 Prozent des aufgewendeten Brennstoffs können tatsächlich in Energie umgewandelt werden. Herkömmliche Kraftwerke schaffen nur ca. 50 Prozent.

Für Green Chefs mit langfristigem Sitz könnte ein Blockheizkraftwerk also eine sinnvolle Investition sein, im Sinne von Umwelt und Geldbeutel – vorausgesetzt die Auswahl von Brennstoff und Lieferant erfolgt mit Bedacht.

Alles rund um’s Blockheizkraftwerk ist auch auf dieser Seite schön beschrieben und veranschaulicht: www.ihr-bhkw.de/technik/einfuehrung-blockheizkraftwerke/bhkw

Knuthenlund lädt zum Native Cooking Award

Knuthenlund lädt zum Native Cooking Award

Auf knallroten Rädern rasen Männer und Frauen in weißen Kochjacken über die Weiten von Knuthenlund. Sie sind auf der Suche. Das Beste ist dabei gerade gut genug. Davon gibt es auf Knuthenlund glücklicher Weise jede Menge! Susanne Hovmand-Simonsen und ihr Mann Jesper laden die Helden am Herd jedes Jahr zum Native Cooking Award ein. Die Bedingungen für die Teilnahme sind hart, denn Erfahrungen als Souschef in einem Michelin-Restaurant oder vergleichbarem sind Voraussetzung. Und dennoch zieht es die renommiertesten Köche im Mai immer wieder nach Lolland.

Kampf der Länder beim Native Cooking Award

Knuthenlund lädt zum Native Cooking Award
Knuthenlund lädt zum Native Cooking Award

Jedes Land, das am Native Cooking Award teilnimmt, darf ein Team mit vier Köchen ins Rennen schicken. Sie stellen sich der Herausforderung der Nachbarländern um das beste Drei-Gänge-Menü. In der Jury sitzen gottgleiche Spezialisten in Weiß, die Erfahrensten und Besten der Branche, aus jedem teilnehmenden Land einer.

Die Sicherheit im Umgang mit den natürlichen, regionalen Produkten vor Ort, Kreativität und Teamgeist stehen an oberster Stelle beim Wettbewerb. Es geht darum, sein handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. Dabei wandert nur das in den Top, was aus der Umgebung kommt. Was die Köche nicht im Umland pflücken können – beispielsweise bestes Fleisch, Fisch oder Milchprodukte – , finden die Teilnehmer in der Open Air Küche. Alle Produkte werden von ortsansässigen Firmen hergestellt und für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt. Einzige Ausnahme: Salz. Sind alle Rohstoff eingesammelt, wird unter freiem Himmel gekocht.

Neben Ruhm und Ehre winkt dem Gewinner-Team ein stattliches Preisgeld von 20.000 Euro. Da lohnt sich die Teilnahme gleich mehrfach!

Heimatgefühle im Landgasthof Seemer

Landgasthof Seemer, Alexandra Weußenfels-Seemer und Julia Seemer

Im Sauerland kann selbst der Heimat erleben, der dort gar nicht heimisch ist: Denn Alexandra Weißenfels-Seemer und ihre Schwester Julia sind Experten in Sachen Heimatglück – sogar für Fremde. So konsequent regional, wie sie ihr Gastrokonzept im Landgasthaus Seemer in Wenholthausen gestalten, beschwören sie unweigerlich bei jedem Gast Heimatgefühle herauf.

Landgasthof Seemer, Alexandra Weußenfels-Seemer und Julia Seemer
Julia Seemer (l.) und Alexandra Weißenfels-Seemer (r.)

Regional macht Heimat

Wurstwaren vom Metzger Hubert Schulte, Senf aus der Schwerter Senfmühle, Käse von der Hofkäserei Wellie und Wild von heimischen Jägern: Im Landgasthof Seemer ist die Herkunft der Produkte kein Geheimnis. Minimale Transportwege und „Respekt vor den Jahreszeiten“, wie Alexandra es selbst nennt, bringen Frische auf den Teller. So gibt’s im Frühling Bärlauch aus dem Wald nebenan, im Sommer Früchte aus dem Garten hinterm Haus, und schließlich neigt sich das Jahr mit Sauerländer Steinpilzen und Kürbissen dem kulinarischen Ende zu.

Julia Seemer kümmert sich währenddessen mit dem Serviceteam um die passende Begleitung im Glas: mit selbstgepresstem Apfelsaft, handgemachten Bieren und deutschen Weinen .

Saubere Heimat – mit sauberer Energie

… und während die Gäste es sich im Jagdzimmer der 2015 frisch renovierten Wirtschaft gut gehen lassen, sorgen ein Blockheizkraftwerk im Keller und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach für die nötige Energieversorgung.

Wer seine Heimat liebt wie Mensch, Natur und Welt, hat bei den Green Chefs immer einen Platz warm. Willkommen bei den Green Chefs, Alexandra, Julia und der Landgasthof Seemer!

Aufschwung für den Mehrwegbecher

Refill It Pfandbecher, Foto (c) Julia Nagel

Rosenheim tut es, Hamburg auch, und Berlin ist sowieso vorne mit dabei: Hier wird auf Mehrwegbecher für den täglichen Unterwegs-Kaffee gesetzt! Ob „Just Swap It“, „ReCup“ oder „Refill it!“ – hinter allen Namen steckt ein Mehrwegpfandsystem für Kaffeebecher.

Refill It Pfandbecher, Foto (c) Julia Nagel
Pfandbecher von Refill It!
Foto: Julia Nagel (c)

Einweg ist kein Weg!

Ein schneller Kaffee auf die Hand ist der Deutschen liebster Begleiter. Jedoch bringt diese Gewohnheit eine ziemlich fiese Bilanz mit sich: Radikal heruntergerechnet nutzen wir in Deutschland 89 Becher pro Sekunde! Und die sind fast immer Einweg. Es ist aber ja auch einfach praktisch: Kaffee rein, gluck, gluck, und weg damit.
Bloß der Müllberg, der dabei entsteht, ist wirklich nicht so schick. Er zieht einen langen Schwanz energieaufwändiger Prozesse hinter sich her – und blickt bereits auf einen hohen Ressourcen- und Energieaufwand aus der Herstellung zurück.

Mehrwegbecher "Just Swap It!" (c) Boodha Just Wap It
Pfandbecher „Just Swap It.“
(c) Boodha – Just Swap It.

Pfandsysteme für flexiblen Kaffeegenuss

Clevere, flexible Abhilfe bringen oben genannte Mehrwegsysteme; alle drei befinden sich derzeit in einer Pilotphase. Das Prinzip ist bei allen gleich: Ein Verbund von Cafés gibt seinen Coffee To Go gegen Pfand in wiederverwendbaren Bechern heraus. Bis zu 500 Mal kann zum Beispiel der Rosenheimer „ReCup“ verwendet werden. Wer ausgetrunken hat, kann den Becher in jedem der teilnehmenden Cafés zurückgeben und erhält sein Pfand wieder. Dort wird der Becher dann gereinigt und steht für den nächsten Coffee To Go bereit.

Daraus besteht der Mehrwegbecher

Das Berliner System „Just Swap It“ setzt auf Becher aus Bambus und Maisstärke. „Refill it!“, vom Café El Rojito in Hamburg, bezieht seine Becher vom Hersteller NOWASTE, der die Produkte aus Baumsaft herstellt. Die Mehrwegbecher von „ReCup“ aus Rosenheim bestehen derzeit zwar noch aus einem Kunststoff auf Erdöl-Basis, doch die Macher sind sich dessen bestens bewusst. An erster Stelle steht für sie zunächst aber, einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen – danach folgt die Optimierung. Eine gute Einstellung!

Pfandbecher "ReCup" (c) ReCup
Pfandbecher „ReCup“
(c) ReCup

Als Green Chef mit einsteigen?

Für einen Green Chef ist ein Coffee To Go aus Einwegbechern ein absoluter Coffee No Go. Wie wär’s also, sich mit dem eigenen Betrieb einem der Mehrwegpfandsysteme anzuschließen?

Alle Infos über die vorgestellten Systeme und ihre teilnehmenden Betriebe findet Ihr hier:

Online-Magazin FSE-News unterstützt als Supporter

FSE-News Logo Gold-Supporter Green Chefs

FSE-News Logo Gold-Supporter Green ChefsNeues aus der Branche und Wissenswertes rund um die Gastronomie, gespickt mit Fach-Know-How – das ist die Spezialität des Online-Magazins Foodservice-Equipment-News. Ab sofort unterstützt das Magazin die Green Chefs als Gold-Supporter.

 

FSE-News – auf das Maximum reduziert

Tim Oberstebrink
Herausgeber Tim Oberstebrink

Tim Oberstebrink ist der Kopf hinter FSE-News. Im Magazin schreibt der gelernte Koch und Fachjournalist gemeinsam mit einem kleinen Team über Küchen-Equipment-Neuheiten, technische Weiterentwicklungen, Personalien aus der Branche. Er führt Interviews, zeigt anhand von Anwendungsbeispielen, wie neue Produkte funktionieren – und ob sie was taugen – und informiert über aktuelle Branchen-Termine. Immer präzise auf den Punkt. Kurz, knapp und gut. Das kommt an.

Seine 25-jährige Erfahrung als Verkaufstrainer und Marketing-Berater kommt Oberstebrink dabei ebenso zu Gute wie seine Expertise als Branchen-Insider.

Mittlerweile verfolgen 60.000 Leser das Treiben im FSE-News Online-Magazin, darunter Gastronomie-Inhaber, Küchenchefs, Einkäufer, Technik-Beauftragte, Fachplaner und natürlich Anwender.

Mit dem Online-Magazin als Gold-Supporter haben die Green Chefs also ein lautes Sprachrohr an der Seite. Willkommen an Bord!

Jetzt bewerben für den Internorga Zukunftspreis!

Internorga Messeplatz
7 Mal Zukunft: Die Internorga, ihres Zeichens wichtige Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, vergibt 2017 zum siebten Mal den Zukunftspreis. Kurz nachgedacht – erkannt, dass 2017 noch ein kleines bisschen hin ist – und auf zur Bewerbung!

Zukunftsdenken in vier Kategorien

Die Internorga vergibt den Zukunftspreis an Trendsetter in vier Kategorien:

  • „Unternehmen – Artisan“: Betriebe, die mit ihrer Handwerkskunst Tradition mit innovativen Ideen, Methoden und Technologien verbinden.
  • „Unternehmen – Hotellerie & Gastronomie“: Betriebe, die unternehmerisches Handeln und zukunftsorientiertes Wirtschaften zusammenbringen.
  • „Produkt – Nahrungsmittel & Getränke“:  Ein Produkt mit hoher Innovationskraft und zukunftsgerechter Wirksamkeit. Teilnahmebedingung ist, dass das Produkt auf der Internorga 2017 ausgestellt wird.
  • „Produkt – Technik & Ausstattung“:  Ein innovatives Produkt im Bereich Technik und Ausstattung. Teilnahmebedingung ist auch hier, dass das Produkt auf der Internorga 2017 ausgestellt wird.
Internorga Messeplatz, Zukunftspreis 2017, (c) Michael Zapf
Internorga in Hamburg
(c) Michael Zapf

Im Mittelpunkt steht neben der Innovation an sich die Verknüpfung zu nachhaltigem Denken und Handeln, das ökologische und soziale Standards erfüllt, oder besser noch: übertrifft.

Als Green Chef gute Chancen

Besonders die Preise der Unternehmenskategorien können für Green Chefs interessant sein – und eine Auszeichnung ist nicht abwegig! Als Vorreiter in Sachen Fairness und Verantwortung sind die Betriebe der Green Chefs per se zukunftsorientiert ausgerichtet und entsprechen den hohen sozialen und ökonomischen Ansprüchen, die die Internorga voraussetzt. Einer Bewerbung steht also kaum noch etwas im Wege – bloß wenige Klicks und 2-3 Worte.

Bewerben oder beworben werden

Bewerben geht ganz fix über ein Online-Formular. Ihr braucht natürlich die Daten zum Unternehmen. Außerdem solltet ihr Euch ein paar Gedanken machen, warum Euer Betrieb sich ganz besonders für den Internorga Zukunftspreis eignet ~ 1000 Zeichen Platz gestattet Euch das Bewerbertool hier zur Begründung. Zusätzlich könnt ihr Links und Bildmaterial hinzufügen.

Übrigens: Wer sich nicht selbst bewerben will, aber einen zukunftsweisenden Betrieb kennt, der den Preis verdient hat, kann auch diesen einfach anmelden!

Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017.

Aus allen Bewerbungen wählt eine unabhängige Expertenjury drei Finalisten aus. Die Gewinner erhalten im März 2017, bei der Eröffnungsgala der Internorga in Hamburg, die offizielle Auszeichnung als Zukunftsdenker und -macher – eine Auszeichnung, die nicht zu verachten ist, um sich als Unternehmen in der Öffentlichkeit zu positionieren. Also auf!

Alle Details zum Wettbewerb gibt’s auf den Seiten der Internorga.

Linda Lezius: „Wir wollen an unserem Tisch den Funken zünden“

Linda Lezius von Wild&Root (c) Lars Hübner

Mit ausgefallenen „Esserlebnissen“ bringen Linda Lezius und ihr Team von Wild&Root ihren Kunden den Wert unserer heimischen Lebensmittel nahe. Welchen Wert die Auszeichnung zum Green Chef für Wild&Root hat, bringt Linda uns mit ein paar Worten nahe.

Green Chefs Partner im Interview: Linda Lezius

Linda Lezius von Wild&Root (c) <a href="http://www.larshuebner.com" target="_blank">Lars Hübner</a>
Linda Lezius von Wild&Root
(c) Lars Hübner

GREEN CHEFS: Was hat dich dazu bewegt, Partner der Green Chefs zu werden?

Linda Lezius: Wild&Root versucht die Werte der Green Chefs erlebbar zu machen. Daher war es keine Frage Partner zu werden, wenn’s darum geht gemeinsame Ziele zu verfolgen.

GREEN CHEFS: Planst du weitere Schritte, um den Gedanken der Green Chefs voranzutreiben?

Linda Lezius: Mit jedem unserer Events versuchen wir Menschen zu inspirieren und unserem Gedanken zu folgen. Wir bauen zur Zeit weitere Kooperationen auf, um größere Projekte umzusetzen und konkret im Bildungsbereich aktiv zu werden.

linda-lezius-zitat-1GREEN CHEFS: Was bedeutet es dir, Partner der Green Chefs zu sein?

Linda Lezius: Sich gemeinsam für die richtigen Werte einzusetzen. Wir möchten ein Vorbild sein, um mehr Gastronomen zu Verantwortung und Wertschätzung zu bewegen.

GREEN CHEFS: Sind deiner Erfahrung nach Fairness und Verantwortung auch den Gästen wichtig?

Linda Lezius: Immer mehr. Unser Konzept der interaktiven Esserlebnisse versucht diese Werte zu vermitteln und die Gäste noch sensibler für das Thema zu machen. Es ist nicht immer einfach die Kunden zu finden, die den Ansatz unserer Arbeit wertschätzen und sofort verstehen, dass wir auch kein klassisches Cateringunternhemen sind. Wir machen keine Kompromisse bei der Lebensmittelqualität. Und wir lassen uns auch in unseren Konzepten nicht einschränken, nur weil das Budget knapp ist. Die Wertschätzung fängt bereits bei der Verhandlung an.

linda-lezius-zitat-2GREEN CHEFS: Verrätst du uns ein Highlight deiner Arbeit, das typisch Green Chefs ist und von dem deine Kollegen lernen können?

Linda Lezius: Menschen involvieren. Sobald man einen Zugang zu dem Produkt hat, ändert sich das Bewusstsein und somit unsere Wertschätzung. Deswegen servieren wir nicht einfach nur, sondern machen unsere wunderbaren Lebensmittel erlebbar.
Wir wollen an unserem Tisch den Funken zünden für ein Umdenken. So schaffen wir eine nachhaltige Erfahrung, die unsere Gäste mit nach Hause nehmen und in ihren Alltag integrieren.